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Die Rolle der Frau im deutschen Literatur- und Kulturbetrieb

Título: Die Rolle der Frau im deutschen Literatur- und Kulturbetrieb

Ensayo , 2021 , 9 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Laura Ballarini (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana moderna
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Der Essay beschäftigt sich mit der Rolle der Frau im deutschen Literatur- und Kulturbetrieb und greift neben der geschichtlichen Entwicklung auch die Frage nach dem Feminismus auf und inwiefern die Begriffe "Frauenliteratur" und "Männerliteratur" an Aktualität aufweisen.

Ob Goethes "Faust", Schillers "Kabale und Liebe", Brechts "Leben des Galilei" oder Kafkas "Die Verwandlung". Alle vier Lektüren oder mindestens eine von ihnen sind seit jeher im Literaturkanon eines jeden Landesabiturs in Deutschland unabdingbar. Seit mehreren Jahrzehnten sind sie der Grauen vieler Schüler:innen, denn es heißt: viel Lesen und viel Analysieren. Doch nicht nur der Inhalt der Lektüre wird bis ins kleinste Detail erforscht, diskutiert oder interpretiert. Auch das Leben des Autors wird in Zusammenhang mit der Lektüre besprochen und bietet noch mehr Interpretationsflächen. Bei einem genaueren Blick auf den Literaturkanon der Bundesländer fallen viele Unterschiede, hin und wieder auch kleine Gemeinsamkeiten, auf. Eine dieser Gemeinsamkeiten ist das sporadische Auftreten einer Autorin in dem in Stein gemeißelten Literaturkanon.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Unerhört – Die Frau im Literaturbereich
  • Das Pseudoandronym
  • Exkurs: Feminismus
  • Wandel des Frauenbildes im 21. Jahrhundert
  • Unterscheidung zwischen Frauen- und Männerliteratur

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Dieser Essay befasst sich mit der Rolle der Frau im Literaturbereich und beleuchtet die Herausforderungen, denen sich Autorinnen gegenübersehen. Es werden historische Entwicklungen und aktuelle Problematiken im Kontext von Genderungleichheit und stereotypen Vorstellungen von „Frauenliteratur“ analysiert.

  • Die Geschichte der Frau im Literaturbereich
  • Das Phänomen des Pseudoandronyms
  • Der Einfluss des Feminismus auf die Literatur
  • Die Debatte um „Frauenliteratur“
  • Die Bedeutung von Sichtbarkeit und Anerkennung für Autorinnen

Zusammenfassung der Kapitel

  • Unerhört – Die Frau im Literaturbereich: Der Essay beginnt mit einem Gedicht von Annette von Droste-Hülshoff, das die Unterdrückung und Unsichtbarkeit der Frau in der Gesellschaft aufzeigt. Es wird der historische Kontext beleuchtet, in dem Frauen traditionell benachteiligt wurden und ihre Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung beschränkt waren.
  • Das Pseudoandronym: Dieses Kapitel beleuchtet das Phänomen des Pseudoandronyms, das von Frauen im 19. Jahrhundert genutzt wurde, um in einer männlich dominierten Welt publizieren zu können. Es werden Beispiele wie Ottilie Bach und Else Lüders vorgestellt, die unter männlichen Namen ihre Werke veröffentlichten.
  • Exkurs: Feminismus: In diesem Abschnitt wird der Feminismus als Bewegung für die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Selbstbestimmung der Frau beschrieben. Es werden die Ziele und Prinzipien des Feminismus erläutert, die einen Wandel der patriarchalen Strukturen anstreben.
  • Wandel des Frauenbildes im 21. Jahrhundert: Dieses Kapitel beleuchtet die Veränderungen des Frauenbildes im 21. Jahrhundert. Die Emanzipation der Frau und die veränderten Rollenbilder werden dargestellt, jedoch gleichzeitig darauf hingewiesen, dass Autorinnen immer noch mit Diskriminierung und Vorurteilen konfrontiert sind.
  • Unterscheidung zwischen Frauen- und Männerliteratur: Der Essay diskutiert die Problematik der Kategorisierung von Literatur in „Frauenliteratur“ und „Männerliteratur“. Es wird argumentiert, dass diese Unterscheidung stereotype Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit reproduziert und die Anerkennung von Autorinnen behindert.

Schlüsselwörter

Autorin, Literatur, Frauenliteratur, Feminismus, Genderungleichheit, Pseudoandronym, Sichtbarkeit, Anerkennung, Stereotypen, Geschlechterrollen, Selbstbestimmung, Emanzipation, Weiblichkeit, Männlichkeit, Patriarchat.

Häufig gestellte Fragen

Welche Rolle spielt die Frau im deutschen Literaturkanon?

Frauen sind im traditionellen deutschen Literaturkanon (z.B. Abiturlektüren) nur sporadisch vertreten, während männliche Autoren wie Goethe, Schiller oder Kafka dominieren.

Was versteht man unter einem Pseudoandronym?

Ein Pseudoandronym ist ein männlicher Deckname, den Autorinnen im 19. Jahrhundert nutzten, um in einer männlich dominierten Welt ihre Werke veröffentlichen und Gehör finden zu können.

Welchen Einfluss hat der Feminismus auf die Literatur?

Der Feminismus strebt einen Wandel patriarchaler Strukturen an, fördert die Gleichberechtigung der Geschlechter und setzt sich für die Sichtbarkeit und Anerkennung von Autorinnen ein.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Frauen- und Männerliteratur problematisch?

Diese Kategorisierung reproduziert oft stereotype Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit, was die objektive Anerkennung literarischer Leistungen von Frauen behindern kann.

Hat sich das Frauenbild im 21. Jahrhundert verbessert?

Obwohl Emanzipation und veränderte Rollenbilder Fortschritte brachten, sind Autorinnen auch heute noch oft mit Diskriminierung und Vorurteilen im Kulturbetrieb konfrontiert.

Welche Autorin wird als Beispiel für die historische Unterdrückung genannt?

Annette von Droste-Hülshoff wird mit einem Gedicht zitiert, das die historische Unsichtbarkeit und Beschränkung der Frau in der Gesellschaft verdeutlicht.

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Detalles

Título
Die Rolle der Frau im deutschen Literatur- und Kulturbetrieb
Universidad
University of Siegen
Calificación
1,3
Autor
Laura Ballarini (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
9
No. de catálogo
V1339729
ISBN (PDF)
9783346844569
Idioma
Alemán
Etiqueta
Literatur Feminismus Frauenliteratur Geschlechterrollen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Laura Ballarini (Autor), 2021, Die Rolle der Frau im deutschen Literatur- und Kulturbetrieb, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1339729
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