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Darstellungen von mythischem Krieg und Gewalt auf antiker Vasenmalerei

Titre: Darstellungen von mythischem Krieg und Gewalt auf antiker Vasenmalerei

Dossier / Travail , 2019 , 32 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Bachelor of Arts Kristine Bäcker (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Gewalt kann als eine Eigenschaft angesehen werden, die in den Grundsteinen unserer Zivilisation verankert ist. Jede Form der gesellschaftlichen Herrschaft, die existiert oder jemals existiert hat, ist eine durch Menschenhand institutionalisierte. Sie wurde also mehr oder weniger künstlich erschaffen und muss sich etablieren, ebenso wie aufrecht erhalten werden. Dadurch entsteht innerhalb dieser Zivilisationsformen eine intraspezifische Aggression, wodurch das Individuum in der Gruppe gewalttätiges Verhalten fundamental in sich trägt. Die Formen der Gewalt und Aggression dringen auf verschiedene Weise durch. Nach außen geschieht dies meistens in Form von Krieg, wodurch die eigene Zivilisationsgruppierung geschützt werden soll.

In der Antike wurde die kriegerische Gewalt nicht nur ausgeführt, sondern sogar in hohem Maße glorifiziert. Durch die, aufgrund vom natürlichen Jagdverhalten der Menschen initiierten Opferriten, wurde in der Antike die Gewalt zum Bestandteil kultureller Ereignisse. Der antike Mythos kann als eine Weiterführung dessen angesehen werden. Vor allem die kriegerische Gewalt nahm dabei einen hohen Stellenwert ein. Um den Aspekt des Krieges in das alltägliche reale Leben einzuführen, dienten Götter in diesem Bereich als Verkörperung dessen und als Aushängeschild. Im griechischen Mythos sind es die Götter Ares und Athena.

Extrait


Gliederung

1. Einleitung

1.2. Quellen, Methode und Forschungsstand

2. Athena und Ares in ihrer Funktion als Götter

3. Darstellungen der Athena

3.1. Die Geburt der Athena

3.2. Athena im Gigantenkampf

4. Darstellungen des Ares

4.1. Aphrodite und Ares

4.2. Der Kampf des Herakles gegen Kyknos

5. Résumé

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die ikonographische Darstellung der Gottheiten Athena und Ares auf antiken Gefäßen, um deren Funktion und Rolle unter Berücksichtigung des religiösen und gesellschaftlichen Kontextes des antiken Griechenlands zu deuten.

  • Symbolische und funktionale Einordnung von Athena und Ares als Kriegsgötter
  • Ikonographische Untersuchung ausgewählter Vasenmotive, insbesondere zur Geburt der Athena und dem Gigantenkampf
  • Analyse der Darstellung des Ares im Kontext von Vasenbildern, unter anderem in Verbindung mit Aphrodite und im Kampf des Herakles gegen Kyknos
  • Vergleichende Betrachtung der Rezeption beider Gottheiten in der antiken Vasenmalerei und deren gesellschaftliche Bedeutung

Auszug aus dem Buch

Die Geburt der Athena

Die Athena Geburt ist ein häufig dargestelltes Motiv. Die schwarzfigurige Vasenmalerei stellt dieses mythologische Ereignis öfter dar als die rotfigurigen Vasen, wobei die meisten Bilder in der Anfangsphase vor 460 v. Chr. geschaffen wurden. Die hier zu behandelde Pelike ist eine attisch-rotfigurige und um 460- 450 v. Chr. entstanden, also kurz nach der eigentlichen Blütephase der Darstellung der Athena Geburt. Es ist deshalb wissenschaftlich interessant zu untersuchen, ob und inwiefern die spätere Entstehung und der für das Motiv unübliche Stil der Vasenmalerei sich auf die Darstellungsweise auswirkt.

Wie bereits erwähnt ist das Vasenmotiv auf einer attisch-rotfigurigen Pelike verewigt. Die dargestellte Szene ist umrandet von zwei horizontal rund um die Vase verlaufenden verzierten Balken, wobei die eine sich an der Schwelle vom Hals zum Bauch der Vase befindet und der andere am unteren Ende verläuft. In der Mitte des Bildes befindet sich ein bärtiger, recht muskulöser junger Mann mit einer Krone auf dem Kopf. Er ist mit einer Toga bekleidet und hält ein Zepter in seiner linken Hand, welches er am oberen Ende mit festem Griff hält. Sein Kopf ist nach rechts gewandt und seinen anderen Arm streckt er nach links aus. Er sitzt auf einem verzierten Thron. Auf seinem Haupt steht die Miniatur eines Menschen auf ihrem linken Bein, während das rechte nach oben gestreckt ist. Es wirkt als würde die Person einen schnellen Schritt machen. In ihrer Hand trägt sie ebenfalls einen Speer und auf dem Kopf einen Helm. Sie ist mit dem Körper und Blick zur rechten Seite gewendet. Die Miniatur-Person durchbricht, dadurch, dass sie auf dem Haupt des in der Mitte thronenden Mannes steht, den oberen die Szenerie einrahmenden Balken. Auf der rechten Seite des Geschehens stehen zwei Frauen, ebenfalls bekleidet mit einer Toga. Auf dem Kleidungsstück der näherstehenden Frau befindet sich ein dunkler Streifen, der auf der linken Seite von oben bis unten verläuft. Beide Frauen sind mit dem Blick nach links, also zum Geschehen, gerichtet. Sie halten ihre rechte Hand vor dem Mund. Links befinden sich zwei Männer. Der rechte von beiden trägt in seinen beiden Armen über die Schulter eine Doppelaxt. Der linke trägt ein Haarband um seinen Kopf und einen Dreizack in seiner rechten Hand. Beide Männer sind bärtig und auch sie tragen eine Toga. Der Blick ist ebenso wie bei den Frauen zum Ereignis gerichtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die philosophische und historische Bedeutung von Gewalt und Krieg in der antiken Zivilisation sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit.

2. Athena und Ares in ihrer Funktion als Götter: Beschreibt und definiert die grundlegenden Rollen und Funktionen beider Gottheiten im antiken Mythos.

3. Darstellungen der Athena: Untersucht die ikonographische Darstellung der Geburt der Athena und ihren Kampf im Gigantenkampf.

4. Darstellungen des Ares: Analysiert Vasenmotive, in denen Ares vorkommt, insbesondere in Verbindung mit Aphrodite und im Herakles-Mythos.

5. Résumé: Fasst die Ergebnisse der ikonographischen Analyse zusammen und reflektiert die Bedeutung der gewählten Motive.

Schlüsselwörter

Athena, Ares, Ikonographie, Griechische Vasenmalerei, Mythologie, Antike Gesellschaft, Gigantenkampf, Herakles, Aphrodite, Quellenkritik, Religionsgeschichte, Vasendarstellungen, Symbolik, Kriegsgötter, Ikonologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ikonographischen Analyse von Darstellungen der griechischen Gottheiten Athena und Ares auf antiken Vasen und deren Interpretation vor dem Hintergrund der antiken Religiosität und Gesellschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die symbolische Funktion der Götter, ihre Darstellung in verschiedenen Mythen (wie der Geburt der Athena oder dem Gigantenkampf) und die Rolle des Krieges in der antiken Kultur.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es, die spezifischen Darstellungsformen beider Götter auf antiken Gefäßen zu analysieren und zu interpretieren, um die gesellschaftliche Wertung und Funktion dieser Mythenbilder zu verdeutlichen.

Welcher wissenschaftliche Ansatz wird verwendet?

Es wird eine ikonographische und ikonologische Methode angewandt, bei der antike Gefäße als Bildquellen systematisch untersucht und mithilfe literarischer Quellen kontextualisiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Darstellungen der Athena (Geburt, Gigantenkampf) und des Ares (Verbindung zu Aphrodite, Kampf gegen Kyknos).

Welche Kernaussagen lassen sich zur Rezeption treffen?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass Athena als Schutzgöttin eine positive, zentrale Rolle einnimmt, während Ares meist als negativer, unruhiger Charakter dargestellt wird, dessen militärische Natur oft durch Aphrodite abgemildert oder in einen Kontext von Harmonie gestellt wird.

Welchen Stellenwert hat die Geburt der Athena in den untersuchten Vasenbildern?

Die Geburt der Athena aus dem Haupt des Zeus dient als zentrales Symbol für die göttliche Ordnung und Stabilität innerhalb der Weltordnung der Götter.

Wie ist die Beziehung zwischen Ares und Aphrodite in der Vasenmalerei dargestellt?

Trotz ihrer Rolle als Kriegsgott wird Ares in Verbindung mit Aphrodite in einer Weise dargestellt, die oft einen Ausgleich oder einen "Schleier der Ruhe" über seinen sonst chaotischen und gewalttätigen Charakter legt.

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Résumé des informations

Titre
Darstellungen von mythischem Krieg und Gewalt auf antiker Vasenmalerei
Université
University of Stuttgart
Note
2,0
Auteur
Bachelor of Arts Kristine Bäcker (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
32
N° de catalogue
V1339769
ISBN (PDF)
9783346841902
ISBN (Livre)
9783346841919
Langue
allemand
mots-clé
darstellungen krieg gewalt vasenmalerei
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bachelor of Arts Kristine Bäcker (Auteur), 2019, Darstellungen von mythischem Krieg und Gewalt auf antiker Vasenmalerei, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1339769
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Extrait de  32  pages
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