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Leseförderung in der Hauptschule

Título: Leseförderung in der Hauptschule

Trabajo Escrito , 2009 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Florian Becher (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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Als angehender Hauptschullehrer wurde ich bereits oft durch Bekannte, Medien, aber auch durch eigene Erfahrungen in Praktika mit schlechten (Lese-) Fähigkeiten und Motivationen der Hauptschüler/innen konfrontiert. Viele Kinder haben bis in die Abschlussklasse akute Probleme einen einfachen Text vorzulesen oder geben an noch nie ein ganzes Buch gelesen zu haben.
Vor allem Erfahrungen in Innenstadtschulen mit hohem Migrantenanteil machen einen jungen Lehramtsstudenten nachdenklich, ob und wie es überhaupt möglich ist, den Heranwachsenden innerhalb der gegebenen Zeit im Unterricht effektive Hilfestellung beim Erlernen des Lesens bieten zu können oder ob man bei ihnen vielleicht sogar ein eigenes Leseinteresse entwickeln kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lesekompetenz im Hauptschulbereich

2.1 PISA-Bericht

2.2 Lesemotivation

2.3 Situation der Schüler/innen mit Migrationshintergrund im Hauptschulbereich

2.4 Diagnostik

3. Grundkonzeptionen der Leseförderung

4. Möglichkeiten einer Leseförderung

4.1 Eine handlungsorientierte Leseförderung

4.2 Freie Lesezeiten

5. Fazit

6. Literatur

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten der Leseförderung an Hauptschulen, um dem evidenten Mangel an Lesekompetenz und Lesemotivation bei Schülern, insbesondere aus sozial benachteiligten Verhältnissen oder mit Migrationshintergrund, entgegenzuwirken. Im Zentrum steht dabei die Suche nach praxisnahen, handlungsorientierten Methoden und Diagnoseverfahren, die es Lehrkräften ermöglichen, den Schülern einen Zugang zur Literatur zu eröffnen und deren Leseinteresse nachhaltig zu steigern.

  • Analyse der aktuellen Lesekompetenzsituation an Hauptschulen auf Basis von PISA-Daten.
  • Untersuchung der Einflussfaktoren wie sozioökonomischer Status und Migrationshintergrund auf das Leseverhalten.
  • Bewertung von Diagnoseverfahren zur Identifikation individueller Leseschwierigkeiten.
  • Darstellung von Ansätzen der handlungsorientierten Leseförderung, insbesondere freier Lesezeiten.
  • Reflektion über die Rolle der Lehrkraft als Begleiter und Motivator im Leseprozess.

Auszug aus dem Buch

4.2 Freie Lesezeiten

„Lesen lernt man nur durch lesen.“ (Heiko Balhorn)

Ein Beispiel für eine handlungsorientierte Leseförderung innerhalb des Deutschunterrichts sind die freien Lesezeiten, in denen die Schüler/innen dazu angehalten werden, eine Unterrichtsstunde hindurch frei für sich in einem Buch ihrer Wahl zu lesen. Obwohl mittlerweile fast alle Bildungspläne, u.a. auch der baden-württembergische Bildungsplan für die Hauptschule, die freien Lesezeiten vorgeschrieben haben und die Didaktiker sich fast einheitlich dafür aussprechen, hat diese Leseförderungsform im Schulalltag noch immer Seltenheitswert.

So gaben laut IGLU 2006 80% aller Lehrer/innen an Grundschulen an, dass ihr Leseunterricht meistens frontal durchgeführt werde. Die Befürworter der freien Lesezeiten allerdings geben zu Bedenken, dass die Schüler/innen in einer frontal geführten Lesestunde unter günstigen Bedingungen 1,5 Minuten lesen, während sie in einer freien Lesestunde auf fast 45 Minuten Lesezeit kommen können. Damit so eine freie Lesestunde allerdings sinnvoll in den Unterrichtsalltag integriert werden kann, sollten drei Voraussetzungen erfüllt sein. 1. Die Kinder müssen in der Lage sein, sich alleine mit einem Text auseinander zu setzen und diesen zu verstehen. 2. Die Auswahl der Bücher muss so umfangreich sein, dass für jedes Interessengebiet und jede Schwierigkeitsstufe etwas dabei ist. 3. Die freie Lesezeit muss regelmäßig und in ausreichender Länge angeboten werden. Eine Empfehlung ist wöchentlich eine Unterrichtseinheit von 45 Minuten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der mangelnden Lesekompetenz an Hauptschulen ein und skizziert den Aufbau sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Lesekompetenz im Hauptschulbereich: Dieses Kapitel analysiert die PISA-Ergebnisse, die Bedeutung von Lesemotivation, die spezifische Situation von Schülern mit Migrationshintergrund sowie Ansätze der Lesediagnostik.

3. Grundkonzeptionen der Leseförderung: Hier werden theoretische Grundlagen beleuchtet, die notwendig sind, um eine positive Leseatmosphäre zu schaffen und Leseinteresse bei Schülern zu wecken.

4. Möglichkeiten einer Leseförderung: Dieses Kapitel stellt konkrete didaktische Umsetzungen vor, insbesondere handlungsorientierte Ansätze und das Konzept der freien Lesezeiten.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass Leseförderung ein langfristiger Prozess ist, der über reine Diagnose hinaus ein Entfachen des individuellen Interesses erfordert.

6. Literatur: Dieses Kapitel listet die verwendeten Quellen und Fachliteratur auf, die der Untersuchung zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Leseförderung, Lesekompetenz, Hauptschule, Lesemotivation, PISA-Studie, Migrationshintergrund, Deutsch als Zweitsprache, Lesediagnostik, handlungsorientierter Unterricht, freie Lesezeiten, Leseferne, Lesesozialisation, Lesetagebuch, Schülerleistung, Leseverständnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen und Methoden der Leseförderung für Schüler an Hauptschulen, um deren Lesekompetenz und Motivation zu verbessern.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die zentralen Themen umfassen die PISA-Ergebnisse, den Einfluss des sozioökonomischen Hintergrunds, die Diagnostik von Leseschwächen sowie die didaktische Gestaltung des Leseunterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch handlungsorientierte Konzepte, insbesondere freie Lesezeiten, eine positive Lesehaltung bei Hauptschülern entwickelt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine auf Fachliteratur basierende theoretische Untersuchung, die durch empirische Studien und PISA-Ergebnisse untermauert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der schulischen Bedingungen, die Vorstellung von Diagnosemöglichkeiten sowie die Erläuterung didaktischer Förderkonzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Lesekompetenz, Hauptschule, Leseförderung, Motivation und handlungsorientierter Unterricht.

Warum schneiden Hauptschüler laut der Studie bei PISA oft schlechter ab?

Die Studie identifiziert einen starken Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status des Elternhauses, dem Migrationshintergrund und den erzielten Leseleistungen.

Welche Rolle spielen freie Lesezeiten konkret im Unterricht?

Sie ermöglichen den Schülern eine selbstbestimmte Lektürewahl in einer ruhigen Atmosphäre, was die tatsächliche Lesezeit signifikant erhöht und die intrinsische Motivation fördern kann.

Was ist mit der sogenannten "Risikogruppe" gemeint?

Dies sind Schüler mit basalen Lesefähigkeiten, die aufgrund mangelnder sprachlicher Grundlagen oder fehlender Motivation Schwierigkeiten haben, den Anforderungen komplexer Texte gerecht zu werden.

Warum reicht eine rein technische Leseförderung laut der Arbeit nicht aus?

Da technisches Können allein nicht zur dauerhaften Auseinandersetzung mit Literatur führt, ist die Förderung der Lesemotivation und individueller Interessen zwingend erforderlich.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Leseförderung in der Hauptschule
Universidad
University of Education Ludwigsburg
Calificación
1,0
Autor
Florian Becher (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
18
No. de catálogo
V134032
ISBN (Ebook)
9783640416547
ISBN (Libro)
9783640413157
Idioma
Alemán
Etiqueta
Leseförderung Hauptschule
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Florian Becher (Autor), 2009, Leseförderung in der Hauptschule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134032
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