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Die Behandlung von chronischen Schmerzpatienten. Primärversorgung und spezielle schmerztherapeutische Einrichtungen

Eine Analyse der ärztlichen Zusammenarbeit

Título: Die Behandlung von chronischen Schmerzpatienten. Primärversorgung und spezielle schmerztherapeutische Einrichtungen

Tesis de Máster , 2009 , 58 Páginas , Calificación: 2,5

Autor:in: Andreas Arthur (Autor)

Salud - Otros
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Eine entscheidende Rolle für die Optimierung der Versorgungsabläufe für Schmerzpatienten spielen die ÄrzteInnen der Primärversorgung. Neben der Notwendigkeit einer primär qualitativ hochwertigen Schmerztherapie durch die Hausärzte ist von großer Wichtigkeit, dass Patienten mit Schmerzen frühzeitig in spezielle Schmerzeinrichtungen überwiesen werden.
Die Charité hat in Untersuchungen festgestellt, dass viele der Patienten die in speziellen Schmerzzentren kommen zufällig, oder aufgrund eigener Recherchen den Weg dorthin gefunden haben.
In der Magisterarbeit soll die ärztliche Einstellung in Bezug auf spezielle Schmerztherapien untersucht werden.

Methodik

Aufbauend auf die Projektarbeit, die an der Charité – Universitätsmedizin, AG Versorgungsanalyse chronische Schmerzen erbracht wurde, werden die 10 geführten leitfadengestützten Experteninterviews qualitativ nach Meuser/Nagel bzw. Gläser/Laudel analysiert. Der Leitfaden bestand aus 10 Hauptfragen, die bei Bedarf durch Zusatzfragen ergänzt werden konnten.
Für die Befragung wurden ÄrzteInnen per Zufallsstichprobe aus der KV-Datenbank ausgewählt, wobei auf eine Gleichverteilung von männlichen und weiblichen Ärzten und des Bezirkes der Praxis geachtet wurde. Ferner mussten die ÄrzteInnen in ihrer Praxis eine hausärztliche Versorgung anbieten. Dies konnten daher Allgemeinmediziner, wie auch Fachärzte mit hausärztlicher Versorgung sein.

Public Health Relevanz

Die Bemühungen um eine Verbesserung der Versorgungswege von chronischen Schmerzpatienten sind von großer Bedeutung. Wenn identifizierte Defizite im Verlauf des Versorgungsprozesses vermieden werden können, können auf diesem Sektor erhebliche Kosten eingespart werden. Therapeutische Unwirksamkeiten durch alternative Verfahren, Fehldiagnosen, unnütze Operationen und fragwürdige Langzeitbehandlungen können ebenfalls vermieden werden. Chronifizierungsabläufe werden aufgehalten oder unterbrochen und der Schmerzkranke erlebt eine erfolgreiche Schmerztherapie, was zur Stärkung seiner Lebensqualität beitragen kann.
Der Zusammenarbeit zwischen der Versorgungsforschung und den Krankenkassen in der Entwicklung von versorgungsrelevanten Fragestellungen und der Gewinnung wissenschaftlich fundierter Ergebnisse kommt in Zeiten immer knapper werdender Ressourcen im Gesundheitssystem eine zunehmend größere Bedeutung zu. Insbesondere im Bereich von Schmerzerkrankungen sind versorgungsbezogene Forschungsprojekte bislang deutlich unterrepräsentiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Public Health Relevanz

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Chronische Schmerzen

2.2 Schmerzversorgung in Deutschland

3. Epidemiologie und Versorgungsforschung bei chronischen Schmerzen

3.1 Stand der Literatur vor 2003

3.2 Stand der Literatur 2003 bis 2008

4. Ziele der Arbeit und Forschungsfragen

5. Methodik

5.1 Das leitfadengestützte Experteninterview und die qualitative Auswertung

5.2 Auswahl der Interviewpartner und Durchführung der Interviews

6. Ergebnisse der leitfadengestützten Experteninterviews

7. Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die ärztliche Einstellung in Bezug auf spezielle Schmerztherapien und die Zusammenarbeit zwischen Ärzten der Primärversorgung und speziellen schmerztherapeutischen Einrichtungen, um Defizite in den Versorgungsabläufen für chronische Schmerzpatienten zu identifizieren.

  • Versorgungsforschung bei chronischen Schmerzpatienten
  • Analyse der Schnittstellen zwischen Hausärzten und Schmerzspezialisten
  • Qualitative Auswertung leitfadengestützter Experteninterviews
  • Optimierung von Behandlungsprozessen zur Vermeidung von Chronifizierung
  • Rolle interdisziplinärer Ansätze in der Schmerztherapie

Auszug aus dem Buch

2. Theoretischer Hintergrund

Die International Association for the Study of Pain definiert Schmerz folgendermaßen:

„Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder drohender Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache.“

Die gegebene Definition umfasst dabei sowohl das akute als auch ein chronisches Schmerzphänomen. Akute Schmerzen dauern nur eine gewisse Zeit an und sollen den Körper vor Schäden und Überlastung schützen; sie haben also eine Signal- und Schutzfunktion. Hingegen halten Chronische Schmerzen im Gegensatz dazu über lange Zeit an und haben ihre Signalfunktion verloren.

Manchmal hängen chronische Schmerzen gar nicht mehr mit der zugrunde liegenden Krankheit, wie der Spannungskopfschmerz, zusammen. Ähnlich verhält es sich mit chronischen Rückenschmerzen, die keine schwerwiegende organische Ursache haben. So kann z. B. ein Bandscheibenvorfall oder ein Hexenschuss bereits behoben sein; die Schmerzen halten aber weiter an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Public Health Relevanz: Das Kapitel erläutert die ökonomische und gesellschaftliche Relevanz chronischer Schmerzen und verdeutlicht die bestehende Datenlücke in der deutschen Versorgungslandschaft.

2. Theoretischer Hintergrund: Es wird der medizinische Schmerzbegriff definiert und die Entwicklung der speziellen Schmerzversorgung in Deutschland historisch sowie strukturell eingeordnet.

3. Epidemiologie und Versorgungsforschung bei chronischen Schmerzen: Dieses Kapitel fasst internationale und nationale Studien zur Prävalenz, den Risikofaktoren und den Kosten von Schmerzerkrankungen zusammen.

4. Ziele der Arbeit und Forschungsfragen: Die Arbeit fokussiert sich auf die ärztliche Perspektive zur Kooperation mit Schmerzeinrichtungen und die Hintergründe für Überweisungsbarrieren.

5. Methodik: Hier wird der Einsatz leitfadengestützter Experteninterviews bei Hausärzten als qualitatives Forschungsinstrument beschrieben und das Vorgehen bei der Auswahl der Interviewpartner erläutert.

6. Ergebnisse der leitfadengestützten Experteninterviews: Die Ergebnisse präsentieren die Einschätzungen der befragten Ärzte zu den verschiedenen Aspekten der Schmerztherapie, von der Diagnostik bis zur Zusammenarbeit mit Spezialisten.

7. Diskussion und Ausblick: Abschließend werden die identifizierten Schwachstellen diskutiert und zwei Entwicklungsmodelle für eine verbesserte Versorgung von Schmerzpatienten vorgeschlagen.

Schlüsselwörter

Chronischer Schmerz, Primärversorgung, Versorgungsforschung, Experteninterview, Schmerztherapie, Schmerzeinrichtung, Hausarzt, Kooperation, Patientenversorgung, Gesundheitsökonomie, Multimodale Therapie, Leitlinien, Qualitätssicherung, Schmerzprävalenz, Interdisziplinarität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Zusammenarbeit zwischen Hausärzten der Primärversorgung und spezialisierten Schmerztherapeuten bei der Betreuung chronischer Schmerzpatienten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Epidemiologie chronischer Schmerzen, die aktuelle Versorgungssituation in Deutschland sowie die ärztlichen Einstellungen und Barrieren in der interdisziplinären Kooperation.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Gründe für späte oder ausbleibende Überweisungen von Schmerzpatienten an Spezialisten zu eruieren und Potenziale zur Optimierung der Versorgungsabläufe aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt einen qualitativen Forschungsansatz mittels leitfadengestützter Experteninterviews mit 10 Hausärzten, deren Aussagen im Anschluss qualitativ analysiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Schmerzes, die epidemiologische Analyse der Versorgungsforschung und die Auswertung der empirischen Experteninterviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind insbesondere chronischer Schmerz, Primärversorgung, multimodale Therapie, Experteninterview und Versorgungseffizienz.

Wie bewerten Hausärzte die Kooperation mit spezialisierten Schmerzeinrichtungen?

Die Haltung ist ambivalent: Einerseits wird die Wichtigkeit der Einrichtungen anerkannt, andererseits wird die Kommunikation und die Zusammenarbeit als mangelhaft und die Erreichbarkeit durch lange Wartezeiten als erschwert wahrgenommen.

Welche Bedeutung kommt dem Hausarzt in der Schmerztherapie zu?

Der Hausarzt nimmt laut der Untersuchung eine Schlüsselposition ein, da er als Koordinator und erster Ansprechpartner den gesamten Patientenweg begleitet und maßgeblich über die weitere Behandlung entscheidet.

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Detalles

Título
Die Behandlung von chronischen Schmerzpatienten. Primärversorgung und spezielle schmerztherapeutische Einrichtungen
Subtítulo
Eine Analyse der ärztlichen Zusammenarbeit
Universidad
Technical University of Berlin
Calificación
2,5
Autor
Andreas Arthur (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
58
No. de catálogo
V134043
ISBN (Ebook)
9783640416615
ISBN (Libro)
9783640411276
Idioma
Alemán
Etiqueta
Schmerzpatienten Chronischer Schmerz Versorgungsforschung Schmerztherapie Public Health Hausartz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Arthur (Autor), 2009, Die Behandlung von chronischen Schmerzpatienten. Primärversorgung und spezielle schmerztherapeutische Einrichtungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134043
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