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Inter-System-Konflikte in studentischen Wohngemeinschaften. Eskalation und Management

Title: Inter-System-Konflikte in studentischen Wohngemeinschaften. Eskalation und Management

Term Paper , 2020 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Hanna Gschaider (Author)

Psychology - Social Psychology
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Gar nicht so selten führen Streitigkeiten zu stark verhärteten Fronten und sogar zu einer Auflösung der Wohngemeinschaft. Um dies zu verhindern, beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit folgender Frage: Wie eskalieren Konflikte zwischen Personen in einer Wohngemeinschaft und wie können die Mitbewohner dem entgegenwirken? Es soll insbesondere auf Inter-System-Konflikte einer Wohngemeinschaft mit zwei Studenten eingegangen werden.
Zuerst einmal werden die Begrifflichkeiten kurz definiert und zum Teil abgegrenzt. Anschließend werden einige Schwierigkeiten zwischenmenschlichen Agierens angesprochen, die einen Konflikt erzeugen können, bevor das Neun-Stufen-Modell der Eskalation nach Glasl im Einzelnen vorgestellt wird. Darauffolgend wird der Bezug zur studentischen Wohngemeinschaft hergestellt. Es handelt sich hierbei um ein selbstgewähltes Beispiel, welches nicht der Literatur entnommen wurde. In der zweiten Hälfte der Arbeit wird erklärt, was in den ersten Eskalationsstufen nach Glasls Modell von den Parteien selbst unternommen werden kann. Ergänzend werden ein paar Entspannungstechniken aufgeführt, die sich zur Beruhigung in Konfliktsituationen eignen. Abschließend werden einige positive Aspekte eines Streites angesprochen, die wichtigsten Punkte der Arbeit kurz zusammengefasst und ein Ausblick gegeben.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition und Abgrenzung der Begrifflichkeiten

3 Inter-System-Konflikte und deren Eskalation

3.1 Inter-System-Konflikte: Schwierigkeiten des sozialen Agierens

3.2 Das Neun-Stufen-Modell der Eskalation nach Glasl

4 Deeskalation und Selbstmanagement

4.1 Selbstinitiative in den ersten Eskalationsstufen

4.2 Exkurs: Entspannungsmethoden in Konfliktsituationen

5 Positive Aspekte eines Konfliktes

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Dynamik von Konflikten innerhalb studentischer Wohngemeinschaften mit dem Ziel, Möglichkeiten der Deeskalation durch die betroffenen Personen selbst aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie soziale Spannungen eskalieren und welche Interventionsstrategien die Konfliktparteien vor dem Hinzuziehen externer Hilfe anwenden können.

  • Grundlagen von Inter-System-Konflikten im sozialen Gefüge.
  • Analyse des Neun-Stufen-Modells der Konflikteskalation nach Friedrich Glasl.
  • Praktische Methoden zur Selbstinitiative und Deeskalation in frühen Phasen.
  • Einsatz von Entspannungstechniken zur psychologischen Stressreduktion.
  • Identifikation positiver Funktionen von Konflikten für die persönliche Weiterentwicklung.

Auszug aus dem Buch

3.2 Das Neun-Stufen-Modell der Eskalation nach Glasl

Ein bekanntes Modell zur Eskalation von Konflikten wurde von Glasl (2017) aufgestellt. In seinem Neun-Stufen-Modell der Eskalation stellt er dar, wie sich der Streit in neun Stufen immer weiter zuspitzt, bis es schließlich keine Lösung mehr gibt. Nachfolgend soll dieser Verlauf dargestellt werden. Anlage 2 soll an dieser Stelle der Veranschaulichung dienen. In der ersten Stufe kommt es zu einer zunehmenden Verhärtung der Fronten. Die Parteien schwanken zwischen Kooperation und Konkurrenz und nehmen Situationen nicht mehr realistisch wahr. In der zweiten Stufe ist die Kommunikation bereits erschwert. Vorgebrachte Argumente werden ignoriert und den beiden Kontrahenten geht es immer mehr darum, den eigenen Standpunkt als richtig darzustellen, wodurch die eigentlichen Inhalte der Auseinandersetzung zunehmend in den Hintergrund rücken. Mit Überschreiten der dritten Eskalationsstufe glauben die Personen nicht mehr daran, dass Gespräche eine Konfliktlösung erzielen können. In Stufe vier nimmt die Kälte des Konfliktes stark zu. Die beiden Opponenten verbinden alle Verhaltensweisen, über welche sie sich geärgert haben, zu einem Gesamtbild des Gegenübers. Die Überzeugung, die wahren Absichten des anderen jetzt zu kennen und die Zunahme der Brutalität des Konfliktes prägt die fünfte Stufe des Modells.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik alltäglicher Konflikte in Wohngemeinschaften ein und formuliert die Forschungsfrage hinsichtlich Eskalationsprozessen und Entgegenwirkungsmöglichkeiten.

2 Definition und Abgrenzung der Begrifflichkeiten: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini wie Konflikt, Inter-System-Konflikt, Eskalation und Konfliktmanagement sowie Wohngemeinschaft definiert und voneinander abgegrenzt.

3 Inter-System-Konflikte und deren Eskalation: Das Kapitel beleuchtet Schwierigkeiten des zwischenmenschlichen Agierens und erläutert das Neun-Stufen-Modell nach Glasl zur systematischen Darstellung von Konflikteskalationen.

4 Deeskalation und Selbstmanagement: Hier werden präventive und deeskalierende Strategien vorgestellt, die von Parteien eigenständig sowie durch Entspannungsmethoden umgesetzt werden können.

5 Positive Aspekte eines Konfliktes: Dieses Kapitel zeigt auf, dass Konflikte neben ihrer Belastung auch konstruktive Entwicklungspotenziale für Stabilität und Persönlichkeitswachstum in der Wohngemeinschaft bieten.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Interventionsmöglichkeiten zusammen und reflektiert über die Limitierungen der aktuellen Forschung in Bezug auf private Wohngemeinschaften.

Schlüsselwörter

Inter-System-Konflikt, Konflikteskalation, Wohngemeinschaft, Konfliktmanagement, Selbstinitiative, Glasl, Eskalationsstufen, Deeskalation, soziale Dynamik, Entspannungsmethoden, Progressive Muskelrelaxation, Kommunikation, Konfliktlösung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entstehung und Verschärfung von zwischenmenschlichen Konflikten in studentischen Wohngemeinschaften und untersucht Wege, diese durch das Handeln der Beteiligten zu lösen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf theoretischen Eskalationsmodellen, zwischenmenschlicher Kommunikation, Strategien zur Selbsthilfe bei Konflikten sowie positiven Aspekten von Streitigkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Primäres Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie Konflikte in einer Wohngemeinschaft eskalieren und welche konkreten Maßnahmen von Mitbewohnern ergriffen werden können, um dem entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse basierend auf etablierten psychologischen Theorien, insbesondere das Neun-Stufen-Modell nach Friedrich Glasl und Konzepte des Konfliktmanagements.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Einordnung des Konfliktbegriffs, die Anwendung des Glasl-Modells auf das Beispiel einer Wohngemeinschaft sowie die Erörterung praktischer Deeskalations- und Entspannungstechniken.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Inter-System-Konflikt, Eskalation, Selbstinitiative, Konfliktmanagement und studentische Wohngemeinschaft.

Was versteht man unter dem Neun-Stufen-Modell nach Glasl im Kontext der WG?

Es dient dazu, den schleichenden Prozess der Konfliktverschärfung zwischen Bewohnern zu verstehen, um frühzeitig intervenieren zu können, bevor ein Ausmaß erreicht wird, das keine Lösung mehr zulässt.

Können Konflikte in einer Wohngemeinschaft auch etwas Positives bewirken?

Ja, laut Arbeit fördern sie die Auseinandersetzung mit Problemen und können durch notwendige Veränderungen zu einer besseren Gesprächskultur und einer persönlicheren Weiterentwicklung der Beteiligten führen.

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Details

Title
Inter-System-Konflikte in studentischen Wohngemeinschaften. Eskalation und Management
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Hanna Gschaider (Author)
Publication Year
2020
Pages
14
Catalog Number
V1340523
ISBN (PDF)
9783346846372
ISBN (Book)
9783346846389
Language
German
Tags
Inter-System-Konflikt Konfliktlösung Neun-Stufen-Modell Deeskalation Selbstmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hanna Gschaider (Author), 2020, Inter-System-Konflikte in studentischen Wohngemeinschaften. Eskalation und Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1340523
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