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Die sozioemotionale Selektivitätstheorie, der Positivitätseffekt und digitale Beziehungen im höheren Erwachsenenalter

Título: Die sozioemotionale Selektivitätstheorie, der Positivitätseffekt und digitale Beziehungen im  höheren Erwachsenenalter

Trabajo , 2022 , 25 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Bachelor of Arts Kristine Bäcker (Autor)

Ciencias sociales (General)
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Wie ist der Positivitätseffekt im Kontext der sozioemotionalen Selektivitätstheorie zu verstehen und welche möglichen Auswirkungen resultieren daraus für die Nutzung sozialer Medien bei älteren Erwachsenen?

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die Nutzung digitaler sozialer Netzwerke bei älteren Erwachsenen im Kontext der sozioemotionalen Selektivitätstheorie zu betrachten. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Positivitätseffekt, welcher theoretisch eng angebunden an die sozioemotionale Selektivitätstheorie ist, allerdings in der Literatur oft als für sich alleinstehend behandelt wird. Der Positivitätseffekt besagt, dass ältere Erwachsene im Vergleich zu jüngeren Erwachsenen ihre Aufmerksamkeit eher auf positive Informationen richten als auf negative. Bei jüngeren Erwachsenen verhält es sich gegenläufig. Im Kontext der sozioemotionalen Selektivitätstheorie bedeutet dies eine verstärke Motivation sich mit Zielen zu befassen, die das eigene emotionale Wohlbefinden steigern. Die Wahl sozialer Beziehungen würde somit altersbedingt darauf hinauslaufen mit steigendem Alter den sozialen Kreis zu verschmälern und den Fokus in Zuge dessen auf für das eigene emotionale Wohlbefinden bedeutsame Beziehungen zu legen. Aus der Literatur geht hervor, dass die Nutzung sozialer Medien bei älteren Erwachsenen deshalb spezifisch zu betrachten ist und darauf ausgerichtet ist, bestehende soziale Beziehungen zu intensivieren. Da soziale Netzwerke praktisch gesehen auf die Bedürfnisse jüngerer Menschen zielen, müsste somit eine Anpassung geschehen, damit durch soziale Netzwerke auch ältere Erwachsene ihre sozialen Bedürfnisse gleichermaßen befriedigen können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsgegenstand und Methode

3. Grundriss der sozioemotionalen Selektivitätstheorie

4. Der Positivitätseffekt

4.1. Die Theorie

4.2. Forschungskontroverse: Der Einfluss des Positivitätseffektes auf das Treffen von Entscheidungen

4.3. Die Gestaltung von sozialen Beziehungen bei älteren Erwachsenen

5. Ältere Erwachsene und die Nutzung sozialer Medien

5.1. Auf diese Weise nutzen ältere Erwachsene Facebook

5.2. Die Anpassung sozialer Medien auf ältere Erwachsene

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Nutzung digitaler sozialer Netzwerke durch ältere Erwachsene unter der theoretischen Perspektive der sozioemotionalen Selektivitätstheorie, um zu klären, inwiefern der Positivitätseffekt das Entscheidungsverhalten und die Gestaltung sozialer Beziehungen im Kontext digitaler Medien prägt.

  • Sozioemotionale Selektivitätstheorie
  • Positivitätseffekt bei älteren Erwachsenen
  • Entscheidungsfindung im höheren Alter
  • Nutzung digitaler sozialer Medien (insb. Facebook)
  • Anpassung von Medienschnittstellen an die Bedürfnisse älterer Generationen

Auszug aus dem Buch

3. Grundriss der sozioemotionalen Selektivitätstheorie

„I often feel that death is not the enemy of life, but its friend, for it is the knowledge that our years are limited which makes them so precious.” (Liebman 1961, S. 106, zitiert nach Carstensen et al., 1999, S. 165)

Frei ins Deutsche durch die Autorin der vorliegenden Arbeit übersetzt: „Ich fühle oft, dass es nicht der Tod ist, welcher der Feind des Lebens ist. Er ist nämlich ein Freund, denn dadurch erlangen wir das Wissen darüber, dass unsere Jahre begrenzt sind, was sie so wertvoll macht.” Carstensen et al. 1999 wählten dieses Zitat, um die sozioemotionale Selektivitätstheorie einzuleiten. Der Artikel fungiert als Säule, auf der sich die sozioemotionale Selektivitätstheorie aufziehen lässt. Es geht um die Wahrnehmung von Zeit, welche als grundlegende menschliche Funktion bezeichnet werden kann und sich durch die Evolution im Denken des Menschen entwickelt hat. Durch das Bewusstsein von Zeit reguliert der Mensch seine kurzfristigen und langfristigen Ziele. Man sei sich als Mensch ständig der aktuellen Zeit bewusst. Dabei ginge es nicht nur um die Zeit im Kalender oder auf der Uhr, sondern auch um die Lebenszeit (Carstensen et al., 1999, S.165).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Alternsparadoxon ein und stellt die sozioemotionale Selektivitätstheorie als theoretische Basis zur Untersuchung des emotionalen Wohlbefindens im Alter vor.

2. Forschungsgegenstand und Methode: Die Arbeit erläutert den Fokus auf die sozioemotionale Selektivitätstheorie und begründet die methodische Auswahl der Literatur mit einem Schwerpunkt auf dem sozialen Medium Facebook.

3. Grundriss der sozioemotionalen Selektivitätstheorie: Das Kapitel erklärt die Bedeutung der Zeitwahrnehmung als zentralen Faktor, der die Motivation und Zielsetzung über die Lebensspanne hinweg steuert.

4. Der Positivitätseffekt: Hier wird analysiert, wie ältere Erwachsene ihre Aufmerksamkeit bevorzugt auf positive Informationen richten, wie dies Entscheidungen beeinflusst und wie sie soziale Beziehungen aktiv gestalten.

5. Ältere Erwachsene und die Nutzung sozialer Medien: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Annahmen mit der realen Nutzung von Plattformen wie Facebook und diskutiert notwendige Anpassungen der Technologie.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass aktuelle soziale Medien meist nicht für die spezifischen Bedürfnisse älterer Menschen konzipiert sind, und plädiert für altersgerechte technische Lösungen.

Schlüsselwörter

Sozioemotionale Selektivitätstheorie, Positivitätseffekt, Alternsparadoxon, Ältere Erwachsene, Emotionale Regulation, Digitale soziale Netzwerke, Facebook, Soziale Beziehungen, Lebenszufriedenheit, Techniknutzung, Altersgerechte Gestaltung, Motivation, Zeitwahrnehmung, Soziale Kontakte, Wohlbefinden

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen dem Altern, der sozioemotionalen Selektivitätstheorie und der Nutzung digitaler sozialer Medien.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören der Positivitätseffekt im Alter, die Regulation von Emotionen, die bewusste Gestaltung sozialer Netzwerke und die Barrieren bei der Techniknutzung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt, wie der Positivitätseffekt im Kontext der sozioemotionalen Selektivitätstheorie zu verstehen ist und welche Auswirkungen dies auf die Nutzung sozialer Medien bei älteren Erwachsenen hat.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert, um bestehende Forschungsansätze zusammenzuführen und zu evaluieren.

Worum geht es im Hauptteil?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Herleitung des Positivitätseffekts, der Analyse von Entscheidungsprozessen im Alter und der kritischen Betrachtung, wie digitale Plattformen den spezifischen Bedürfnissen älterer Menschen gerecht werden (können).

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie sozioemotionale Selektivitätstheorie, Positivitätseffekt, emotionale Regulation und soziale Netzwerknutzung im Alter definiert.

Warum wird Facebook als Fallbeispiel gewählt?

Facebook dient als prominentes Beispiel für ein soziales Netzwerk, das historisch für jüngere Zielgruppen entwickelt wurde, was die Diskrepanz zu den Bedürfnissen älterer Nutzer verdeutlicht.

Ist der Positivitätseffekt immer bei älteren Menschen nachweisbar?

Die Literatur bietet hier ein differenziertes Bild; während er bei vielen älteren Menschen auftritt, zeigen einige Studien wie die von Levin et al. (2021) auch kontroverse Ergebnisse, was weiteren Forschungsbedarf nahelegt.

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Detalles

Título
Die sozioemotionale Selektivitätstheorie, der Positivitätseffekt und digitale Beziehungen im höheren Erwachsenenalter
Universidad
University of Education Heidelberg
Calificación
1,7
Autor
Bachelor of Arts Kristine Bäcker (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
25
No. de catálogo
V1341243
ISBN (PDF)
9783346844033
ISBN (Libro)
9783346844040
Idioma
Alemán
Etiqueta
selektivitätstheorie positivitätseffekt beziehungen erwachsenenalter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bachelor of Arts Kristine Bäcker (Autor), 2022, Die sozioemotionale Selektivitätstheorie, der Positivitätseffekt und digitale Beziehungen im höheren Erwachsenenalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1341243
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