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Handel und Verkehr im 18. Jahrhundert

Título: Handel und Verkehr im 18. Jahrhundert

Trabajo de Seminario , 2008 , 17 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Daniel Sauer (Autor)

Historia de Europa - Tiempos modernos, absolutismo, industrialización
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Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Handel und dem Verkehr des 18. Jahrhunderts. Einführend in diese zwei Teilbereiche, soll mit der Darstellung des Merkantilismus zunächst die Wirtschaftspolitik der damaligen Zeit erläutert werden, da sie, vor allem für die Abwicklung des Außenhandels, von großer Bedeutung war.

In den nachfolgenden Abschnitten der Arbeit werden die zwei Teilbereiche Handel und Verkehr veranschaulicht. Hierbei wird der Handel in die Unterpunkte Außenhandel und Binnenhandel untergliedert, um eine genauere Abgrenzung und Unterscheidung zu ermöglichen sowie vor allem die Warenhändler und deren gehandelte Waren in dieser Zeit präziser zu veranschaulichen.

Im zweiten Hauptbereich der Seminararbeit wird das Verkehrswesen des 18. Jahrhunderts dargestellt. Unterpunkte bilden hier die Seeschifffahrt, die Binnenschifffahrt und der Chausseebau. In diesem Bereich soll erörtert werden, mit Hilfe welcher Einrichtungen des Verkehrs Händler in dieser Zeit ihre Waren transportiert haben und wie sich diese Einrichtungen weiterentwickelt haben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Wirtschaftspolitik des 17. und des 18. Jahrhunderts

3. Handel und Handelspolitik

3.1 Der Außenhandel

3.2 Der Binnenhandel

4. Das Verkehrswesen

4.1 Die Seeschifffahrt

4.2 Die Binnenschifffahrt

4.3 Der Chausseebau

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit analysiert die Strukturen von Handel und Verkehr im 18. Jahrhundert unter Berücksichtigung der merkantilistischen Wirtschaftspolitik. Ziel der Arbeit ist es, die Entwicklung der Handelswege, die Rolle staatlicher Interventionen und die Effizienz verschiedener Verkehrseinrichtungen wie Schifffahrt und Straßenbau zu untersuchen.

  • Merkantilismus und Außenhandelspolitik des 18. Jahrhunderts
  • Strukturen des Außen- und Binnenhandels in Deutschland
  • Entwicklung und Bedeutung der Seeschifffahrt
  • Binnenschifffahrt und Kanalbau als logistische Rückgrate
  • Anfänge des Chausseebaus und damit verbundene Widerstände

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Außenhandel

Das 18. Jahrhundert ist für den Außenhandel ein sehr wichtiger Zeitraum, denn in dieser Zeit konnte der durch den Dreißigjährigen Krieg stark geschwächte Handel wieder auf das Niveau der Vorkriegsjahre ausgeweitet werden. Die wichtigsten Handelsstädte wurden nun jedoch nicht mehr durch die süddeutschen Handels- und Gewerbestädte wie Ulm, Augsburg, Nürnberg oder Regensburg repräsentiert, sondern, durch eine Verlagerung des europäischen Handels vom Mittelmeer zur Nordsee, durch die norddeutschen Küstenstädte wie zum Beispiel Bremen und Hamburg. Begünstigt wurde diese Verlagerung zudem durch die enorme Ausdehnung des Handels zu den Niederlanden und zu Großbritannien, die mittlerweile den größten Teil, der überseeischen Gebiete kontrollierten, wodurch im Laufe der Zeit die Portugiesen und die Spanier aus ihren monopolartigen Handelspositionen heraus gedrängt wurden (vgl. Henning (1994), S.267).

Durch viele Kriege wurde die Produktion, die Einkommensentwicklung und die Nachfrage der einbezogenen Gebiete stark beeinträchtigt, so dass diese Beeinträchtigung auch auf den Handel im örtlichen, regionalen und zwischenregionalen Bereich Auswirkungen zeigte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise bei der Untersuchung von Handel und Verkehr im 18. Jahrhundert.

2. Die Wirtschaftspolitik des 17. und des 18. Jahrhunderts: Analyse der merkantilistischen Grundpfeiler, insbesondere der staatlichen Eingriffe zur Stärkung der inneren Wirtschaftskraft und der protektionistischen Außenhandelspolitik.

3. Handel und Handelspolitik: Untersuchung der verschiedenen Handelsformen, wobei die Schwerpunkte auf der Entwicklung des Außenhandels sowie der Händlerstruktur im Binnenhandel liegen.

4. Das Verkehrswesen: Detaillierte Betrachtung der Transporteinrichtungen, untergliedert in die Bedeutung der See- und Binnenschifffahrt sowie der frühen Entwicklung des Straßenbaus.

5. Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung der wesentlichen Erkenntnisse zur begrenzten Wirkung merkantilistischer Zollpolitik und zur Entwicklung der Verkehrsnetze.

Schlüsselwörter

Handel, Verkehr, 18. Jahrhundert, Merkantilismus, Außenhandel, Binnenhandel, Seeschifffahrt, Binnenschifffahrt, Kanalbau, Chausseebau, Wirtschaftspolitik, Handelsbilanz, Exportgewerbe, Transportwesen, Warenverkehr.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und die Rahmenbedingungen von Handel und Verkehr im 18. Jahrhundert in Deutschland unter dem Einfluss des Merkantilismus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Wirtschaftspolitik, die Handelsstrukturen (Außen- und Binnenhandel) sowie die verschiedenen Verkehrsmittel wie Schifffahrt und den aufkommenden Chausseebau.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse, wie Waren transportiert wurden und wie staatliche merkantilistische Maßnahmen den Handel und den Ausbau der Infrastruktur beeinflussten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung ökonomischer Daten der damaligen Zeit basiert.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die merkantilistische Wirtschaftspolitik, die Verlagerung des Handels auf norddeutsche Küstenstädte sowie technische Aspekte der Binnenschifffahrt und die Anfänge des Straßenbaus.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Merkantilismus, aktive Handelsbilanz, Binnenschifffahrt, Chausseebau, Außenhandel und Exportquote.

Warum war der Kanalbau in der Mark Brandenburg so erfolgreich?

Dies lag vor allem am flachen Gelände der norddeutschen Tiefebene und einer gezielten staatlichen Wirtschafts- und Verkehrspolitik, die Berlin als Handelszentrum fördern sollte.

Warum lehnte das Gastgewerbe den Chausseebau ab?

Es wurde befürchtet, dass bessere Straßen die Reisegeschwindigkeit erhöhen und dadurch die notwendigen Übernachtungen und Mahlzeiten der Reisenden reduzieren würden.

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Detalles

Título
Handel und Verkehr im 18. Jahrhundert
Universidad
University of Siegen
Calificación
2,3
Autor
Daniel Sauer (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
17
No. de catálogo
V134224
ISBN (Ebook)
9783640422173
ISBN (Libro)
9783640422050
Idioma
Alemán
Etiqueta
Handel Verkehr Jahrhundert
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniel Sauer (Autor), 2008, Handel und Verkehr im 18. Jahrhundert, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134224
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