Die heutige sich stark verändernde Welt und die zunehmende Intensivierung des Wettbewerbs zwingen die Unternehmungen, flexibler zu agieren und sich schneller anzupassen. Ein Stillstand käme einem Rückschritt gleich. Damit die Unternehmungen am dynamischen Markt einen Schritt nach vorne gehen, muss ein Umdenken in der Unternehmungsführung stattfinden. Veraltete Kommunikations- und Handlungsstrukturen müssen aufgebrochen, Prozesse effektiver gestaltet und die Mitarbeiter auf den notwendigen Wandel vorbereitet werden. Die Realisierung dieser Veränderungen wird mit Hilfe des Change Managements (im Folgenden als Wandlungsmanagement bezeichnet) durchgeführt. Dabei werden Rahmenbedingen für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und Etablierung der Unternehmung am Markt geschaffen. Ziel dieser Arbeit ist es, das Wandlungsmanagement und seine Aufgaben für das Schaffen von Rahmenbedingungen zu erläutern, um betroffenen Unternehmungen eine Orientierungshilfe zu geben. Dazu wird erörtert, wie der Wandlungsprozess gestaltet wird, welche Aufgaben die Führungskräfte haben und welche Konsequenzen sich aus der Rolle der Mitarbeiter im Wandlungsprozess für die Prozessgestaltung ableiten.
Inhaltsverzeichnis
A. Problemstellung
B. Gründe für den Unternehmungswandel und Begriffsbestimmung des Wandlungsmanagements
I. Merkmale der veränderten Umwelt- und Unternehmungssituation
1. Technische Innovationen
2. Politische und handelspolitische Veränderungen
3. Steigender Preis- und Kostendruck auf Grund der Verknappung von Ressourcen
II. Definition des Wandlungsbegriffs und Wandlungsprozesses
C. Die Aufgaben des Wandlungsmanagements
I. Initialisierungsphase
1. Feststellen eines notwendigen Wandels
2. Auswahl der Führungskräfte
II. Konzipierungsphase
III. Mobilisierungsphase
1. Erzeugen der Wandlungsbereitschaft durch Kommunikation
2. Wandlungsbedingungen schaffen
IV. Umsetzungsphase
1. Teamarbeit als treibende Kraft der Umsetzung
2. Prozessorientierte Steuerung für eine stringente Umsetzung
3. Konsolidierung von Teilerfolgen unter Berücksichtigung der Interdependenzen
V. Verstetigungsphase
VI. Phasenübergreifende Aufgaben
D. Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieser Arbeit ist es, das Wandlungsmanagement und seine Aufgaben bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Unternehmungswandel zu erläutern und betroffenen Unternehmen als Orientierungshilfe zu dienen.
- Analyse der Treiber für Unternehmungswandel (Technik, Globalisierung, ökonomischer Druck).
- Strukturierung des Wandlungsprozesses in fünf spezifische Phasen (Initialisierung bis Verstetigung).
- Bedeutung der Führungskräfte als treibende Kraft und Koalitionsbildner.
- Die Rolle der Mitarbeiter, deren Einbindung und Abbau von Widerständen.
- Integration von nachhaltigen Veränderungen in die Unternehmungskultur.
Auszug aus dem Buch
1. Technische Innovationen
Satelliten und Glasfaserkabel haben eine weltweite Vernetzung möglich gemacht. Immer mehr Daten können in immer kürzerer Zeit von einem zum anderen Ort transportiert werden. Das Internet und mobile Kommunikationsgeräte ermöglichen eine kostengünstige Kommunikation mit Geschäftspartnern und Privatpersonen auf der ganzen Welt und vereinfachen den Abschluss von Geschäften. Ebenso werden Waren und Menschen immer schneller und preiswerter mit Hilfe von Flugzeugen oder Schiffen an entlegene Orte transportiert. Diese Umstände haben eine permanente Rastlosigkeit und steigende Aktivität auf den Märkten zur Folge.
Zusammenfassung der Kapitel
A. Problemstellung: Einleitung in die Notwendigkeit flexibler Unternehmensführung in einem dynamischen Marktumfeld und Zielsetzung der Arbeit.
B. Gründe für den Unternehmungswandel und Begriffsbestimmung des Wandlungsmanagements: Analyse externer Einflussfaktoren auf Unternehmen sowie theoretische Definition und Einordnung von Wandlungsprozessen.
C. Die Aufgaben des Wandlungsmanagements: Detaillierte Betrachtung der fünf Phasen des Wandlungsmanagements von der Initialisierung bis zur Verstetigung.
D. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Rolle von Mitarbeitern und Führungskräften für den nachhaltigen Erfolg von Wandlungsprozessen.
Schlüsselwörter
Change Management, Unternehmungswandel, Wandlungsprozess, Initialisierungsphase, Konzipierungsphase, Mobilisierungsphase, Umsetzungsphase, Verstetigungsphase, Führungskräfte, Wandlungsbereitschaft, Kommunikation, Unternehmungskultur, Teamarbeit, Prozessorientierung, Globalisierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Aufgaben des Change Managements, um Unternehmen bei notwendigen Wandlungsprozessen zu unterstützen und als Orientierungshilfe für eine erfolgreiche Prozessgestaltung zu dienen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Identifikation von Wandlungsgründen, die Strukturierung des Wandels in Phasenmodelle und die psychologischen sowie organisatorischen Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeiter.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, das Wandlungsmanagement zu erläutern, die Aufgaben der Führungskräfte zu definieren und aufzuzeigen, wie Mitarbeiter aktiv in den Wandlungsprozess eingebunden werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie die Analyse und den Vergleich verschiedener bekannter Phasenmodelle des Change Managements.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert den Unternehmungswandel in fünf Phasen: Initialisierung, Konzipierung, Mobilisierung, Umsetzung und Verstetigung, inklusive phasenübergreifender Aufgaben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Change Management, Wandlungsprozess, Führungskompetenz, Wandlungsbereitschaft und Unternehmungskultur.
Wie unterscheidet der Autor zwischen Management und Führung?
In Anlehnung an Kotter wird differenziert, dass Management Abläufe vorgibt, während Führungskräfte als treibende Kraft Prozesse initialisieren und Mitarbeiter durch Visionen zur Veränderung motivieren.
Warum spielt die Kommunikation eine so entscheidende Rolle?
Eine lebendige Kommunikation ist notwendig, um Ängste abzubauen, Widerstände zu minimieren und die Bereitschaft der Mitarbeiter zur Veränderung erst zu erzeugen.
Was ist unter der "Verstetigungsphase" zu verstehen?
In dieser Phase geht es darum, die erzielten Ergebnisse dauerhaft in der Unternehmungskultur zu verankern, damit der Wandel nicht nur ein einmaliges Ereignis bleibt, sondern langfristig gesichert wird.
- Citar trabajo
- Christian Bodenstein (Autor), 2009, Aufgaben des Change Managements im Prozess des Unternehmungswandels, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134260