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Die Würde des Menschen als Geschöpf nach dem Abbild Gottes und seine Infragestellung durch die Ethik Peter Singers am Beispiel der Euthanasie.

Título: Die Würde des Menschen als Geschöpf nach dem Abbild Gottes und seine Infragestellung durch die Ethik Peter Singers am Beispiel der Euthanasie.

Trabajo de Seminario , 2007 , 18 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Mag. Markus Löhnert (Autor)

Teología - Teología sistemática
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Der australische Philosoph Peter Singer hat mit seinem utilitaristischen Konzept einer praktischen Ethik, insbesondere mit seiner Position zur Sterbehilfe, für viele Diskussionen gesorgt. Diese Arbeit gibt einen Überblick über Singers Position in der Frage der Sterbehilfe und bezieht aus der schöpfungstheologischen Perspektive der Gottebenbildlichkeit des Menschen zu seiner Position Stellung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Der Mensch als Person

2.1 Gottebenbildlichkeit

2.2 Die Würde des Menschen

3.0 Die Infragestellung der Menschenwürde in heutiger Zeit

3.1 Der gute Tod? Die Infragestellung durch die Euthanasie

4.0 Peter Singers Beitrag zur Euthanasiedebatte

4.1 Unterschiedliche Formen von Euthanasie

5.0 Zusammenfassung und Kritik

6.0 Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die kritische Auseinandersetzung mit der ethischen Position des Philosophen Peter Singer zur Euthanasie aus einer christlichen Perspektive, um die Unantastbarkeit der Menschenwürde vor dem Hintergrund des biblischen Menschenbildes zu verteidigen.

  • Biblisches Menschenbild und Gottebenbildlichkeit
  • Die christliche Begründung der Menschenwürde
  • Ethische Analyse der Positionen von Peter Singer
  • Kritische Reflexion zum Thema Sterbehilfe (Euthanasie)
  • Spannungsfeld zwischen Individualismus und Lebensschutz

Auszug aus dem Buch

4.1 Unterschiedliche Formen von Euthanasie

Anders als die meisten Lexikonartikel beschreibt Peter Singer in seinem Buch verschiedene Formen der Euthanasie nicht primär aus der Perspektive der Handelnden (aktiv/passiv), sondern er unterscheidet sie hinsichtlich ihrer Freiwilligkeit in: freiwillige Euthanasie, unfreiwillige Euthanasie und nichtfreiwillige Euthanasie. Diese Einteilung baut auf sein Argument der Rationalität auf, das eines der entscheidenden Kriterien für das Personsein im voran gegangenen Kapitel war. Worin liegt also der Unterschied?

Eine freiwillige Euthanasie liegt dann vor, wenn jemand bei vollem Bewusstsein um seinen Zustand und auf der Grundlage einer eindeutigen ärztlichen Diagnose einer unheilbaren Krankheit bewusst um die eigene Tötung bittet, nicht selten dann, wenn er dazu selber nicht mehr in der Lage ist, sei es durch Lähmung oder mangels geeigneter Mittel. Als Rechtfertigung für die Zulässigkeit einer freiwilligen Euthanasie führt Singer an, diese wäre vor dem Hintergrund der bereits umrissenen Theorien des Utilitarismus, des Präferenz Utilitarismus, des Respekts vor der Entscheidung eines autonom und rational handelnden Wesens und schließlich aufgrund der Theorie des Rechtes zulässig. Diese besagt, dass jemand, der ein Recht auf Leben geltend machen will, die Fähigkeit haben muss, das zu wünschen, worauf er oder sie ein Recht hat, also in diesem Fall in der Lage sein muss, die Fortsetzung der eigenen Existenz zu wünschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Die Einleitung führt in die biblischen Schöpfungsberichte ein und thematisiert das christliche Menschenbild im Kontext moderner medizinethischer Herausforderungen und der Kontroverse um die Thesen Peter Singers.

2.0 Der Mensch als Person: Dieses Kapitel erläutert die theologische Fundierung des Menschseins durch die Gottebenbildlichkeit und die daraus ableitbare besondere Würde und Verantwortung des Menschen.

3.0 Die Infragestellung der Menschenwürde in heutiger Zeit: Es wird analysiert, wie gesellschaftlicher Wandel, medizinischer Fortschritt und ein verändertes Verständnis von Selbstbestimmung den Schutz menschlichen Lebens unter Druck setzen.

3.1 Der gute Tod? Die Infragestellung durch die Euthanasie: Dieses Kapitel differenziert verschiedene Arten der Sterbehilfe und bewertet diese aus theologischer und ethischer Sicht als Verstoß gegen das Tötungsverbot.

4.0 Peter Singers Beitrag zur Euthanasiedebatte: Die philosophischen Grundannahmen Singers, insbesondere seine Unterscheidung zwischen biologischem Menschsein und Personsein, werden dargelegt und analysiert.

4.1 Unterschiedliche Formen von Euthanasie: Singer kategorisiert Sterbehilfe anhand der Freiwilligkeit und leitet daraus unter utilitaristischen Gesichtspunkten seine Rechtfertigungsargumente ab.

5.0 Zusammenfassung und Kritik: Das Kapitel bietet eine kritische Gesamtschau der Singerschen Thesen und setzt diesen das christliche Leitbild der Nächstenliebe und der Heiligkeit des Lebens entgegen.

Schlüsselwörter

Gottebenbildlichkeit, Menschenwürde, Peter Singer, Euthanasie, Sterbehilfe, Utilitarismus, Personsein, Bioethik, christliche Ethik, Selbstbestimmung, Lebensschutz, Schöpfungstheologie, aktive Sterbehilfe, passive Sterbehilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ethischen Rechtfertigung der Euthanasie durch den Philosophen Peter Singer und stellt diese den christlichen Vorstellungen von Menschenwürde und der Heiligkeit des Lebens gegenüber.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören das biblische Verständnis des Menschen als Ebenbild Gottes, die moderne Debatte um Sterbehilfe sowie die philosophische Unterscheidung zwischen dem Menschsein und dem Status als "Person".

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob und wie Peter Singers Thesen zur Euthanasie mit einem christlich begründeten Menschenbild vereinbar sind und inwieweit seine Argumentation die Menschenwürde infrage stellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische, ethisch-theologische Analyse und Gegenüberstellung von Positionen, wobei sowohl biblische Texte als auch die philosophischen Werke von Peter Singer, insbesondere die "Praktische Ethik", untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine anthropologische Herleitung der Menschenwürde, eine Analyse der aktuellen Euthanasiedebatte, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Singers utilitaristischer Ethik und die Kategorisierung der Sterbehilfe.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gottebenbildlichkeit, Präferenz-Utilitarismus, Euthanasie, Personstatus und christliche Nächstenliebe geprägt.

Wie unterscheidet Peter Singer nach der Arbeit die verschiedenen Formen der Euthanasie?

Im Gegensatz zur klassischen Einteilung in aktiv und passiv gliedert Singer die Euthanasie nach dem Kriterium der Freiwilligkeit in freiwillige, unfreiwillige und nichtfreiwillige Euthanasie.

Warum lehnt die christliche Perspektive in dieser Arbeit die Tötung unheilbar Kranker ab?

Aus christlicher Sicht ist der Mensch nach dem Abbild Gottes geschaffen und steht unter dessen Hoheit; daher ist die direkte Tötung eines Unschuldigen ein unzulässiger Eingriff in das göttliche Recht über Leben und Tod.

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Detalles

Título
Die Würde des Menschen als Geschöpf nach dem Abbild Gottes und seine Infragestellung durch die Ethik Peter Singers am Beispiel der Euthanasie.
Universidad
University of Graz
Calificación
2
Autor
Mag. Markus Löhnert (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
18
No. de catálogo
V134272
ISBN (Ebook)
9783640417254
ISBN (Libro)
9783640412921
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sterbehilfe Utilitarismus Schöpfungstheologie Gottebenbildlichkeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mag. Markus Löhnert (Autor), 2007, Die Würde des Menschen als Geschöpf nach dem Abbild Gottes und seine Infragestellung durch die Ethik Peter Singers am Beispiel der Euthanasie., Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134272
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