Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Trabajo social

Depression in der Sozialen Arbeit. Krankheitsbild und Therapiemöglichkeiten

Título: Depression in der Sozialen Arbeit. Krankheitsbild und Therapiemöglichkeiten

Trabajo de Seminario , 2022 , 16 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Sofia Golbeck (Autor)

Trabajo social
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die vorliegende Seminararbeit behandelt das Thema der Depression in der sozialen Arbeit. Die Thematik wird anhand des Falls eine Klientin aus der Wohnungslosenhilfe, die in sozialpädagogischen Beratungsgesprächen immer mehr Symptome einer psychischen Störung aufzeigt, erklärt.

Zunächst wird die Vorgeschichte der Klientin dargestellt, um die Hintergründe für die Leser:innen verständlicher darzustellen. Es folgt eine Zusammenfassung der wichtigsten Symptome der Klientin, sowie eine kurze Zwischenbetrachtung des Falls. Im nächsten Schritt erläutert die Autorin das Krankheitsbild Depression und beschreibt dabei die Symptome, sowie die Therapiemöglichkeiten der Krankheit. Die Unterschiedliche Definitionen des ICD-10 und DSM-V werden dargestellt und abschließend anhand der vorliegenden Symptome eine vorläufige Diagnosestellung nach ICD-10 versucht.

Im Anschluss werden die Möglichkeiten einer Therapie beschrieben und Richtlinien für den Umgang mit von einer Depression betroffenen Personen erläutert, sowie die Hinweise für die Praxis gegeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. FALLBESCHREIBUNG

2.1. VORGESCHICHTE

2.2. SYMPTOMATIK

2.3. ZWISCHENBETRACHTUNG

3. KRANKHEITSBILD DEPRESSION

3.1. SYMPTOME EINER DEPRESSION

3.2. DEPRESSION NACH ICD-10 UND DSM-V

3.3. DIAGNOSESTELLUNG EINER DEPRESSION

4. THERAPIEMÖGLICHKEITEN

5. UMGANG MIT DEPRESSIVEN KLIENT/INNEN

6. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung depressiver Symptome im Kontext der Sozialen Arbeit. Anhand einer Fallbeschreibung einer Klientin aus der Wohnungslosenhilfe wird aufgezeigt, wie Sozialpädagogen durch empathische Begleitung und bei psychischer Komorbidität notwendige therapeutische Schritte einleiten oder unterstützen können.

  • Fallbeschreibung einer psychisch belasteten Klientin in der Wohnungslosenhilfe
  • Klinische Einordnung der Symptomatik nach ICD-10 und DSM-V
  • Differentialdiagnostik von Depression und Trauer
  • Therapeutische Ansätze und medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten
  • Handlungsgrundsätze für den Umgang mit depressiven Klienten in der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

KRANKHEITSBILD DEPRESSION

Depressionen sind neben Angststörungen die häufigsten psychischen Erkrankungen (vgl. Mahnkopf 2015, S. 20; Dinner 2019, S. 44; Berking und Radkovsky 2012, S. 32). Depression (lat. deprimere = herunterdrucken, niederdrucken) ist eine affektive Störung, eine Stoffwechselerkrankung der Botenstoffe im Gehirn (vgl. Berking und Radkovsky 2012, S. 29; Stiftung Deutsche Depressionshilfe 2022). Nach Dinner werden Verstimmungen, die in Tiefe und Dauer ein der jeweiligen Lebenssituation entsprechende Maß von Gemütsschwankungen überschreiten, als Depressionen bezeichnet. Diese umfassen Denk- und Gefühlsstörungen, Antriebsstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Ängste sowie körperliche Störungen (vgl. Dinner 2019, S. 18). Eine depressive Episode kann zwei Wochen oder auch mehrere Jahre andauern, ausgelöst werden kann sie beispielsweise durch Verlust oder chronischen Stress.

Am häufigsten erkranken 25bis 35-Jährige an einer Depression. Die Mehrheit der Betroffenen (80%) erlebt insgesamt mehr als nur eine depressive Episode, wobei viele Depressionen auch ohne Behandlung wieder von selbst abklingen (vgl. Berking und Radkovsky 2012, S. 33). Grundsätzlich sind Trauer, Niedergeschlagenheit und Bedrücktheit ganz normale Empfindungen, sie deuten nicht unbedingt auf eine psychische Erkrankung. Wer einen Verlust erlebt hat (wie beispielsweise den Tod einer geliebten Person oder eine Trennung aus der nahen Beziehung), muss diesen auch seelisch verarbeiten. Dies geschieht, indem die Person die oben genannten Gefühle empfindet. Wenn jedoch die Fähigkeit zu Gefühlsempfindung (Trauer oder Freude) eingeschränkt bleibt, kann dies ein Zeichen einer seelischen Störung, wie beispielsweise Depression, sein (vgl. Dinner 2019, S. 20). Ein weiteres Zeichen einer Depression könnte die Konzentrations-, Merkfähigkeits- und Gedächtnisstörung sowie die grundlegende Hoffnungslosigkeit sein, die Denkfähigkeit ist eingeschränkt, die Gedanken drehen sich nur noch um belastende, quälende Inhalte und lassen einen nicht los.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die Relevanz der psychischen Gesundheitsfürsorge in der Sozialen Arbeit und beschreibt das methodische Vorgehen bei der Fallanalyse.

2. FALLBESCHREIBUNG: Dieses Kapitel dokumentiert die Lebenssituation, Vorgeschichte und die beobachtete Symptomatik von Frau B. im Unterstützten Wohnen.

3. KRANKHEITSBILD DEPRESSION: Hier werden theoretische Grundlagen des Krankheitsbildes sowie die diagnostischen Kriterien gemäß internationaler Standards (ICD-10, DSM-V) dargelegt.

4. THERAPIEMÖGLICHKEITEN: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Therapieformen, von psychotherapeutischen Gesprächen bis hin zu biologischen und ergänzenden Maßnahmen.

5. UMGANG MIT DEPRESSIVEN KLIENT/INNEN: Hier werden praxisnahe Grundsätze für Sozialpädagogen im Umgang mit betroffenen Klienten sowie Hinweise zur Suizidprävention zusammengefasst.

6. FAZIT: Das Fazit unterstreicht die Rolle der Sozialen Arbeit als präventive Instanz und reflektiert den aktuellen Stand der Unterstützung für die betroffene Klientin.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Depression, Depressive Episode, Wohnungslosenhilfe, Symptomatik, psychische Störung, ICD-10, DSM-V, psychische Gesundheit, therapeutische Ansätze, Suizidprävention, Fallbeschreibung, Beratung, Unterstützung, Krankheitsbild

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit der Identifizierung und Unterstützung von Menschen mit Depressionen innerhalb der Sozialen Arbeit, illustriert an einem konkreten Fallbeispiel aus der Wohnungslosenhilfe.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen umfassen die Definition des Krankheitsbildes Depression, die Abgrenzung zu Trauer, diagnostische Kriterien nach ICD-10 und DSM-V sowie spezifische Handlungsempfehlungen für den sozialpädagogischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Sozialpädagogen durch empathische Beobachtung und fachliches Wissen psychische Krisen erkennen und Betroffenen den Weg zur notwendigen professionellen Behandlung ebnen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt als Methode eine fundierte Fallbeschreibung unter Einbezug relevanter fachwissenschaftlicher Literatur und Klassifikationssysteme der Psychiatrie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Definitionen von Depression als auch deren praktische Auswirkung anhand des Fallbeispiels Frau B. analysiert, zudem werden Therapiemöglichkeiten und Umgangsformen für Fachkräfte erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Soziale Arbeit, Depression, Fallbeschreibung, psychische Gesundheit, Diagnose und Prävention charakterisieren.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Depression und Trauer?

Die Arbeit nutzt die Definition von Daniel Hell, die Depression und Trauer als komplementär zueinanderstehend beschreibt, und erläutert, dass echtes Trauern bei einer schweren depressiven Blockade erschwert ist.

Warum ist die Rolle der Sozialen Arbeit bei Depressionen so bedeutend?

Da Sozialpädagogen oft ein bestehendes Vertrauensverhältnis zu Klienten haben, sind sie häufig die Ersten, die eine Veränderung im Verhalten wahrnehmen und als Brücke zum therapeutischen Hilfesystem fungieren können.

Welches Fazit zieht die Arbeit für Frau B.?

Frau B. befindet sich mittlerweile in ambulanter Therapie und medikamentöser Behandlung, was ihre Zuversicht stärkt, ihre Lebenssituation und die Beziehung zum Sohn zu stabilisieren.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Depression in der Sozialen Arbeit. Krankheitsbild und Therapiemöglichkeiten
Universidad
Munich University of Applied Sciences
Curso
Hilfen für Menschen in seelischen Krisen und psychischen Notlagen
Calificación
1,3
Autor
Sofia Golbeck (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
16
No. de catálogo
V1342779
ISBN (PDF)
9783346849526
ISBN (Libro)
9783346849533
Idioma
Alemán
Etiqueta
Depression Depression in der Sozialen Arbeit Depressive Klienten in der Sozialen Arbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sofia Golbeck (Autor), 2022, Depression in der Sozialen Arbeit. Krankheitsbild und Therapiemöglichkeiten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1342779
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  16  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint