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Cybermobbing und Corona-Pandemie. Einfluss der Pandemie auf das Phänomen Cybermobbing

Titre: Cybermobbing und Corona-Pandemie. Einfluss der Pandemie auf das Phänomen Cybermobbing

Thèse de Bachelor , 2020 , 54 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Carolin Schultz (Auteur)

Sociologie - Enfants et Adolescence
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Das Ziel dieser Bachelorarbeit besteht darin, herauszuarbeiten, inwiefern die Pandemie Einfluss auf das Leben der Kinder und Jugendlichen vor dem Hintergrund ihres Umgangs mit der Corona-Pandemie sowie mit neuen Medien hat. Dahingehend soll geprüft werden, ob Cybermobbing möglicherweise an Bedeutung gewonnen hat. Es lässt sich annehmen, dass die aktuelle Corona-Krise einen Einfluss auf das Verhalten der Kinder und Jugendlichen hat – speziell im Hinblick auf deren Online-Aktivitäten, denn gerade die Phasen, in denen schulische sowie außerschulische soziale Kontakte massiv eingeschränkt und gefühlt faktisch verboten waren, boten Anreiz sowie Notwendigkeit, auf digitale Kommunikationswege, d. h. Plattformen und Foren, auszuweichen.

Die Betrachtungen unterstützend, soll vor allem die Studie "Cyberlife III" des "Bündnisses gegen Cybermobbing" genutzt werden. Sie wurde 2020 erhoben und kann somit Auskunft über eine grundsätzliche Entwicklung des Phänomens "Cybermobbing", vor allem auch erste Antworten auf die Frage nach möglichen spezifischen Entwicklungen während der Corona-Pandemie, geben.

Extrait


Inhalt

1. Einleitung

1.1 Forschungsfrage und Zielsetzung

1.2 Zielgruppe: Kinder und Jugendliche

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Digitale Revolution: Internet

2.1 Neue Medien

2.2 Computervermittelte Kommunikation/Social Media

3. Forschungsstand Mobbing/Cybermobbing

3.1 Cybermobbing als Form von Gewalt

3.2 Defintion

3.2.1 Mobbing

3.2.2 Cybermobbing

3.2.3 Mobbing vs. Cybermobbing

3.3 Ausprägungen und Formen

3.3.1 Kanäle

3.3.2 Methode

3.3.3 Arten nach Katzer

3.4 Rollenverteilung

3.5 Ursachen und Motive

3.6 Folgen

3.7 Verbreitung

4. Die Corona-Pandemie

5. Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Cybermobbing: „Distanzunterricht“

5.1 Methodische Herangehensweise: Inhaltsanalyse nach Mayring

5.2 Vorstellung des Materials

5.3 Ergebnisse

5.4 Zwischenfazit: gesteigerte Mediennutzung

5.5 Schlüsselkategorie A: Distanzunterricht

6. Diskussion

7. Limitation

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss der Corona-Pandemie auf das Phänomen Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Im Zentrum steht die Analyse, inwiefern pandemiebedingte Maßnahmen, wie etwa Homeschooling oder Distanzunterricht, die Mediennutzung der Zielgruppe veränderten und damit neue Rahmenbedingungen schufen, die Cybermobbing begünstigen können.

  • Zusammenhang zwischen Mediennutzung und Pandemie-Maßnahmen
  • Analyse der Ursachen und Motive von Cybermobbing
  • Rolle von Anonymität und mangelnder Medienkompetenz
  • Einfluss von Distanzunterricht auf soziale Dynamiken

Auszug aus dem Buch

3.2.1 MOBBING

Bei der Suche nach einer präzisen Definition des Phänomens „Mobbing“ fällt auf, dass es nicht die eine zentrale Begriffsbeschreibung, sondern verschiedene Ansätze und Betrachtungsweisen gibt. Um sich einer Definition zu nähern, wird der Begriff „Mobbing“, der im 18. Jahrhundert im englischsprachigen Raum entstand, erst hinsichtlich seiner grundsätzlichen namentlichen Entstehung betrachtet. Das englische Verb „to mob“ bedeutet in der deutschsprachigen Übersetzung „anpöbeln“ oder „belästigen“. Das daraus abgeleitete Substantiv „Mob“ bezeichnet eine „wütenden Menschengruppe“, eine „Meute“ oder einen „Pöbel“ (vgl. Brinkmann, 2002, S. 11).

Entgegen vieler Behauptungen war es aber nicht der Verhaltensforscher Konrad Lorenz, der diesen Begriff durch seine Untersuchung von aggressiven Verhalten von Tieren gegenüber einem anderen Tier prägte, sondern der Mainzer Mediziner Rudolf Bilz, der „im Rahmen seiner Forschungen zur Paläo-Anthropologie [den Begriff Mobbing] als „‚Aggressivität des Anstoßnehmens‘ entwickelt[e]“ (Roth, 2002, S. 197).

Die Untersuchung des Phänomens aus sozialpsychologischer Sicht lieferte Heinz Leymann in den 1990er Jahren. Der schwedische Psychologe Dan Ake Olweus beschrieb das Phänomen „Mobbing“ wie folgt: „Ein Schüler oder eine Schülerin ist Gewalt ausgesetzt oder wird gemobbt, wenn er oder sie wiederholt und über eine längere Zeit den negativen Handlungen eines oder mehrerer anderer Schüler oder Schülerinnen ausgesetzt ist“ (Olweus, 2006, S. 22). Mobbing ist somit ein Zustand, bei dem ein Individuum ununterbrochen Schikanierungen sowie gezielter Angriffe auf dessen Person und Ausgrenzung aus Kollektiven erlebt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Aktualität und Dringlichkeit des Themas anhand von Fallbeispielen und definiert die Forschungsfrage sowie die Zielgruppe der Arbeit.

2. Digitale Revolution: Internet: Beleuchtet die technologische Entwicklung und deren Einfluss auf die Kommunikationsformen sowie die Rolle sozialer Netzwerke für die digitale Identitätsfindung.

3. Forschungsstand Mobbing/Cybermobbing: Bietet eine eingehende theoretische Fundierung, definiert die Begriffe Mobbing und Cybermobbing und analysiert verschiedene Rollen und Ursachen.

4. Die Corona-Pandemie: Beschreibt das Auftreten der Pandemie und deren gesellschaftliche Auswirkungen durch Schutzmaßnahmen und soziale Einschränkungen.

5. Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Cybermobbing: „Distanzunterricht“: Nutzt die Inhaltsanalyse nach Mayring, um den Einfluss von Distanzunterricht auf die Entstehung von Cybermobbing-Faktoren zu untersuchen.

6. Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse der Quellenanalyse kritisch und reflektiert die technologischen sowie sozialen Herausforderungen im Distanzunterricht.

7. Limitation: Reflektiert kritisch die Methodik der Arbeit und weist auf die Grenzen der Aussagekraft der Ergebnisse hin.

8. Fazit: Fasst die Kernergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige politische sowie präventive Ansätze.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Corona-Pandemie, Distanzunterricht, Homeschooling, Mediennutzung, Mobbing, Medienkompetenz, Anonymität, soziale Dynamik, Schulalltag, Jugendliche, Opfer-Täter-Rollen, Gewaltprävention, soziale Isolation, Digitalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Corona-Pandemie auf das Phänomen Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen von Schulschließungen, der gesteigerten Mediennutzung im Distanzunterricht sowie den psychologischen Ursachen und Folgen von Mobbing im digitalen Raum.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, herauszuarbeiten, inwiefern die Pandemie das Leben der Jugendlichen durch veränderte Online-Aktivitäten beeinflusst und zur Zunahme von Cybermobbing beigetragen hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode der Inhaltsanalyse nach Mayring angewendet, um Studien, Berichte und Medienberichte deduktiv auszuwerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit dem Forschungsstand, der Definition von Mobbing, der Rolle der digitalen Kommunikation während der Pandemie sowie einer spezifischen Wirkungsanalyse der Faktoren des Distanzunterrichts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Cybermobbing, Corona-Pandemie, Distanzunterricht, Medienkompetenz und digitale Gewalt.

Wie wirkt sich die Anonymität im Internet konkret auf Mobbing aus?

Die Anonymität senkt die Hemmschwelle für Täter, da diese weniger Sanktionen fürchten müssen und das emotionale Feedback der Opfer aufgrund der fehlenden physischen Begegnung ausbleibt.

Warum spielt die Medienkompetenz von Lehrkräften eine zentrale Rolle?

Eine mangelnde Medienkompetenz erschwert die Überwachung und Intervention bei Cybermobbing in digitalen Unterrichtsformen und reduziert die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen.

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Résumé des informations

Titre
Cybermobbing und Corona-Pandemie. Einfluss der Pandemie auf das Phänomen Cybermobbing
Université
Free University of Berlin
Note
1,7
Auteur
Carolin Schultz (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
54
N° de catalogue
V1343540
ISBN (PDF)
9783346850225
ISBN (Livre)
9783346850232
Langue
allemand
mots-clé
Cybermobbing Pandemie Einfluss Schule Lernerfolg Corona Medien Mediennutzung kinder jugendliche homeschooling fernunterricht kontaktsperre
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Carolin Schultz (Auteur), 2020, Cybermobbing und Corona-Pandemie. Einfluss der Pandemie auf das Phänomen Cybermobbing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1343540
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Extrait de  54  pages
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