Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Inklusion in der Tat. Inklusives Handeln in der pädagogischen Praxis am Beispiel von innovativen Einrichtungen in Sachsen und Thüringen

Titel: Inklusion in der Tat. Inklusives Handeln in der pädagogischen Praxis am Beispiel von innovativen Einrichtungen in Sachsen und Thüringen

Bachelorarbeit , 2019 , 127 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lena Gelbke (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Welche Voraussetzungen braucht die pädagogische Praxis, um Inklusion in die Tat umzusetzen? Vertiefend dazu wurden drei Hypothesen aufgestellt, welche anhand der Forschungsergebnisse bearbeitet werden: Das Verständnis vom Inklusionsbegriff differiert in der pädagogischen Praxis. Einrichtungen mit innovativen Konzepten sehen keine Herausforderungen bei der Umsetzung von Inklusion. Und Inklusion wird durch pädagogische Fachkräfte abgelehnt und nicht in die Tat umgesetzt.

Die moderne Pädagogik muss es als ihre Aufgabe verstehen, dass Inklusion weitreichender in die Tat umgesetzt werden kann. Die Grundlagen dafür können geschaffen werden, wenn alle Menschen mit Inklusion wachsen und aufwachsen. Aus diesem Grund wurde sich bei der Erstellung dieser Bachelorarbeit auf die Inklusion in Kindertageseinrichtungen und Schulen beschränkt. Auch, weil die Literaturlage aufgrund der hohen gesellschaftlichen Relevanz des Themas sehr komplex ist, musste eine Einschränkung getroffen werden. Ein inklusives Bildungssystem ist ein Teil des großen Inklusionspuzzles.

Die Arbeit leistet einen Beitrag dazu, die Bedeutung der Inklusion fassen zu können und sie als Notwendigkeit für die pädagogische Praxis anzuerkennen. "Inklusion in der Tat" muss möglich sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Aufarbeitung des Themas

2.1 Definitionen relevanter Begriffe

2.1.1 Inklusion

2.1.2 Integration in Abgrenzung zur Inklusion

2.1.3 Separation

2.1.4 Exklusion

2.1.5 Behinderung

2.2 Historische Wurzeln der Inklusion

2.2.1 Die Anfänge: Das 18. und 19. Jahrhundert

2.2.2 Das 20. Jahrhundert

2.2.3 Das 21. Jahrhundert

2.3 Rechtliche Grundlagen der Inklusion

2.3.1 Internationale Übereinkommen

2.3.2 Gesetze auf Bundesebene

2.3.3 Gesetze und Bildungspläne in Sachsen und Thüringen

2.4 Die Schaffung inklusiver Rahmenbedingungen

2.4.1 Die institutionellen Erfordernisse

2.4.2 Das pädagogische Personal

2.4.3 Die professionelle Haltung

2.4.4 Die Gesellschaft und die Politik

2.5 Inklusion in der Kritik

2.5.1 Inklusion als inhaltsleerer Begriff

2.5.2 Die Leistungsgesellschaft und ihr gegliedertes Schulsystem

2.5.3 Der Bildungsföderalismus

2.6 Inklusion in der Tat

2.6.1 Konzepte und Ansätze zur Entwicklung inklusiver pädagogischer Praxis

2.6.1.1 Der Index für Inklusion

2.6.2 Konzeptionen innovativer Einrichtungen in Sachsen und Thüringen

2.6.2.1 Integrativer Kindergarten „Regenbogen“

2.6.2.2 Integrative Kindertageseinrichtung „Pinocchio“

2.6.2.3 Oberschule „Reinhard Mey“

3. Empirische Forschungsmethode: Qualitative Sozialforschung

3.1 Das leitfadengestützte Expert*inneninterview

3.2 Gütekriterien qualitativer Forschung

3.3 Aufbau des Interviewleitfadens

3.4 Durchführung der Expert*inneninterviews

3.5 Analyse der Daten

3.5.1 Die qualitative Inhaltsanalyse

3.5.2 Ergebnisse der Inhaltsanalyse

3.6 Methodenkritik

4. Auswertung der Forschungsergebnisse durch Beantwortung der Forschungsfrage und Bearbeitung der Hypothesen

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Voraussetzungen, die pädagogische Einrichtungen benötigen, um Inklusion erfolgreich in die Praxis umzusetzen, und fokussiert sich dabei auf innovative Einrichtungen in Sachsen und Thüringen.

  • Theoretische Fundierung des Inklusionsbegriffs und dessen Abgrenzung zu Integration, Separation und Exklusion.
  • Analyse rechtlicher Grundlagen und historischer Hintergründe der Inklusion.
  • Untersuchung notwendiger Rahmenbedingungen (institutionell, personell, gesellschaftlich, politisch) für inklusives Handeln.
  • Kritische Reflexion der Inklusionsdebatte und ihrer Hindernisse in der heutigen Gesellschaft.
  • Empirische Fallanalysen innovativer Einrichtungen in Sachsen und Thüringen mittels leitfadengestützter Experteninterviews.

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Die institutionellen Erfordernisse

Die Dimensionen, in denen sich Inklusion in Kindertageseinrichtungen und Schulen vollziehen muss, sind enorm vielseitig.

Zunächst soll die Bedeutung der Strukturierung einer pädagogischen Einrichtung näher betrachtet werden.

Als erstes geht es um die Zusammensetzung von Lerngruppen. Kindergartengruppen ebenso wie Schulklassen sollen so organisiert sein, dass sich die Kinder und Jugendlichen einander annähern, interagieren und kooperieren können. Ebenfalls muss aber auch Abgrenzung von anderen möglich sein. So wird ein Verständnis für menschliche Verschiedenheit entwickelt, Gemeinsamkeiten können entdeckt werden und Zusammenleben und –lernen ermöglicht (Kron, 2010, S. 34). Selbstverständlich sind die besonderen Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen. Betreut man beispielsweise ein Kind mit Asperger-Autismus gemeinsam mit einem Kind mit ADHS-Syndrom in einer Gruppe, so führt dies schnell zu Überforderung bei Fachkraft und Kind. Das Bedürfnis nach festen Strukturen einerseits und die Notwendigkeit häufiger Bewegungspausen andererseits, lässt sich voraussichtlich nicht im Sinne einer individuell geeigneten pädagogischen Betreuung gemeinsam realisieren (Wolters, 2014, S. 76). Von großer Bedeutung ist auch die Größe einer Gruppe oder Klasse. Es gilt zu berücksichtigen, dass einige Kinder auf größere Gruppen gestresst reagieren, andere hingegen schätzen die Anwesenheit vieler potentieller Spiel- und Lernpartner*innen. Sinnvoll ist es, eher kleine Gruppen zu bilden, die sich zu einer großen formieren können (Wagner, 2013, S. 119f).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Debatte um das Thema „Inklusion in der Tat“ ein, stellt die Forschungsfrage und die drei bearbeiteten Hypothesen vor.

2. Theoretische Aufarbeitung des Themas: Das Kapitel bietet eine fundierte Definition relevanter Fachbegriffe, beleuchtet die historische Entwicklung und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Inklusion in Deutschland.

3. Empirische Forschungsmethode: Qualitative Sozialforschung: Hier wird das methodische Vorgehen der Arbeit, insbesondere das leitfadengestützte Experteninterview, wissenschaftlich begründet und dessen Durchführung erläutert.

4. Auswertung der Forschungsergebnisse durch Beantwortung der Forschungsfrage und Bearbeitung der Hypothesen: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse aus den Experteninterviews mit der Theorie verknüpft, um die Forschungsfrage zu beantworten und die Hypothesen zu überprüfen.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Anforderungen an eine inklusive Gesellschaft und Pädagogik.

Schlüsselwörter

Inklusion, Inklusive Pädagogik, Integration, Bildungssystem, Kindertageseinrichtungen, Schulentwicklung, Qualitative Sozialforschung, Experteninterviews, Rahmenbedingungen, Heterogenität, Behindertenrechtskonvention, Ressourcenorientierung, multiprofessionelle Teams, Schulpflicht, Inklusionsbegriff.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der praktischen Umsetzung von Inklusion in pädagogischen Einrichtungen und analysiert, welche Voraussetzungen dafür notwendig sind.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Autorin untersucht die theoretischen Grundlagen der Inklusion, ihre historischen und rechtlichen Bezüge, die institutionellen und personellen Rahmenbedingungen sowie die kritische Reflexion des Inklusionsbegriffs in einer Leistungsgesellschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten: Welche Voraussetzungen braucht die pädagogische Praxis, um Inklusion in die Tat umzusetzen?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die qualitative Sozialforschung und führt konkret leitfadengestützte Experteninterviews mit Fachkräften aus innovativen Einrichtungen in Sachsen und Thüringen durch.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der theoretischen Aufarbeitung des Themas, der Schaffung inklusiver Rahmenbedingungen, der methodischen Begründung und Durchführung der empirischen Forschung sowie der anschließenden Ergebnis-Auswertung.

Womit lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Sie zeichnet sich durch einen starken Fokus auf die praktische Umsetzung, die multiperspektivische Einbindung von Fachliteratur und eine kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen inklusiven Handelns aus.

Wie unterscheiden sich Integration und Inklusion in der Arbeit?

Die Autorin stellt Integration als „konzeptionelle Weiterentwicklung“ der Separation dar, während Inklusion als weiterreichendes, gesamtgesellschaftliches Paradigma begriffen wird, das Heterogenität als Normalität ohne Defizitzuschreibung betrachtet.

Welche Rolle spielen die untersuchten innovativen Einrichtungen?

Sie dienen als praktische Fallbeispiele, um zu verdeutlichen, wie Inklusion in Kitas und Schulen gelingen kann und welche Barrieren (z.B. Ressourcenmangel, Personalmangel) dabei in der Praxis überwunden werden müssen.

Ende der Leseprobe aus 127 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inklusion in der Tat. Inklusives Handeln in der pädagogischen Praxis am Beispiel von innovativen Einrichtungen in Sachsen und Thüringen
Hochschule
Berufsakademie Sachsen in Breitenbrunn
Note
1,0
Autor
Lena Gelbke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
127
Katalognummer
V1344351
ISBN (PDF)
9783346853455
ISBN (Buch)
9783346853462
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Integration
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lena Gelbke (Autor:in), 2019, Inklusion in der Tat. Inklusives Handeln in der pädagogischen Praxis am Beispiel von innovativen Einrichtungen in Sachsen und Thüringen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1344351
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  127  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum