Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad

Management operationeller Risiken in Kreditinstituten

Seminararbeit

Título: Management operationeller Risiken in Kreditinstituten

Trabajo de Seminario , 2009 , 25 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Nataliya Ovdiychuk (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Augrund großer Schäden aus Vorfällen, die den Schwächen in Geschäftsprozessen und Informationstechnologien, dem Personal und der mangelnden Unternehmenskultur zugeordnet werden können, sind operationelle Risiken in den letzten Jahren als neue Risikoart immer mehr in den Fokus der öffentlichen Diskussion geraten. Den in der Vergangenheit durch die allgemeine Presse vielfach diskutierten Fällen des Zusammenbruchs des englischen Bankhauses Barings, der Manipulationen bei der Allied Irish Bank im 2002, der Terroranschläge vom 11. September 2001 liegen sicherlich zu einem großen Teil operationelle Risiken zugrunde.
...
Das Management von operationellen Risiken hat die Zielsetzung, Risiken einerseits umfassend und andererseits effektiv und effizient anzugehen,d.h...
...
Nach der Einleitung beschäftigt sich das zweite Kapitel dieser Seminararbeit mit dem Risikobegriff, Definitionen und Ursachen der operationellen Risiken, die für das Risikomanagement eines Kreditinstituts von Bedeutung sind. Um noch einmal die hohe Relevanz dieser Risiken aufzuzeigen, werden hier die bedeutendsten Verlustfälle der vergangenen Jahre und deren Ursachen beschrieben. Im dritten Kapital wird es auf die Organisation und Grundstruktur eines OR-Managements eingegangen und die Phasen des operationellen Risikomanagementsystems erläutert. Hier werden auch die Mindestanforderungen an das OR- Management definiert. Das vierte Kapitel befasst sich mit den Methoden und Instrumentarium des OR-Managements. Schwerpunkt dieses Kapitels ist die Erläuterung ausgewählter Identifikationsverfahren, mit deren Hilfe zum einen bereits bekannte und zum anderen zukünftige, noch unbekannte operationelle Risiken entdeckt werden können. In diesem Kapitel wird es zunächst einen Überblick über die Quantifizierungsansätze operationellen Risiken gegeben. Schließlich gibt der Ausblick eine knappe Zusammenfassung und Wertung der vorangegangenen Ausführungen, sowie eine Einschätzung der Entwicklungstendenzen und des weiteren Forschungsbedarfs zum Thema Management operationelle Risiken....




Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Operationelles Risiko

2.1 Definition und Bedeutung

2.2 Risikoursachen

2.3. Risikokategorien

3 OR- Management

3.1 Anforderungen an das OR- Management

3.2 Einführung des OR- Management

3.3 OR- Managementprozess

3.3.1 Risikoanalyse

3.3.2 Risikosteuerung

3.3.3 Risikokontrolle

4 Management operationeller Risiken und dessen Methoden

4.1 Verfahren zur Risikoidentifikation

4.1.1 Risikoinventur

4.1.1.1 Methoden der Datenerhebung

4.1.2 Simulationsansätze

4.1.3 Frühwarnsysteme

4.2 Verfahren zur Risikoquantifizierung

4.2.1 Basisindikatoransatz

4.2.2 Standardansatz

5 Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit widmet sich der Definition, Systematisierung und dem Management operationeller Risiken in Kreditinstituten. Das primäre Ziel besteht darin, die theoretischen Grundlagen sowie die wichtigsten Methoden und Instrumente zur Identifikation und Quantifizierung dieser Risiken im Kontext der regulatorischen Anforderungen von Basel II aufzuzeigen.

  • Bedeutung und Definition des operationellen Risikos
  • Ursachenanalyse und Kategorisierung von Risiken
  • Struktur eines effektiven OR-Managementprozesses
  • Verfahren zur Risikoidentifikation und -quantifizierung

Auszug aus dem Buch

4.1.1.1 Methoden der Datenerhebung

Für die Datenerhebung in einer Risikoinventur steht grundsätzlich eine Vielzahl von Verfahren zur Auswahl. In einer Expertenbefragung werden Mitarbeiter aus allen Funktionsbereichen und Führungsebenen zu einem aufgestellten Risikokatalog befragt. Die Experten müssen zur Eintrittswahrscheinlichkeit und zum möglichen Schadenausmaß Stellung nehmen. Der einbezogene Personenkreis sollte daher mit den abgefragten Sachverhalten gut vertraut sein. Soweit in der Vergangenheit keine Schadensfälle bekannt geworden sind, können hier nur subjektive Schätzwerte erwartet werden.

Die Risiko- oder Selbsteinschätzung, auch Self- Assessment genannt, ist den Expertenbefragungen sehr ähnlich und hat eine interne Beurteilung von Risiken, Kontrollen und deren Implementierung unter Verwendung von Fragebögen oder der Durchführung von Workshops zum Inhalt. Der Vorteil der Selbsteinschätzung liegt, neben der zusätzlichen Informationsgewinnung, in der Schaffung eines Risikobewusstseins bei den Beteiligten. In den Workshops können auch Szenarioanalysen durchgeführt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz operationeller Risiken für Banken ein und erläutert die Zielsetzung sowie den methodischen Aufbau der Arbeit im Kontext von Basel II.

2 Operationelles Risiko: Das Kapitel erörtert den Risikobegriff, analysiert die Ursachen operationeller Risiken und stellt verschiedene Kategorisierungsansätze dar.

3 OR- Management: Hier werden die Anforderungen an das OR-Management definiert, die Notwendigkeit einer Risikokultur beleuchtet und der Managementprozess in seine Phasen unterteilt.

4 Management operationeller Risiken und dessen Methoden: Dieses Kapitel konzentriert sich auf die praktischen Instrumente zur Identifikation von Risiken sowie die quantitativen Ansätze zur Bemessung des Eigenkapitalbedarfs.

5 Ausblick: Der Ausblick fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den weiteren Forschungsbedarf hinsichtlich der Standardisierung von Methoden im OR-Management.

Schlüsselwörter

Operationelle Risiken, Bankenaufsicht, Basel II, Risikomanagement, Risikokultur, Risikoidentifikation, Risikoquantifizierung, Basisindikatoransatz, Standardansatz, MaRisk, Schadenfall, Risikoinventur, Frühwarnsysteme, Szenarioanalyse, Eigenkapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Management von operationellen Risiken in Kreditinstituten, insbesondere vor dem Hintergrund neuer aufsichtsrechtlicher Anforderungen durch Basel II.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition des Risikobegriffs, die Analyse von Schadensursachen, der Aufbau eines Risikomanagementzyklus sowie verschiedene Verfahren zur Identifikation und Messung von Risiken.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die Definition und Systematisierung operationeller Risiken sowie die kritische Erläuterung und Beurteilung der gängigen Methoden des OR-Managements.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und wertet aktuelle bankbetriebliche Verfahren sowie regulatorische Vorgaben zur Strukturierung des Risikomanagements aus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Risikobegriffs, die Darstellung des Managementprozesses (Analyse, Steuerung, Kontrolle) und die detaillierte Vorstellung von Identifikations- und Quantifizierungsverfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind operationelle Risiken, Basel II, MaRisk, Risikoinventur, Risikoidentifikation, Standardansatz und Risikokultur.

Warum spielt die Risikokultur eine wichtige Rolle?

Die Risikokultur ist essenziell, da sie Einstellungen und Verhaltensweisen der Mitarbeiter prägt und somit entscheidend dazu beiträgt, ob Risiken oder Fehler als Chance zur Verbesserung wahrgenommen werden oder verdeckt bleiben.

Wie unterscheidet sich der Basisindikatoransatz vom Standardansatz?

Der Basisindikatoransatz ist eine vereinfachte Methode, die 15 % des durchschnittlichen Bruttoertrags als Eigenkapital vorsieht, während der Standardansatz komplexere Anforderungen an die Unterteilung in Geschäftsfelder stellt.

Warum ist die Quantifizierung von Risiken so schwierig?

Die Quantifizierung leidet oft unter mangelnder Datenqualität, da nicht jedes operationelle Risiko unmittelbar in die Kostenrechnung einfließt und die Identifikation in der Praxis oft subjektive Schätzungen erfordert.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Management operationeller Risiken in Kreditinstituten
Subtítulo
Seminararbeit
Universidad
University of Applied Sciences Neu-Ulm
Curso
Wirtschaftswissenschaftliches Seminar
Calificación
1,7
Autor
Nataliya Ovdiychuk (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
25
No. de catálogo
V134507
ISBN (Ebook)
9783640421664
ISBN (Libro)
9783640422043
Idioma
Alemán
Etiqueta
Management operationelle Risiken Banken Kreditinstituten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nataliya Ovdiychuk (Autor), 2009, Management operationeller Risiken in Kreditinstituten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134507
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  25  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint