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Spediteure drängen auf den Logistik-Dienstleistungsmarkt

Eine Darstellung der Unterschiede zur herkömmlichen Leistung

Titre: Spediteure drängen auf den Logistik-Dienstleistungsmarkt

Dossier / Travail , 2008 , 22 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Steffen Pape (Auteur)

Science du Transport et de la Technologie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Dieselpreis steigt, die Lenkzeitenregelung wurde stark verschärft und auch die Maut soll stark angehoben werden. Die deutschen Spediteure und vor allem die reinen Frachtführer mussten gerade in den letzten Jahren mit einer deutlichen Kostensteigerung zurechtkommen. Diejenigen Speditionen, die sich schon früh im Logistikmarkt etabliert haben und somit von Anfang an dabei waren, stehen heute wesentlich besser da als Frachtführer, die ihre Erlöse nur mit dem reinen Transport von Gütern erwirtschaften. Es ist also nicht von der Hand zu weisen, dass die herkömmlichen Leistungen, sprich der reine Transport mit LKWs, heutzutage nicht mehr ausreichen, um sich in dem immer härter werdenden Frachtgeschäft zu behaupten.
Seit dem Jahre 1994, als sich der Frachtmarkt durch die Abschaffung der tarifgebundenen Frachtraten und die Aufhebung von Kabotagebe-schränkungen liberalisierte, sind Spediteure immer mehr dazu übergegangen, auch über das damalige Kerngeschäft – den Transport von A nach B – hinaus, aktiv zu werden. Aufgaben und Leistungen, die früher von der Industrie erledigt wurden, sind heute selbstverständliche Geschäftsbereiche der Speditionen und Logistikdienstleister. Die Kunden der Speditionen übergeben immer mehr Bereiche, die nicht zu deren Kernkompetenzen gehören, an die Logistikdienstleister. Sie haben erkannt, dass es ihnen Kostenvorteile bringt und die Aufgaben von Spediteuren wesentlich effizienter durchgeführt werden als sie selbst es könnten. Mittlerweile sind Spediteure in dem gesamten Produktionsablauf – von der Materialbeschaffung bis zur Entsorgung - der Industrie eingebunden.
Mit diesem Wandel hat sich die Logistikbranche zu einem Wirtschaftszweig mit höchster Bedeutung für Deutschland entwickelt. Mehr als zwei Millionen Arbeitnehmer erwirtschaften 150 Milliarden Bruttoumsatz – ein Anteil von rund 7 % am BSP.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Definition Logistik / Spedition

3. Herkömmliche Leistung

3.2 Anforderungen

3.3 Haftung

4. Spediteure als Logistikdienstleister

4.1 Logistikleistungen

4.2 Unterschiede zu herkömmlichen Leistungen

4.3 Risikomanagement in der Logistik

4.4 Potenzielle Kunden

4.5 Profitable Leistungen

4.6 Strategien für den Logistik-Markt

5. Speditionen, die in der Logistik tätig sind

5.1 Spedition Rigterink

5.2 Spedition Heinrich Koch

6. Potenzial des Logistikdienstleistungsmarktes

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Strukturwandel im Transportwesen und analysiert, wie sich kleine und mittlere Speditionsunternehmen durch die Erweiterung ihres Leistungsspektrums erfolgreich auf dem Logistikdienstleistungsmarkt etablieren können.

  • Entwicklung vom reinen Transportgeschäft zum Logistikdienstleister
  • Differenzierung zwischen herkömmlichen Transportleistungen und Kontraktlogistik
  • Strategien zur Nischenbesetzung und Wettbewerbsvorteile durch Spezialisierung
  • Empirische Untersuchung anhand von Praxisbeispielen mittelständischer Speditionen
  • Marktpotenziale und zukünftige Wachstumschancen im Logistiksektor

Auszug aus dem Buch

4. Spediteure als Logistikdienstleister

Gerade in den letzten Jahren sind durch die kreativen Köpfe im Management von großen und mittelständischen Speditionen Ideen entstanden, wo und in welcher Weise bei den Industriekunden zusätzliche Aufgaben übernommen werden können. Ein wichtiges Argument für die Kunden ist der Kostenfaktor und gerade hierbei können Spediteure große Vorteile bieten. Die Mitarbeiter der Speditionsbranche sind im Gegensatz zu denen der Industrie kaum organisiert, d.h., nur rund 4% der Beschäftigten der Speditionen sind Mitglied der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Dieser Umstand ist mit Grund dafür, dass der allgemein anerkannte Tarif für Speditionsangestellte bei rund 1.500 € brutto beginnt. In der Industrie liegt das Einstiegsgehalt für Berufsanfänger bei ca. 2000 €.

Wenn Industriekunden Unternehmensbereiche ausgliedern, übernimmt der Logistikdienstleister die Rechte und Pflichten der bestehenden Arbeitsverhältnisse lt. § 613a(1) BGB. Hierbei wird auch eine Frist von einem Jahr festgelegt, bevor der neue Arbeitgeber die Rechtsnormen eines Tarifvertrages zum Nachteil des Arbeitnehmers ändern darf. Da Logistikverträge in der Regel über mehrere Jahre abgeschlossen sind, kann der Spediteur nach der Frist Kostenvorteile geltend machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Beschreibt die wirtschaftliche Notwendigkeit für Speditionen, sich aufgrund steigender Kosten und veränderter Marktbedingungen vom reinen Transporteur zum umfassenden Logistikdienstleister zu entwickeln.

2. Definition Logistik / Spedition: Definiert die theoretischen Grundlagen der Logistik als marktgerechte Steuerung von Warenströmen und des Spediteurs als Architekten des Verkehrswesens.

3. Herkömmliche Leistung: Erläutert die klassischen Aufgaben wie Fracht- und Speditionsleistungen, die rechtlichen Voraussetzungen sowie die Haftungsregeln für Transportunternehmen.

4. Spediteure als Logistikdienstleister: Analysiert den Übergang zu komplexen Dienstleistungen, Outsourcing-Potenziale, Unterschiede zu herkömmlichen Modellen, Risikomanagement sowie strategische Ansätze wie Nischenbildung.

5. Speditionen, die in der Logistik tätig sind: Präsentiert die Ergebnisse der Unternehmensbefragungen bei den Speditionen Rigterink und Heinrich Koch zu deren praktischer Umsetzung von Logistikleistungen.

6. Potenzial des Logistikdienstleistungsmarktes: Prognostiziert das Marktwachstum und unterstreicht die hohen Ertragschancen insbesondere im Bereich der Kontraktlogistik.

7. Fazit: Fasst zusammen, dass kleine und mittlere Spediteure durch Kundennähe, Vertrauen und Spezialisierung exzellente Chancen haben, sich im Wettbewerb gegen große Konzerne zu behaupten.

Schlüsselwörter

Logistik, Spedition, Kontraktlogistik, Outsourcing, Transportmarkt, Wettbewerbsstrategie, Supply-Chain, Kommissionierung, ADSp, Risikomanagement, Nischenstrategie, Frachtführer, Synergieeffekte, Lagerhaltung, Mittelstand.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Transformation von klassischen Speditionsbetrieben hin zu modernen Logistikdienstleistern und wie diese sich in einem sich wandelnden Markt erfolgreich positionieren können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Abgrenzung von klassischen Transportleistungen zur Kontraktlogistik, die Bedeutung von Outsourcing für Industriekunden sowie Strategien zur Wettbewerbsdifferenzierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, kleinen und mittleren Spediteuren Handlungsempfehlungen zu geben, wie sie durch Spezialisierung und Dienstleistungserweiterung ihre Zukunftsfähigkeit sichern können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Neben einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche wurde eine qualitative Auswertung von Interviews mit zwei mittelständischen Speditionen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Logistikleistungen, rechtliche Rahmenbedingungen wie die ADSp, Haftungsfragen sowie konkrete strategische Optionen für Speditionen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Logistik, Kontraktlogistik, Speditionsmanagement, Outsourcing und Wettbewerbsvorteile.

Welche Rolle spielt die Speditionspyramide in der Analyse?

Die Speditionspyramide verdeutlicht die unterschiedlichen Ebenen und Akteure im Logistikprozess und zeigt auf, dass eine Spezialisierung in Nischensegmenten für Mittelständler eine attraktive und wettbewerbsfähige Positionierung ermöglicht.

Warum wird die Regionalisierung als Nischenstrategie hervorgehoben?

Die Regionalisierung ermöglicht es mittelständischen Unternehmen, durch überragende Kenntnisse der lokalen Kundenstrukturen und hohe Flexibilität eine Vertrauensbasis aufzubauen, die für große, überregional agierende Konzerne oft schwerer zu erreichen ist.

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Résumé des informations

Titre
Spediteure drängen auf den Logistik-Dienstleistungsmarkt
Sous-titre
Eine Darstellung der Unterschiede zur herkömmlichen Leistung
Université
BVL Campus gGmbH
Cours
Verkehrswirtschaftslehre
Note
1,7
Auteur
Steffen Pape (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
22
N° de catalogue
V134538
ISBN (ebook)
9783640426515
ISBN (Livre)
9783640422852
Langue
allemand
mots-clé
Spediteure Logistik-Dienstleistungsmarkt Eine Darstellung Unterschiede Leistung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Steffen Pape (Auteur), 2008, Spediteure drängen auf den Logistik-Dienstleistungsmarkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134538
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Extrait de  22  pages
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