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Lebensweltorientierung und Lebensbewältigung in der Sozialen Arbeit. Ein Vergleich

Title: Lebensweltorientierung und Lebensbewältigung in der Sozialen Arbeit. Ein Vergleich

Term Paper , 2022 , 19 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
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Diese Hausarbeit umfasst einen Vergleich des Konzepts der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch und des Konzepts der Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch.

Die Arbeit beginnt mit einer genauen Beschreibung der zwei Konzepte: zuerst die Lebensweltorientierung nach Thiersch, danach folgt die Lebensbewältigung nach Böhnisch. Daraufhin werden die Konzepte anhand ihre Entstehungsgeschichte, der Herkunft der Begriffsbezeichnung und ihrer Grundsätze analysiert. Im nächsten Kapitel folgt ein Vergleich der Konzepte, aber auch ein Vergleich der Struktur- und Handlungsmaxime für Sozialarbeiter:innen. Eine Reflexion der Ergebnisse und der Bedeutung dieser für die Soziale Arbeit und den Beruf der:des Sozialarbeiter:in bildet den Abschluss der Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Konzepte der Sozialen Arbeit

2.1 Konzept der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch

2.2 Konzept der Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch

3 Analyse der beiden Konzepte

3.1 Vergleich beider Konzepte auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten

3.2 Vergleich der Handlungsmaxime für Sozialarbeiter*innen

4 Abschlussdiskussion

5 Reflexion

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit verfolgt das Ziel, das Konzept der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch und das Konzept der Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch im Kontext der Sozialen Arbeit gegenüberzustellen, ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und die Handlungsmaxime für die professionelle Praxis zu vergleichen.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte der Konzepte
  • Vergleich der theoretischen Ansätze und ihrer Praxisrelevanz
  • Analyse der Struktur- und Handlungsmaxime
  • Bedeutung der Konzepte für das professionelle Handeln von Sozialarbeiter*innen

Auszug aus dem Buch

3.1 Vergleich beider Konzepte auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Ausgehend von den beiden Konzepten Lebensweltorientierung und Lebensbewältigung lässt sich festhalten, dass die zentralen Themen und Probleme der Sozialen Arbeit diskutiert werden, die die wesentlichen Widersprüche und Dilemmata der Profession und Disziplin der Sozialen Arbeit widerspiegelt. Beide haben eine hohe Praxisrelevanz und werden oft als „theoretische Folie“ in der Forschungsarbeit produktiv eingesetzt (vgl. May & Schäfer, 2021, S.130). Außerdem werden beide Konzepte als Profession verstanden, „die gesellschaftliche Integrationsdefizite bearbeitet und auf die (Wieder) Herstellung sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe zielt“ (May & Schäfer, 2021, S.132).

Der lebensweltliche Ansatz betont die Fähigkeit, sich im täglichen Leben zu organisieren, die Lebenswelt in Raum, Zeit und sozialen Beziehungen zu erfahren und den Alltag durch soziale und institutionelle Bedingungen neu zu gestalten. Im Lebensbewältigungskonzept werden auch lebensweltliche Aspekte im weitesten Sinne angesprochen. Auf diese Weise werden die psychologischen und sozialdynamischen Dimensionen der Bewältigung in den realweltlichen Kontext integriert und mit den sozialen und sozialstrukturellen Dimensionen verknüpft (vgl. May & Schäfer, 2021, S.131).

Für beide Theorien ist der Begriff des besseren Lebens ein Diskurs zur sozialen Gerechtigkeit und dient als normativer Rahmen der beiden Konzepte (ebd., S.131f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Hausarbeit ab, erläutert die Relevanz der gewählten Theorien und gibt einen Überblick über den strukturellen Aufbau der Untersuchung.

2 Konzepte der Sozialen Arbeit: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des Konzepts der Lebensweltorientierung nach Thiersch und das Konzept der Lebensbewältigung nach Böhnisch detailliert beschrieben.

3 Analyse der beiden Konzepte: Dieses Kapitel vergleicht die Ansätze hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie ihrer spezifischen Handlungsmaxime für Fachkräfte in der Praxis.

4 Abschlussdiskussion: Hier werden die zentralen Erkenntnisse aus dem Vergleich der beiden Konzepte zusammengeführt und kritisch diskutiert, um ein Fazit für die professionelle Soziale Arbeit zu ziehen.

5 Reflexion: Der Autor reflektiert abschließend die bearbeiteten Themen und leitet daraus persönliche Erkenntnisse für das eigene Verständnis und das künftige Handeln als Sozialarbeiter*in ab.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Lebensweltorientierung, Lebensbewältigung, Hans Thiersch, Lothar Böhnisch, Handlungswissenschaft, Strukturmaxime, Handlungsmaxime, Praxisrelevanz, Sozialpädagogik, Alltagsnähe, Selbstwirksamkeit, psychosoziale Handlungsfähigkeit, Inklusion, Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Gegenüberstellung zweier theoretisch bedeutender Konzepte der Sozialen Arbeit: die Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch und die Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Alltag der Adressat*innen, die soziale Gerechtigkeit, die Handlungsfähigkeit des Subjekts und die Gestaltung professioneller pädagogischer Interventionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein systematischer Vergleich, um zu verstehen, wie beide Konzepte die Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft begründen und welche Richtlinien sie für das professionelle Handeln bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Verfasserin nutzt eine strukturierte Vergleichsanalyse anhand definierter Kriterien wie Entstehungsgeschichte, zentrale Begriffe und Handlungsmaxime zur Einordnung der Theorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Deskription der Konzepte und eine anschließende komparative Analyse ihrer Gemeinsamkeiten, Unterschiede und der entsprechenden Anforderungen an Sozialarbeiter*innen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Lebenswelt, Bewältigungshandeln, Subjektorientierung, Sozialraumbezug und professionelle Reflexion gekennzeichnet.

Wie unterscheidet sich der Fokus der beiden Konzepte bezüglich des Subjekts?

Während die Lebensweltorientierung primär den alltäglichen Lebensraum und dessen Strukturierung in den Blick nimmt, fokussiert das Lebensbewältigungskonzept stärker auf das Innenleben, das Betroffensein und die psychodynamischen Aspekte der Bewältigung kritischer Lebenslagen.

Welche Rolle spielt die „Soziale Gerechtigkeit“ in den untersuchten Konzepten?

Für beide Konzepte bildet der Begriff des „besseren Lebens“ und die Wiederherstellung sozialer Gerechtigkeit einen wesentlichen normativen Rahmen bzw. das übergeordnete Ziel der professionellen Interventionen.

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Details

Title
Lebensweltorientierung und Lebensbewältigung in der Sozialen Arbeit. Ein Vergleich
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
19
Catalog Number
V1347411
ISBN (PDF)
9783346852427
ISBN (Book)
9783346852434
Language
German
Tags
lebensweltorientierung lebensbewältigung sozialen arbeit vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Lebensweltorientierung und Lebensbewältigung in der Sozialen Arbeit. Ein Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1347411
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