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Einfluss der Corona-Pandemie auf die Notwendigkeit der Erwerbstätigkeit von Studierenden

Titre: Einfluss der Corona-Pandemie auf die Notwendigkeit der Erwerbstätigkeit von Studierenden

Dossier / Travail , 2022 , 77 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sociologie - Travail, Education, Organisation
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Im Zentrum dieser Arbeit steht die Fragestellung: Was denken Studierende über die Erwerbstätigkeit neben dem Studium seit der Pandemie? Im Rahmen der Seminararbeit wird zunächst eine Definition des Arbeitsbegriffs dargestellt und die psychosozialen Funktionen der Arbeit herausgearbeitet. Anschließend wird im zweiten Kapitel ein Blick auf die allgemeine Lage und Einkommenssituation der Studierenden in Deutschland geworfen sowie die Veränderungen in der Lehre durch die Corona-Pandemie beleuchtet. In Kapitel 3 werden die Motive der Studierenden für erwerbstätige Arbeit, die durch die Corona-Pandemie veränderte Erwerbssituation und die politischen Maßnahmen verdeutlicht. Auf Basis der in Kapitel 5 vorgestellten theoretischen Grundlagen wird im anschließenden Abschnitt anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse und einem induktivem Vorgehens die Erwerbssituation von Studierenden untersucht. Die erarbeiteten Ergebnisse dienen als Grundlage für die Interpretation. Im Fazit werden die aus dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse zum Abschluss zusammenfassend dargelegt sowie einer kritischen Würdigung unterzogen.

Das 2019 erstmalig in Wuhan aufgetretene SARS-CoV-2 breitete sich rasch über die gesamte Welt aus. Erstmalig wurde die Erkrankung in Deutschland am 27.01.2020 nachgewiesen und infizierte immer mehr Einwohner:innen Deutschlands. Am 22.03.2020 ordnete die Bundesregierung umfassende Schließungen in der deutschen Wirtschaft an, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Durch diese ebenfalls weltweit eingeleiteten Maßnahmen wurde zeitweilig ein Rückgang des Welthandels von bis zu 9% prognostiziert und in Deutschland waren zeitweise mehr als 6 Millionen Menschen von Kurzarbeit betroffen. Knapp 500.000 Menschen verloren zeitweise Ihre Anstellung aufgrund der Pandemie. Die Bundesregierung stellte zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen ein Programm im Umfang von 800 Milliarden Euro auf. Neben den Arbeitnehmenden sind Studierende von der Pandemie in zweierlei Hinsicht betroffen. Zum einen veränderte sich die Durchführungsform der akademischen Lehre und fand zeitweise ausschließlich virtuell statt. Durch die Schließungen in zahlreichen Wirtschaftszweigen verloren diese darüber hinaus auch ihre Erwerbstätigkeit, wurden unbezahlt freigestellt oder mit reduzierter Arbeitszeit konfrontiert. Den Studierenden brachen somit zur Bestreitung des Lebensunterhalts benötigte Einnahmen weg.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition von Arbeit

2.2 Psychosoziale Faktoren von Arbeit

3 Situation der Studierenden

4 Erwerbstätigkeit der Studierenden

4.1 Motive für Erwerbsarbeit

4.2 Veränderung der Erwerbssituation

4.3 Maßnahmen der Bundesregierung

5 Methodik

5.1 Vorgehen

5.2 Erstellung der Kategorien

6 Auswertung & Interpretation

7 Fazit

8 Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Erwerbssituation von Studierenden in Deutschland und analysiert, inwieweit diese für die Bestreitung des Lebensunterhalts zwingend erforderlich ist bzw. durch pandemiebedingte Einschnitte gefährdet wurde.

  • Psychosoziale Funktionen und Definition von Arbeit
  • Allgemeine Lebens- und Einkommenssituation von Studierenden
  • Motivationsfaktoren für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit
  • Pandemiebedingte Veränderungen der Arbeitsverhältnisse
  • Staatliche Unterstützungsmaßnahmen während der Krise

Auszug aus dem Buch

6 Auswertung & Interpretation

Die Person wohnte das gesamte Studium über immer in einer Wohngemeinschaft. Diese Art des Zusammenlebens erfolgte für 5 Jahre zunächst mit einem Bekannten, bevor die Person mit ihrer Freundin zusammenzog. Zusätzlich zu den Unterstützungszahlungen der Eltern sowie dem Kindergeld, ging die Person einem Nebenjob auf 450 € Basis im Einzelhandel nach und befand sich in einer finanziell komfortablen Situation:

„Ich habe die ersten Jahre […] im Einzelhandel gearbeitet auf 450€ Basis, zusätzlich dann zum Kindergeld und der Unterhaltszahlung. […], dass ich so auch relativ gut über die Runden kam.“

Dies deckt sich mit den in Kapitel 3 formulierten Erkenntnissen, dass 50% der Studierenden auf Unterstützungszahlungen der Eltern angewiesen sind und darüber hinaus einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Die zeitliche Vereinbarkeit des Nebenjobs mit dem Studium war aufgrund des Umfangs von zum Teil 10 Stunden Tätigkeit im universitären Kontext pro Tag nur schwer möglich:

„Tatsächlich ist das bei Naturwissenschaften gar nicht mal so einfach zu handeln. […] Aber gerade Naturwissenschaftsstudiengänge sind immer noch mit einem Zusatzaufwand an Laborarbeit verbunden. […] und für arbeiten blieben dann höchstens Tätigkeiten, die natürlich ( ) die man sich auf die Wochenenden legen kann […].“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Verbreitung von SARS-CoV-2 und die damit verbundenen wirtschaftlichen sowie sozialen Auswirkungen, insbesondere auf Studierende durch den Wegfall von Einkommensmöglichkeiten.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff "Arbeit" und erörtert psychosoziale Faktoren wie Zeitstrukturierung, Aktivitätsgewinn, soziale Kontakte sowie die Entwicklung der eigenen Identität.

3 Situation der Studierenden: Hier wird die prekäre finanzielle Lage vieler Studierender in Deutschland beschrieben, die stark von elterlichen Zuwendungen und Erwerbstätigkeiten abhängig sind.

4 Erwerbstätigkeit der Studierenden: Dieses Kapitel analysiert die Motive für Nebenjobs, die massiven negativen Veränderungen durch die Pandemie auf dem Arbeitsmarkt und die politischen Hilfspakete.

5 Methodik: Die Arbeit erläutert den Einsatz der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung eines problemzentrierten Interviews und beschreibt das gewählte Kategoriensystem.

6 Auswertung & Interpretation: In diesem Kapitel werden die Transkripte der befragten Person analysiert und mit den theoretischen Erkenntnissen bezüglich Finanzierung und Studienalltag verknüpft.

7 Fazit: Das Fazit stellt fest, dass Erwerbstätigkeit für Studierende oft eine unverzichtbare Einnahmequelle ist, weist jedoch auf die methodischen Grenzen der Einzelfallstudie hin.

8 Anhang: Der Anhang enthält das vollständige Transkript des Interviews sowie ein Postskriptum und eine Ergebnistabelle zur Kategorisierung.

Schlüsselwörter

Corona-Pandemie, Studierende, Erwerbstätigkeit, Nebenjob, Studienfinanzierung, Finanzielle Situation, Qualitative Inhaltsanalyse, Arbeitsmarkt, Lockdown, Sozialer Status, Vollzeitstudium, Psychosoziale Belastung, KfW-Kredit, Wohnsituation, Arbeitsmotivation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Der Fokus liegt auf der Analyse, wie die Corona-Pandemie die Erwerbssituation von Studierenden in Deutschland verändert hat und warum ein Nebenjob für viele Teilnehmer des Vollzeitstudiums finanziell notwendig ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt Themen wie die Definition von Arbeit, die Einkommensstruktur von Studierenden in Deutschland, die Auswirkungen von Lockdowns auf den Nebenjobmarkt sowie politische Unterstützungsangebote ab.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Die leitende Forschungsfrage lautet: "Was denken Studierende über die Erwerbstätigkeit neben dem Studium seit der Pandemie?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Daten wurden durch ein problemzentriertes Interview erhoben und mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Darstellung der Studierendensituation, Motive und Veränderungen der Erwerbstätigkeit sowie eine methodische Auswertung des Experteninterviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Corona-Pandemie, Erwerbstätigkeit, Studienfinanzierung, Nebenjob, qualitative Inhaltsanalyse und prekäre Einkommensverhältnisse.

Warum spielt die Wohnsituation laut den Interview-Ergebnissen eine so wichtige Rolle?

Günstiger Wohnraum, insbesondere in Wohngemeinschaften, konnte das finanzielle Risiko abmildern, während hohe Mietkosten ohne Erwerbstätigkeit schnell zur finanziellen Überforderung der Studierenden führten.

Inwieweit unterschied sich die Person im Interview von anderen Studierenden während der Pandemie?

Die befragte Person genoss eine Sonderstellung durch die fortlaufende finanzielle Unterstützung der Eltern, weshalb sie nicht auf die staatlichen Kredite angewiesen war, die viele andere Studierende in Anspruch nehmen mussten.

Wie bewertet der Interviewpartner das Konzept des Vollzeitstudiums?

Die Person kritisiert das traditionelle Vollzeitmodell scharf, da es ohne private finanzielle Ressourcen kaum mit der in der Regelstudienzeit geforderten Arbeitslast kompatibel ist und zeigt sich gegenüber dualen Studienmodellen aufgeschlossener.

Welchen Einfluss hatte der Wechsel auf Online-Lehrformate?

Der Interviewpartner berichtet von einer sinkenden Motivation und einer verminderten Konzentrationsfähigkeit im Home-Office, was durch mangelnde soziale Interaktion und die fehlende räumliche Trennung zwischen Privatleben und Lernumgebung verstärkt wurde.

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Résumé des informations

Titre
Einfluss der Corona-Pandemie auf die Notwendigkeit der Erwerbstätigkeit von Studierenden
Université
University of Applied Sciences Berlin
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
77
N° de catalogue
V1348386
ISBN (PDF)
9783346856104
ISBN (Livre)
9783346856111
Langue
allemand
mots-clé
einfluss corona-pandemie notwendigkeit erwerbstätigkeit studierenden Psychosoziale Faktoren von Arbeit Arbeit Corona Mayring Qualitative Inhaltsanalyse Studenten Allgemeines inhaltsanalytisches Ablaufmodel Induktive Kategorienbildung Transkript
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2022, Einfluss der Corona-Pandemie auf die Notwendigkeit der Erwerbstätigkeit von Studierenden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1348386
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Extrait de  77  pages
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