Sozialistischer Wettbewerb. Maßstab für die Haltung zum Volkseigentum?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2000

25 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Wettbewerbsdefinitionen
2.1 Wettbewerbsdefinition in der Marktwirtschaft
2.2 Wettbewerbsdefinition in der DDR

3. Die ersten Wettbewerbsinitiativen
3.1 SMAD-Befehl 234
3.2 Adolf Henneckes Aktivistenschicht

4. Normenfrage und Normenbrecher

5. Qualitätsbrigaden und Ehrungen

6. Wettbewerbsinitiativen bis
6.1 Allgemeines
6.2 Franz-Franik-Bewegung und das Prinzip der gegenseitigen Hilfe
6.3 Planaufschlüsselung und Christoph-Wehner-Methode
6.4 Frida Hockauf: So wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben

7. Neue Akzente im Wettbewerb ab
7.1 Sozialistisch arbeiten, lernen und leben
7.2 Ein Beispiel für den geplanten Wettbewerb
7.3 Schwedter Initiative: Weniger produzieren mehr

8. Zusammenfassung

9. Quellenverzeichnis

10. Literaturverzeichnis

„Nur dort dient der Wettbewerb dem menschlichen Fortschritt, wo die Gesamtheit des werktätigen Volkes die gesellschaftlichen Reichtümer für sich selbst, zur Durchsetzung ihrer Interessen schafft. Wettbewerb als Massenerscheinung hat das Eigentum des Volkes an den Produktionsmitteln zur Voraussetzung, weil dieses gesellschaftliche, gemeinschaftliche Eigentum die Grundlage für die Übereinstimmung der Interessen aller ist.“

Erhard Dörschel[1]

1. Einleitung

Wettbewerb war in den Medien der DDR ein Dauerthema. Und Wettbewerb war in der DDR ganz anders als im kapitalistischen Ausland. In Masseninitiativen sollte sich kameradschaftlicher Wetteifer entfalten und dieser die Wirtschaft in Schwung bringen. Nach der reinen Wettbewerbsideologie stelle sich der Massenwettbewerb ganz von allein ein und müsse nur organisiert werden, denn das gesellschaftliche Eigentum an Produktionsmitteln bewirke, dass alle mit dem gleichen Interesse um Höchstleistungen kämpfen. Schließlich habe jeder etwas davon, das Volkseigentum zu mehren.

In dieser Arbeit werde ich die wichtigsten Wettbewerbsinitiativen der DDR nachzeichnen und zeigen, dass sich der sozialistische Wettbewerb nur mit Mühe zu einer Massenbewegung machen ließ. Umfangreiche Medienkampagnen und der Einsatz materieller Anreize waren nötig, um den Wettbewerb zum Laufen zu bringen. Ich stelle die These auf, dass anhand der Durchführung der Wettbewerbe erkennbar ist, dass das „Volkseigentum“ für die Mehrheit der Bevölkerung ein Abstraktum blieb. Erst mit individuellen Leistungsanreizen ließ sich eine Produktivitätssteigerung forcieren.

Für diese Arbeit habe ich hauptsächlich Literatur der DDR verwand. Mit einer kritischen Lesart lassen sich in den Büchern zahlreiche Hinweise zur Untermauerung meiner These finden. Überraschend kritisch geht Gottfried Dittrich in seinem 1987 erschienen Buch mit den Anfängen der Aktivistenbewegung um. Ergänzend habe ich Literatur über den sozialistischen Wettbewerb und das Leistungsprinzip in der DDR aus der Bundesrepublik hinzugezogen. Im Sächsischen Staatsarchiv konnte ich in den Akten der SED-Bezirksleitung Leipzig und in den Akten des VEB Schwermaschinenbau Kirow Leipzig einige Wettbewerbsinitiativen nachvollziehen, Verpflichtungen der Betriebe lesen und Wettbewerbsabrechnungen studieren.

Das Quellenmaterial zum sozialistischen Wettbewerb ist ausgesprochen umfangreich. Jeder DDR-Betrieb hat über die Jahre Verpflichtungen und Abrechnungen gesammelt. Diese Arbeit kann deswegen keinen endgültigen empirischen Befund liefern, sondern nur Tendenzen zeigen.

2. Wettbewerbsdefinitionen

2.1 Wettbewerbsdefinition in der Marktwirtschaft

Eine umfassend gültige Wettbewerbsdefinition für die Marktwirtschaft gibt es nicht. Die Volkswirtschaftslehre kennt mehrere Theorien, die allerdings in ihren Grundbestandteilen identisch sind. Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert Wettbewerb als das „Streben von zwei oder mehr Personen bzw. Gruppen nach einem Ziel, wobei der höhere Zielerreichungsgrad des einen i.d.R. einen geringeren Zielerreichungsgrad des anderen bedingt.“[2] Das Lexikon betont das antagonistische Prinzip des Wettbewerbs. Durch das Erreichen eines Zieles zu Lasten eines anderen, habe der Wettbewerb aber eine Anreiz- und Ordnungsfunktion. Im Unterpunkt „Wirtschaftsethik“ betont das Lexikon, dass der Wettbewerb alle Akteure zu Kreativität und Disziplin anhalte und garantiere, dass die Allgemeinheit schnell in den Genuss der relativ besten Problemlösung gelange.[3] Deswegen umfasse Wettbewerbspolitik alle staatlichen Maßnahmen, die der Aufrechterhaltung des Wettbewerbs dienen.[4]

Uneinigkeit besteht bei den Wissenschaftlern darin, wie weit der Staat in den Wettbewerb eingreifen sollte und inwieweit ein absolut freier Markt für die Volkswirtschaft langfristig besser ist als staatliche Regulierung. Unbestritten ist aber, dass in markwirtschaftlichen Gesellschaften das Konkurrenzprinzip gegenüber dem Prinzip staatlicher Planung überwiegen sollte. Wettbewerb in einer Marktwirtschaft entsteht aus dem Willen, das private Eigentum zu mehren, wenn ein Einzelner mit einer Idee vorstößt und andere diese nachmachen oder ihn mit einer besseren Idee übertrumpfen.[5]

2.2 Wettbewerbsdefinition in der DDR

Autoren der DDR sehen im sozialistischen Wettbewerb das Gegenteil vom Wettbewerb in kapitalistischen Staaten. Wettbewerb im Sozialismus hätte nichts mit Konkurrenz und Antagonismus zu tun.[6]

Sie stützen sich bei ihrer Wettbewerbsdefinition auf die Thesen von Karl Marx und die Schriften Lenins. Nach Karl Marx entsteht mit der Vergesellschaftung der Produktionsmittel eine neue Qualität der Arbeit. Der Arbeiter produziere nicht mehr für den Unternehmer, sondern für die gesamte Gesellschaft und somit auch für sich selbst. Der Einzelne könne sich frei entfalten, und es finde keine Entfremdung mehr von dem Produkt statt, das er herstellt. Dies bewirke eine neue Einstellung des Arbeiters zu seiner Arbeit.[7]

In der DDR ging man nach der Vergesellschaftung der Produktionsmittel offiziell davon aus, dass dieser Zustand bereits erreicht ist. Das erste Parteiprogramm der SED behauptet, dass eine vollständige Übereinstimmung zwischen den gesellschaftlichen Erfordernissen und den Interessen des einzelnen Werktätigen im Land gegeben sei: „Indem die Werktätigen für den gesellschaftlichen Nutzen arbeiten, dienen sie zugleich ihrem eigenen, persönlichen Interesse.“[8]

Als Ausgangspunkt für seine Überlegungen zum Wettbewerb wählt der DDR-Autor Horst Miethe noch eine andere These von Karl Marx. Marx argumentierte in seiner Analyse von kooperativen Beziehungen, dass aus der gemeinsamen Arbeit vieler Menschen an einem Produkt eine neue massenhafte Kraft entstehe. Er schreibt: „Abgesehen von der neuen Kraftpotenz, die aus der Verschmelzung vieler Kräfte in eine Gesamtkraft entspringt, erzeugt bei den meisten produktiven Arbeiten der bloße gesellschaftliche Kontakt einen Wetteifer und eine eigne Erregung der Lebensgeister...“ Dieser Wetteifer erhöhe die individuelle Leistungsfähigkeit des Einzelnen.[9] Einer Interpretation von Horst Miethe zufolge entstehe dieser Wetteifer unabhängig von der Gesellschaftsordnung.[10]

Lieferte Marx für den sozialistischen Wettbewerb das Fundament, so ist Lenin dessen eigentlicher Erfinder. Im Dezember 1917 – wenige Monate nach der Oktoberrevolution – wies er Vorwürfe zurück, es gäbe im Sozialismus keinen Wettbewerb. Lenin war im Gegenteil der Auffassung, dass nach der Vergesellschaftung der Produktionsmittel Wettbewerb erstmals wirklich möglich wird. Er glaubte, dass die Massen Unternehmergeist und kühne Initiative entfalten, wenn die unfreie Arbeit durch freie Arbeit an volkseigenen

Produktionsmitteln abgelöst wird. Die massenhafte Ausbreitung des Wettbewerbs müsse lediglich von der Bevölkerung organisiert werden.[11]

Nach Lenin muss der Wettbewerb drei Prinzipien folgen. Er muss öffentlich geführt werden, seine Ergebnisse sollen vergleichbar sein und im Massenumfang wiederholt werden können.[12] Mit der öffentlichen Führung des Wettbewerbs soll die Bevölkerung jederzeit über den Stand unterrichtet werden. Die veröffentlichten Ergebnisse müssen klar und anschaulich dargestellt werden – nur dadurch werden sie vergleichbar und die Bevölkerung wird angeregt, den Wettbewerb im Massenumfang zu wiederholen.

Lenin forderte, dass die erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmer den Zurückgeblieben Hilfe leisten.[13] Dieses Prinzip der gegenseitigen Hilfe ist das herausragendste und immer wieder betonte Kriterium des sozialistischen Wettbewerbs in der Literatur der DDR. Eine Definition des sozialistischen Wettbewerbs, welche die erwähnten theoretischen Grundlagen von Karl Marx und Lenin integriert, liefert das Handbuch Produktionsverhältnisse in der DDR:

„Die objektive Grundlage der kameradschaftlichen Zusammenarbeit und gegenseitigen Hilfe ist das gesellschaftliche Eigentum an den Produktionsmitteln und die daraus resultierende Übereinstimmung der gesellschaftlichen, kollektiven und persönlichen Interessen. Das ist zugleich auch die Grundlage für den Wetteifer zwischen den Werktätigen, der sich als Wetteifer zwischen gleichen Partnern offenbart und dem der durch Konkurrenz und Antagonismus gekennzeichnete Wettstreit im Kapitalismus diametral entgegengesetzt ist. Kameradschaftliche Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe einerseits und Wetteifer andererseits verkörpern eine untrennbare Einheit, stehen in Wechselbeziehung zueinander, prägen auf diese Weise den Charakter des sozialistischen Wettbewerbs und erweisen sich als die innere Triebkraft für dessen ständige Entwicklung.“[14]

Auch wenn die Durchführung des Wettbewerbs im Laufe der Jahre den politischen Rahmenbedingungen angepasst wurde, hatte diese Definition doch Bestand für den Anspruch, den die DDR-Regierung vierzig Jahre an die sozialistischen Wettbewerbe stellte.

Ob der definierte Anspruch auch gelebte Praxis war, soll in den folgenden Abschnitten gezeigt werden.

3. Die ersten Wettbewerbsinitiativen

3.1 SMAD-Befehl 234

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gab es in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) einige Aufbaukollektive und Stoßbrigaden, die unentgeltlich und nach Feierabend am Wiederaufbau der zerstörten Wirtschaft arbeiteten und Aufräumarbeiten leisteten. Der DDR-Autor Gottfried Dittrich spricht bei diesen spontanen Maßnahmen von Vorformen des sozialistischen Wettbewerbs.[15] Bezeichnend ist an diesen Aktionen, dass Einzelne ohne die propagandistische Vorbereitung durch eine Partei oder Gewerkschaft für das Gemeinwohl arbeiteten und teilweise miteinander um beste Ergebnisse wetteiferten. Diese Form hielt allerdings nicht lange vor und blieb im kleinen Rahmen.

Schon sehr früh erkannten die Politiker der SBZ, dass ohne materielle Stimulierung die zerstörte Wirtschaft nicht wieder in Schwung gebracht werden kann. Herbert Warnke, Leiter der Hauptabteilung Betriebsräte beim Bundesvorstand Gewerkschaften, forderte am 24. Juli 1947 auf einer Betriebsrätekonferenz in Dresden: „Wir können in dieser großen Wirtschaftskatastrophe, in der wir uns befinden, keinen Ausweg erreichen, wenn wir nicht neue Methoden anwenden, die darauf hinauslaufen, daß gerade jene, die diesen Ausweg bereiten helfen, entsprechend anerkannt werden. Prämien soll erhalten, wer praktische Vorschläge zur Verbesserung der Produktion macht und Vorschläge, die zur Ersparnis führen.“[16]

Die Forderung Warnkes fand Zustimmung. Der harte Winter 1946/47 hatte in der Wirtschaft der SBZ zu schweren Rückschlägen geführt. Die Gesamtproduktion sackte auf 39 Prozent des Niveaus von 1936 ab. Trotz leichter Erholung im Frühling blieb 1947 ein Jahr der Stagnation und Krise.[17]

Mit dem Befehl 234 vom 13. Oktober 1947 führte die Sowjetische Militäradministration Deutschlands (SMAD) das Leistungsprinzip in ihrer Zone ein, um die Arbeitsproduktivität zu steigern. Für Leistungsstarke sollte es fortan neben mehr Lohn zusätzliches Essen und Sachprämien geben.[18] Vertreter der SED erläuterten den Befehl, der noch zahlreiche andere Maßnahmen enthielt, in den Betrieben vor Ort.

Noch im gleichen Monat sollen in siebzig Betrieben Sachsens bereits 21 Prozent der Beschäftigten nach dem Leistungslohnprinzip gearbeitet haben. Im August 1948 sollen es bereits 41 Prozent gewesen sein.[19]

Diese Zahlen sind freilich nur bedingt aussagekräftig, da nicht klar ist, welche Betriebe in welchen Orten untersucht wurden. Rainer Deppe und Dietrich Hoß geben für 1951 an, dass 65 Prozent der Industriearbeiter der DDR nach Akkordlöhnen bezahlt wurden.[20]

Nach der Bekanntmachung des SMAD-Befehls 234 hielt die SED zu jeder Zeit am Leistungsprinzip im sozialistischen Wettbewerb fest. In den Folgejahren sollten Prämien und Leistungslohn den Wettbewerb antreiben. Begründet wurde diese Abweichung von der reinen Wettbewerbs-Definition damit, dass noch nicht alle Arbeiter erkannt hätten, dass der gesellschaftliche Nutzen auch der Nutzen des Einzelnen sei. Deswegen müsse man mit materiellen Stimuli dem Arbeiter zeigen, dass alles, was der Gesellschaft nützt, auch ihm zu Gute kommt.[21] Wie zu zeigen sein wird, vertrug sich das Leistungsprinzip aber nicht mit dem Anspruch auf gegenseitige Hilfe im Wettbewerb.

[...]


[1] Dörschel, Erhard: Warum geht es nicht ohne Wettbewerb; S. 12-13

[2] Gabler Wirtschaftslexikon, Band 4; S. 4360

[3] Gabler Wirtschaftslexikon, Band 4; S. 4360

[4] Gabler Wirtschaftslexikon, Band 4;S. 4362

[5] Gabler Wirtschaftslexikon, Band 4;S. 4370

[6] Unter anderen Dittrich, Gottfied; Dörschel, Erhard; Falk, Waltraud

[7] Marx, Karl: Das Kapital, Bd. 1

[8] Das Programm der SED; S. 59-60

[9] Marx, Karl: Das Kapital, Bd. 1; S. 345

[10] Miethe, Horst: Sozialistischer Wettbewerb und ökonomische Gesetze; S. 16

[11] Lenin: Die große Initiative; S. 7f.

[12] Lenin: Die nächsten Aufgaben der Sowjetmacht, in: Kleine Bücherei des Marxismus-Leninismus; S. 31

[13] Lenin: Die nächsten Aufgaben der Sowjetmacht, in: Kleine Bücherei des Marxismus-Leninismus; S. 68

[14] Autorenkollektiv: Produktionsverhältnisse in der DDR; S. 157-158

[15] Dittrich, Gottfied: Die Anfänge der Aktivistenbewegung; S. 22

[16] Warnke, Herbert nach Dittrich, Gottfried: Die Anfänge der Aktivistenbewegung; S. 41

[17] Zank, Wolfgang: Wirtschaft und Arbeit in Ostdeutschland; S. 23

[18] Dittrich, Gottfied: Die Anfänge der Aktivistenbewegung; S. 50

[19] Dittrich, Gottfried: Die Anfänge der Aktivistenbewegung; S. 51

[20] Deppe, Rainer & Hoß, Dietrich: Sozialistische Rationalisierung; S. 65

[21] Falk, Waltraud: Kleine Geschichte einer großen Bewegung; S. 12-13

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Sozialistischer Wettbewerb. Maßstab für die Haltung zum Volkseigentum?
Hochschule
Universität Leipzig  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Das Eigene und das Fremde - Eigentumsverhältnisse und -beziehungen in der DDR
Note
1,0
Autor
Jahr
2000
Seiten
25
Katalognummer
V1349
ISBN (eBook)
9783638108287
ISBN (Buch)
9783656571339
Dateigröße
437 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialistischer, Wettbewerb, Maßstab, Haltung, Volkseigentum, Eigene, Fremde, Eigentumsverhältnisse
Arbeit zitieren
Ralf Geissler (Autor), 2000, Sozialistischer Wettbewerb. Maßstab für die Haltung zum Volkseigentum?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1349

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