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Der besondere Entwicklungsverlauf Demenz im Lebensabschnitt Alter und Möglichkeiten der Psychomotorik

Titre: Der besondere Entwicklungsverlauf Demenz im Lebensabschnitt Alter und Möglichkeiten der Psychomotorik

Dossier / Travail , 2006 , 13 Pages , Note: 2

Autor:in: Bachelor Melanie Könnecke (Auteur)

Psychologie - Psychologie biologique
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Es ist längst klar das die Entwicklung des Menschen nicht in irgendeinem Alter abgeschlossen ist, sondern das der Mensch sich ein Leben lang entwickelt. Entgegen früheren Annahmen, das zum Beispiel die Entwicklung mit der „Vollreife“ (d.h. mit dem 18. Lebensjahr) zum Abschluss gekommen ist, weiß man nicht erst seit heute, das sich die Entwicklung bis zum Tod vollzieht (vgl. Oerter & Montada 2002). Neben den physiologischen Veränderungen, die das Alter mit sich bringt kommt es mitunter auch zu pathologischen Entwicklungen, die mit körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen einhergehen können. So z.B. auch die Erscheinung der Demenz. Die Häufigkeit der demenziellen Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter an. Bezogen auf die 65jährigen und Älteren sind in Deutschland etwa eine Million Menschen von einer mittelschweren oder schweren Demenz betroffen und in der Regel nicht mehr zur selbständigen Lebensführung in der Lage. Für das Jahr 2050 ist aufgrund der demographischen Entwicklung zu erwarten das über zwei Millionen Menschen der 65jährigen und Älteren in Deutschland an einer Demenz leiden werden (vgl. Statistisches Bundesamt).

Der erste Abschnitt dieser Arbeit beschäftigt sich sehr allgemein mit dem Lebensabschnitt Alter ohne den Bezug zur Demenz. Dieser erfolgt im zweiten Kapitel, indem das Erscheinungsbild der Demenz näher betrachtet wird. Hierbei wurde sich auf die Definitionen nach dem ICD-10 und dem DSM-IV bezogen und mögliche Symptome und Formen der Demenz aufgegriffen. Die Diagnostik der Demenz wird nur sehr kurz angerissen. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Psychomotorik in der Arbeit mit demenzkranken Menschen wobei die Bearbeitung dessen auf den Ansatz der Motogeragogik von Marianne Eisenburger bezogen ist. Leider ist es mir nur möglich, gewisse Aspekte anzureißen, da eine ausführliche Bearbeitung der Thematik den Umfang dieser Arbeit sprengen würde und den Inhalt einer Masterarbeit füllen könnte.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Lebensabschnitt Alter

2.1 Altersspanne

2.2 Psychosoziale Entwicklung nach Erik E. Erikson

2.3 Entwicklungsaufgaben im Alter

3 Besonderer Entwicklungsverlauf im Alter: Demenz

3.1 Einführung

3.2 Definition Demenz

3.3 Formen der Demenz

3.4 Symptome

3.5 Diagnostik

4 Möglichkeiten der psychomotorischen Arbeit bei Demenz

4.1 Praktische Anregungen

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den besonderen Entwicklungsverlauf von Menschen mit Demenz im Alter und erörtert, wie psychomotorische Ansätze, insbesondere die Motogeragogik, zur Verbesserung ihrer Lebensqualität beitragen können. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Betroffene durch wertschätzende Förderung in ihrer Identität gestützt werden können.

  • Entwicklungstheoretische Einordnung des Lebensabschnitts Alter
  • Medizinische und psychologische Grundlagen der Demenz
  • Bedeutung der psychomotorischen Arbeit für Demenzkranke
  • Praktische Förderung der Ich-, Sach- und Sozialkompetenz
  • Gestaltung einer menschenwürdigen Lebenswelt

Auszug aus dem Buch

4 Möglichkeiten der psychomotorischen Arbeit bei Demenz

Aufgrund der wachsenden Zahl demenzkranker Menschen und fehlender Betreuungs- und Förderangebote bedarf es neuer Betreuungskonzepte sowie deren Umsetzung zur Gestaltung eines menschenwürdigen Lebens für Menschen insbesondere in Pflegeheimen. Marianne Eisenburger (vgl. Philippi-Eisenburger 1990; Eisenburger 1991) entwickelte einen Ansatz für die psychomotorische Arbeit mit alten und älteren Menschen und setzte sich auch mit der speziellen Förderung demenzkranker Menschen auseinander. Ihr Anliegen ist es, „dem Menschen, der sich immer mehr selbst verliert, die äußeren Strukturen anbieten und Anregungen und Halt geben, damit er seine Fähigkeiten und Kompetenzen, die er trotz der Krankheit immer noch hat, auch verwirklichen und damit seine Identität erhalten kann“ (Eisenburger, SoSe 2006). Die Demenzerkrankung geht mit vielen Einschränkungen, Schwierigkeiten und Anstrengungen einher z.B. durch den zunehmenden Verlust kognitiver Fähigkeiten aber auch aufgrund häufigem Unverständnis und Unwissenheit im Umgang mit der Krankheit bzw. den Erkrankten.

An dieser Stelle kann die Psychomotorik ansetzten und versuchen eine Lebenswelt schaffen, die an die Bedürfnisse der betroffenen Menschen angepasst ist. Neben den lebensnotwendigen Bedürfnissen wie Ernährung, Verdauung, Schlaf, Wärme strebt der Mensch auch danach „das Gefühl zu haben etwas wert zu sein, etwas tun zu können und zu bewirken, in Kontakt mit anderen zu stehen und ein Gefühl der Hoffnung oder des Urvertrauens, dass die Sinnhaftigkeit des eigenen Daseins erleben lässt“ (Eisenburger SoSe 2006). Werden diese Bedürfnisse nicht erfüllt und erlebt der Mensch keine Selbstwirksamkeit in Bezug auf sich, seine dingliche und soziale Umwelt mehr droht die Identität zu zerbrechen. Vor allem demenzkranke Menschen sind angewiesen auf Anregungen von außen und auf Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltages, nicht nur bezogen auf die Befriedigung der notwendigsten Bedürfnisse.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Bedeutung der menschlichen Entwicklung bis ins hohe Alter und stellt die Relevanz des Themas Demenz sowie den Aufbau der Arbeit dar.

2 Der Lebensabschnitt Alter: Hier wird der Lebensabschnitt Alter definiert, theoretisch anhand des Modells von Erikson verortet und durch die Darstellung zentraler Entwicklungsaufgaben im Alter ergänzt.

3 Besonderer Entwicklungsverlauf im Alter: Demenz: In diesem Kapitel werden das Erscheinungsbild, die Definitionen, Formen, Symptome sowie die diagnostischen Kriterien der Demenz detailliert analysiert.

4 Möglichkeiten der psychomotorischen Arbeit bei Demenz: Dieser Teil beleuchtet konkrete Ansätze der Psychomotorik nach Marianne Eisenburger, um durch gezielte Förderung die Ich-, Sach- und Sozialkompetenz demenzkranker Menschen zu stärken.

5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung respektvoller Betreuung und der Erkenntnis, dass eine ganzheitliche psychomotorische Förderung die Lebensqualität im Pflegealltag wesentlich steigern kann.

Schlüsselwörter

Alter, Demenz, Psychomotorik, Motogeragogik, Lebensabschnitt, Entwicklungsaufgaben, Identität, Ich-Kompetenz, Sach-Kompetenz, Sozial-Kompetenz, Lebensqualität, Pflegeheim, Betreuungskonzept, Sensomotorik, Gerontopsychiatrie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den psychologischen und sozialen Aspekten des Alterns und untersucht, wie man Menschen mit einer Demenzerkrankung durch psychomotorische Ansätze unterstützen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themenfelder umfassen die Entwicklungspsychologie des Alters, die klinische Definition der Demenz sowie praktische Konzepte der Motogeragogik zur Erhaltung der Identität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine wertschätzende psychomotorische Arbeit die Würde und Lebensqualität von Demenzkranken im Alltag, insbesondere in Pflegeeinrichtungen, gewahrt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Grundlagen werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf entwicklungstheoretische Ansätze, insbesondere nach Erik E. Erikson, sowie auf medizinische Diagnosemanuale wie ICD-10 und DSM-IV und den motogeragogischen Ansatz von Marianne Eisenburger.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst der Lebensabschnitt Alter definiert, anschließend das Krankheitsbild Demenz systematisch beschrieben und schließlich Möglichkeiten der psychomotorischen Arbeit in der Praxis dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind Demenz, Psychomotorik, Motogeragogik, Identität, Entwicklungsaufgaben und Lebensqualität im Alter.

Wie definiert der Autor den Begriff der Identität bei Demenzkranken?

Identität wird hier im Kontext der Motogeragogik verstanden; sie soll durch äußere Strukturen, Anregungen und den Erhalt von Fähigkeiten, die trotz Krankheit vorhanden sind, gestützt werden.

Welche Rolle spielt die „Ich-Kompetenz“ in der psychomotorischen Arbeit?

Die Ich-Kompetenz bezieht sich auf den eigenen Körper und das Selbstbild; durch sinnliche Erfahrungen wie Massagen oder Bewegung wird versucht, die Wahrnehmung des eigenen Leibes und damit das Selbstwertgefühl zu erhalten.

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Résumé des informations

Titre
Der besondere Entwicklungsverlauf Demenz im Lebensabschnitt Alter und Möglichkeiten der Psychomotorik
Université
University of Marburg  (Institut für Sportwissenschaft und Motologie)
Cours
Körperlichkeit und Bewegung im Lebenslauf - Einführung in Entwicklungstheorien
Note
2
Auteur
Bachelor Melanie Könnecke (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
13
N° de catalogue
V134950
ISBN (ebook)
9783640427413
ISBN (Livre)
9783640423439
Langue
allemand
mots-clé
Entwicklungsverlauf Demenz Lebensabschnitt Alter Möglichkeiten Psychomotorik
Sécurité des produits
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Citation du texte
Bachelor Melanie Könnecke (Auteur), 2006, Der besondere Entwicklungsverlauf Demenz im Lebensabschnitt Alter und Möglichkeiten der Psychomotorik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134950
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Extrait de  13  pages
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