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Humanitas im Kriege

Von der Antike bis zur Aufklärung – Ein historischer Überblick

Title: Humanitas im Kriege

Term Paper , 2007 , 31 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Björn Dietrich (Author)

World History - General and Comparison
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Seit die Menschen auf diesem Planeten leben, gab es nur wenige Jahre, in denen auf der ganzen Welt kein Krieg herrschte. Krieg ist somit ein ewiger Begleiter in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Und seit dem es Kriege gibt, bringen sie Leid und Elend über die Bevölkerung. Dies veranlasste große Philosophen und Theoretiker auf jedem Kontinent und in jedem Jahrhundert, die Rechtfertigung dieser Kriege zu analysieren und bestimmte Regeln für die Kriegführung aufzustellen. Genau diese Rechtfertigungen und Regelungen sollen nun auf den folgenden Seiten betrachtet werden.
Meine Absicht ist es, einen Überblick über die Entwicklung des Kriegs- und Völkerrechts, von den alten Ägyptern bis zum Zeitalter der Aufklärung, zu gewähren.
Zentraler Aspekt dabei, ist der so genannte ‚gerechte Krieg’, der an zwei wesentliche Kriterien gebunden ist: Das Recht zum Krieg und das Recht im Krieg.
Diese Thematik werde ich verdeutlichen, indem ich zuerst die Wurzeln völkerrechtlichen Denkens in der Antike aufzeige und dann anhand ausgewählter Persönlichkeiten die weitere Entwicklung des Rechts darstelle.
Ich habe dabei nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und werde mich auch nicht kritisch zu den einzelnen Gesichtspunkten äußern, da dies den Rahmen dieser Arbeit bei weitem überdehnen würde.
Ziel ist es, einen Überblick über die Entwicklung des Kriegs- und Völkerrechts zu geben, unter besonderer Herausstellung der ‚Humanitas im Kriege’.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

II. Einführung

III. Hauptteil

1) Die Anfänge:

Von Afrika über Asien bis zum römischen Reich

2) Augustinus

3) Thomas von Aquin

4) Francisco di Vitoria

5) Die kriegsrechtlichen Ideen der Aufklärung

IV. Schluss

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit bietet einen historischen Überblick über die Entwicklung des Kriegs- und Völkerrechts von der Antike bis zum Zeitalter der Aufklärung. Im Zentrum steht dabei die Untersuchung des Konzepts des „gerechten Krieges“ (bellum iustum) sowie die Frage nach den ethischen Normen der Kriegführung, unter besonderer Berücksichtigung der „Humanitas im Kriege“.

  • Die historischen Wurzeln völkerrechtlicher Vorstellungen in der Antike.
  • Die Weiterentwicklung des Konzepts des gerechten Krieges durch bedeutende Denker wie Augustinus, Thomas von Aquin und Francisco de Vitoria.
  • Die Differenzierung zwischen ius ad bellum (Recht zum Krieg) und ius in bello (Recht im Krieg).
  • Der Einfluss religiöser und philosophischer Traditionen auf das Verständnis von Kriegsführung und Menschlichkeit.

Auszug aus dem Buch

Die Anfänge: Von Afrika über Asien bis zum römischen Reich

„In all deinen Schlachten zu kämpfen und zu siegen, ist nicht die größte Leistung. Die größte Leistung ist es, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen.“

Dieses Zitat von Sunzi (ca. 534 - 453 v. Chr.)aus seinem Werk „die Kunst des Krieges“ stammt etwa aus der Zeit um 500 v. Chr. und gehört dennoch nicht zu den ältesten Regelwerken über den Krieg. Schon seit Menschengedenken machten sich Mitglieder aller Völker Gedanken darüber, wie man die Grausamkeit des Krieges durch gewisse Regelungen einschränken könne. Mohammad Karoubi führt dazu in seinem Werk „Just or Unjust War“ aus: „The policy of recognising prescriptions concerning the just conduct of war is found in some forms across a number of different cultures such as the Persian, Egyptian, [and] Indian”.

Insbesondere in Bezug auf die Ägypter erläutert er weiter, dass “The ancient Egyptians paid enough attention to humanitarian actions in war for them to be included among their records of glorious actions, including, in one instance, the rescue of enemy sailors whose ship had been sunk in battle.” Das Ägyptische Reich begann ca. 3000 v. Chr. und gleichzeitig sind auch in diesem Zeitraum die ersten Anfänge des Völkerrechts anzusiedeln. Die Rettung von gegnerischen Seeleuten ist heute immer noch aktueller Bestandteil der internationalen Rechtsordnung.

Zusammenfassung der Kapitel

II. Einführung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz des Themas „gerechter Krieg“ und definiert das Ziel, die historische Entwicklung der Rechtsnormen für die Kriegführung nachzuzeichnen.

III. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die historischen Etappen des Völkerrechts, beginnend bei antiken Ansätzen bis hin zu den theoretischen Grundlagen von Augustinus, Thomas von Aquin, Francisco de Vitoria und den Aufklärern.

IV. Schluss: Das Fazit fasst die wesentlichen Kriterien des ius ad bellum und des ius in bello zusammen und betont die zeitlose Relevanz der Humanitas im Krieg.

Schlüsselwörter

Gerechter Krieg, Völkerrecht, Humanitas, bellum iustum, ius ad bellum, ius in bello, Augustinus, Thomas von Aquin, Francisco de Vitoria, Kriegsethik, Geschichte des Krieges, Kriegsrecht, Aufklärung, Menschenwürde, Proportionalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung von Rechtsnormen und ethischen Vorstellungen für den Krieg von der Antike bis zum Zeitalter der Aufklärung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf das Konzept des „gerechten Krieges“, das Recht zum Krieg (ius ad bellum) und das Recht im Krieg (ius in bello).

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die Entwicklung des Kriegs- und Völkerrechts unter besonderer Herausstellung der „Humanitas im Kriege“ zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische und theoretische Analyse von ausgewählten Philosophen und Denkern, die das Kriegsrecht maßgeblich geprägt haben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Ansätze der Antike, die Lehren von Augustinus, Thomas von Aquin und Francisco de Vitoria sowie die Konzepte der Aufklärung detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind bellum iustum, Völkerrecht, ius ad bellum, ius in bello und Kriegsethik.

Wie unterscheidet Thomas von Aquin den gerechten Krieg von bloßer Gewalt?

Thomas betont, dass ein Krieg nur bei legitimem Befehl durch einen Fürsten, aus einem gerechten Grund und mit der richtigen Absicht (Herstellung von Frieden) geführt werden darf.

Was ist das zentrale Kriterium bei Francisco de Vitoria hinsichtlich des Kriegsziels?

Für Vitoria ist das übergeordnete Ziel der Schutz des Gemeinwohls und die Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit, wobei Gewalt stets nur als letztes Mittel (ultima ratio) eingesetzt werden darf.

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Details

Title
Humanitas im Kriege
Subtitle
Von der Antike bis zur Aufklärung – Ein historischer Überblick
College
University of the Federal Armed Forces München
Course
Seminar: Recht und Krieg
Grade
2,3
Author
Björn Dietrich (Author)
Publication Year
2007
Pages
31
Catalog Number
V134954
ISBN (eBook)
9783640427437
ISBN (Book)
9783640423545
Language
German
Tags
Humanitas Kriege Antike Aufklärung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Björn Dietrich (Author), 2007, Humanitas im Kriege, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134954
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