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Karl Marx Warenfetischismus und seine Auswirkung auf die politische Ökonomie

Título: Karl Marx Warenfetischismus und seine Auswirkung auf die politische Ökonomie

Trabajo Escrito , 2009 , 13 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Kadir Sahin (Autor)

Politíca - Otros temas
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„Das Kapital“ von Karl Marx ist eine Schrift, die die Menschheit seit ihrer ersten Veröffentlichung bis heute geprägt hat. Lange Zeit galten die Theorien von Karl Marx als gescheitert und die Prophezeiung des Untergangs des Kapitalismus als unbegründet. Aber in Zeiten der wirtschaftlichen Krisen, wird Karl Marx erneut zum Leben erweckt, es tauchen Fragen auf wie: Hat der Kapitalismus doch seine Grenzen? Wird der Kapitalismus sich selbst zerstören? Und Gibt es eine effektive sowie effiziente Alternative zum Kapitalismus? Die Auseinandersetzung mit Marx ist unumgänglich, wenn man sich mit zeitgenössischen Krisen, wirtschaftlichen Vorgängen und der politischen Ökonomie beschäftigt.
Der Warenfetischismus, welchen Marx begründet, spielt aus seiner Sicht eine entscheidende Rolle im Kapitalismus. Deshalb wird im Folgenden der Begriff des Warenfetischismus näher betrachtet.
In dieser Hausarbeit wird der Begriff des Warenfetischismus, den Karl Marx prägte, durchleuchtet. Dabei ist es unumgänglich den Begriff in seiner Bedeutung während der Entstehungsphase zu reflektieren und zu erläutern. Was genau verstand man zu Karl Marx Lebzeiten unter dem Begriff „Fetisch“ und was beinhaltete der Begriff für Karl Marx? Außerdem muss ein besonderes Augenmerk dem Begriff der Ware, wie ihn Karl Marx definierte, gewidmet werden. Dabei muss beachtet werden, dass die Arbeit, die unmittelbar mit der Ware verkoppelt ist ebenfalls behandelt werden muss. Zweifelsohne ist das primäre Ziel dieser Hausarbeit den Begriff des Warenfetischismus im speziellen zu durchleuchten und den Doppelcharakter der Ware wie es Karl Marx formulierte dabei hervorzuheben. Jedoch darf die politische Ökonomie wie sie von Marx beschrieben wurde und der Bezug des Themas dazu währender der gesamten Arbeit nicht außer Acht gelassen werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Fetischismus

3. Die Ware

4. Die zwei Gesichter warenproduzierender Arbeit

4.1 Der Mehrwert der Arbeitskraft

5. Die Magie des Geldes

6. Der Gegenstand der politischen Ökonomie

7. Der Warenfetischismus

8. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Begriff des Warenfetischismus nach Karl Marx, um dessen ökonomische Bedeutung und Auswirkungen auf die politische Ökonomie innerhalb des kapitalistischen Systems zu beleuchten.

  • Historische Herleitung und Bedeutung des Fetisch-Begriffs
  • Analyse des Doppelcharakters der Ware (Gebrauchswert vs. Tauschwert)
  • Untersuchung der Rolle menschlicher Arbeit und Mehrwertproduktion
  • Die Funktion des Geldes als Wertmaß und dessen magische Wirkung
  • Kritik an der politischen Ökonomie durch die Marxsche Perspektive

Auszug aus dem Buch

7. Der Warenfetischismus

Mit dem Begriff des Warenfetischismus beschreibt Karl Marx im „Kapital“ einen bestimmt Zustand, der die Beziehungen von Menschen innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft beeinflusst. Die Waren, die durch die an ihnen verrichtete menschliche Arbeit erst entstehen und überhaupt zur dadurch zur Ware werden, entwickeln ein „Eigenleben“. Dieses Eigenleben vergleicht Marx mit der Zauberkraft, die in archaischen Gesellschaften dem Fetisch zugesprochen werden.

Bei dem sogenannten „Eigenleben“ der Ware, geht es nicht um den Gebrauchswert der jeweiligen Ware, sondern vielmehr um den Tauschwert. Letzteres verselbstständigt sich im Vergleich zum Gebrauchswert. Die treibende Kraft zur Produktion von Waren im Kapitalismus, ist die Schaffung von Tauschwert, der wiederum Profit für den Kapitalisten bedeutet. Daraus kann geschlossen werden, dass der Tauschwert das eigentliche Ziel der Arbeit und somit die Ursache der Entstehung von Wert ist. Der Proletarier, der eigentlich den Wert produziert, wird zum einfachen Objekt der „Arbeitskraft“ herabgestuft, die für das Subjekt Ware produzieren. Der Warenfetisch wird deshalb auch von Marx als „Quid pro quo“, Vertauschung von Objekt und Subjekt bezeichnet. Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass die menschliche Arbeit in Vergessenheit und das Kapital als wertschaffendes Instrument in den Vordergrund gerät.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Marxschen Theorie angesichts zeitgenössischer wirtschaftlicher Krisen ein und definiert das Ziel, den Warenfetischismus sowie den Doppelcharakter der Ware zu untersuchen.

2. Der Fetischismus: Dieses Kapitel erläutert den etymologischen Ursprung des Fetisch-Begriffs und dessen Transformation von einem ethnologischen Konzept zu einer ökonomischen Metapher.

3. Die Ware: Es wird die Marxsche Definition der Ware als Gegenstand, der menschliche Bedürfnisse befriedigt, und deren Charakterisierung durch Gebrauchswert und Wert dargelegt.

4. Die zwei Gesichter warenproduzierender Arbeit: Hier wird der Doppelcharakter der Arbeit in einen nützlich-konkreten und einen abstrakt-wertbildenden Aspekt differenziert.

4.1 Der Mehrwert der Arbeitskraft: Dieses Kapitel behandelt die Ausbeutung des Proletariats und wie durch die Produktion von Mehrwert Kapital akkumuliert wird.

5. Die Magie des Geldes: Der Abschnitt beschreibt das Geld als notwendige Erscheinungsform des Wertes und dessen Rolle bei der Versachlichung gesellschaftlicher Beziehungen.

6. Der Gegenstand der politischen Ökonomie: Marx’ Kritik an der politischen Ökonomie wird analysiert, wobei besonders die willkürliche Konstitution der Untersuchungsgegenstände durch bürgerliche Ökonomen hinterfragt wird.

7. Der Warenfetischismus: Das Kernkapitel beschreibt das „Eigenleben“ der Ware im Kapitalismus, welches menschliche Arbeit unsichtbar macht und Beziehungen zwischen Menschen als solche zwischen Dingen erscheinen lässt.

8. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf die Auswirkungen der Globalisierung und die nachlassende Widerstandsfähigkeit der Arbeiterklasse.

Schlüsselwörter

Karl Marx, Warenfetischismus, Politische Ökonomie, Kapitalismus, Ware, Gebrauchswert, Tauschwert, Arbeitswertlehre, Mehrwert, Proletariat, Fetisch, Kapital, Werttheorie, Ausbeutung, Entfremdung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den zentralen Begriff des Warenfetischismus bei Karl Marx und untersucht dessen Auswirkungen auf das Verständnis von ökonomischen Beziehungen im Kapitalismus.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die zentralen Themenfelder sind die Marxsche Werttheorie, die Bedeutung des Geldes, der Charakter der menschlichen Arbeit sowie die Kritik an der klassischen politischen Ökonomie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, den Warenfetischismus wissenschaftlich zu durchleuchten und den von Marx beschriebenen Doppelcharakter der Ware im Kontext der ökonomischen Verhältnisse hervorzuheben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die primär auf der Auseinandersetzung mit Primärtexten von Karl Marx sowie ergänzender Fachliteratur zur politischen Ökonomie basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Ware, die Analyse der zweifachen Natur der Arbeit, die Funktion des Geldes als Wertmaß und eine detaillierte Erörterung des Warenfetisch-Begriffs.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Warenfetischismus, Mehrwert, Tauschwert, Arbeitskraft und die Kritik der politischen Ökonomie definieren.

Wie unterscheidet Marx den Fetischismus der Ökonomie von dem archaischen Fetischismus?

Marx nutzt den archaischen Fetischismus als Analogie: Während in frühen Gesellschaften Gegenständen übernatürliche Kräfte zugesprochen wurden, werden im Kapitalismus soziale Beziehungen als Eigenschaften von Waren selbst wahrgenommen und mystifiziert.

Welchen Einfluss hat die Globalisierung auf den in der Arbeit beschriebenen Prozess?

Die Arbeit argumentiert, dass die Globalisierung die Prekarisierung des Arbeiters verschärft, da die Entfremdung von der eigenen Arbeitsleistung zunimmt und der Widerstand gegen das kapitalistische System durch die Verschleierung der Produktionsverhältnisse abnimmt.

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Detalles

Título
Karl Marx Warenfetischismus und seine Auswirkung auf die politische Ökonomie
Universidad
Free University of Berlin  (Otto-Suhr.Institut)
Calificación
1,7
Autor
Kadir Sahin (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
13
No. de catálogo
V134956
ISBN (Ebook)
9783640427444
ISBN (Libro)
9783640423590
Idioma
Alemán
Etiqueta
Karl Marx Warenfetischismus Auswirkung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kadir Sahin (Autor), 2009, Karl Marx Warenfetischismus und seine Auswirkung auf die politische Ökonomie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134956
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