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Tageszeitungen im digitalen Zeitalter

Título: Tageszeitungen im digitalen Zeitalter

Ensayo , 2019 , 11 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Medios / Comunicación: Periodismo, publicidad
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Eine Vermutung ist, dass die in riesigen Schritten voranschreitende Digitalisierung einen zu großen Druck auf die mit dem Zeitungswesen assoziierten Branchen des Druck- und Verlagswesen ausübt. Das Motto “Frag Google” scheint mittlerweile als allgemeine Faustregel für den Großteil der deutschen Bevölkerung zu gelten. Man scheint die traditionelle Tageszeitung heutzutage nur noch in den Händen der Menschen, welche auch mit dieser herangewachsen sind, zu sehen. Sind ältere
Menschen in Deutschland die letzten Fans der gedruckten Tageszeitung?

Die Exploration dieser Frage fokussiert sich besonders auf die deutschen Tageszeitungen und die Vermutung, dass sich jene Fans möglicherweise mehrheitlich, oder sogar ausschließlich als ältere Menschen definieren lassen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärungen

3. Entwicklung der dt. Tageszeitung von 1997 bis 2018

4. Die Bedeutung der gedruckten Zeitung für die Verbreitung von Informationen

4.1 Die Relevanz der gedruckten Zeitung zur Informationsbeschaffung für jüngere Generationen

4.2 Die Relevanz der gedruckten Zeitung zur Informationsbeschaffung für ältere Generationen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung auf die Zeitungsbranche in Deutschland und analysiert, wer die verbliebene Leserschaft gedruckter Tageszeitungen ist, unter besonderer Berücksichtigung des Nutzungsverhaltens verschiedener Altersgruppen.

  • Wandel der Mediennutzung in Deutschland zwischen 1997 und 2018
  • Vergleich der Reichweite von Printmedien und Internet
  • Untersuchung des Medienkonsums junger Generationen
  • Analyse der Bedeutung traditioneller Zeitungen für ältere Menschen
  • Ausblick auf die Zukunft der gedruckten Tageszeitung

Auszug aus dem Buch

3. Entwicklung der deutschen Tageszeitung im Vergleich

Die Anzahl der Internetnutzer ist, wie eine im Oktober 2018 veröffentlichte ARD/ZDF-Onlinestudie[3] zeigte, in Deutschland in den Jahren 1997 bis 2018 von 4,1 auf 63,3 Millionen gestiegen. Der Großteil der deutschen Bevölkerung hat somit einen Zugang zu den Informationen des Internets. Hingegen sind die verkauften Auflagen der Tageszeitungen, wie eine von Walter J. Schütz durch die BDZV erhobene Statistik[4], welche ebenfalls im Oktober 2018 veröffentlicht wurde, darstellt, in Deutschland in den Jahren von 1997 bis 2018 von 24,6 auf 14,1 Millionen gesunken. Doch nicht alle Formen der Zeitungen lassen einen fortwährenden Abwärtstrend vermuten. Ein Verwandter der gedruckten Tageszeitungen, welcher bereits 1995 von 5 Zeitungsverlagen etabliert wurde[5], sich jedoch in die Kategorien der Online-Medien einordnen lässt, ist das E-Paper. In diesem werden alternative, ähnliche oder sogar dieselbigen Berichte der gedruckten Tageszeitungen von den jeweiligen Herausgebern im Internet kostenpflichtig, oder auch kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier lassen sich, wie anhand einer im Januar 2019 veröffentlichten Statistik der IVW[6] zu der verkauften Auflage der E-Paper-Ausgabe der Tageszeitung Handelsblatt vom 2. Quartal 2012 bis zum 4. Quartal 2018 zu sehen ist, deutliche Verkaufssteigerungen ablesen. Die verkauften Auflagen der E-Paper-Ausgabe der Tageszeitung Handelsblatt im 2. Quartals 2012 betrugen lediglich 969, während sich diese im 4. Quartal 2018 auf 56.553 steigerten. Die Möglichkeiten des Internets scheinen die gedruckte Tageszeitung in ihrem Job als Informationslieferant abzulösen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den massiven Umbruch der Zeitungsbranche durch die Digitalisierung und formuliert die Forschungsfrage, ob die gedruckte Zeitung künftig nur noch von älteren Generationen genutzt wird.

2. Begriffserklärungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Personengruppen der Studie durch die Zuordnung zu Altersspannen sowie den Begriff des "Fans" der traditionellen Tageszeitung.

3. Entwicklung der dt. Tageszeitung von 1997 bis 2018: Hier wird der Anstieg der Internetnutzung dem Rückgang der Zeitungsauflagen gegenübergestellt, wobei das E-Paper als digitale Alternative hervorgehoben wird.

4. Die Bedeutung der gedruckten Zeitung für die Verbreitung von Informationen: Das Kapitel analysiert die rückläufige Aufmerksamkeit für Printmedien im Vergleich zur täglichen digitalen Internetnutzung.

4.1 Die Relevanz der gedruckten Zeitung zur Informationsbeschaffung für jüngere Generationen: Untersuchung des Nutzungsverhaltens junger Menschen ("Generation Internet") und deren stark sinkendes Interesse an gedruckten Tageszeitungen.

4.2 Die Relevanz der gedruckten Zeitung zur Informationsbeschaffung für ältere Generationen: Analyse der Bedeutung klassischer Printmedien für ältere Generationen, die mit diesen Medien sozialisiert wurden.

5. Fazit: Das Fazit kommt zu dem Ergebnis, dass trotz des digitalen Wandels die gedruckte Zeitung noch nicht vor dem endgültigen Ende steht und weiterhin eine relevante Leserschaft besitzt.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Tageszeitung, Mediennutzung, Printmedien, Internet, E-Paper, Informationsbeschaffung, Generation Internet, Auflagenentwicklung, Medienwandel, Zeitungsbranche, Leserschaft, Informationsmedium, Medienaktivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Rückgang der Verkaufszahlen gedruckter Tageszeitungen in Deutschland im Zuge der zunehmenden Digitalisierung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der Vergleich zwischen klassischer Zeitungslektüre und Internetnutzung sowie die Unterschiede im Medienkonsum zwischen verschiedenen Altersgruppen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, zu explorieren, ob die gedruckte Tageszeitung primär nur noch von älteren Menschen konsumiert wird und wie sich die Verbreitung von Informationen durch digitale Angebote verschiebt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Es handelt sich um eine explorative Analyse auf Basis von Sekundärdaten, insbesondere Statistiken renommierter Institute wie ARD/ZDF, IVW und IfD Allensbach.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung der Auflagenzahlen seit 1997, eine detaillierte Gegenüberstellung der Nutzungsdauer von Internet und Print sowie eine spezifische Betrachtung der Nutzungsgewohnheiten von jungen versus älteren Generationen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Medienwandel, Zeitungsnutzung, digitale Transformation und dem Vergleich von Print- und Online-Medien beschreiben.

Warum wird im Dokument explizit zwischen jüngeren und älteren Generationen differenziert?

Da verschiedene Alterskohorten unterschiedlich mit Medien sozialisiert wurden, ist dies essenziell, um die These zu prüfen, ob die Zeitung lediglich ein Medium alternder Generationen ist.

Welche Rolle spielt das E-Paper in der Argumentation?

Das E-Paper dient als Beispiel dafür, wie sich die Zeitungsbranche anpasst, indem sie traditionelle Inhalte erfolgreich in das digitale Zeitalter überführt, anstatt vollständig zu verschwinden.

Was macht das Zitat von Dr. Manfred Rommel im Fazit relevant?

Es unterstreicht mit einer humorvollen Analogie die physische Haptik der Zeitung, die bisher von digitalen Medien nicht vollständig abgelöst wurde.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Tageszeitungen im digitalen Zeitalter
Universidad
University of Bremen
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
11
No. de catálogo
V1349680
ISBN (PDF)
9783346872036
Idioma
Alemán
Etiqueta
Analoge Medien Digitale Medien Tageszeitung Zeitung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2019, Tageszeitungen im digitalen Zeitalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1349680
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