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Handelsbeziehung zwischen Spanien und Asien

„Die Romania in der Begegnung mit Fremdkulturen“

Titel: Handelsbeziehung zwischen Spanien und Asien

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 11 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Martin Fröhlich (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Seidenstraße als wichtigste Handelsroute verband jahrhundertelang Asien mit Europa, den beiden kulturellen Zentren der damaligen Welt. Es kam zu einem so regen Austausch von Kulturgütern und Handelsgütern, dass sich eine Art Abhängigkeit zwischen den beiden Kontinenten entwickelte, die so starke Züge annehmen konnte, dass es den finanziellen Ruin bedeuten konnte, würde sich in diesem Verhältnis etwas ändern.
Diese Arbeit soll sich genauer mit dieser Abhängigkeit der beiden Kontinente und genauer Spanien und China beschäftigen. Es sollen hierbei die Berührungen der Romania mit anderen Kulturen betrachtet werden und deren Konsequenzen teilweise aufgezeigt werden.
Dafür wird in der Arbeit im ersten Punkt eine kurze Definition des Begriffs Seidenstraße gegeben, welcher dazu in seinem historischen und geographischen Kontext gesehen wird. Ebenso wird versucht die gegenseitige Abhängigkeit seitens der beiden Handelspartner zu definieren und zu analysieren und auch hier wieder Konsequenzen aufzuzeigen.
In Punkt zwei soll dann der Fokus weg von der Seidenstraße und hin zu Gesamtasien respektive der Kolonialpolitik Spaniens gelegt werden. Auch hier wird auf historische Fakten eingegangen, bevor der aktuelle Handel in Zahlen dem historisch betrachteten Handel, welcher in der Arbeit erarbeitet worden ist, gegenübergestellt wird.
Als dritter Punkt folgt ein Zwischenfazit, in dem die Erkenntnisse ausgewertet werden sollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Einführung

1. Die Seidenstraße

2. Spanien in Asien

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen und ökonomischen Abhängigkeiten zwischen Spanien und China, wobei insbesondere der Einfluss der Seidenstraße sowie die spätere Kolonialpolitik Spaniens im pazifischen Raum analysiert werden, um die Entwicklung der Handelsbeziehungen bis in die Gegenwart einzuordnen.

  • Historische Bedeutung und Entwicklung der Seidenstraße
  • Ökonomische Abhängigkeit des spanischen Imperiums von Ressourcen aus den Kolonien
  • Der Einfluss des Silberhandels auf die Wirtschaft Chinas und Spaniens
  • Spanische Kolonialpolitik und Handelsaktivitäten auf den Philippinen
  • Vergleich historischer Handelsströme mit modernen Wirtschaftsdaten

Auszug aus dem Buch

Die Seidenstraße

Die Seidenstraße beschreibt ein Netz von Karawanenstraßen, dessen Hauptroute das Mittelmeer mit Ostasien verbindet. Sie ist die älteste bekannte Handelsverbindung der Erde, entdeckt von dem deutschen Geographen Ferdinand von Richthofen, erhielt sie von jenem, aufgrund eines der wichtigsten Güter, die auf ihr transportiert wurden – der Seide – den ihr nun immanenten Namen (http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/ hintergrund/173323.html [Stand: 28.06.08]). Ihren historischen Ausgangspunkt hatte die Seidenstraße in der chinesischen Stadt Chang´an (Xi´an). Von dort aus führte sie in Richtung Osten bis nach Japan. Ihre größte Ausdehnung beschrieb sie jedoch in Richtung Westen, wo sie auf dem Landweg über Dunhuang nach Samarkand im heutigen Usbekistan über Turkmenistan, den Irak und Iran bis nach Syrien und das heutige Israel reichte.

Von dort aus führte sie die Händler und Reisenden über das Mittelmeer nach Europa und somit auch nach Spanien, das in der damaligen Ära einen wichtigen und starken Handelspartner darstellte. Die Händler bereisten nicht die gesamte Strecke der Seidenstraße, sondern lediglich kurze Teilstrecken von Stadt zu Stadt, wo sie ihre Waren gegen andere Waren eintauschten und mit diesen zurück in die Ausgangsstadt reisten. Doch der die Seidenstraße betreffende Handel blieb nicht lange auf den Landweg beschränkt, sondern wurde mit der Zeit ausgeweitet auf maritime Gebiete respektive der Seeweg. So verkehrten Schiffe von Hong Kong nach Vietnam über Indien, wo sich der Weg aufspaltete und nun an Saudi-Arabien vorbei das Mittelmeer ansteuerte.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einführung: Die Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, das Phänomen der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen den Kontinenten zu beleuchten und den historischen sowie aktuellen Handel zu analysieren.

1. Die Seidenstraße: Dieses Kapitel definiert die historische Handelsroute, beschreibt deren geographische Ausdehnung und beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung des Silbertransfers zwischen Hispanoamerika und China.

2. Spanien in Asien: Der Abschnitt fokussiert auf die spanische Expansionspolitik, die Rolle der Philippinen als Handelsdrehkreuz und die schwindende Bedeutung Spaniens gegenüber anderen Seemächten.

3. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die historische Ausrichtung auf externe Ressourcen eine systemische Abhängigkeit schuf, deren Nachwirkungen bis in die modernen Handelsbeziehungen spürbar sind.

Schlüsselwörter

Seidenstraße, Spanien, China, Handelsbeziehungen, Kolonialpolitik, Silber, Philippinen, Weltwirtschaft, Warenverkehr, Expansion, Abhängigkeit, Geschichte, Welthandel, Import, Export

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die historische und ökonomische Handelsbeziehung zwischen Spanien und China unter besonderer Berücksichtigung der Seidenstraße und der spanischen Kolonialgeschichte.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Entwicklung der Seidenstraße, der Silberhandel zwischen Südamerika und China sowie die strategische Bedeutung der Philippinen für das spanische Imperium.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Abhängigkeitsverhältnisse zwischen den Kontinenten historisch zu definieren und den Einfluss dieser Handelswege auf die Entwicklung des spanischen Imperiums aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine historische Analyse von Handelsrouten und stützt sich auf ökonomische Daten sowie Fachliteratur, um die Entwicklung der Handelsbeziehungen von der frühen Neuzeit bis heute nachzuzeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Seidenstraße als Handelsnetzwerk und die Analyse der spanischen Aktivitäten in Asien, insbesondere auf den Philippinen und im Galeonenhandel.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Handelsrouten, imperiale Expansion, Ressourcenabhängigkeit und transkontinentaler Warenaustausch geprägt.

Warum war Silber für den Handel zwischen Spanien und China so entscheidend?

Da China nach einer Hyperinflation des Papiergeldes im 15. Jahrhundert Silber als Substitut und Transfermittel benötigte, wurde das in den amerikanischen Kolonien geförderte Silber zur Grundlage des spanischen Handels mit China.

Welche Rolle spielten die Philippinen für Spanien?

Die Philippinen dienten aufgrund ihrer geographisch günstigen Lage als wichtiges Handelsdrehkreuz und Tor nach Asien, über das der Galeonenhandel zwischen Manila und Acapulco abgewickelt wurde.

Wie bewertet der Autor die heutige wirtschaftliche Lage zwischen Spanien und China?

Der Autor stellt fest, dass das aktuelle Handelsvolumen trotz eines signifikanten fünften Platzes Chinas als Handelspartner nicht an die historische Bedeutung der frühen Neuzeit heranreicht.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Handelsbeziehung zwischen Spanien und Asien
Untertitel
„Die Romania in der Begegnung mit Fremdkulturen“
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Veranstaltung
„Die Romania in der Begegnung mit Fremdkulturen“
Note
1,7
Autor
Martin Fröhlich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
11
Katalognummer
V134984
ISBN (eBook)
9783640427611
ISBN (Buch)
9783640425167
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Handelsbeziehung Spanien Asien Romania Begegnung Fremdkulturen“
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Fröhlich (Autor:in), 2008, Handelsbeziehung zwischen Spanien und Asien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134984
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Leseprobe aus  11  Seiten
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