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Gesetzliche Rahmenbedingungen für Praxisanleitende im neuen Pflegeberufegesetz

Title: Gesetzliche Rahmenbedingungen für Praxisanleitende im neuen Pflegeberufegesetz

Term Paper , 2021 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sara Walther (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Das PflBG mit der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung ist ein sehr umfangreiches, weitgefächertes Thema, welches hier nur in kleinen Anteilen der Seminararbeit bearbeitet wird. Aus diesem Grund kommt es zu einer Abgrenzung des Themas. Ziel der Arbeit ist es, die wichtigsten allgemeinen neuen Gesetzgebungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen bezugnehmend der praktischen Ausbildung darzustellen. Im Fokus steht der Einsatzort der Praxis und die damit einhergehende neue Rolle des PA. Der Praxisort und der damit verbundene PA ist ein Aushängeschild für die Qualität der praktischen Ausbildung. Aus diesem Grund ist es von zentraler Bedeutung dieses Berufsbild professionell und qualitativ hochwertig auszubilden. Daraus ergibt sich die neue Qualifikationsweiterbildung zum PA und die jährlichen berufspädagogischen Fortbildungen.

Der PA schafft die Basis für das Berufsverständnis der Auszubildenden in der neuen Pflegeausbildung und aus diesem Grund ist die Darstellung der praktischen Ausbildung mit dem Fokus der PA gewählt worden. Angehende oder langerfahrene PA sollen hier einen Eindruck über die neuen Gesetzgebungen und den daraus resultierenden Aufgaben- und Tätigkeitsfeldern erhalten.
Im ersten Abschnitt der Arbeit kommt es zur Darstellung der allgemeinen Gesetzgebungen im Rahmen des neuen PflBG. Es wird die Entwicklung des PflBG und die damit verbunden politischen und gesetzlichen Meilensteine sowie die Neuerungen dargestellt. Dieses bildet die Grundlage um den neuen Aufbau des PflBG nachzuvollziehen. Nachfolgend kommt es zur Darstellung der neuen praktischen Ausbildungsinhalte und die damit gesetzlich verbindlichen Richtlinien für den Ausbildungs-träger des qualifizierten PA. Im zweiten Kapitel wird die Rolle des PA in der praktischen Ausbildung dargestellt. Hier wird die Wichtigkeit und die Relevanz der PA Rolle verdeutlicht und die gesetzlichen Zugangsvoraussetzungen aufgezeigt. Da dieses vor allem kleinere Einrichtungen vor große Herausforderungen stellt, ist dieser Aspekt näher herausgearbeitet. Des Weiteren kommt es zur Erschließung der neuen Aufgaben- und Tätigkeitsfelder.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gesetzliche Rahmenbedingungen des Pflegeberufegesetzes

2.1 Gesetzliche Rahmenbedingungen der praktischen Ausbildung

3. Praxisanleiterrolle in der Pflegeausbildung

3.1 Qualifikationskurs zum Praxisanleiter

3.2 Erschließung neuer Aufgabengebiete und Tätigkeitsfelder

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit den Auswirkungen des Pflegeberufegesetzes (PflBG) auf die praktische Ausbildung, mit besonderem Fokus auf die erweiterten Aufgaben und Pflichten von Praxisanleitenden sowie die notwendigen gesetzlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen.

  • Neuerungen im PflBG und deren Einfluss auf die Pflegeausbildung
  • Veränderte Rolle und Qualifizierungsanforderungen für Praxisanleiter (PA)
  • Gestaltung und Organisation der praktischen Ausbildung am Einsatzort
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Lernort Schule und Lernort Praxis
  • Theorie-Praxis-Transfer und Qualitätsmanagement in der Ausbildung

Auszug aus dem Buch

3.1 Qualifikationskurs zum Praxisanleiter

Seit Inkrafttreten des neuen PflBG wird der Praxisanleitung ein besonderer Stellenwert zugewiesen (Hartmeyer & Slatosch, 2019, S. 175). Die Wahrnehmung der PA in ihrer eigenen Rolle sowie das Rollenverständnis ist stark ausgeprägt. Dieses zeigte die Studie im Zentrum für Psychiatrie Winnenden aus dem Jahr 2018. Es ist ein quantitativer Forschungsansatz in Form eines deskriptiven Querschnittsdesigns. Hierfür wurden teilstandardisierte Fragebögen entworfen und es erfolgte ein Experteninterview. 50 Pflegefachpersonen mit einer berufspädagogischen Weiterbildung als PA wurden befragt. 27 Fragebögen sind nach Abschluss der Befragung eingegangen (Cantiani, 2019, S. 283-284). Ziel der Studie war es den Motivationsverlauf eines PA darzustellen und Einflussfaktoren im Motivationsprozess zu identifizieren sowie die Erwartungen an den Arbeitgeber zu analysieren (Cantiani, 2019, S. 282). Die überwiegende Mehrheit der PA beschreibt während ihrer Tätigkeit eine persönliche Erfüllung ihres Berufsbildes durch Erfolgserlebnisse mit den Auszubildenden während der Praxisanleitung und der praktischen Einsätze (Cantiani, 2019, S. 284). Weiterhin bezieht sich der zweite Bereich auf die extrinsischen Belohnungen. Das Betriebliche Ausbildungswesen schenkt der Mehrheit der PA (74%) Anerkennung und Lob für ihre berufspädagogische Tätigkeit in der Praxis (Cantiani, 2019, S. 284). Das kann angehende PA motivieren und die Bereitschaft für die Qualifikation fördern.

Die angehenden PA müssen mindestens eine zweijährige Berufserfahrung im jeweiligen Setting mitbringen (Weiß et al., 2018, S. 323). Dieses soll den PA die notwendige Sicherheit und Professionalität in der jeweiligen Spezialisierung (z.B. Umgang mit onkologischen oder neurologischen zu Pflegenden) geben, um dem Auszubildenden die Spezifika der Fachabteilung zu vermitteln. Neben speziellen pflegerischen Tätigkeiten, spielen Organisationsprozesse eine Rolle, welche erst einmal über einen gewissen Zeitraum erlernt werden müssen. Des Weiteren spielt die berufspädagogische Eignung eine große Rolle. Der Mindestumfang von 300 Unterrichtsstunden zur Qualifikation PA muss erbracht und nachgewiesen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Thematik im Kontext des neuen Pflegeberufegesetzes und definiert die zentralen Forschungsfragen zur Rolle der Praxisanleitenden.

2. Gesetzliche Rahmenbedingungen des Pflegeberufegesetzes: Hier wird der historische Kontext und die Entwicklung des PflBG dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Erläuterung der gesetzlichen Vorgaben für die praktische Ausbildung (2.1).

3. Praxisanleiterrolle in der Pflegeausbildung: Dieses Kapitel behandelt die veränderte, zentrale Rolle des Praxisanleiters (PA), die spezifischen Qualifikationsanforderungen (3.1) sowie die neuen Aufgabenfelder in der betrieblichen Ausbildung (3.2).

4. Fazit: Das Fazit fasst die Chancen und Herausforderungen des PflBG für alle Beteiligten zusammen und gibt einen Ausblick auf die notwendige Professionalisierung und Akademisierung des PA-Berufsbildes.

Schlüsselwörter

Pflegeberufegesetz, Praxisanleitung, praktische Ausbildung, Pflegepädagogik, Ausbildungsplan, Praxisanleiter, Qualifikationskurs, Kompetenzentwicklung, Lernortkooperation, Berufsbild, Pflegesituation, Berufsfachlichkeit, Akademisierung, Ausbildungsträger, Pflegeprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Praxisanleitende, die sich aus dem neuen Pflegeberufegesetz ergeben haben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert auf die Struktur der praktischen Ausbildung, die Anforderungen an Praxisanleitende, curriculare Anforderungen und die Verzahnung von theoretischem und praktischem Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die neuen gesetzlichen Anforderungen an die praktische Ausbildung darzustellen und die damit einhergehenden veränderten Aufgaben und Pflichten der Praxisanleitenden zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung, ergänzt durch quantitative Studiendesigns und einen Praxis-Transfer.

Was wird im Hauptteil der Arbeit konkret behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen Gesetzgebungen des PflBG, die spezifischen Anforderungen an die praktische Ausbildung sowie die Analyse der Rolle und Qualifikationswege des Praxisanleiters.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Pflegeberufegesetz, Praxisanleitung, Ausbildungsqualität, Lernortkooperation und Kompetenzentwicklung.

Warum ist eine zweijährige Berufserfahrung für Praxisanleiter obligatorisch?

Diese Voraussetzung dient dazu, dem Praxisanleiter die notwendige Sicherheit und Professionalität in der jeweiligen pflegerischen Spezialisierung zu vermitteln, um die Spezifika der Fachabteilung kompetent an Auszubildende weitergeben zu können.

Was umfasst die "Königsdisziplin" der Pflegeausbildung laut der Arbeit?

Damit ist die professionelle, berufspädagogisch qualifizierte Praxisanleitung gemeint, die maßgeblich zur Ausbildungszufriedenheit der Lernenden beiträgt und zudem die Attraktivität für den zukünftigen Arbeitgeber steigert.

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Details

Title
Gesetzliche Rahmenbedingungen für Praxisanleitende im neuen Pflegeberufegesetz
Grade
1,0
Author
Sara Walther (Author)
Publication Year
2021
Pages
28
Catalog Number
V1349919
ISBN (PDF)
9783346859594
ISBN (Book)
9783346859600
Language
German
Tags
gesetzliche rahmenbedingungen praxisanleitende pflegeberufegesetz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sara Walther (Author), 2021, Gesetzliche Rahmenbedingungen für Praxisanleitende im neuen Pflegeberufegesetz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1349919
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