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Pflegerobotik in der Praxis. Können Roboter Routineaufgaben übernehmen?

Titel: Pflegerobotik in der Praxis. Können Roboter Routineaufgaben übernehmen?

Seminararbeit , 2022 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sara Walther (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Robotik in der Pflege ist ein sehr umfangreiches, weitgefächertes Thema, welches nur ansatzweise in dieser Seminararbeit bearbeitet wird. Aus diesem Grund kommt es zu einer Abgrenzung des Themas. Ziel der hier vorliegenden Arbeit ist es, herauszufinden, ob Pflegeroboter genuin pflegerische Routineaufgaben übernehmen können und, wenn ja, welche. Des Weiteren spielt die damit verbundene Datensicherheit und Privatsphäre eine große Rolle.

Im ersten Abschnitt der Arbeit kommt es zur allgemeinen Darstellung der Robotik in der Pflege. Wichtig ist hier, dass das Verständnis für die Begrifflichkeit der Robotik beschrieben wird sowie die unterschiedlichen Einsatzbereiche der Roboter abgebildet werden. Weiterhin wird die pflegerische Relevanz von Robotern in der Pflege von professionellen Pflegenden untersucht und dargestellt. Im nachfolgenden Kapitel wird sich auf den Einsatz von Pflegerobotern fokussiert, die das Pflegefachpersonal körperlich sowie geistig entlasten sollen. Hierfür werden zwei Pflegeroboter näher dargestellt. Im letzten Abschnitt werden die rechtlichen Aspekte hinsichtlich des Medizinproduktegesetzes sowie das Thema Privatsphäre beleuchtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Robotik in der Pflege

2.1 Einsatzfelder für Robotersysteme

2.2 Pflegerische Relevanz aus Sicht der professionell Pflegenden

3. Pflegeroboter in der stationären Langzeitpflege

3.1 „Robear“ der Pflegebär für den Transfer

3.2 „Paro“ die Stoffrobbe in der Geriatrie

4. Umgang mit sensiblen Daten, Autonomie und Privatsphäre

4.1 Gesetzliche Grundlagen zur Datensicherheit

4.2 Autonomie und das Wahren der Privatsphäre im Umgang mit Pflegerobotern

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht das Potenzial von Pflegerobotern zur Übernahme genuin pflegerischer Routineaufgaben in der stationären Langzeitpflege. Dabei wird analysiert, inwieweit solche Technologien das Pflegefachpersonal physisch sowie psychisch entlasten können, während gleichzeitig die kritischen Aspekte der Datensicherheit und der Wahrung der Privatsphäre von Pflegebedürftigen beleuchtet werden.

  • Technologische Einsatzfelder in der Pflegerobotik
  • Akzeptanz und pflegerische Relevanz aus Sicht der Fachkräfte
  • Fallbeispiele für Roboter im Transfer und in der Demenzbetreuung
  • Rechtliche Rahmenbedingungen zum Datenschutz (DSGVO)
  • Einfluss von Assistenzsystemen auf Autonomie und Privatsphäre

Auszug aus dem Buch

3.1 „Robear“ der Pflegebär für den Transfer

Japan gilt als Vorreiter der modernen Technologie und ist seit langer Zeit von einer zunehmenden alternden Bevölkerung betroffen. Wird dieses Problem nicht angegangen sind enorme Folgen für die Betroffenen, den Berufsstand und das Gesundheitssystem abzusehen. Aus diesem Grund stellt sich Japan der Herausforderung und nutzt das eigene Know-how um intelligente Robotersysteme zu entwickeln, welche vor allem Pflegefachpersonen entlasten sollen (Davies, 2016, S. 59). Durchschnittlich 40-mal pro Tag führen Pflegende einen Transfer vom Bett in den Rollstuhl oder in ähnliche Hilfsmittel durch (Wilkinson, 2015). Daraus ergibt sich, dass Personen aus dem pflegerischen Setting oftmals mit Rückenschmerzen zu kämpfen haben und daher der Wunsch besteht entlastende Unterstützung bei schweren Aufgaben wie das Heben, Tragen oder Positionierungswechsel von zu Pflegenden zu erhalten (Davies, 2016, S. 59). Dieses Problem kann „Robear“ (s. Anhang A), ein Roboter mit einem eisbärähnlichen Gesicht teilweise ändern. Seine Konstruktion besteht aus Plastik und Metall. Die Aufgabe von „Robear“ ist es Transfertätigkeiten für Pflegebedürftige zu übernehmen, die nicht mehr selbstständig aus dem Bett kommen. „Robear“ kann zu Pflegende aus dem Bett heben und gleichzeitig auch wieder ins Bett zurücklegen. Ein Transfer in den Rollstuhl ist mit dem intelligenten Robotersystem ebenfalls möglich. „Robear“ kann eine komplette Übernahme des Transfers gewährleisten oder eine Unterstützung und somit Ressourcenförderung bei dem zu Pflegenden erzielen (Davies, 2016, S. 60).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert den demografischen Wandel und den wachsenden Bedarf an Pflegefachpersonal, wodurch die Relevanz für den Einsatz von Pflegerobotern zur Entlastung begründet wird.

2. Robotik in der Pflege: Das Kapitel strukturiert die unterschiedlichen Einsatzfelder von Robotersystemen und beleuchtet die kritische Haltung sowie die Akzeptanzfaktoren aus der Perspektive professionell Pflegender.

3. Pflegeroboter in der stationären Langzeitpflege: Hier werden anhand der Praxisbeispiele „Robear“ (für den Transfer) und „Paro“ (zur emotionalen Begleitung bei Demenz) konkrete Anwendungsmöglichkeiten in der stationären Versorgung untersucht.

4. Umgang mit sensiblen Daten, Autonomie und Privatsphäre: Dieser Abschnitt analysiert die datenschutzrechtlichen Herausforderungen gemäß DSGVO sowie die ethischen Auswirkungen der Technologie auf die persönliche Autonomie und die Privatsphäre der Bewohner.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine erfolgreiche Integration von Pflegerobotern nicht nur von der technologischen Weiterentwicklung abhängt, sondern maßgeblich durch ein Umdenken der Beschäftigten und die Wahrung ethischer Standards bestimmt wird.

Schlüsselwörter

Pflegeroboter, Langzeitpflege, Entlastung, Robotik, Datensicherheit, Privatsphäre, Autonomie, Demenzbetreuung, Serviceroboter, Transferroboter, Technikakzeptanz, Altenpflege, Pflegestandards, Digitalisierung, Pflegepersonal

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit der Rolle von Pflegerobotern in der stationären Langzeitpflege und deren Potenzial, pflegerische Routineaufgaben zu unterstützen sowie das Personal zu entlasten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf technologischen Einsatzszenarien, der professionellen Akzeptanz durch Pflegekräfte, ethischen Fragestellungen zum Datenschutz sowie der Auswirkung auf die Selbstbestimmung von Pflegebedürftigen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit verfolgt das Ziel zu eruieren, in welchen Bereichen der stationären Pflege Pflegeroboter genuin Routineaufgaben übernehmen können und welche Konsequenzen dies für Datenschutz und Privatsphäre hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer fundierten Literatur- und Studienanalyse, die verschiedene Erhebungen und Praxisberichte zur Robotik im Gesundheitswesen zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine allgemeine Darstellung der Pflegerobotik, die Analyse von Fallbeispielen („Robear“ und „Paro“) sowie die kritische Prüfung rechtlicher Grundlagen der Datensicherheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Pflegeroboter, Langzeitpflege, Datenschutz, Technikakzeptanz und psychische Entlastung beschreiben.

Warum ist die Privatsphäre bei Robotern wie „Paro“ besonders kritisch zu betrachten?

Weil Roboter wie „Paro“ über Sensoren, Kameras und Mikrofone verfügen, die in der Interaktion mit pflegebedürftigen Menschen unter Umständen hochsensible Konversationen oder Daten aufzeichnen können.

Wie bewerten die Pflegenden den Einsatz von Transportrobotern?

Die Erwartungshaltung ist häufig zurückhaltend; jedoch wird der Einsatz dann positiver bewertet, wenn dadurch körperliche Entlastung bei schweren Tätigkeiten ermöglicht wird und somit mehr Zeit für die direkte Betreuung bleibt.

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Details

Titel
Pflegerobotik in der Praxis. Können Roboter Routineaufgaben übernehmen?
Note
1,7
Autor
Sara Walther (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
21
Katalognummer
V1349920
ISBN (PDF)
9783346855275
ISBN (Buch)
9783346855282
Sprache
Deutsch
Schlagworte
pflegerobotik praxis können roboter routineaufgaben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sara Walther (Autor:in), 2022, Pflegerobotik in der Praxis. Können Roboter Routineaufgaben übernehmen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1349920
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Leseprobe aus  21  Seiten
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