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Sich selbst finden. Unterrichtsentwurf (8. Klasse, Ethik)

Titre: Sich selbst finden. Unterrichtsentwurf (8. Klasse, Ethik)

Plan d'enseignement , 2021 , 12 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Ethique
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Die Unterrichtsreihe "Sich selbst finden – Was denkst du eigentlich, wer du bist?", soll den SuS die Möglichkeit bieten, sich selbst besser und auch aus anderen Perspektiven kennenzulernen und die Antwort auf die Frage der Unterrichtsreihe zu erarbeiten und zu reflektieren. Sie sollen wahrnehmen und benennen können, was sich auf ihre Identität ausgewirkt hat und auswirken wird, welche Faktoren ihr tägliches Verhalten beeinflussen, welche Verhaltensmuster sich positiv oder negativ auf ihr Leben auswirken können und welche Stärken und Schwächen sie haben. Zudem sollen sie erkennen, dass Veränderung zum Leben dazugehört und auch sie sich im Laufe der Zeit verändern. Die SuS sollen benennen, welche Ziele sie im Leben haben und wer für sie als Vorbild gilt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Analyse der pädagogischen Situation und der fachlichen Voraussetzungen

2. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe

3. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde

4. Geplante Fortführung der Unterrichtsreihe

Zielsetzung & Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit dient der Vorbereitung einer Ethik-Unterrichtsstunde in der 8. Klasse, in der die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt werden, ihre Alltagsrollen zu erkennen, zu benennen und die Auswirkungen dieser Rollen auf ihr eigenes Verhalten sowie die Erwartungen ihres sozialen Umfelds zu reflektieren.

  • Analyse der heterogenen Lerngruppe und deren Lernvoraussetzungen
  • Konzeption einer Unterrichtsreihe zum Themenkomplex Identität und Selbstfindung
  • Erörterung von Alltagsrollen und deren gesellschaftlicher sowie privater Bedeutung
  • Einsatz aktivierender Methoden zur Förderung der Selbstreflexion
  • Integration von Diagnoseinstrumenten zur individuellen Lernbegleitung

Auszug aus dem Buch

3. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde

Der Lerngegenstand der Unterrichtsstunde setzt voraus, dass die SuS hinsichtlich Identitätsfragen sensibilisiert sind. Die Fragestellung, ob und inwiefern wir uns in unserem Alltag zugunsten unseres sozialen Umfeldes verstellen und welche Rollen wir einnehmen, ist ein zentraler Aspekt menschlichen Zusammenlebens. Es soll in dieser Unterrichtsreihe und speziell in dieser Stunde nicht darum gehen, den SuS die Antworten vorzugeben, sondern sie selbst nachdenken zu lassen; denn wie Stephen Law in „Philosophie: Abenteuer Denken“ festgestellt hat, geht es in der Philosophie darum, sich eigene Gedanken zu machen.29 Aus diesem Grund ist die Fragestellung der Stunde offen gestellt. Das Hauptlernziel der Unterrichtsstunde ist es, dass die SuS ihre Alltagsrollen erkennen und benennen können, beispielsweise die Rolle der Tochter oder des großen Bruders. In diesem Zusammenhang sollen sie erläutern können, welche Auswirkungen ebendiese Rollen auf ihre alltäglichen Verhaltensmuster haben können und dass diese Anpassung abhängig von der Situation und dem sozialen Umfeld ist.

Der Einstieg in die Unterrichtsstunde wird im Voraus mit drei Schülerinnen geplant. Sie bekommen Rollenkarten, die ihnen genau sagen, wie sie sich zu Beginn der Stunde verhalten sollen. Sobald die Unterrichtsstunde beginnt und die Besucher*innen vorgestellt werden, benehmen sie sich, entsprechend ihrer Rollenkarten, äußerst auffällig. Da dies nicht zu ihren gewohnten Verhaltensmustern passt, antizipiere ich Verwunderung und auch Verwirrung von Seiten der anderen SuS. Sobald ich den Schauspielerinnen das abgesprochene Klingelzeichen gebe, legen sie ihre Rollen ab und ich kann, wie von den SuS gewohnt, anhand der PowerPoint-Präsentation durch den Unterricht führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Analyse der pädagogischen Situation und der fachlichen Voraussetzungen: Der Autor beschreibt die Zusammensetzung der Lerngruppe, etablierte Regeln, die Bedeutung der persönlichen Beziehungsebene sowie die Herausforderungen der Heterogenität in Bezug auf die Identitätsentwicklung der Schülerinnen und Schüler.

2. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe: Dieses Kapitel erläutert die Einbettung des Themas in den Lehrplan und das Konzept des Selbstreflexionsportfolios als Klausurersatzleistung zur Förderung bejahender und kritischer Selbstwahrnehmung.

3. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde: Der Fokus liegt hier auf der konkreten Planung der Stunde, inklusive des inszenierten Einstiegs zum Thema Rollenverhalten, der Auswahl der Methoden zur Aktivierung und dem Ziel der Reflexion über gesellschaftliche Erwartungshaltungen.

4. Geplante Fortführung der Unterrichtsreihe: Hier wird der weitere Verlauf der Reihe skizziert, wobei Schwerpunkte wie Rollenkonflikte, Geschlechterklischees, Lebensziele sowie der Abschluss durch ein sozialpsychologisches Experiment gesetzt werden.

Schlüsselwörter

Ethikunterricht, Identitätsfindung, Alltagsrollen, Selbstreflexion, Rollenerwartungen, Heterogenität, Sozialverhalten, Identität, Portfolioarbeit, Lehrprobenstunde, Didaktik, Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, Adoleszenz, Erving Goffman.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der gezeigten Ethikstunde?

Die Stunde befasst sich unter dem Titel "Im Leben spielen eigentlich alle Theater – oder?" mit der Frage, welche Identitätsrollen die Schüler im Alltag einnehmen und inwiefern sie ihr Verhalten an gesellschaftliche oder soziale Erwartungen anpassen.

Welche übergeordnete Forschungsfrage leitet die Unterrichtsreihe?

Die Unterrichtsreihe steht unter der Leitfrage "Sich selbst finden – Was denkst du eigentlich, wer du bist?" und zielt darauf ab, die Schüler zur philosophischen Selbstreflexion anzuregen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung genutzt?

Der Unterricht setzt auf einen Mix aus philosophischen Gedankenexperimenten (z. B. "Das Schiff des Theseus"), kooperativen Lernformen wie "Think-Pair-Share" sowie einer aktiven inszenierten Rollensituation zum Einstieg.

Wie geht die Lehrkraft mit der Heterogenität der Klasse um?

Die Lehrkraft nutzt differenzierte Aufgabenstellungen, unterstützt durch Lernhilfen, und legt einen starken Fokus auf die Beziehungsebene sowie den Austausch in der Peergroup, um sowohl schwächere als auch stärkere Schüler zu fördern.

Was ist das primäre Ziel des Einsatzes von Portfolios?

Das Portfolio dient als Klausurersatzleistung und ermöglicht eine kontinuierliche Dokumentation des persönlichen Lernprozesses, wobei Pflicht- und Wahlpflichtaufgaben für individuelle Schwerpunkte sorgen.

Welche Rolle spielt die Selbst- und Fremdwahrnehmung?

Durch die Thematisierung von Selbst- und Fremdbildern sollen die Schüler erkennen, wie sehr sie durch Mitmenschen beeinflusst werden und wie soziale Rollen ihre Verhaltensmuster prägen.

Warum wird zu Beginn der Stunde ein inszeniertes Rollenspiel durchgeführt?

Das Rollenspiel dient dazu, durch "auffälliges" Verhalten der Akteure unmittelbar Verwunderung zu erzeugen und die Schüler direkt mit der Thematik des "Spielens von Rollen" zu konfrontieren.

Wie werden kritische Identitätskonflikte behandelt?

Die Lehrkraft begeht die Identitätsfragen mit Fingerspitzengefühl und führt bei Bedarf Einzelgespräche, um Stigmatisierungen zu vermeiden und einen sicheren Rahmen für die Selbstreflexion zu bieten.

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Résumé des informations

Titre
Sich selbst finden. Unterrichtsentwurf (8. Klasse, Ethik)
Université
Studienseminar für Gymnasien Gießen
Note
3,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
12
N° de catalogue
V1349997
ISBN (PDF)
9783346895325
ISBN (Livre)
9783346895332
Langue
allemand
mots-clé
sich unterrichtsentwurf klasse ethik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2021, Sich selbst finden. Unterrichtsentwurf (8. Klasse, Ethik), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1349997
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Extrait de  12  pages
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