Diese Arbeit zielt demzufolge darauf ab, eine praktische Anwendung der Zusammenarbeit eines fiktiven Unternehmens mit Influencer*innen aufzeigen.
Auf die Konzeptionserstellung der Influencer*innen-Kampagne wird somit zunächst in Kapitel zwei eingegangen. Hierbei werden neben den wichtigen Kernelementen auch eine Idee für eine Botschaft sowie ein mögliches viral-Gehen beschrieben. In Kapitel vier wird hingegen die Auswahl der Content Creator erläutert. Nachdem die Begriffe Influencer-Relations und Influencer-Marketing definiert und differenziert werden, folgen relevante Parameter zum Vergleich und zur Auswertung der Influencer*innen. Darüber hinaus werden im fünften Kapitel die Chancen und Risiken für den geplanten Content, die Botschaft und Umsetzung identifiziert. Zu guter Letzt wird die Entwicklung eines Contentmanagementplans aufgezeigt. In Kapitel sechs wird die zeitliche Abfolge erläutert, gefolgt von der Anpassung der Thematik an die Influencer*innen und den Chancen sowie Risiken der Themenplatzierung. Die Arbeit endet zudem mit einem Fazit.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Konzeptionserstellung
2.1. Kommunikationsziele
2.2. Zielgruppe
2.3. Content & Botschaft:
2.4. Formate in der Umsetzung:
2.5. User Generated Content:
2.6. Zeitplan:
2.7. Evaluation und Monitoring:
3. Botschaft und Viralität
4. Auswahl von geeigneten Influencer*innen
4.1 Ansprache
4.2 Auswahl der Influencer*innen
5. Chancen & Risiken
5.1 Chancen
5.2 Risiken
6. Contentmanagementplan
6.1 Zeitliche Abfolge
6.2 Anpassung & Umsetzung
6.3 Chancen & Risiken der Themenplatzierung
7. Fazit
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Diese Arbeit zielt darauf ab, eine praktische Anwendung der Zusammenarbeit eines fiktiven Unternehmens mit Influencern zu demonstrieren. Dabei steht die Konzeption einer Influencer-Kampagne im Bereich der geschlechtsneutralen Kosmetik sowie die strategische Auswahl passender Akteure und deren Steuerung über einen Contentmanagementplan im Mittelpunkt.
- Entwicklung eines strategischen Konzepts für Influencer-Kampagnen
- Methodische Auswahl und Bewertung von Content Creatorn
- Identifikation und Analyse von Chancen und Risiken im Influencer-Marketing
- Entwicklung eines operativen Contentmanagementplans
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren die Mediennutzung verändert und damit die Kommunikation und Werbung von Unternehmen beeinflusst (Jahnke, 2021, S.10). Da die jüngeren Generationen mit klassischer Werbung schwer zu erreichen sind, haben sich neue Wege zur zielgruppengerechten Ansprache etabliert (ebd., S.3). So haben sich die klassischen Werbemittel ins Internet und in die sozialen Medien verlagert (ebd.).
Dies hat auch zur Entwicklung von Influencer*innen geführt, die zunehmend von Unternehmen ihre Marketingkampagnen eingebunden werden (ebd., S.10). Influencer*innen bzw. Content Creator sind dabei Personen, die regelmäßige Inhalte in Form von Texten, Bildern, Videos oder Audios auf ihren Social-Media-Kanälen veröffentlichen und dadurch soziale Interaktionen anregen (Deges, 2018, S.14). Sie haben die Fähigkeit, die Meinungen und Verhaltensweisen der Zuschauer*innen zu beeinflussen (Jahnke, 2021, S.9). Content Creator gelten daher auch als Meinungsführende und können große Zielgruppen erreichen (ebd., S.2; Deges, 2018, S.16). Die Follower*innen besitzen hierbei hohes Interesse an den Inhalten der Influencenden und nehmen diese als glaubwürdig und authentisch wahr (Deges, 2018, S.16).
So hat sich Influencer-Marketing zwischen 2016 und 2017 als Strategie für Unternehmen in Deutschland entwickelt (Lammenett, 2021, S.127). Die Zusammenarbeit mit Content Creatorn wird in diesem Zusammenhang genutzt, um spezifische Zielgruppen anzusprechen und wichtige Kommunikationsziele zu erreichen (ebd.). Hierbei müssen Authentizität und Vertrauen aufgebaut werden, um ein bestimmtes Markenimage aufzubauen. „Das Ziel liegt darin, für Unternehmen passende Stimmungsmacher als Markenbotschafter zu gewinnen und dabei sowohl ihre Glaubwürdigkeit als auch ihre Reichweite zur erfolgreichen Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen zu nutzen.“ (Kamps & Schetter, 2018, S.142). Influencer-Kampagnen sind daher wichtig in der Unternehmenskommunikation geworden. Jahnke (2021) definiert sie ferner als „schmaler Grat zwischen Werbung und authentischer Berichterstattung im journalistischen Sinn“ (S.9).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Mediennutzung durch die Digitalisierung und definiert die Rolle von Influencern und die strategische Bedeutung von Influencer-Marketing für Unternehmen.
2. Konzeptionserstellung: Dieses Kapitel erläutert die Festlegung von Kommunikationszielen mittels SMART-Kriterien, die Zielgruppenbestimmung sowie die Planung von Inhalten, Formaten und Zeitplänen.
3. Botschaft und Viralität: Hier wird die zentrale Botschaft der Kampagne vorgestellt und analysiert, welche Faktoren wie Emotionalität und Interaktivität für ein virales Marketing entscheidend sind.
4. Auswahl von geeigneten Influencer*innen: Das Kapitel beschreibt die Kriterien der Influencer-Auswahl (wie Reichweite, Markenfit und Glaubwürdigkeit) und leitet daraus konkrete Ansprachemöglichkeiten ab.
5. Chancen & Risiken: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit potenziellen Vor- und Nachteilen für das Unternehmen im Kontext von Kooperationen im Social Web.
6. Contentmanagementplan: Dieses Kapitel veranschaulicht die operative Umsetzung, inklusive zeitlicher Abfolgen, individueller Anpassungen an die Influencer und der chancenorientierten Themenplatzierung.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, dass die Chancen der Zusammenarbeit mit Influencern die Risiken überwiegen und diese als wichtiges Instrument moderner Unternehmenskommunikation gelten.
Schlüsselwörter
Influencer-Marketing, Influencer-Relations, Content Creator, Kampagnenplanung, Social-Media-Strategie, Zielgruppenansprache, Generation Z, Markenbekanntheit, Kundenbindung, User Generated Content, Viralität, Authentizität, Markenbotschafter, Performance-Marketing, Themenplatzierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Portfolioprüfung grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer Influencer-Kampagne für ein fiktives Kosmetikunternehmen, das geschlechtsneutrale Produkte am Markt einführen möchte.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder umfassen die Kampagnenkonzeption, die Auswahl und Ansprache von Influencern, die Content-Produktion sowie die Risiko- und Chancenabwägung innerhalb des Influencer-Managements.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär in der Arbeit verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die praktische Anwendung theoretischer Konzepte des Influencer-Marketings auf ein spezifisches Fallbeispiel.
Was ist das primäre Ziel der Kampagnenkonzeption?
Ziel ist es, durch die Zusammenarbeit mit geeigneten Influencern sowohl die Markenbekanntheit zu steigern als auch die Produktnachfrage kurz- und langfristig positiv zu beeinflussen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden das Kampagnenkonzept, die Auswahl der Content Creator, das Management der Chancen und Risiken sowie ein detaillierter Contentmanagementplan erarbeitet.
Welche Rolle spielt die Generation Z für diese Arbeit?
Die Generation Z fungiert als primäre Zielgruppe der Kampagne, da sie offen für die Themen Individualität und Diversität ist und stark in sozialen Netzwerken wie TikTok agiert.
Warum wurden genau drei spezifische Influencer für die Kampagne ausgewählt?
Die Auswahl basierte auf der passenden Werteübereinstimmung, ihrer Nähe zur LGTBQIA+ Community, ihrem fachlichen Urteilsvermögen als Content Creator und der Fähigkeit, geschlechtsneutrale Make-up-Looks authentisch zu präsentieren.
Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Influencer-Relations und Influencer-Marketing?
Influencer-Marketing wird als zeitlich befristete Zusammenarbeit mit Fokus auf den Absatzmarkt definiert, während Influencer-Relations auf langfristige Partnerschaften für ein nachhaltiges Image und Vertrauen abzielen.
Welches größte Platzierungsrisiko identifiziert die Arbeit?
Das größte Risiko liegt in vermehrten Kooperationen der gewählten Influencer mit direkten Konkurrenzunternehmen, was die Authentizität des Influencers und damit die Glaubwürdigkeit der eigenen Kampagne mindern kann.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2022, Konzeptionserstellung für eine Influencer-Kampagne. Auswahl, Chancen und Risiken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1350243