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Das Problem der Angst beim motorischen Lernen unter Berücksichtigung der Sportart Wasserspringen

Title: Das Problem der Angst beim motorischen Lernen unter Berücksichtigung der Sportart Wasserspringen

Term Paper , 2002 , 16 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Daniel Jäger (Author)

Sport - Theory and Practice
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Neben rationalen Gründen wird das menschliche Handeln maßgeblich von Gefühlen geleitet. Emotionen spielen in Erziehung und Schule eine große Rolle. Besonders gut kann man diese bei kleinen Kindern beobachten, die es noch nicht gelernt haben sich unter Kontrolle zu haben. Man sieht ihnen oftmals genau an, ob sie sich freuen oder traurig sind.
Ähnliche Reaktionen kann man oftmals im Sport feststellen. Im Schulsport sieht man meist sehr genau, ob ein Schüler mit Spaß bei der Sache ist oder nur mitmacht, weil er es muss, um eine akzeptable Note zu bekommen.
Aber schaut man nun in einen Bereich, in dem sich nur Sportwillige aufhalten – den Vereins- oder auch Profisport, auch dort werden Emotionen, im Gegensatz zum alltäglichen Leben, sehr offen gezeigt. Im Wettkampf lassen sich oftmals Frust über eine Niederlage oder missglückte Aktionen bzw. Freude über einen Sieg beobachten. Diese und ähnliche Emotionen haben immensen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit eines Sportlers.
Ebenso spielen diese eine große Rolle beim Erlernen neuer Fähigkeiten und Bewegungen. Gefühle können den Sportler dazu antreiben, sich immer höhere Ziele zu stecken, aber auch an ihren Aufgaben zu verzweifeln. Für das Neulernen von Bewegungen ist die Informationsaufnahme von entscheidender Bedeutung. „Im Zustand höchster Wachheit“ (Weineck, 1996, S. 63) ist dabei die beste Lernleistung möglich. Diese Wachheit wird zum Beispiel durch Emotionen wie Lob und Ermutigungen positiv beeinflusst. Tadel und Lernstress hingegen können den Lernvorgang erschweren.
Das Erlernen neuer Bewegungen wird, besonders im Sportunterricht, oftmals von einer ganz bestimmten, negativen Emotion beeinflusst. Angst spielt eine besondere Rolle. Verweigert sich ein Schüler absolut oder blockiert kurz vor der Ausführung beispielsweise eines Sprungs vom Drei-Meter-Brett, so kann man davon ausgehen, dass dieser Angst hat.
Hierfür kann es unterschiedliche Ursachen geben. Für Kontrolle, Verarbeitung und Umgang mit Ängsten gibt es verschiedene Möglichkeiten, welche im Folgenden erläutert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ANGST

2.1 BEGRIFF DER ANGST

2.2 URSACHEN DER ANGST

2.3 FORMEN DER ANGST

2.3.1 ANGST IM SOZIALEN BEREICH

2.3.2 ANGST VOR SCHMERZEN UND KÖRPERLICHEN VERLETZUNGEN

2.3.3 ANGST VOR UNBEKANNTEM

2.4 ANZEICHEN DER ANGST

2.5 MAßNAHMEN ZUR ANGSTKONTROLLE

2.5.1 DESENSIBILISIERUNG- VERKNÜPFUNG VON ANGSTAUSLÖSENDEN UND ANGENEHMEN REIZEN

2.5.2 AKZEPTIEREN UND VERBALISIEREN

2.5.3 RÜCKMELDUNG

2.5.4 AUFMERKSAMKEITSTRAINING – SELBSTINSTRUKTION

2.6 VERARBEITUNG VON ANGST

2.7 UMGANG MIT DER ANGST VON SPORTLERN

2.8 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die zentrale Rolle von Angst als hemmender Faktor beim motorischen Lernen im Sport, wobei die Sportart Wasserspringen als spezifisches Fallbeispiel dient. Das Hauptziel besteht darin, die Ursachen und Erscheinungsformen von Angst zu analysieren, um Sportlehrern und Trainern fundierte methodische Ansätze an die Hand zu geben, mit denen sie ängstliche Schüler unterstützen und ein angstfreies, motivierendes Lernumfeld schaffen können.

  • Psychologische und physische Grundlagen des Begriffs Angst
  • Differenzierung der Angstformen (sozial, physisch, Unbekanntes)
  • Identifikation von Angstzeichen bei Schülern
  • Methodische Interventionsstrategien zur Angstkontrolle
  • Die pädagogische Rolle der Lehrkraft im Umgang mit Sportangst

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Angst vor Schmerzen und körperlichen Verletzungen

Diese Form der Angst kommt besonders häufig in Sportarten wie Gerätturnen, Trampolinturnen und Wasserspringen vor. Sie tritt auf, wenn ein Sportler eine ihm unbekannte Bewegungsaufgabe ausführen soll oder er seine Fähigkeiten für die entsprechende Aufgabe als zu gering bewertet. Ebenso können Sportler verängstig werden, wenn sie ungewohnte Bewegungen ausführen und der Körper aufgrund dieser nicht gewohnten Belastung Schmerzen empfindet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den Einfluss von Emotionen auf menschliches Handeln und motorisches Lernen, wobei die Rolle der Angst im Sportunterricht als zentrales Problem hervorgehoben wird.

2 ANGST: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Angst, klassifiziert ihre verschiedenen Ursachen und Formen und zeigt konkrete Maßnahmen zur Bewältigung sowie Möglichkeiten der Verarbeitung im sportlichen Kontext auf.

Schlüsselwörter

Angst, Motorisches Lernen, Wasserspringen, Sportunterricht, Angstbewältigung, Sportpsychologie, Leistungsdruck, Körperliche Verletzung, Bewegungserfahrung, Emotionen, Desensibilisierung, Selbstinstruktion, Lehrkraft, Sportpädagogik, Schüler.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Problematik von Angst als Barriere bei der Aneignung neuer motorischer Fähigkeiten im Sport.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit deckt die Definition von Angst, ihre verschiedenen Erscheinungsformen (soziale Ängste, Angst vor Schmerz/Verletzung, Angst vor Unbekanntem) sowie Methoden zu deren Kontrolle und Bewältigung ab.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften ein besseres Verständnis für Angstzustände im Sportunterricht zu vermitteln, damit sie diese erkennen und durch geeignete methodische Maßnahmen abbauen können.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven und Methoden werden verwendet?

Es werden psychologische Theorien zur Angstenstehung (z. B. Zwei-Phasen-Theorie, kognitive Interpretation) herangezogen und auf sportpädagogische Praxisbeispiele angewendet.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die detaillierte Analyse der Angstursachen sowie konkrete pädagogische Strategien, wie Desensibilisierung, Feedback-Methoden und Aufmerksamkeitstraining.

Was charakterisiert die in dieser Arbeit verwendeten Schlüsselwörter?

Die Begriffe fokussieren auf die Schnittstelle zwischen sportlicher Bewegung, psychischer Verfassung des Lernenden und der steuernden Funktion des Lehrenden.

Wie unterscheidet sich die Angst im Wasserspringen von anderen Sportarten?

Besonders die Kombination aus Höhe, dem Verlust des Bodenkontakts und der ungewohnten Orientierung im Raum macht Wasserspringen zu einem Bereich, in dem Angst vor Unbekanntem besonders präsent ist.

Welche Rolle spielt der Lehrer beim Umgang mit Schülerängsten?

Der Lehrer ist zentraler Vertrauenspartner; er muss sensibel für Anzeichen von Angst sein und den Unterricht so gestalten, dass der Leistungsaspekt hinter den Erfahrungsgewinn und die Freude an der Bewegung zurücktritt.

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Details

Title
Das Problem der Angst beim motorischen Lernen unter Berücksichtigung der Sportart Wasserspringen
College
Technical University of Darmstadt  (Institut für Sportwissenschaft)
Course
Grundkurs Wasserspringen
Grade
2,3
Author
Daniel Jäger (Author)
Publication Year
2002
Pages
16
Catalog Number
V135125
ISBN (eBook)
9783640431915
ISBN (Book)
9783656112518
Language
German
Tags
Problem Angst Lernen Berücksichtigung Sportart Wasserspringen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Jäger (Author), 2002, Das Problem der Angst beim motorischen Lernen unter Berücksichtigung der Sportart Wasserspringen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135125
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