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Die Eliminierung von Marken als Folge von Mergers & Acquisitions

Titre: Die Eliminierung von Marken als Folge von  Mergers & Acquisitions

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 19 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Matthias Lehmann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Généralités
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Résumé Extrait Résumé des informations

Mergers & Acquisitions sind in dem heutigen Wirtschaftsgeschehen ein wichtiges Thema. In vielen Wirtschaftszweigen führt der zunehmende Wettbewerb zu einer starken Zunahme von Unternehmenszusammenschlüssen (vgl. Varadarajan, DeFanti und Busch, 2006, S. 196). Im Jahr 2005 betrug das weltweite Volumen von Mergers & Acquisitions 2,7 Billionen US-Dollar. Durch Mergers & Acquisitions sollen Kostenvorteile durch Synergieeffekte erzeugt und das Stammgeschäft ausgebaut werden. Außerdem soll das Geschäft geographisch ausgeweitet, das Unternehmenswachstum beschleunigt und die Marktstellung verbessert werden (vgl. Esch, Tomcza, Kernstock und Langner, 2006, S. 196). Die vorliegende Arbeit untersucht die Eliminierung von Marken, die insbesondere nach Mergers & Acquisitions notwendig ist.

Es konnte bisher keine Studie belegen, dass die Mehrzahl von Unternehmenszusammenschlüssen die mit ihnen verbundenen Erwartungen erfüllen. Die Misserfolgsrate wird oft auf über 80 Prozent festgelegt (ebda.). Einige Autoren sehen in der mangelnden Integration der Marken in das neue Unternehmen eine Ursache für das Scheitern von Mergers & Acquisitions (vgl. Esch, Tomcza, Kernstock und Langner (2006, Kapitel 2.7) und Ettenson und Knowles (2006)). Bei der Übernahme von Unternehmen kommt es zwangsläufig vor, dass auch Marken übernommen werden, die ähnlich positioniert sind wie bereits im Unternehmen existente Marken. Wird das Markenportfolio nach einer Reihe von Mergers & Acquisitions nicht einer genauen Analyse unterzogen, kann es dazu führen, dass Mergers & Acquisitions nicht die gewünschten Synergieeffekte erzielen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Die Marke

2.2 Mergers & Acquisitions

3 Theorien zu Unternehmensübernahmen

3.1 Synergieeffekte

3.2 Portfoliotheorien

3.3 Horizontale und vertikale Integration

3.4 Weitere Theorien

4 Strategien zur Portfoliobereinigung

4.1 Identifikation von schwachen Marken

4.2 Der Entscheidungsprozess

4.3 Die Eliminierung einer Marke

4.4 Nutzung freigesetzter Ressourcen

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Forschungsfokus

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit der Eliminierung von Marken, insbesondere als strategische Konsequenz im Kontext von Mergers & Acquisitions, um langfristige Synergieeffekte zu sichern und das Markenportfolio zu optimieren.

  • Analyse theoretischer Hintergründe von Unternehmenszusammenschlüssen.
  • Untersuchung von Indikatoren zur Identifikation schwacher Marken.
  • Darstellung des Entscheidungsprozesses bei der Markeneliminierung.
  • Erläuterung verschiedener Strategien zur Auflösung von Marken.
  • Bewertung der Nutzung freigesetzter Ressourcen zur Steigerung der Unternehmenseffizienz.

Auszug aus dem Buch

4.1 Identifikation von schwachen Marken

Zunächst geht es im Entscheidungsprozess nicht darum, die Faktoren zu bestimmen, die eine Eliminierung einer Marke definieren. Vielmehr müssen Indikatoren bestimmt werden, die anzeigen, ob eine Marke auf ihre Weiterführung oder Eliminierung aus dem Markenportfolio untersucht werden muss. Alexander schlägt dazu Indikatoren vor, die im folgenden erläutert werden (vgl. Alexander, 1964, S. 2). Er bezieht sich in seiner Arbeit auf Produkte und nicht explizit auf Marken. Weitgehend können seine Ansätze jedoch auch problemlos auf Marken übertragen werden.

Verlaufen die Absatzzahlen eines Produkts über einen, in Relation zum Alter von vergleichbaren Produkten, langen Zeitraum fallend, so muss eine Weiterführung dieses Produkts überdacht werden. Es muss nicht zwangsläufig auf eine Eliminierung hinauslaufen, auch eine Anpassung des Produkts oder der Marketingstrategie könnte die Absatzzahlen wieder steigern. Ebenso kann ein über einen langen Zeitraum andauernder Abwärtstrend des Preises ein Indikator für eine genauere Untersuchung eines Produktes sein. Ein fallender Preis kann jedoch auch andere Gründe haben, z. B. eine Skimming-Strategie oder Skalenvorteile bei der Produktion. Ein weiterer Indikator ist ein Abwärtstrend im Gewinn – entweder in absoluten Zahlen oder als Return on Investment.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Mergers & Acquisitions und stellt dar, dass mangelnde Markenintegration oft zum Scheitern dieser Prozesse führt, wodurch die Untersuchung der Markeneliminierung notwendig wird.

2 Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe „Marke“ sowie „Mergers & Acquisitions“ definiert, um eine einheitliche Grundlage für die weiterführende Analyse zu schaffen.

3 Theorien zu Unternehmensübernahmen: Es werden verschiedene theoretische Konzepte vorgestellt, die Anreize für Unternehmenskäufe und Fusionen erklären, darunter Synergieeffekte, Portfoliotheorien sowie Ansätze zur horizontalen und vertikalen Integration.

4 Strategien zur Portfoliobereinigung: Dieser Hauptteil widmet sich konkreten Strategien, von der Identifikation schwacher Marken und dem Entscheidungsprozess bis hin zur eigentlichen Eliminierung und der effizienten Nutzung freiwerdender Ressourcen.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und schlägt Ansätze für weiterführende Untersuchungen vor, wie beispielsweise die Analyse konkreter Fallbeispiele in markenintensiven Branchen.

Schlüsselwörter

Mergers & Acquisitions, Markenführung, Portfoliobereinigung, Markeneliminierung, Synergieeffekte, Unternehmensübernahme, Markenportfolio, Strategisches Management, Marktwert, Diversifikation, Produktlebenszyklus, Ressourcenallokation, Wettbewerbsvorteile, Unternehmenswachstum, Kundenbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Notwendigkeit, Marken nach Unternehmenszusammenschlüssen (Mergers & Acquisitions) zu eliminieren, um das Markenportfolio zu bereinigen und Synergien effizient zu nutzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Marken und M&A-Prozessen, theoretische Erklärungsmodelle für Unternehmensübernahmen sowie praxisorientierte Strategien zur Identifikation und Eliminierung schwacher Marken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ihr Markenportfolio nach einer Fusion oder Übernahme analysieren und bereinigen können, um langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Welche wissenschaftlichen Ansätze werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf etablierte Managementtheorien, insbesondere auf die Ansätze von Alexander zur Produkt-/Markeneliminierung und Kumar zur Portfoliobereinigung, ergänzt durch diverse M&A-Theorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Identifikation schwacher Marken, die komplexen Entscheidungsprozesse zur Eliminierung, verschiedene Vorgehensweisen bei der Markenauflösung und die sinnvolle Reinvestition freigesetzter Ressourcen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Mergers & Acquisitions, Portfoliobereinigung, Markeneliminierung, Synergieeffekte, Wettbewerbsfähigkeit und Ressourcenoptimierung.

Wie unterscheidet sich der Portfolio-Ansatz vom Segment-Ansatz bei Kumar?

Der Portfolio-Ansatz basiert auf starren Auswahlkriterien für das gesamte Portfolio, während der Segment-Ansatz analysiert, welche Marken spezifische Kundensegmente bedienen, um daraus die Notwendigkeit einer Markenbereinigung abzuleiten.

Welche Rolle spielen Synergieeffekte bei der Markeneliminierung?

Synergieeffekte dienen als Rechtfertigung für M&A-Prozesse; eine Markeneliminierung ist notwendig, wenn diese Effekte durch ein zu komplexes oder redundantes Markenportfolio verhindert werden.

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Résumé des informations

Titre
Die Eliminierung von Marken als Folge von Mergers & Acquisitions
Université
Humboldt-University of Berlin
Note
2,7
Auteur
Matthias Lehmann (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
19
N° de catalogue
V135217
ISBN (ebook)
9783640428007
ISBN (Livre)
9783640425211
Langue
allemand
mots-clé
Markeneliminierung mergers acquisitions unternehmenszusammenschlüsse markenlöschung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Matthias Lehmann (Auteur), 2009, Die Eliminierung von Marken als Folge von Mergers & Acquisitions, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135217
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Extrait de  19  pages
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