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Der Ägyptenzug von Alexander dem Großen. Gründe und Motive

Title: Der Ägyptenzug von Alexander dem Großen. Gründe und Motive

Term Paper , 2021 , 14 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Henrik Berentzen (Author)

World History - Early and Ancient History
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In dieser Arbeit wird die Frage behandelt, welche Motive und Gründe Alexander für seinen Ägyptenzug 332-331 v.Chr. hatte. Zunächst folgt unter Punkt 2 ein Überblick über Alexanders Kindheit und Jugend. In einem zweiten Schritt werden unter Punkt 3 Ägypten, die Städtegründung von Alexandria und die Geschehnisse am Ammon Orakel zusammengefasst dargestellt. Punkt vier befasst sich mit der Frage nach den Bewegungsgründen Alexanders für den Ägyptenzug. Ein Fazit schließt die Arbeit ab.

Mit dem Anfang Alexanders als Herrscher startet ebenso die Epoche des Hellenismus. Epochentypische Strukturen sind in Bereiche wie kulturelle-religiöse, soziale, wirtschaftliche oder auch politische Geschichte zu unterscheiden. Im Bereich des Militärs sind Aspekte wie die Professionalisierung der Armeen, der steigende Anteil an Söldnern und die Krise der Milizstreitkräfte zu nennen. Im politischen Bereich kann man auf wesentliche Strukturen wie den Aufstieg von Förderalstaaten oder die bedeutende Rolle der Monarchie verweisen. Im sozialen Leben lassen sich Punkte wie die Ereignisse der Euergeten oder die wachsenden sozialen Spannungen in der Bürgerschaft erwähnen.

Diese epochaltypischen Strukturen lassen sich bereits unter Philipp II. auffinden, finden aber auch den Weg bis zu Alexanders Feldzug. Philipp II., Vater von Alexander III., bestimme die griechische Welt bevor er sie an seinen Sohn weitergab. Philipp führte und gewann viele Schlachten, wie zum Beispiel mit seinem Sieg im dritten Heiligen Krieg oder seinem Sieg bei der Schlacht von Chaironeia, welcher Ihn zum Hegemon von Griechenland machte. Er hatte mit Artaxerxes III. den letzten bedeutenden Achaimenden als Gegner, welcher vor allem in Ägypten viele Aufständen niederschlagen konnte und somit das Perserreich nochmal neu herstellen konnte. Das Perserreich bestand aus Kleinasien, Syrien, Ägypten, Mesopotamien, dem Iran und dem weitesten Teil bis zum Indus. Der unter Philipp II. bereits begonnene Perserkrieg ging mit dem Start des Alexanderzuges bereits ins dritte Jahr. Bei dem anfänglichen Ziel, der Befreiung der kleinasiatischen Städte und der Bezwingung der Perser sollte es im knapp zehnjährigen Feldzug nicht bleiben. Der Feldzug streckte sich über Kleinasien, die Ostküste des Mittelmeeres, Ägypten und in große Bereiche des Ostens bis hin nach Indien. Alexanders Feldzug endet im Jahr 323 in Babylon wo er starb und somit die Diadochenzeit einleitete.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kindheit und Jugend von Alexander

3. Der Weg bis Ägypten

4. Ägypten

4.1 Alexandria

4.2 Ammonorakel

5. Bedeutung des Ägyptenzuges

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Beweggründe und Motive Alexanders des Großen für seinen Ägyptenzug in den Jahren 332-331 v. Chr. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, inwieweit strategische Überlegungen gegenüber persönlichen Ambitionen überwogen haben.

  • Historischer Kontext von Alexanders Aufstieg und Perserkrieg
  • Militärische Strategie und Notwendigkeit der Eroberung Ägyptens
  • Gründung von Alexandria als politisches und kulturelles Zentrum
  • Die Bedeutung des Besuchs beim Ammon-Orakel für den Herrschaftsanspruch
  • Synthese von persönlichen und machtpolitischen Beweggründen

Auszug aus dem Buch

4.2 Ammonorakel

Nach der Beschäftigung mit der der neuen Stadt Alexandria hat Alexander sich auf die Reise zum Ammon-Orakel gemacht. Der Gott Ammon war bei den Griechen bereits bekannt und hatte hohes Ansehen. Es stand Alexander und seinem Gefolge ein langer Marsch durch die Wüste bevor. Vom Nil gelangte Alexander zur Stadt Paraitonion, womit ungefähr die Hälfte des Weges geschafft war. Danach folgten weitere 300 Kilometer durch Wüstengebiete. Wasser war Mangelware und Sandstürme brauten sich zusammen, um den weiteren Weg und alle Markierungen zu verwüsten. Den Marsch zu meistern hat auch schon der Perserkönig Kambyses probiert. Er scheiterte allerdings mit seinem ganzen Heer. Alexander war sich dessen bewusst und hatte den Ansporn, wie in vielen Angelegenheiten, besser zu sein als die anderen.

In den Quellen Arrians kann man lesen, dass die Wasserlosigkeit das Alexanderheer gewaltig beanspruchte. In letzter Minute wurde sie durch nicht vorhersehbare Regenschauer gerettet, was als göttliches Zeichen angesehen wurde. Aber auch danach war der Marsch noch nicht zu Ende. Durch den Sandsturm, welcher die Spuren auf dem Boden verwischt hatte, fingen die Menschen an sich zu verirren. Auch hier war das Wunder nicht weit entfernt. Zwei Raben kamen zur Hilfe und führten Alexander sowie sein Gefolge auf den richtigen Weg Richtung des Ammon Orakels. Bei Ptolomaios ist die Reden von zwei Schlangen, aber im Endeffekt kommt es auf dasselbe hinaus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Epoche des Hellenismus ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Motiven Alexanders für seinen Ägyptenzug.

2. Kindheit und Jugend von Alexander: Das Kapitel skizziert die Erziehung Alexanders, seinen Unterricht durch Aristoteles und seine frühe militärische Prägung unter seinem Vater Philipp II.

3. Der Weg bis Ägypten: Es wird der Verlauf des Perserkrieges von Kleinasien bis zur Schlacht bei Issos beschrieben, der den Weg für die Sicherung Ägyptens ebnete.

4. Ägypten: Hier wird der Einmarsch in Ägypten und die Akzeptanz Alexanders als befreiender Pharao durch die einheimische Bevölkerung behandelt.

4.1 Alexandria: Dieser Abschnitt thematisiert die strategische Planung, architektonische Gestaltung und soziokulturelle Bedeutung der Städtegründung Alexandrias.

4.2 Ammonorakel: Das Kapitel beschreibt den strapaziösen Marsch durch die Wüste und die Bedeutung des Orakelbesuchs für das Selbstbild und den Herrschaftsanspruch Alexanders.

5. Bedeutung des Ägyptenzuges: Darin werden die strategischen, wirtschaftlichen und persönlichen Gründe für die Entscheidung Alexanders, Ägypten zu erobern, analysiert.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass sowohl strategische als auch persönliche Motive für den Ägyptenzug entscheidend waren.

Schlüsselwörter

Alexander der Große, Ägyptenzug, Hellenismus, Perserkrieg, Alexandria, Ammon-Orakel, Strategie, Dareios III., Pharao, Machtanspruch, Antike, Geschichte, Makedonien, Eroberung, Militärgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historischen Hintergründe und die wesentlichen Gründe für den Ägyptenzug Alexanders des Großen in den Jahren 332-331 v. Chr.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der militärischen Strategie im Perserkrieg, der politischen Bedeutung der Ägypteneroberung, der Städteplanung Alexandrias sowie der religiösen Dimension des Ammon-Orakels.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu klären, ob vorrangig strategische Notwendigkeiten oder persönliche Ambitionen Alexanders ausschlaggebend für den Abstecher nach Ägypten waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse antiker Quellen (u.a. Arrian, Diodor) sowie eine Auseinandersetzung mit moderner geschichtswissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Alexanders Werdegang, sein militärischer Weg von Kleinasien nach Ägypten, die Eroberung Ägyptens und die damit verbundenen strategischen sowie persönlichen Motive detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Alexander der Große, Ägyptenzug, Hellenismus, Strategie, Ammon-Orakel, Machtanspruch und die Eroberung Persiens.

Welchen Einfluss hatte der Besuch beim Ammon-Orakel auf Alexanders Selbstverständnis?

Der Besuch festigte seinen göttlichen Herrschaftsanspruch und stärkte seine Position als legitimer Nachfolger der ägyptischen Pharaonen.

Warum war für Alexander die Gründung von Alexandria strategisch wichtig?

Alexandria diente als wichtiger Knotenpunkt der griechisch-makedonischen Seeherrschaft und trug wesentlich dazu bei, die Kontrolle über den östlichen Mittelmeerraum zurückzugewinnen.

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Details

Title
Der Ägyptenzug von Alexander dem Großen. Gründe und Motive
College
University of Münster
Grade
2,7
Author
Henrik Berentzen (Author)
Publication Year
2021
Pages
14
Catalog Number
V1352383
ISBN (PDF)
9783346864055
ISBN (Book)
9783346864062
Language
German
Tags
ägyptenzug alexander großen gründe motive
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Henrik Berentzen (Author), 2021, Der Ägyptenzug von Alexander dem Großen. Gründe und Motive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1352383
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