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Der Einfluss der Informations- und Kommunikationstechnologie auf das Internationalisierungsverhalten von Unternehmen

Analysiert anhand des Uppsala-Modells

Titre: Der Einfluss der Informations- und Kommunikationstechnologie auf das Internationalisierungsverhalten von Unternehmen

Dossier / Travail , 2006 , 27 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Patrick Sven Ulrich (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss moderner Informations- und Kommunikationstechnologien auf den Internationalisierungsprozess von Unternehmen. Ausgehend von einer kognitiven Perspektive, welche sich unter anderem auf das Uppsala-Modell der Internationalierung sowie lerntheoretische Aspekte stützt, wird gezeigt, dass die einfachere Übertragbarkeit von Wissen für bestimmte Markteintrittsformen in einer geringeren subjektiv empfundenen Unsicherheit resultiert und somit den Internationalisierungsprozess beschleunigt. Andere, mit höherem Commitment und somit höherem Risiko verbundende Markteintrittsformen zeigen sich von modernen Informations- und Kommunikationstheorien hingegegen relativ unbeeinflussbar.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die Internationalisierung von Unternehmen

1.1 Definitionen und Eingrenzung auf den Prozessgedanken

1.2 Verschiedene Formen des Markteintritts

1.3 Grundlagen der Informations- und Kommunikationstechnologie

2. Das Uppsala-Modell der Internationalisierung von Johanson/Vahlne

2.1 Grundlegende Annahmen des Modells

2.2 Tätigkeits- und Länderstufen des Uppsala-Modells

2.3 Erweiterung des Modells um eine lerntheoretische Fundierung

3. Der Einfluss der Informations- und Kommunikationstechnologie auf das Internationalisierungsverhalten von Unternehmen

3.1 Neue Internationalisierungsformen, v.a. e-Commerce

3.2 Vereinfachung von Exporten, ggf. auch von Kooperationen

3.3 Eher geringe Bedeutung für Joint Ventures und Tochtergesellschaften

3.4 Kognitive Übertragbarkeit von Erfahrungswissen durch Transpersonalisierung?

4. Ist ein inkrementales Internationalisierungsschema noch zeitemäß?

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit untersucht den Einfluss moderner Informations- und Kommunikationstechnologien auf das klassische, inkrementelle Internationalisierungsverhalten von Unternehmen, wie es im Uppsala-Modell beschrieben wird, und analysiert, inwieweit diese Technologien die etablierten Phasenmodelle verändern oder infrage stellen.

  • Grundlagen der Internationalisierung von Unternehmen
  • Analyse des Uppsala-Modells und seiner lerntheoretischen Erweiterung
  • Auswirkungen von e-Commerce und IT auf Markteintrittsstrategien
  • Kritische Würdigung der kognitiven Übertragbarkeit von Erfahrungswissen
  • Diskussion über die Aktualität inkrementeller Internationalisierungsschemata

Auszug aus dem Buch

3.4 Kognitive Übertragbarkeit von Erfahrungswissen durch Transpersonalisierung?

Das klassische Schema der Unternehmung geht von der überragenden Bedeutung von Entscheidungsträgern aus. Im Zuge der immer größeren Virtualisierung bzw. Entpersonalisierung von Unternehmen stellt sich die Frage, inwieweit es durch diese neuen Entwicklungen möglich ist, eine kognitive Übertragbarkeit von Erfahrungswissen durch Informations- und Kommunikationstechnologie zu erreichen. Wie bereits in Kapitel 3.3 verdeutlicht wurde, stützt sich ein Großteil von Unternehmen bei der Verwirklichung von Auslandsengagements immer noch auf die persönliche Expertise von Entscheidungsträgern. Man wirbt im Vorlauf eines Auslandengagements gezielt Personal an, das mit den jeweiligen Umweltbedingungen und den Gegebenheiten vor Ort vertraut ist. Das organisationale Lernen an sich ist noch nicht so weit fortgeschritten, als dass eine Entpersonalisierung stattgefunden hätte.

Dies lässt sich folgendermaßen erklären: Wäre es einer Unternehmung möglich, sich vom Fokus auf die persönliche Perspektive loszulösen, entfiele ein Großteil des Aufwands für Auslandsengagements. Vor allem die Fehlerkosten für gescheiterte Anstrengungen könnten minimiert werden. Denkbar wäre es, dass Unternehmen bei entsprechender Weiterentwicklung der Informations und Kommunikationstechnologie komplett zu einer virtuellen lernenden Organisation umfunktioniert werden könnten. In diesem Zustand würden Entscheidungen nicht mehr von Entscheidungsträgern, sondern von der Organisation als Einheit getroffen werden. Dies würde voraussetzen, dass Erfahrungswissen sowohl für jedes Mitglied der Organisation zugänglich als auch von allen Mitgliedern der Organisation verinnerlicht und kognitiv nutzbar zu machen wäre. Aufgrund der Machtkonzentration und asymmetrischen Informationsverteilung in Unternehmen ist dies jedoch bislang nicht möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Internationalisierung von Unternehmen: Diese Einleitung definiert den Begriff der Internationalisierung und klassifiziert verschiedene Markteintrittsformen sowie die grundlegende Rolle der Informations- und Kommunikationstechnologie.

2. Das Uppsala-Modell der Internationalisierung von Johanson/Vahlne: Das Kapitel erläutert die Grundannahmen der stufenweisen Internationalisierung, das Konzept des Erfahrungswissens und die lerntheoretische Fundierung des Modells.

3. Der Einfluss der Informations- und Kommunikationstechnologie auf das Internationalisierungsverhalten von Unternehmen: Hier wird untersucht, wie IT-gestützte Prozesse das Risiko mindern, den Export erleichtern, bei komplexen Formen wie Joint Ventures jedoch an Grenzen stoßen.

4. Ist ein inkrementales Internationalisierungsschema noch zeitemäß?: Der Schlussteil hinterfragt die Gültigkeit des Uppsala-Modells angesichts neuer Phänomene wie "Born Globals" und der zunehmenden Digitalisierung.

Schlüsselwörter

Internationalisierung, Uppsala-Modell, Informations- und Kommunikationstechnologie, Erfahrungswissen, Markteintritt, e-Commerce, Prozessgedanke, Marktkenntnisse, Virtualisierung, Transpersonalisierung, Unternehmensorganisation, Direktinvestition, Export, Know-how-Transfer, Wissensmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwieweit moderne Informations- und Kommunikationstechnologien das traditionelle, stufenweise Internationalisierungsverhalten von Unternehmen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf das Uppsala-Modell, die Bedeutung von Erfahrungswissen, den Einfluss von e-Business auf Markteintrittsstrategien und die Virtualisierung von Unternehmensprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Einfluss von IT auf Internationalisierungsentscheidungen zu veranschaulichen und zu prüfen, ob das klassische inkrementelle Modell heute noch zeitgemäß ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche, der Anwendung lerntheoretischer Konzepte und dem Vergleich von Marktmodellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Internationalisierungsformen wie Exporte, Kooperationen und Joint Ventures unter Berücksichtigung der Möglichkeiten, die Internet und Intranet bieten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Internationalisierung, Uppsala-Modell, Erfahrungswissen, Informations- und Kommunikationstechnologie, Marktkenntnisse und Virtualisierung.

Kann Erfahrungswissen durch Technologie vollständig ersetzt werden?

Nach Ansicht des Autors ist eine vollständige kognitive Übertragbarkeit von Erfahrungswissen derzeit nicht möglich, da dieses stark an individuelle Entscheidungsträger und spezifische Kontexte gebunden bleibt.

Warum profitieren Joint Ventures weniger von der IT als Exporte?

Bei komplexen Formen wie Joint Ventures ist der Koordinationsbedarf hoch und die Bereitschaft, Wettbewerbsvorteile durch Wissensteilung preiszugeben, aufgrund des Risikos von Konkurrenzverhalten geringer.

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Résumé des informations

Titre
Der Einfluss der Informations- und Kommunikationstechnologie auf das Internationalisierungsverhalten von Unternehmen
Sous-titre
Analysiert anhand des Uppsala-Modells
Université
University of Bamberg
Note
1,0
Auteur
Patrick Sven Ulrich (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
27
N° de catalogue
V135287
ISBN (ebook)
9783640431649
ISBN (Livre)
9783640431793
Langue
allemand
mots-clé
Einfluss Informations- Kommunikationstechnologie Internationalisierungsverhalten Unternehmen Analysiert Uppsala-Modells
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Patrick Sven Ulrich (Auteur), 2006, Der Einfluss der Informations- und Kommunikationstechnologie auf das Internationalisierungsverhalten von Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135287
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Extrait de  27  pages
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