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Modelllernen in der Prävention. Chancen und Risiken von sozialen Medien

Title: Modelllernen in der Prävention. Chancen und Risiken von sozialen Medien

Term Paper , 2023 , 29 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Klaus Ullmann (Author)

Psychology - Intelligence and Learning Psychology
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Das Ziel der Arbeit besteht in der Darstellung grundsätzlicher behavioristischer Lernmodelle und deren Beeinflussung durch kognitive Lernmethoden, hervorgerufen durch die sog. kognitive Wende. Mittels der sozialkognitiven Lerntheorie nach Albert Bandura soll die Weiterentwicklung der ursprünglichen, am Tier orientierten behavioristischen Lerntheorie dargestellt werden. Lernformen, wie Lernen durch Einsicht und komplexes Lernen, werden ebenfalls beschrieben.

Im Praxisteil wird anhand eines Beispiels gezeigt, wie sich das Modelllernen in der Prävention einsetzen lässt, hierbei wird explizit auf die vier basalen Prozesse eingegangen und es werden abschließend Chancen und Risiken bei der Nutzung der sozialen Medien untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Rolle der Kognitionen im Kontext zu den verschiedenen Lernformen

2.1 Nicht assoziatives Lernen

2.1.1 Habituation, Dishabituation und Sensitivierung

2.1.2 Erklärung der neuronalen Vorgänge bei der Habituation und der Sensitivierung

2.1.3 Kognition im Kontext zum nicht assoziativen Lernen

2.2 Assoziatives Lernen

2.2.1 Die klassische Konditionierung

2.2.2 Kognition im Kontext zur klassischen Konditionierung

2.2.3 Die operante Konditionierung

2.2.4 Kognition im Kontext zur operanten Konditionierung

2.3 Lernen durch Einsicht

2.4 Komplexes, kognitives Lernen

3. Modelllernen, sozial kognitive Lerntheorie

3.1 Kognition im Kontext zum Modelllernen

3.2 Modelllernen in der Prävention und die Entstehung von Imitation durch die basalen Prozesse anhand eines Beispiels

3.3 Chancen und Risiken beim Modelllernen im Zusammenhang mit den sozialen Medien

4. Kritische Diskussionen

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit besteht in der Untersuchung der grundlegenden behavioristischen Lernmodelle und deren Weiterentwicklung durch kognitive Aspekte, insbesondere im Hinblick auf die sozialkognitive Lerntheorie von Albert Bandura.

  • Verbindung von klassischen Lerntheorien mit kognitiven Prozessen
  • Vergleichende Analyse von behavioristischen Experimenten
  • Bedeutung des Modelllernens im digitalen Zeitalter
  • Diskussion von Chancen und Risiken durch soziale Medien
  • Evolution der Lernforschung im Kontext der kognitiven Wende

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Die klassische Konditionierung

Die Lernmethode der klassischen Konditionierung wurde von dem russischen Mediziner und Physiologen Ivan Petrowitsch Pawlow (1848 – 1936) anhand von Tierexperimenten entdeckt. Bei diesen Experimenten mit Hunden wurden die Verdauungsprozesse und Speichelabsonderungen während des Füttervorganges beobachtet.

Das Experiment wurde in einem Doppelzimmer mit einer Versuchstierseite und einer Experimentatorseite durchgeführt. Das Überprüfen des Speichelflusses geschah mit Fleischpulver und Fisteln, die in der Magengegend und direkt in die Speicheldrüsen implantiert wurden, um die Sekretion beobachten zu können.

Das Experiment zeigte, dass eine Speichelabsonderung nach mehrmaliger Futterpulververgabe schon beim visuellen Wahrnehmen des Futterpulvers erfolgte, später bereits beim akustischen Klang der Versuchsglocke bzw. Hören der Schritte des Versuchsleiters. Pawlow erkannte, dass es sich um eine antizipatorische Reaktion handelte, die er als konditionierten Reflex bezeichnete und als klassische Konditionierung weiter untersuchte.

In der Folgezeit wurden durch die Weiterentwicklung der klassischen Konditionierung an Tieren und Menschen Kenntnisse hinzugewonnen und drei wesentliche Gesetzmäßigkeiten unterschieden: Erwerb (auch Akquisition), Abschwächung oder Löschung und Spontanerholung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Evolutionstheorie als Basis sowie das Ziel der Arbeit, behavioristische Modelle um kognitive Ansätze zu erweitern.

2. Die Rolle der Kognitionen im Kontext zu den verschiedenen Lernformen: Dieses Kapitel beschreibt grundlegende Lernformen wie Habituation, klassische sowie operante Konditionierung und setzt diese kritisch in einen kognitiven Kontext.

3. Modelllernen, sozial kognitive Lerntheorie: Hier wird das Modelllernen nach Bandura als sozialer Lernprozess analysiert und praxisnah auf Präventionsbeispiele sowie soziale Medien angewendet.

4. Kritische Diskussionen: Das Kapitel reflektiert die ethischen Aspekte historischer Experimente und diskutiert die Notwendigkeit von Medienkompetenz im Umgang mit digitalen Angeboten.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Notwendigkeit der Integration mentaler Prozesse in die Lerntheorie zusammen und bietet einen Ausblick auf selbstorganisiertes Lernen im VUKA-Kontext.

Schlüsselwörter

Lernforschung, Behaviorismus, Kognitivismus, Klassische Konditionierung, Operante Konditionierung, Modelllernen, Albert Bandura, Soziale Medien, Prävention, Imitation, Kognitive Wende, Selbstorganisiertes Lernen, Psychologie, Lerntheorien, Mentale Prozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Zusammenhänge psychologischer Lerntheorien, insbesondere den Übergang vom klassischen Behaviorismus hin zur Integration kognitiver Prozesse.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf nicht-assoziatives Lernen, klassische und operante Konditionierung, Lernen durch Einsicht sowie das Modelllernen nach Bandura.

Worin besteht das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung behavioristischer Basismodelle und deren notwendige Ergänzung durch kognitive Komponenten unter Berücksichtigung moderner Einflüsse wie sozialer Medien.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse psychologischer Standardwerke und der exemplarischen Anwendung der sozialkognitiven Lerntheorie auf aktuelle praxisnahe Szenarien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse spezifischer Lernformen, die Erklärung neuronaler Vorgänge anhand von Tierexperimenten (z. B. Aplysia, Skinner-Box) und die Anwendung des Modelllernens in Präventionskontexten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kognitive Wende, Modelllernen, klassische und operante Konditionierung sowie Medienkompetenz geprägt.

Welche Rolle spielen soziale Medien bei der Untersuchung des Modelllernens?

Soziale Medien fungieren als moderner Raum für Modelllernen, wobei Risiken wie die Übernahme negativer Verhaltensweisen oder manipulierte Körperbilder kritisch gegenüber den Chancen positiver Prävention abgewogen werden.

Wieso ist das Little-Albert-Experiment im Kontext der Arbeit von Bedeutung?

Es dient als kritisches Beispiel für die ethisch fragwürdigen Methoden der frühen behavioristischen Forschung und unterstreicht die Notwendigkeit ethischer Standards in der heutigen Psychologie.

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Details

Title
Modelllernen in der Prävention. Chancen und Risiken von sozialen Medien
Grade
1,7
Author
Klaus Ullmann (Author)
Publication Year
2023
Pages
29
Catalog Number
V1353082
ISBN (PDF)
9783346863607
ISBN (Book)
9783346863614
Language
German
Tags
Allgemeine Psychologie Wahrnehmung Lernen Gedächtnis Nicht assoziatives Lernen Kognition Habituation Dishabituation Sensitivierung Assoziatives Lernen klassische Konditionierung operante Konditionierung Lernen durch Einsicht Komplexes kognitives Lernen Modelllernen sozial kognitive Lerntheorie Modelllernen in der Prävention basalen Prozesse Entstehung von Imitation soziale Medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Klaus Ullmann (Author), 2023, Modelllernen in der Prävention. Chancen und Risiken von sozialen Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1353082
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