Dieses e-Book ist ein Praktikumsbericht vom förderdiagnostischem Praktikum mit einem erstellten Förderplan. Das Praktikum wurde an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung zur Problemlösung und Förderung in Mathematik durchgeführt.
Inhaltsverzeichnis des Praktikumsberichts
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung der diagnostischen Erhebung
2. Schulische Rahmenbedingungen
2.1 Informationen zur Schule
2.2 Informationen zur Klasse
3. Lernausgangslage
4. Methodenwahl
5. Dokumentation der diagnostischen Erhebung
5.1 Erhebung des WNV
5.2 Erhebung des diagnostischen Interview Mathematik
5.3 Erhebung des ZNM
6. Ableitung von Fördermaßnahmen
6.1 Förderplanung für E.
7. Persönlicher Ausblick
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Dieser Praktikumsbericht thematisiert die Durchführung einer förderdiagnostischen Bestandsaufnahme während eines Praktikums an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Im Zentrum steht die Erstellung eines individuellen Förderplans für eine Schülerin, basierend auf einer fundierten Diagnose ihrer Lernausgangslage in den Bereichen Mathematik und Motorik.
- Förderdiagnostischer Prozess und Methodik (WNV, ZNM, diagnostisches Interview)
- Analyse der Lernausgangslage einer Schülerin mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
- Entwicklung und Planung spezifischer Fördermaßnahmen
- Anwendung des SMART-Kriteriensystems in der Förderplanung
- Reflexion der pädagogischen Praxis und der eigenen Lehrerrolle
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Das förderdiagnostische Praktikum absolvierte ich im Zeitraum vom 21.02.2022 bis zum 01.04.2022 an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung.
Ich war gespannt, welche Erfahrungen und Eindrücke ich durch das Praktikum sammeln kann. Besonders die Möglichkeit, die zuvor theoretisch erlernten Grundlagen über den förderdiagnostischen Prozess in der Praxis zu erproben, sowie Testverfahren eigenständig durchführen zu können, stellten mich vor einer spannenden Herausforderung. Ich erwartete, dass für mich durch das Praktikum mehr Transparenz zwischen den gelernten Theorien aus der Universität und der Praxis der Schule geschaffen werden kann.
Meine Ziele und Erwartungen im Förderdiagnostischen Praktikum waren es, den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung genauer kennenzulernen und sicherer im Umgang mit diagnostischem Material zu werden, sowie das Formulieren von Förderzielen zu optimieren. Meine Bedenken in Bezug auf das Praktikum waren zum einen, Leistungsdruck und zum anderen, dass ich keinen guten Ansprechpartner/in habe oder ich nur als „Praktikant“ gesehen werde und hierarchisch untergehe.
In dem Praktikumsbericht werde ich zunächst die Praktikumsschule, die Schülerschaft und die Klassensituation beschreiben. Genauer beschreiben werde ich daraufhin die Lernausgangslage meiner ausgewählten Schülerin (E.). Anschließend beschreibe ich meine ausgewählten diagnostischen Verfahren, dessen Durchführung und Dokumentation. Daraufhin wird der erstellte Förderplan für die Schülerin E. vorgestellt und ein persönlicher Ausblick gegeben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Rahmenbedingungen des Praktikums, die persönlichen Erwartungen sowie die Zielsetzung und Struktur des vorliegenden Berichts.
2. Schulische Rahmenbedingungen: Erläutert das schulische Profil der Förderschule mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung sowie die klassenspezifischen Gegebenheiten der siebten Jahrgangsstufe.
3. Lernausgangslage: Analysiert den Leistungsstand der Schülerin E. in den Bereichen Mathematik und Motorik unter Berücksichtigung ihres persönlichen Umfelds.
4. Methodenwahl: Begründet die Auswahl der diagnostischen Beobachtungs- und Testverfahren, darunter der WNV, ein modifiziertes KIWIS-Interview und die Zürcher Neuromotorik (ZNM).
5. Dokumentation der diagnostischen Erhebung: Präsentiert und interpretiert die Ergebnisse der durchgeführten Testungen im Bereich Kognition, Mathematik und Motorik.
6. Ableitung von Fördermaßnahmen: Überführt die diagnostischen Ergebnisse in konkrete, SMART-formulierbare Ziele und Maßnahmen, inklusive eines detaillierten Förderplans.
7. Persönlicher Ausblick: Reflektiert die gesammelten Praxiserfahrungen und bewertet den Prozess der Förderplanung sowie die eigene professionelle Entwicklung.
Schlüsselwörter
Förderdiagnostik, Geistige Entwicklung, Sonderpädagogik, Praktikumsbericht, Lernausgangslage, Mathematikförderung, Motorik, Förderplan, SMART-Kriterien, Diagnostisches Interview, WNV, ZNM, Inklusion, Einzelförderung, Kompetenzentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?
Der Bericht dokumentiert ein förderdiagnostisches Praktikum an einer Förderschule mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung, in dessen Rahmen eine Schülerin intensiv beobachtet, diagnostiziert und gefördert wurde.
Welche Themenfelder stehen wissenschaftlich im Zentrum?
Die zentralen Themen sind pädagogische Diagnostik, die individuelle Förderplanung, die Ermittlung arithmetischer Basiskompetenzen sowie die Förderung psychomotorischer Fähigkeiten bei Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf.
Was ist das primäre Ziel des Berichts?
Das Ziel ist die Verknüpfung theoretisch erlernter diagnostischer Prozesse mit der schulpraktischen Anwendung, um daraus einen auf die spezifischen Bedürfnisse der Schülerin E. zugeschnittenen Förderplan abzuleiten.
Welche Methoden werden zur Erhebung genutzt?
Es kommen eine strukturierte Beobachtung, der Wechsler Nonverbal Scale of Ability (WNV), ein modifiziertes Arithmetik-Interview (KIWIS) sowie die Zürcher Neuromotorik (ZNM) zum Einsatz.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der schulischen Rahmenbedingungen, die präzise Bestimmung der Lernausgangslage, die Dokumentation der Testverfahren sowie die konkrete Ableitung und Strukturierung von Fördermaßnahmen.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Förderdiagnostik, Geistige Entwicklung, individuelle Förderplanung, mathematische Basisbildung und Kompetenzorientierung definieren.
Wie wurde die Schülerin E. im Bereich Mathematik diagnostiziert?
Die Diagnose erfolgte mittels eines an den KIWIS-Test angelehnten Interviews, das sowohl den aktuellen Zahlbegriff als auch die vorhandenen Rechenstrategien und das Operationsverständnis prüfte.
Welche Rolle spielen die SMART-Kriterien in diesem Bericht?
Die SMART-Kriterien dienen als methodisches Gerüst, um die Förderziele für E. spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und zeitlich gebunden (temporal) zu formulieren und so die Qualität der Förderung zu sichern.
Warum wurde bei der Diagnose auf sprachfreie Tests wert gelegt?
Da E. einen sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf im Bereich Geistige Entwicklung aufweist, sollten die kognitiven Leistungen durch den WNV unabhängig von ihrer individuellen Sprachkompetenz präzise erfasst werden.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2022, Förderdiagnostik. Untersuchung und Förderung bei Matheproblemen an einer Förderschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1353969