In der vorliegenden Arbeit wird ein Trainingsplan zur Verbesserung der Koordination und Beweglichkeit einer männlichen Person über 40 erstellt. Dabei wird vor allem auf die verschiedenen Übungen eingegangen, welche Beweglichkeit und Koordination verbessern können.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
1.1 Allgemeine Daten
1.2 Biometrische Daten
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Testung der Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
2.2 Testung der Hüftbeugemuskulatur (speziell M. iliopsoas)
2.3 Testung der Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris)
2.4 Testung der Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales)
2.5 Testung der Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 10 unterschiedliche Dehnübungen
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 10 unterschiedliche Koordinationsübungen
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, ein auf die individuellen Bedürfnisse und gesundheitlichen Voraussetzungen eines Probanden zugeschnittenes Trainingskonzept zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit zu erstellen und wissenschaftlich zu fundieren.
- Erfassung und Analyse des Ist-Zustandes mittels Anamnese und manuellem Beweglichkeitstest.
- Entwicklung eines strukturierten Beweglichkeitstrainings mit zehn spezifischen Dehnübungen.
- Definition eines Trainingsplans für Koordination zur Verbesserung der motorischen Fähigkeiten.
- Wissenschaftliche Aufarbeitung der physiologischen Effekte von Dehnintensitäten.
Auszug aus dem Buch
Testung der Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris)
Der Proband liegt mit dem Rücken auf einer Liege. Das Gesäß schließt mit dem Rand der Liege ab. Die Beine sind frei überhäng bar. Er hat ein Bein maximal zum Körper herangezogen. Der Tester fixiert dagegen das andere Bein im maximal möglichen Hüftextensionswinkel. Danach wird dieses Bein in einen maximal möglichen Kniebeugewinkel geführt. Wichtig ist, dass der Teilnehmer weder sein Becken noch den LWS anhebt, sonst verfälscht das Testergebnis (Janda, 2000, S. 258).
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden grundlegende Informationen, biometrische Daten sowie der Gesundheitszustand des Probanden zur Vorbereitung der Trainingsplanung erhoben.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier finden die manuellen Tests nach Janda zur Identifikation von muskulären Defiziten und Bewegungseinschränkungen bei verschiedenen Muskelgruppen statt.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel definiert ein detailliertes Belastungsgefüge und umfasst zehn spezifische Dehnübungen zur Verbesserung der Beweglichkeit.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Koordinationsübungen, um Bewegungsabläufe zu ökonomisieren und die Leistung zu steigern.
5 LITERATURRECHERCHE: Hier werden wissenschaftliche Studien zu den Effekten von Dehnintensitäten auf die Bewegungsreichweite analysiert und in Tabellenform gegenübergestellt.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Fitnessökonomie, Beweglichkeitstraining, Anamnese, Muskelfunktionsdiagnostik, Janda, Dehngrenze, Koordinationstraining, Bewegungsreichweite, Rehabilitation, Belastungsgefüge, motorische Fähigkeiten, ischiocrurale Muskulatur, Prävention, sportwissenschaftliche Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Einsendeaufgabe grundsätzlich?
Es handelt sich um eine sportwissenschaftliche Fallstudie zur Erstellung eines Beweglichkeits- und Koordinationstrainings für einen Probanden mit dem Ziel der Haltungs- und Leistungsverbesserung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit fokussiert sich auf die umfassende Anamnese, die manuelle Beweglichkeitstestung nach Janda, die konzeptionelle Erstellung von Trainingsplänen sowie die wissenschaftliche Literaturanalyse zum Thema Dehnmethoden.
Was ist das primäre Ziel der ausgearbeiteten Trainingsplanung?
Das Ziel ist die systematische Korrektur von Bewegungsdefiziten durch ein- bis dreimal wöchentliches Training, um die allgemeine Beweglichkeit zu steigern und die Haltung durch Stärkung der Rumpf- und Rückenmuskulatur zu optimieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Testung verwendet?
Zur Anwendung kommt die manuelle Beweglichkeitsprüfung nach Janda, bei der verschiedene Muskelgruppen (unter anderem M. pectoralis major und M. iliopsoas) in definierten Stufen bewertet werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Zustands-Diagnose, die detaillierte Testung der Muskelfunktionen, die spezifische Zusammenstellung von Dehnübungen und die wissenschaftliche Fundierung durch zwei Praxisstudien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wesentlichen Begriffe sind Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Anamnese, Muskelfunktionsdiagnostik, Dehnintensität und sportwissenschaftliche Trainingssteuerung.
Warum spielt die sitzende Tätigkeit des Probanden eine Rolle für den Trainingsplan?
Die arbeitsbedingte Belastung durch langes Sitzen führt zu Verkürzungen in der Hüftbeuge- und Kniestreckmuskulatur, weshalb diese Bereiche im Plan gezielt priorisiert und gedehnt werden.
Welche wissenschaftliche Erkenntnis wird zur Begründung der Dehn Intensitäten herangezogen?
Unter Berufung auf Studien (wie von Marschall) wird beschrieben, dass höhere Dehnintensitäten bis zum maximalen Dehnschmerz effektiver zur Vergrößerung der Bewegungsreichweite beitragen als niedrige Belastungsstufen.
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- Alex Yegudin (Author), 2017, Trainingsplanung zur Verbesserung der Koordination und Beweglichkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1354974