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Hilfsnetzwerke im maritimen Search-and-Rescue Bereich und deren Druckausübung auf die europäische Grenzschutzagentur Frontex

Titel: Hilfsnetzwerke im maritimen Search-and-Rescue Bereich und deren Druckausübung auf die europäische Grenzschutzagentur Frontex

Bachelorarbeit , 2022 , 51 Seiten , Note: 3.0

Autor:in: Philippe Frey (Autor:in)

Politik - Region: Südosteuropa
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit steht der politische und öffentliche Druck auf Frontex im Fokus und wie er von NGOs und Activist Collectives des maritimen SAR (Search and Rescue)-Bereiches erhöht wird. Im Zuge dessen findet eine Unterteilung statt, die als latente (indirekte) und manifeste (direkte) Druckausübung verstanden wird. Die Publikation von Philipp Weichselbaum (2016) zur theoretischen Konzeptionierung von Druck wird zu Rate gezogen, bevor konkret auf die Effektwirkung der Strategien von Nichtregierungsorganisationen eingegangen wird.

Wichtig zu verstehen ist, dass öffentlicher wie politischer Druck handlungsleitend sein kann und das Ziel auf potenziellen Handlungseinschränkungen für Frontex liegt. Aufgrund der Komplexität des Sachverhaltes und stattfindender Wechselwirkungen, stellt diese Arbeit keinen wissenschaftlichen Meilenstein dar, sondern funktioniert lediglich als eine akademische Addition zum bestehenden Diskurs.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Zielgerichtete Approximation zur nachfolgenden Untersuchung

1.1 Problembeschreibung

1.2 Erkenntnisziel und Forschungsfrage

1.3 Methodische Vorgehensweise und Theoretischer Zugang

2. Deskriptive Darstellung kontextbasierter Forschungskomponenten

2.1 Search-and-Rescue und politische Partizipation in der Grenzpolitik Europas am Beispiel von Italien und Libyen

2.2 Frontex: Zwischen moralischem Dilemma und notwendigem Schutz europäischer Außengrenzen

2.2.1 Vermittlung entscheidender Fakten

2.2.2 Operative Maßnahmen der Grenzschutzagentur

2.2.3 Geltender Rechtsrahmen und Verantwortlichkeitsbereich

2.2.4 Vorwürfe wie Forderungen gegen und an Frontex

3. Anwendung Druckausübung unter Einsatz der theoretischen Konzeption Philipp Weichselbaums (2016)

3.1 Wie öffentlicher Druck entsteht und identifiziert werden kann

3.2 Die Bedeutung von Massenmedien und Netzöffentlichkeit

3.3 Netzwerkarbeit, Massenmedien und Operative Maßnahmen als Faktoren der Druckzunahme auf Frontex

4. Abschließende Bemerkung

4.1 Zukunftsorientierter Ausblick

4.2 Kritische Reflexion der stattgefundenen Abhandlung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern zivilgesellschaftliche „activist-collective“-Zusammenschlüsse sowie Nichtregierungsorganisationen durch gezielte Druckausübung im maritimen Search-and-Rescue-Bereich auf die europäische Grenzschutzagentur Frontex einwirken und Prozesse der Verantwortungsübernahme beeinflussen.

  • Politische und moralische Einflussnahme auf grenzpolitische Akteure
  • Die Rolle von Massenmedien und Netzöffentlichkeit bei der Druckausübung
  • Untersuchung von Hilfsnetzwerken wie Alarmphone Watch The Med
  • Formen latenter und manifester Druckausübung auf Frontex
  • Kritische Analyse des Grenzmanagements und der europäischen Außenpolitik

Auszug aus dem Buch

3.1 Wie öffentlicher Druck entsteht und identifiziert werden kann

Wie bereits angeschnitten bedient sich die Arbeit an den Gedankengängen von Philipp Weichselbaum (2016). Vor diesem Hintergrund gilt es die eigentliche Bestimmung des Begriffes Druck ausreichend zu beleuchten und auf unseren Sachverhalt anzupassen. In seinem Beitrag zu theoretischer Grundlagenarbeit, erläutert der Autor das Phänomen des öffentlichen Drucks und führt aus, dass politische Öffentlichkeit etwa als Grundvoraussetzung für das Bestehen öffentlich politischer Drucks interpretiert werden kann. Hierbei verweist Weichselbaum auf die Tatsache, dass Organisationen und Institutionen ebenso wie Politiker:innen unter Druck stehen können (Weichselbaum 2016: 220), was die Anwendbarkeit auf den vorliegenden Themenbereich erneut belegt.

Wie aber können Handlungsspielräume konkret durch Druck eingeschränkt werden? Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen erhöhte Druckausübungen auf Frontex haben können. Denn wenn wir von einer europäisch-administrativen Agentur sprechen, darf keineswegs vergessen werden, welcher Machtapparat dahintersteht und wie viel Entscheidungskraft damit einhergeht. So bezeichnet Weichselbaum im weiteren Verlauf Ausführung den Begriff des Drucks als (auto-)soziales Phänomen und bringt ihn mit zusammenhängenden Erwartungshaltungen in Verbindung. „Unter Druck gesetzt zu sein bedeutet, mit Erwartungen konfrontiert zu werden“ (Weichselbaum 2016: 222), was wiederum dazu führe, dass Handlungsmöglichkeiten dadurch gedämpft werden können. Diese Erwartungen machen sich trivialerweise auch in der Bevölkerung bemerkbar, indem bei prominenten Geschehnissen ein adäquates Handeln wie Reagieren der Politik vertraut wird, was den Druck von außen zusätzlich verschärft (Weichselbaum 2016: 232).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zielgerichtete Approximation zur nachfolgenden Untersuchung: Einführung in die Problematik der Grenzschutzagentur Frontex und die Zielsetzung der wissenschaftlichen Arbeit.

2. Deskriptive Darstellung kontextbasierter Forschungskomponenten: Darstellung der Gegebenheiten im maritimen Search-and-Rescue-Bereich und des moralischen Spannungsfeldes bei Frontex.

3. Anwendung Druckausübung unter Einsatz der theoretischen Konzeption Philipp Weichselbaums (2016): Analyse der theoretischen Entstehung von Druck sowie der Rolle von Mediennetzwerken bei der Einflussnahme auf Frontex.

4. Abschließende Bemerkung: Zusammenfassender Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und kritische Reflexion des eigenen Vorgehens.

Schlüsselwörter

Frontex, Grenzpolitik, Search-and-Rescue, Hilfsnetzwerke, NGO, activist-collective, Druckausübung, Europäische Union, Migration, Massenmedien, Netzöffentlichkeit, Menschenrechte, Mittelmeer, politische Kommunikation, Grenzschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Einwirkung verschiedener zivilgesellschaftlicher Netzwerke auf die Arbeit und Strategie der europäischen Grenzschutzagentur Frontex.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen das maritime Grenzmanagement im Mittelmeer, die Arbeit von NGOs und sogenannten „activist-collectives“ sowie die Mechanismen medialen und politischen Drucks.

Welches primäre Ziel wird verfolgt?

Das Ziel ist die Untersuchung der Frage, inwiefern zivilgesellschaftliche Netzwerke den Druck auf Frontex durch gezielte Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit erhöhen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer empirisch-analytischen Herangehensweise und nutzt qualitative Analysen, um politische Strategien und Handlungsweisen einzuordnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil setzt sich mit den theoretischen Konzepten von Philipp Weichselbaum zur Druckausübung auseinander und verknüpft diese mit der operativen Praxis der Akteure.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Frontex, Druckausübung, Search-and-Rescue, NGOs und Migration.

Welche spezifische Rolle spielt „Alarmphone Watch The Med“?

Das Alarmphone wird als Beispiel für ein aktives, transnationales Netzwerk angeführt, das durch seine Arbeit versucht, das Sterben im Mittelmeer zu reduzieren und Frontex unter Handlungszwang zu setzen.

Warum ist der Begriff des „Drucks“ in dieser Analyse so bedeutend?

Druck wird hier als (auto-)soziales Phänomen begriffen, das Agenturen wie Frontex zu Anpassungen oder zur Rechtfertigung ihres Handelns zwingt, wenn öffentliche Erwartungen nicht erfüllt werden.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Hilfsnetzwerke im maritimen Search-and-Rescue Bereich und deren Druckausübung auf die europäische Grenzschutzagentur Frontex
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
3.0
Autor
Philippe Frey (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
51
Katalognummer
V1355943
ISBN (PDF)
9783346874375
ISBN (Buch)
9783346874382
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frontex NGO Search and Rescue Migration Grenzschutz Europäische Union maritimer SAR-Bereich öffentlicher Druck politischer Druck Druck Philipp Weichselbaum Push-Backs zentrales Mittelmeer Mittelmeer Activist Collectives Grenzschutzagentur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philippe Frey (Autor:in), 2022, Hilfsnetzwerke im maritimen Search-and-Rescue Bereich und deren Druckausübung auf die europäische Grenzschutzagentur Frontex, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1355943
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  51  Seiten
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