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Linkspopulismus nach Chantal Mouffe. Eine Untersuchung von "Wagenknechts Wochenschau"

Titel: Linkspopulismus nach Chantal Mouffe. Eine Untersuchung von "Wagenknechts Wochenschau"

Hausarbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 1.7

Autor:in: Philippe Frey (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit wird folgender Frage nachgegangen: "Inwiefern schafft es Sarah Wagenknecht in ihren Videos von "Wagenknechts Wochenschau" (YouTube) einen linken Volksbegriff nach Chantal Mouffe zu realisieren?"
Die Frage wird anhand einer inhaltsanalytischen Untersuchung beantwortet, methodisch angelehnt an "Empirische Sozialforschung" von Andreas Diekmann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Annäherung an das Forschungsproblem

1.2 Angestrebte Vorgehensweise

2. Hauptteil

2.1 Themenbezogene theoretische Überlegungen nach Chantal Mouffe

2.2 Methodisches Vorgehen

2.2.1 Der Pretest

2.2.2 Die Forschungsergebnisse

3. Schlussteil

3.1 Interpretation und Beantwortung der Forschungsfrage

3.2 Kritische Reflexion

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Videoreihe „Wagenknechts Wochenschau“ daraufhin, ob die Linkspolitikerin Sahra Wagenknecht darin Strategien des Linkspopulismus nach der theoretischen Definition Chantal Mouffes anwendet.

  • Populismus-Konzepte nach Chantal Mouffe
  • Diskursive Strategien und Konstruktion eines linken „Wir“
  • Methodik der qualitativen Inhaltsanalyse
  • Analyse des Videokanals „Wagenknechts Wochenschau“
  • Überprüfung von Äquivalenzketten in politischer Agitation

Auszug aus dem Buch

2.1 Themenbezogene theoretische Überlegungen nach Chantal Mouffe

Zu Beginn dieses Abschnittes gilt es dem Leser gegenüber zu erwähnen, dass unser Vorhaben schlicht erklärt, zwar trivial klingt, jedoch ein wahrlich komplexer Sachverhalt den Hintergrund gestaltet. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass folgendes Kapitel keineswegs zu Verwirrungen führen, sondern vielmehr als Aufklärung unserer gesamten theoretischen Kulisse fungieren soll.

Die renommierte Autorin und Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe stellt in ihrem Buch „Für einen linken Populismus“ aus dem Jahr 2018 ein höchstinteressantes theoretisches Konstrukt zur korrekten Umsetzung eines Linkspopulismus vor. Sie vergleicht ihre Überlegungen beispielhaft an der britischen Labour Party und führt aus, dass diese es schaffte viele Wählerinnen und Wähler zurückzugewinnen, indem sie sich klar von der Postpolitik abgrenzte (Mouffe, 2018: 50). Postpolitik sieht die Grundlagen des politischen Systems feststehend und gleichbleibend, verschlossen für neue Impulse und unabänderlich. Mit Hilfe dieses Beispiels möchte Mouffe den Fokus darauf lenken, dass es durchaus möglich ist, mit Hilfe eines demokratischen Linkspopulismus, verstanden als diskursive Strategie, neue Akzente setzen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel führt in das Thema des Rechtspopulismus ein und stellt die theoretische Brille nach Chantal Mouffe vor, um die Forschungsfrage zur linkspopulistischen Strategie von Sahra Wagenknecht zu motivieren.

1.1 Annäherung an das Forschungsproblem: Hier wird das Aufkommen des Rechtspopulismus in Europa skizziert und der theoretische Ansatz Mouffes als Gegenmodell zur demokratischen Krise und Postpolitik eingeführt.

1.2 Angestrebte Vorgehensweise: Dieses Kapitel erläutert den strukturellen Aufbau der Forschungsarbeit sowie die methodische Herangehensweise zur Analyse der Videosequenzen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil dient der theoretischen Fundierung durch Mouffe und der detaillierten Beschreibung der empirischen Untersuchung mittels Inhaltsanalyse.

2.1 Themenbezogene theoretische Überlegungen nach Chantal Mouffe: Es wird Mouffes Konzept des Linkspopulismus, insbesondere die Konstruktion eines kollektiven Subjekts und die Bedeutung von Hegemonie, theoretisch hergeleitet.

2.2 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel legt die Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kriterien wie der Kategorienbildung und der Kodierung der Wagenknecht-Videos dar.

2.2.1 Der Pretest: Es wird beschrieben, wie ein Probelauf der Analyseregeln durchgeführt wurde, um die Reliabilität des Kategoriensystems sicherzustellen.

2.2.2 Die Forschungsergebnisse: Anhand von Tabellen und Diagrammen werden die kodierten Daten präsentiert, die eine überwiegend neutrale Ausprägung der Variablen zeigen.

3. Schlussteil: Das Kapitel interpretiert die Ergebnisse und reflektiert den gesamten Forschungsprozess kritisch.

3.1 Interpretation und Beantwortung der Forschungsfrage: Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Wagenknecht die Kriterien für Mouffes Linkspopulismus, insbesondere die Bildung von Äquivalenzketten, kaum realisiert.

3.2 Kritische Reflexion: Dieses Kapitel reflektiert die Herausforderungen bei der Gruppenarbeit unter Pandemiebedingungen sowie die Schwierigkeiten der methodischen Umsetzung.

4. Literaturverzeichnis: Hier werden alle verwendeten Quellen und die analysierten YouTube-Videos aufgeführt.

Schlüsselwörter

Linkspopulismus, Chantal Mouffe, Sahra Wagenknecht, Inhaltsanalyse, Äquivalenzkette, Politische Kommunikation, Hegemonie, Postpolitik, Volksbegriff, Quantitative Vorauswahl, Kodierung, Qualitative Forschung, Politische Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die Linkspolitikerin Sahra Wagenknecht in ihrer Videoreihe „Wagenknechts Wochenschau“ gezielt Strategien anwendet, die den von Chantal Mouffe definierten Kriterien für Linkspopulismus entsprechen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Theorie des Linkspopulismus nach Mouffe, der Analyse politischer Kommunikation in sozialen Medien und der Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Inwiefern schafft es Sahra Wagenknecht in ihren Videos von ‚Wagenknechts Wochenschau‘ einen linken Volksbegriff nach Chantal Mouffe zu realisieren?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine computergestützte, qualitative Inhaltsanalyse verwendet, die durch eine quantitative Vorauswahl von Schlüsselwörtern ergänzt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Konzepte nach Chantal Mouffe und die methodische Beschreibung der Inhaltsanalyse, inklusive Pretest und Darstellung der empirischen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern gehören Linkspopulismus, Äquivalenzkette, Hegemonie, Inhaltsanalyse, Parteien und Politische Kommunikation.

Warum konnte Sahra Wagenknecht das Konzept nach Mouffe laut Arbeit nicht erfolgreich umsetzen?

Die Analyse zeigt, dass Wagenknechts Videos in den gewählten Kategorien eine überwiegend neutrale Ausprägung aufweisen und keine wirksamen diskursiven Äquivalenzketten bilden, wie sie für Mouffes Verständnis eines linken Volksbegriffs notwendig wären.

Welche Rolle spielt der Agonismus in der Untersuchung?

Der Agonismus wird als Voraussetzung für eine aktive Demokratie verstanden, bei der Gegner als respektierte Kontrahenten wahrgenommen werden; die Arbeit prüft, ob Wagenknecht dies in ihrer Agitation widerspiegelt.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Linkspopulismus nach Chantal Mouffe. Eine Untersuchung von "Wagenknechts Wochenschau"
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1.7
Autor
Philippe Frey (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1356144
ISBN (PDF)
9783346870216
ISBN (Buch)
9783346870223
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Chantal Mouffe Inhaltsanalyse Populismus Sahra Wagenknecht Video Linkspopulismus Wagenknecht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philippe Frey (Autor:in), 2021, Linkspopulismus nach Chantal Mouffe. Eine Untersuchung von "Wagenknechts Wochenschau", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1356144
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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