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Die Risiken von Dürre und Hochwasser und die Vorstellung eines partizipativen Prozesses zum Hochwassermanagement

Titel: Die Risiken von Dürre und Hochwasser und die Vorstellung eines partizipativen Prozesses zum Hochwassermanagement

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Philippe Frey (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Meteorologie, Aeronomie, Klimatologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit wird eine Stakeholder-Analyse sowie ein Partizipativer Prozess durchgeführt. Mit Blick auf die Risiken des Klimawandels zeichnet sich die Arbeit durch konkrete Handlungsempfehlungen aus und versucht mit Hilfe von Interdisziplinarität lösungsorientierte Risikocharakterisierungen bereitzustellen. Konsensfähige Definitionen zu Dürre und Hochwasser sind ebenfalls enthalten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Dürre & Hochwasser: Begriffsdefinition und Charakterisierung von Risiken anhand ausgewählter Fallbeispiele

1.1 Definition Dürre

1.2 Dürre in Süd-Madagaskar & Europa: Charakterisierung von Risiko

1.3 Definition Hochwasser

1.4 Hochwasser in Kerala & Hessen: Charakterisierung von Risiko

2. Design eines partizipativen Prozesses (PP) zum Hochwassermanagement

2.1 Beschreibung des PP meiner Arbeitsgruppe (AG) mit Darstellung des untersuchten Hochwasserrisikos

2.2 Die Stakeholder-Analyse als partizipative Methode

2.3 Reflexion über interdisziplinäre Kooperation im Seminar

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit charakterisiert Hochwasser- und Dürrerisiken anhand internationaler Fallbeispiele unter Anwendung der Komponenten Gefahr, Exposition und Vulnerabilität. Ziel ist es, durch die Konzeption eines partizipativen Prozesses (PP) zu einem effektiven Risikomanagement beizutragen und die Relevanz interdisziplinärer Zusammenarbeit zu verdeutlichen.

  • Charakterisierung hydrologischer Extremereignisse (Dürre & Hochwasser)
  • Anwendung des Risikokonzepts (Gefahr, Exposition, Vulnerabilität)
  • Methodik der Stakeholder-Analyse in partizipativen Prozessen
  • Strategien zur Risikominimierung im Hochwassermanagement
  • Bedeutung interdisziplinärer Kooperation

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition Dürre:

Der Begriff Dürre beschreibt eine Anomalie, welcher, im Vergleich zum Normalzustand, eine deutlich trockenere Beschaffenheit zu Grunde liegt. Einfach erklärt, lässt sich diese Begrifflichkeit wohl als eine Periode mit weniger Wasser als normalerweise verstehen. Im Zuge des Seminars „Hydrologische Extremereignisse“ lernten die Studierenden, dass eine Dürre dann herrscht, wenn weniger Wasser fällt, gespeichert wird oder fließt, als ein definierter Schwellwert vorgibt. Dieser Schwellwert wird häufig pro Kalendermonat definiert, da Menschen und Ökosysteme an saisonale Schwankungen gewöhnt sind. Dürren spielen weiterhin eine wichtige Rolle für das Überleben vieler Flussorganismen. Grundsätzlich ist der Dürreprozess schwieriger zu untersuchen als das Phänomen eines Hochwassers. Das liegt unter anderem auch an der zeitlichen Aggregierung. Ganz anders als bei Hochwasser spielt der zu betrachtende Zeitraum hier eine enorm wichtige Rolle. Spricht man von Dürreindikatoren sind Timing, Schwere, Ort und Dauer von großer Bedeutung.

Es gilt weiterhin zu erwähnen, dass verschiedene Arten von Dürren existieren. Hierunter zählt man beispielsweise die meteorologische Dürre, welche durch einen Niederschlagsmangel definiert wird. Des Weiteren gibt es hydrologische Dürren, welche sich auf einen reduzierten Wasserstand in Flüssen, Grundwasser und Boden beziehen. Sie können ebenfalls auf einen Niederschlagsmangel zurückgeführt werden. Hinzukommend gibt es unter anderem auch die landwirtschaftliche Dürre, die den Bodenfeuchtigkeitsdürren zuzuordnen ist, sowie die sozioökonomische Dürre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Dürre & Hochwasser: Begriffsdefinition und Charakterisierung von Risiken anhand ausgewählter Fallbeispiele: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen und Definitionen für Dürre sowie Hochwasser und analysiert regionale Fallbeispiele unter dem Risikoaspekt.

1.1 Definition Dürre: Es wird der Begriff der Dürre als meteorologische Anomalie definiert und die Vielfalt der Dürrearten (z.B. hydrologisch, landwirtschaftlich) erläutert.

1.2 Dürre in Süd-Madagaskar & Europa: Charakterisierung von Risiko: Anhand dieser Regionen wird das Dürrerisiko unter Einbezug von Niederschlagsdefiziten und sozioökonomischen Auswirkungen analysiert.

1.3 Definition Hochwasser: Dieses Kapitel definiert Hochwasser als ein Phänomen, das durch natürlichen Wasserabfluss oder menschliche Indikatoren entsteht und Risiken birgt.

1.4 Hochwasser in Kerala & Hessen: Charakterisierung von Risiko: Hier erfolgt eine Risikoanalyse für die hochwassergefährdeten Gebiete Kerala und Hessen sowie eine Auswertung der jeweiligen Vulnerabilitätsfaktoren.

2. Design eines partizipativen Prozesses (PP) zum Hochwassermanagement: Dieser Teil befasst sich mit der Konzeption und Implementierung partizipativer Ansätze zur Verbesserung des Risikomanagements.

2.1 Beschreibung des PP meiner Arbeitsgruppe (AG) mit Darstellung des untersuchten Hochwasserrisikos: Die Arbeitsgruppe stellt ihre Vorgehensweise bei der Risikoanalyse und die Identifikation relevanter Stakeholder für das Hochwassermanagement vor.

2.2 Die Stakeholder-Analyse als partizipative Methode: Es wird dargelegt, wie Stakeholder identifiziert und deren Einfluss auf Risikoprozesse mittels methodischer Ansätze (wie dem „Rainbow diagram“) bewertet werden kann.

2.3 Reflexion über interdisziplinäre Kooperation im Seminar: Ein abschließender Bericht über die Erfahrungen in der interdisziplinären Gruppenarbeit und den Erkenntnisgewinn durch das Seminar.

Schlüsselwörter

Hochwasser, Dürre, Risikomanagement, Vulnerabilität, Exposition, Gefahr, partizipativer Prozess, Stakeholder-Analyse, Klimawandel, Hydrologie, Risikokommunikation, interdisziplinäre Kooperation, Nachhaltigkeit, Extremereignisse, Nachhaltiges Management.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Charakterisierung und Analyse von Hochwasser- und Dürrerisiken an ausgewählten Fallbeispielen und erarbeitet Ansätze für ein verbessertes, partizipatives Risikomanagement.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die physikalischen Definitionen von Dürre und Hochwasser, die Anwendung wissenschaftlicher Risikokomponenten sowie die methodische Gestaltung von Beteiligungsprozessen (Stakeholder-Engagement) im Umweltmanagement.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Risikopotenzial von Extremereignissen zu schaffen und Strategien zu entwickeln, wie durch Stakeholder-Beteiligung nachhaltigere und resilientere Strukturen im Wasser- und Katastrophenmanagement erreicht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben der Literaturanalyse zur Begriffskonstitution wird die Stakeholder-Analyse als partizipative Methode verwendet, ergänzt durch eine strukturierte Risikoanalyse unter Anwendung der Komponenten Gefahr, Exposition und Vulnerabilität.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische fundierte Definition von Dürre und Hochwasser, die Fallstudienanalyse (Madagaskar, Kerala, Hessen) sowie das Design eines Prozesses für das partizipative Hochwassermanagement, inklusive der Stakeholder-Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Hochwasser, Dürre, Vulnerabilität, partizipativer Prozess, Stakeholder-Analyse und interdisziplinäre Kooperation gekennzeichnet.

Was unterscheidet das Risiko in Kerala von dem in Hessen bei Hochwasserereignissen?

Während Kerala mit einem extrem hohen Bevölkerungsdruck und der Anfälligkeit der ärmeren Bevölkerung konfrontiert ist, verfügt Deutschland (Hessen) über detaillierte Hochwassergefahrenkarten und etablierte Schutzmaßnahmen, jedoch variieren auch hier die Vulnerabilitäten und Schadenspotenziale je nach betroffener Region und Vorbereitung der Bürger.

Warum ist die Stakeholder-Analyse essenziell für den beschriebenen Prozess?

Sie ermöglicht es, Akteure zu identifizieren, die sowohl von den Phänomenen betroffen sind als auch Einfluss auf die Umsetzung von Lösungen haben. Durch die Einbindung dieser Personen wird eine Wissensintegration aus verschiedenen Fachdisziplinen und Praxisbereichen erreicht, was die Wirksamkeit der Managementstrategien erhöht.

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Details

Titel
Die Risiken von Dürre und Hochwasser und die Vorstellung eines partizipativen Prozesses zum Hochwassermanagement
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
2.0
Autor
Philippe Frey (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1356145
ISBN (PDF)
9783346870193
ISBN (Buch)
9783346870209
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hydrologie Klimawandel Risiko Stakeholder Prozess Partizipation Vulnerabilität Kerala Indien Naturwissenschaften Sozialwissenschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philippe Frey (Autor:in), 2021, Die Risiken von Dürre und Hochwasser und die Vorstellung eines partizipativen Prozesses zum Hochwassermanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1356145
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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