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Huawei als Träger chinesischer Soft Power. Der Technologie- und Telekommunikationssektor in China

Titel: Huawei als Träger chinesischer Soft Power. Der Technologie- und Telekommunikationssektor in China

Hausarbeit , 2019 , 19 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Politik - Thema: Internationale Entwicklungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Folgende Fragestellung möchte ich in dieser Arbeit aufgreifen: Warum kann Huawei als Transmitter von chinesischer Soft Power gesehen werden? Dazu möchte ich mich zunächst einmal mit dem Forschungsstand im Technologie- und Telekommunikationssektor in Bezug auf China befassen. Hierzu gibt es unterschiedliche Ansätze. Danach folgt ein Theorieteil, in dem ich die Theorie hinter dem Begriff näher erläutere und für meine weitere Vorgehensweise aufbereite. Anschließend entwickele ich meine Analyse anhand von drei Hypothesen zu Chinas Soft Power durch Huawei.

Meine erste Hypothese befasst sich mit der Größe Huaweis im Politikfeld Telekommunikation und Technologie als Instrument der Außenpolitik. Die zweite Hypothese thematisiert die Qualitätsfrage, die in Bezug auf chinesische Produkte häufiger auftritt. Die dritte Hypothese schließlich bezieht sich auf die Sicherheitspolitik und die Nutzung neuer Technik oder Kommunikation begleitende Bedenken bezüglich der eigenen nationalen Sicherheit. Diese Hypothese teile ich in zwei inhaltlich gegensätzliche Positionen auf, indem der erste Teil die Soft Power Chinas in den USA und der EU behandelt und der zweite Teil diese bezogen auf afrikanische Länder. Auf die Hypothesen folgt eine Auswertung in Bezug auf die Bedeutung Huaweis für Soft Power und somit die chinesische außenpolitische Strategie in Form einer kurzen Zusammenfassung der Ergebnisse meiner Arbeit und einer Zukunftsperspektive.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Literaturdiskussion

3. Soft Power

3.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs von anderen Machtkategorien

3.2 Ressourcen von Soft Power

3.3 Soft Power und China

4. Hypothesen

4.1 Hypothese 1: Huaweis Größe im Politikfeld

4.2 Hypothese 2: Qualitätsfrage

4.3 Hypothese 3: Auswirkungen auf die Sicherheitspolitik

4.3.1 Teilhypothese a: Sicherheitsbedenken in Europa und den USA

4.3.2 Teilhypothese b: Sicherheitsbedenken in Kamerun?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des chinesischen Technologie- und Telekommunikationskonzerns Huawei als Instrument für die Verbreitung chinesischer Soft Power aus einer außenpolitischen Perspektive. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, warum Huawei als Transmitter chinesischer Macht wahrgenommen werden kann, wobei die staatliche Einflussnahme sowie die sicherheitspolitischen Konsequenzen durch die globale Expansion des Unternehmens kritisch hinterfragt werden.

  • Analyse von Huawei als Akteur der chinesischen "Going Global"-Strategie
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Technologieexporten und Soft Power
  • Bewertung sicherheitspolitischer Bedenken in westlichen Industrienationen
  • Kritische Betrachtung chinesischer Investitionspolitik am Beispiel Kameruns

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Mit Exporten in andere Länder der Welt, hat China sein Wirtschaftswachstum immer weiter steigern können. Zahlreiche Branchen wurden nach China outgesourced und chinesische Unternehmen wiederum haben vor allem im Technologiesektor daraus gelernt. China exportiert mittlerweile Technik, die wegweisende Größe erlangt hat, vorwiegend nach Afrika, Europa und in die USA. Dabei entsteht bei den beiden Letzteren immer mehr der Verdacht, dass diese Exporte und der Ausbau von Marktgrößen wie Huawei einen willkommenen Begleiteffekt haben: die Implementation von Soft Power in den importierenden Staaten über neue technische Produkte aus China.

Joseph Nye gilt als der Erfinder des Begriffs Soft Power, welchen er in Hinblick auf die USA und die Amerikanisierung in anderen Ländern entwickelte. Daran möchte ich mich orientieren. Als Blaupause für den chinesischen Technologie- und Telekommunikationskonzern Huawei könnte beispielsweise Apple gedient haben. Apple als marktwirtschaftliches Unternehmen erfreute sich in den letzten Jahren vor allem mit der Einführung des iPhone 2007 großer Beliebtheit und exportierte so auch die Marke USA in andere Länder.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt das Thema vor, erläutert die Beweggründe der Arbeit und formuliert die zentrale Forschungsfrage zum Status von Huawei als Transmitter chinesischer Soft Power.

2. Literaturdiskussion: Hier werden bestehende wissenschaftliche Ansätze und Forschungspositionen zur Rolle chinesischer Unternehmen im internationalen Wettbewerb und deren sicherheitspolitische Außenwirkung skizziert.

3. Soft Power: Der theoretische Rahmen wird durch die Definition von Soft Power nach Joseph Nye sowie die Einordnung der Ressourcen und die spezifische Situation in China theoretisch untermauert.

4. Hypothesen: In diesem Hauptteil werden drei zentrale Hypothesen zur Marktgröße von Huawei, der Qualitätswahrnehmung chinesischer Produkte und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Sicherheitspolitik entwickelt und überprüft.

5. Fazit: Das Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und bietet einen Ausblick darauf, wie die durch Huawei generierte Soft Power die langfristigen außenpolitischen Strategien Chinas beeinflussen könnte.

Schlüsselwörter

China, Huawei, Soft Power, Telekommunikation, Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Cyberspionage, Going Global, Technologie, USA, Europa, Kamerun, Weltmarkt, Staatsunternehmen, Digitalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwieweit der chinesische Konzern Huawei als Instrument genutzt wird, um chinesische Soft Power global zu verbreiten und nationale staatliche Interessen zu verfolgen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen Expansion chinesischer Technologieunternehmen, der theoretischen Definition von Machtressourcen sowie der sicherheitspolitischen Debatte um Datenhoheit und Überwachungstechnologien.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, warum Huawei als Transmitter chinesischer Soft Power fungieren kann und welche Rolle dabei die enge Verflechtung zwischen Konzernführung und der Kommunistischen Partei Chinas spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein theoriegeleiteter Ansatz gewählt, der auf der Soft-Power-Theorie von Joseph Nye basiert und diese auf empirische Beobachtungen sowie Literatur zum technologischen Aufstieg Chinas anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden drei Hypothesen aufgestellt, die Huaweis Stellung im Telekommunikationssektor, die Wahrnehmung der Produktqualität im Westen und die sicherheitsrelevanten Bedenken (insb. Spionagevorwürfe) analysieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Soft Power, Huawei, Cyberspionage, Going Global, technologische Souveränität und geopolitische Interessen Chinas.

Warum ist Huawei in westlichen Staaten sicherheitspolitisch umstritten?

Das Misstrauen resultiert aus der Vermutung, dass Huawei aufgrund seiner staatlichen Nähe und der Verpflichtungen gegenüber der KPC Backdoors für Spionagetätigkeiten oder staatliche Überwachung nutzen könnte.

Wie unterscheidet sich die Wahrnehmung Chinas in Kamerun von der im Westen?

In Kamerun wird Huawei primär als nützlicher Partner beim Aufbau der Infrastruktur wahrgenommen, während die sicherheitspolitischen Bedenken, die den Westen prägen, dort kaum eine Rolle spielen.

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Details

Titel
Huawei als Träger chinesischer Soft Power. Der Technologie- und Telekommunikationssektor in China
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
19
Katalognummer
V1356451
ISBN (PDF)
9783346870124
ISBN (Buch)
9783346870131
Sprache
Deutsch
Schlagworte
huawei träger soft power technologie- telekommunikationssektor china
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Huawei als Träger chinesischer Soft Power. Der Technologie- und Telekommunikationssektor in China, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1356451
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Leseprobe aus  19  Seiten
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