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Die hypothetische Verbesserung repräsentativer Demokratien durch direktdemokratische Elemente

Title: Die hypothetische Verbesserung repräsentativer Demokratien durch direktdemokratische Elemente

Term Paper , 2019 , 15 Pages , Grade: 2.7

Autor:in: Philippe Frey (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
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Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die, wie Benjamin Barber sie betitelt, "Spielarten" der Demokratie. Grundsätzliche Kennzeichen moderner Demokratien sowie kompakte Exkurse zu basisdemokratisch-theoretischen Grundlagen werden einführend vorgestellt.

Hinzukommend wird vertieft auf die Unterschiede repräsentativer und direkter Demokratiemodelle eingegangen, wobei vor allem Risiken und Konfliktpunkte herausgearbeitet werden. Am Beispiel der Schweiz, dem aktuell direktdemokratischsten Modell weltweit - was nicht bedeutet, dass die Schweiz das vollkommenste Konzept direkter Demokratie innehält - werden weitere Aspekte und Ansätze dieser demokratischen Ausführung präsentiert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Definition und Grundgedanke der Demokratie

1.2 Essenzielle Demokratietheorien

2. Hauptteil

2.1 Differenzen repräsentativer und direktdemokratischer Modelle

2.2 Risiken und Konfliktpunkte

3. Abschließende Bemerkung

3.1 Umsetzungsresultate am Beispiel der Schweiz

3.2 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Forschungsfrage, inwiefern repräsentative Demokratien durch die Implementierung direktdemokratischer Elemente verbessert werden können und welche Risiken mit einer solchen Transformation verbunden sind. Dabei wird analysiert, wie sich das Verständnis von Macht und Bürgerbeteiligung in verschiedenen theoretischen Modellen unterscheidet und inwieweit das System der Schweiz als Referenzpunkt für die praktische Anwendung dienen kann.

  • Analyse verschiedener Demokratietheorien nach Benjamin Barber
  • Gegenüberstellung von repräsentativen und direktdemokratischen Modellen
  • Identifikation von Risiken und Konfliktpunkten bei direktdemokratischen Ansätzen
  • Evaluierung der praktischen Umsetzungsresultate am Beispiel der Schweiz

Auszug aus dem Buch

2.2 Risiken und Konfliktpunkte

Beginnen wir mit der Beachtung verschiedener theoretischer Ansätze. Bestünde in der heutigen Zeit die Eine direkte Demokratie, wären wir unter anderem mit folgenden Problemen konfrontiert:

Zum einen legen viele Kritiker der starken Demokratie dar, dass durch die Größe des entstehenden Wahlvolkes, der einzelne Wähler nicht viel ausrichten könne. Jedoch werden durch häufig stattfindende politische Sitzungen, Gefühle von Nutzlosigkeit und Ineffektivität gesenkt. Die Bürgerschaft könnte der aktuell im Trend liegenden Aussage, dass man ja doch nichts an der Politik ändern könne, entfliehen. Sartori führt in seinem Buch der Demokratietheorien an, dass die Nachteile der Größe von Wählerschaft immer bestünden und man lernen müsse damit umzugehen (Sartori 1992, S. 127).

Ebenfalls von Kritikern bemängelt ist das Vertrauen in die Kompetenz des Volkes. Auch hier lässt sich eine passende Stelle in Sartori`s Werk finden:

„So führen Kritiker der Konsenstheorie der Demokratie den Befund an, daß die Befragten im allgemeinen über abstrakte Grundsätze einig sind, aber nicht mehr, wenn es um konkrete Folgerungen aus den Grundsätzen geht.“ (Sartori 1992, S.113).

Vereinfacht gesagt sind Opponenten der Meinung, dass das Volk wichtige Gesellschaftsprobleme zwar lösen könnte, sobald diese aber in genaue Vorgehensweisen übergehen, daran scheitern werde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Demokratietheorien ein, definiert den Grundbegriff der Demokratie und stellt die Forschungsfrage der Arbeit.

1.1 Definition und Grundgedanke der Demokratie: Hier wird der historische Ursprung der Demokratie erläutert und die Bedeutung der Volksherrschaft sowie der Menschenrechte für moderne Systeme dargelegt.

1.2 Essenzielle Demokratietheorien: Dieser Abschnitt klassifiziert verschiedene „Spielarten“ der Demokratie, von autoritativen über juridische und pluralistische bis hin zu starken bzw. direktdemokratischen Modellen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil vertieft die theoretische Auseinandersetzung mit der Machtverteilung in unterschiedlichen politischen Systemen.

2.1 Differenzen repräsentativer und direktdemokratischer Modelle: Es erfolgt eine Analyse über das Machtverständnis in Wahlsystemen im Vergleich zur aktiven Bürgerbeteiligung der direkten Demokratie.

2.2 Risiken und Konfliktpunkte: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit theoretischen und praktischen Gefahren auseinander, die bei Modellen der starken Demokratie entstehen könnten.

3. Abschließende Bemerkung: In diesem Teil werden die theoretischen Überlegungen in den Kontext der Praxis gesetzt und abgerundet.

3.1 Umsetzungsresultate am Beispiel der Schweiz: Anhand der schweizerischen Eidgenossenschaft werden die konkreten Instrumente wie Volksinitiativen und Referenden sowie deren Erfolgsaussichten untersucht.

3.2 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Möglichkeiten einer zukünftigen, stärker direktdemokratischen Ausrichtung moderner Staaten.

Schlüsselwörter

Demokratie, Volksherrschaft, Repräsentative Demokratie, Direkte Demokratie, Bürgerbeteiligung, Starke Demokratie, Macht, Schweiz, Volksinitiative, Referendum, Politische Partizipation, Demokratietheorie, Selbstregierung, Konsenstheorie, Gesellschaftspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld zwischen repräsentativen und direktdemokratischen Systemen und untersucht, wie Elemente der direkten Bürgerbeteiligung hypothetisch zur Verbesserung etablierter Demokratien beitragen könnten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Demokratie, die Typologie verschiedener Demokratiemodelle nach Benjamin Barber, die Analyse von Machtstrukturen sowie die Untersuchung der politischen Praxis in der Schweiz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob und wie repräsentative Demokratien durch direktdemokratische Prozesse gestärkt werden können, unter Einbeziehung der damit verbundenen institutionellen und gesellschaftlichen Risiken.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine literaturenbasierte theoretische Analyse, kombiniert mit einer vergleichenden Betrachtung des politischen Systems der Schweiz als Praxisbeispiel.

Womit befasst sich der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert die Unterschiede zwischen repräsentativen und direktdemokratischen Modellen, beleuchtet kritische Stimmen zu Risiken wie Ineffektivität oder Populismus und prüft die Durchführbarkeit dieser Theorien.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit ist zentral geprägt durch die Begriffe „starke Demokratie“, „Volksabstimmung“, „Repräsentation“ sowie „Machtausübung“.

Wie bewertet der Autor das Beispiel der Schweiz im Kontext der direkten Demokratie?

Der Autor sieht in der Schweiz ein funktionsfähiges Modell der direkten Demokratie und einen positiven Indikator für Bürgerbeteiligung, merkt jedoch an, dass die Übertragbarkeit auf größere Staaten aufgrund struktureller Unterschiede komplex ist.

Welches Fazit zieht der Verfasser zur Umsetzbarkeit absoluter direkter Demokratie?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die vollständige Umsetzung einer absolut starken Demokratie in modernen Staaten theoretisch zwar attraktiv ist, sich in der Praxis jedoch als utopisch erweist, weshalb eine Kombination aus bewährten Elementen zielführender erscheint.

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Details

Title
Die hypothetische Verbesserung repräsentativer Demokratien durch direktdemokratische Elemente
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
2.7
Author
Philippe Frey (Author)
Publication Year
2019
Pages
15
Catalog Number
V1357166
ISBN (PDF)
9783346872012
ISBN (Book)
9783346872029
Language
German
Tags
Theorien Demokratie Demokratietheorien Direkte Demokratie Repräsentativer Demokratie Basisdemokratisch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philippe Frey (Author), 2019, Die hypothetische Verbesserung repräsentativer Demokratien durch direktdemokratische Elemente, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1357166
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