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Pandemie und Evangelium

Wie wird das Evangelium in Zeiten der Pandemie kommuniziert?

Titel: Pandemie und Evangelium

Hausarbeit , 2021 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Dominik Schuiskoi (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die Kirche im Rahmen der Pandemie und den dadurch erschwerten Möglichkeiten die Kommunikation des Evangeliums ermöglicht hat.

Hierbei wird zunächst nach Gott und dem Menschen gefragt und erläutert, was es bedeutet, wenn von Gott die Rede ist. Darauffolgend wird die Beziehung des Menschen zu Gott herausgestellt, woraufhin der kommunikative Aspekt erläutert wird. Zunächst erfolgt eine Betrachtung der Kommunikation in den Evangelien und eine Erläuterung, wie Jesus seine Botschaft an die Menschen der damaligen Zeit vermittelt hat. Daraufhin wird die kirchliche Kommunikation veranschaulicht. Zunächst durch die Kirche nach außen, danach durch verschiedene Variationen des Gottesdienstes.

Das letzte Kapitel dieser Arbeit veranschaulicht praktische Beispiele der Kommunikation des Evangeliums durch die Kirche in Pandemiezeiten und beschreibt die konkreten Bedürfnisse, welche die Menschen in Bezug auf die Kommunikation des Evangeliums verspüren sowie ob die von den Kirchen angebotenen Kommunikationsformen angenommen werden bzw. welche Verpflichtungen sich daraus für die Kirche ergeben.

Die vorliegende Arbeit schließt mit einer Analyse und einem Fazit sowie der Beantwortung der anfangs aufgestellten Frage, welche die herausgearbeiteten Ergebnisse nochmals zusammenfasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Gott und der Mensch

1.1 Rede von Gott

1.2 Beziehung zu Gott

2 Kommunikation

2.1 Kommunikation in den Evangelien

2.2 Kirchliche Kommunikation nach außen

2.3 Gottesdienstliche Variationen

2.4 Der Raum

3 Liturgie in Zeiten der Pandemie

3.1 Gottesdienst im Auto

3.2 Hausgottesdienste

3.3 Gottesdienste im Livestream

4 Analyse

4.1 Gottesdienst im Auto

4.2 Hausgottesdienste

4.3 Gottesdienste im Livestream

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Kirche unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie die Kommunikation des Evangeliums ermöglichen kann. Dabei steht die Frage im Zentrum, welche neuen und bereits etablierten Formen der gottesdienstlichen Kommunikation den spirituellen Bedürfnissen der Gläubigen in dieser Zeit gerecht werden.

  • Grundlagen zur Rede von Gott und der Beziehung zwischen Mensch und Gott
  • Kommunikationsmodi Jesu in den Evangelien
  • Kirchliche Kommunikation im öffentlichen Medienraum
  • Vielfalt und Wandel gottesdienstlicher Praxis (Auto-Gottesdienste, Hausgottesdienste, Livestreams)

Auszug aus dem Buch

1.1 Rede von Gott

Menschen reden von Gott in allen Lebenslagen. Im privaten Kontext, im universitären Bereich, am Arbeitsplatz. Umgangssprachliche Redewendungen wie „oh mein Gott“ oder „Nur Gott weiß, was noch auf uns zukommt“, sind Bestandteil des alltäglichen Sprachgebrauchs vieler Menschen. Das Menschen von Gott reden, ist ein Fakt, ein Phänomen, welches sich weitestgehend unabhängig von der Theologie und Kirche praktizierten Rede Gottes vollzieht. In der alltäglichen Kommunikation zwischen Menschen mag es ausreichend sein, dass, wenn das Wort „Gott“ benutzt wird, automatisch Klarheit darüber herrscht, was genau gemeint zu sein scheint. Etwas, was die menschliche Wirklichkeit übersteigt, was Menschen in ihrem Glauben trägt, ein Wesen, das handelt. Bei all diesen Gott kommunikativ zugeschriebenen Prädikaten handelt es sich um eine große Schnittmenge, die mal von mehr, mal von weniger Menschen geteilt, akzeptiert oder abgelehnt wird, innerhalb derer sich die Rede Gottes bewegt.

Überall dort, wo Gott von Menschen kommuniziert wird, besteht die Gefahr, dass dessen Wesen, insofern es für den Menschen erkennbar ist, verfehlt wird. Es muss daher notwendigerweise auf die Unterscheidung zwischen Gottes tatsächlicher Wirklichkeit und seiner, ausgelöst durch stilistische Elemente wie „Gott will...“, „Gott sagt...“, Gott ist...“, Vorstellung, die sich Menschen anhand von Bildern, Begriffen, Symbolen etc., machen, unterschieden werden. Problematisch ist hierbei besonders, dass durch die Verwendung von rhetorischen Elementen innerhalb der menschlichen Kommunikation die eigenen Vorstellungen der Eigenschaften Gottes selbstverständlich als dessen tatsächliche Eigenschaften behauptet und ausgewiesen werden. Jede Rede von Gott erfordert daher notwendigerweise, dass die Rezipienten in ihrer Kommunikation über Gott sich der Tatsache eingestehen, dass niemand Zugriff auf die tatsächliche Wirklichkeit Gottes hat und diese artikulieren kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Gott und der Mensch: Dieses Kapitel thematisiert das christliche Verständnis vom Menschen, der durch Gottes Wort angesprochen wird, und hinterfragt die Möglichkeiten und Grenzen, angemessen über Gott zu kommunizieren.

2 Kommunikation: Hier werden die Kommunikationsmodi Jesu in den Evangelien analysiert sowie die Herausforderungen der kirchlichen Kommunikation im modernen, medial geprägten Umfeld betrachtet.

3 Liturgie in Zeiten der Pandemie: Das Kapitel beschreibt, wie durch die Corona-Pandemie notwendige Einschränkungen zu neuen gottesdienstlichen Formen wie Auto-Gottesdiensten, Hausgottesdiensten und Livestreams führten.

4 Analyse: Auf Basis der vorangegangenen theoretischen Kapitel wird untersucht, wie die verschiedenen Gottesdienstformen in der Praxis die Botschaft des Evangeliums vermittelt haben.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und bekräftigt die Bedeutung medienbasierter und anpassungsfähiger Kommunikationsformen für die künftige Glaubensvermittlung.

Schlüsselwörter

Evangelium, Kommunikation, Gottesdienst, Pandemie, Corona, Kirche, Glaubensvermittlung, Liturgie, Medien, Livestream, Seelsorge, Hausgottesdienst, Auto-Gottesdienst, Gemeinschaft, Theologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie die Kirche in den herausfordernden Zeiten der Corona-Pandemie die christliche Botschaft des Evangeliums kommunizieren konnte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Theologie des Wortes Gottes, den biblischen Kommunikationsmodellen und der praktischen Umsetzung kirchlicher Angebote unter Pandemiebedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch alternative gottesdienstliche Formate die Bedürfnisse der Menschen nach Gemeinschaft und spiritueller Teilhabe trotz Kontaktbeschränkungen erfüllt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine theologische und kommunikationswissenschaftliche Analyse der biblischen Grundlagen sowie eine Untersuchung praktischer Fallbeispiele aus der Zeit der Pandemie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Kommunikation und Glaube sowie in eine konkrete Analyse der neuen Wege der Verkündigung, wie Streaming-Gottesdienste und private Hausgottesdienste.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Evangelium, Kommunikation, Gottesdienst, Pandemie und Corona sowie kirchliche Glaubensvermittlung geprägt.

Warum ist das Thema Raum für die Kommunikation so wichtig?

Das Dokument erläutert, dass der physische Raum in der christlichen Tradition zwar eine Rolle spielt, aber die Botschaft Jesu keinesfalls an ein traditionelles Kirchengebäude gebunden ist, was in der Pandemie von großer Bedeutung war.

Wie unterscheidet sich der Hausgottesdienst von anderen Formen?

Im Gegensatz zum öffentlichen Gottesdienst findet er im häuslichen Rahmen und durch Laien statt, was eine vertrautere und persönlichere Atmosphäre für die Kommunikation des Evangeliums ermöglicht.

Welches Fazit zieht die Autorin zu den neuen Gottesdienstformen?

Die breite Akzeptanz und die funktionale Erfüllung der Bedürfnisse durch diese digitalen und innovativen Formen rechtfertigen deren Fortbestand auch nach der Pandemie.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pandemie und Evangelium
Untertitel
Wie wird das Evangelium in Zeiten der Pandemie kommuniziert?
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
1,3
Autor
Dominik Schuiskoi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1357436
ISBN (PDF)
9783346873415
ISBN (Buch)
9783346873422
Sprache
Deutsch
Schlagworte
pandemie evangelium zeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Schuiskoi (Autor:in), 2021, Pandemie und Evangelium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1357436
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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