Diese Arbeit stellt Merkmale und Herausforderungen moderner Führung im Zeitalter der Digitalisierung dar und zeigt relevante Zusammenhänge und Schlussfolgerungen auf. Im Fokus steht das Digital Leadership als Teil der New-Work-Ansätze im Rahmen von führungstheoretischen Ansätzen der Personalwirtschaft. Ziel dieser Ausarbeitung ist die kritische und differenzierte Darstellung des Konzepts der Ambidextrie im Rahmen einer modernen Führung im Zeitalter der Digitalisierung.
Zur Erreichung des Ziels wird im Grundlagenteil der Begriff des Digital Leadership als Teil der New Work-Ansätze von führungstheoretischen Ansätzen der Personalwirtschaft im digitalen Zeitalter eingeordnet und welche Relevanz das Konzept der Ambidextrie im Unternehmen hat.
Im Hauptteil werden die Herausforderungen an die „Beidhändige Führung“ innerhalb des Konzeptes der Ambidextrie für den Leader beleuchtet. Es wird geklärt welche Anforderungen Kommunikation und Organisation zur Umsetzung des Digital Leadership im Unternehmen haben. Abschließend erfolgt eine Reflektion von besonderen Herausforderungen bei der Anwendung des Digital Leadership für die Leader im Unternehmen. Die genannten Aspekte werden als Schlussfolgerung zusammengefasst und es folgt ein Ausblick Ambidextrie im Unternehmen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problembeschreibung
1.2 Ziele und Aufbau im Rahmen der Arbeit
2. Begriffe und Grundlagen
3. Herausforderung „Beidhändige Führung“
3.1 Digitalkompetenz des Leaders im Unternehmen
3.2 Kommunikation und Organisation im Unternehmen
3.3 Vertrauen in die Führungsebene
4. Zusammenhänge und Schlussfolgerungen
5. Ausblick Ambidextrie im Unternehmen
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht das Konzept der Ambidextrie als zentrale Führungsstrategie im digitalen Zeitalter, um die Balance zwischen dem Erhalt des Bestandsgeschäfts und der notwendigen Innovationskraft zu sichern.
- Digital Leadership und moderne Führungsansätze
- Die Bedeutung der Ambidextrie in digitalen Transformationsprozessen
- Digitalkompetenz im Management (Wollen, Können, Machen)
- Die Rolle der bimodalen Unternehmenskommunikation
- Vertrauensaufbau als Basis für agile Zusammenarbeit
Auszug aus dem Buch
3.1 Digitalkompetenz des Leaders im Unternehmen
Wenn ein Leader den Veränderungsprozess der Digitalisierung leiten soll, so muss der Leader selbst seine Kompetenzen den neuen Anforderungen anpassen. Eine Weiterentwicklung ist notwendig. Oft gelingt Führungskräften dieser Wandel nicht, da das Altbewährte auch Erfolg brachte und die Einsicht fehlt, hier eine Veränderung einzuleiten. Kollmann fasst dies in einem Handlungsrahmen aus Wollen, Können und Machen zusammen.
- Digital Mindset (Wollen) beinhaltet die Einstellung von Führungskräften, bereit für neues zu sein und den Willen sich an Neuerungen von außen anzupassen. Es besteht unteranderem die Notwendigkeit der Bereitschaft sich von positiven Gewinnauswertungen zu lösen und neue Geschäftsbereiche mit neuen digitalen Techniken und nur mit reinen Prognosen aufzubauen.
- Digital Skills (Können) fasst die Fachkompetenz in den Bereichen der Digitalisierung zusammen. Führungskräfte sollen in der Lage sein, diese beispielhaften Fragen zu beantworten: Wie wird der digitale Prozess zur Leistungserstellung im Unternehmen durch Datenauswertung gestützt und verbessert? Sind die Grundlagen des Eletronic Business (E-Business) bekannt?
- Digital Execution (Machen) stellt die Kompetenz der Umsetzungsfähigkeiten des Managements dar, durch digitale Werkzeuge und digitale Führungsmethoden, Veränderungen im Unternehmen bzw. bei einzelnen Mitarbeitergruppen einzuführen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der Digitalisierung für die Personalwirtschaft und definiert das Ziel der Arbeit, das Konzept der Ambidextrie kritisch darzustellen.
2. Begriffe und Grundlagen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Theorien der Personalwirtschaft und ordnet den Begriff des Digital Leadership in den Kontext der New-Work-Ansätze ein.
3. Herausforderung „Beidhändige Führung“: Es werden die Anforderungen an Leader hinsichtlich Kompetenzentwicklung, Kommunikationsgestaltung und Vertrauensaufbau analysiert, um eine beidhändige Führung zu ermöglichen.
4. Zusammenhänge und Schlussfolgerungen: Hier werden die Ergebnisse zusammengeführt und darauf verwiesen, dass der Unternehmenserfolg durch eine agile, auf Vertrauen basierende Führung und die Balance von Exploitation und Exploration erreicht wird.
5. Ausblick Ambidextrie im Unternehmen: Das abschließende Kapitel betont die Notwendigkeit, Ambidextrie besonders in wettbewerbsintensiven Märkten als zukunftsorientierte Unternehmensstrategie zu fördern.
Schlüsselwörter
Digital Leadership, Personalwirtschaft, Ambidextrie, Beidhändige Führung, Digitalkompetenz, New Work, Digital Mindset, Digitale Transformation, Personalmanagement, Unternehmenskommunikation, Innovation, Exploitation, Exploration, Agile Führung, Unternehmenskultur
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die moderne Personalführung im digitalen Zeitalter und untersucht, wie Führungskräfte das Konzept der „Ambidextrie“ nutzen können.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen digitale Führungskompetenz, bimodale Kommunikation, den Wandel der Unternehmenskultur und das Vertrauensverhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeitern.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist eine kritische und differenzierte Darstellung des Konzepts der Ambidextrie im Rahmen einer modernen Führung, um Innovation und Bestandsgeschäft zu verbinden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die Konzepte aus verschiedenen führungstheoretischen Ansätzen der Personalwirtschaft zusammenführt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die Anforderungen an „Beidhändige Führung“, wie Digitalkompetenz, interne Kommunikationsstrukturen und das Vertrauen in die Führung, detailliert beleuchtet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Neben Digital Leadership und Ambidextrie sind Begriffe wie Digital Skills, New Work und Unternehmenskultur entscheidend für das Verständnis der Arbeit.
Warum ist das "Digital Mindset" für Führungskräfte so entscheidend?
Es ist die Voraussetzung dafür, dass Führungskräfte bereit sind, sich von alten Erfolgsrezepten zu lösen und offen für neue, digitale Geschäftsfelder sind.
Welche Rolle spielt Vertrauen bei der Ambidextrie?
Vertrauen dient als Basis, um Mitarbeiter zu motivieren, eigene innovative Ideen einzubringen, die für die Exploration neuer Geschäftsfelder unerlässlich sind.
- Arbeit zitieren
- Alexa Hild (Autor:in), 2021, Merkmale und Bedeutung der Ambidextrie. Personalführung im digitalen Zeitalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1357623