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Gleichstellung der Geschlechter auf Grundlage des Gender Mainstreaming

Am Beispiel der Umsetzung in Schweden und Deutschland

Titre: Gleichstellung der Geschlechter auf Grundlage des Gender Mainstreaming

Dossier / Travail , 2009 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Elisabeth Baar (Auteur)

Travail Social
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Gleichberechtigung und Gleichstellung ist in den politischen und öffentlichen Diskursen häufig Thema. Hier soll die Thematik mit Hilfe des Vergleiches der Gleichstellungpolitik in Schweden und
Deutschland auf Grundlage der Vorgaben des Gender Mainstreaming durch die Europäische Union untersucht werden.
Dazu werden im ersten Abschnitt zuerst der Begriff und die Methode des GenderMainstreaming vor dem Hintergrund ihrer Entwicklung in den Blick genommen. Kurz sollen auch mögliche Kritiken sowie ihre Grenzen aufgezeigt werden. Anschließend wird im Hauptteil der Arbeit ein Ländervergleich zwischen Schweden und Deutschland vorgenommen. Dabei werden zunächst die Besonderheiten der beiden Staaten vorgestellt sowie verschiedene Ebenen und Dimensionen eines möglichen Vergleiches aufgezeigt und schließlich die beiden Länder vergleichend gegenüber gestellt.
In der anschließenden Überlegung soll noch einmal darauf eingegangen werden, unter welchen Bedingungen Gender Mainstreaming hier umgesetzt wird und was für Folgerungen
daraus möglicherweise gemacht werden können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Gendermainstreaming

2 Ländervergleich

2.1 Methodik

2.2 Vorgaben auf EU-Ebene

2.3 Gleichstellungspolitik in Schweden

2.4 Gleichstellungspolitik in Deutschland

2.5 Vergleich beider Gleichstellungspolitiken

2.5.1 Tabellarischer Vergleich

2.5.2 Zusammenfassung in Textform

3 Ausklang

Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Umsetzung der Gleichstellung der Geschlechter auf Grundlage des Gender-Mainstreaming-Ansatzes durch einen vergleichenden Blick auf die Politik in Schweden und Deutschland. Ziel ist es, die Auswirkungen unterschiedlicher nationaler Wertesysteme und wohlfahrtsstaatlicher Rahmenbedingungen auf die praktische Realisierung von Geschlechtergerechtigkeit aufzuzeigen.

  • Definition und theoretische Einordnung des Gender-Mainstreaming-Konzepts
  • Analyse der europäischen Vorgaben zur Gleichstellungspolitik
  • Vergleichende Untersuchung der nationalen Ansätze in Schweden und Deutschland
  • Evaluation der Rolle von Erwerbsarbeit, Familienmodellen und politischer Struktur

Auszug aus dem Buch

2.3 Gleichstellungspolitik in Schweden

Die schwedische Regierung verpflichtet sich den europäischen Richtlinien folgend dem Gender Mainstreaming. Seit 2003 wird dazu jährlich ein Bericht zur Lage der Gleichstellung von Männern und Frauen an den Reichstag gegeben. In der Außendarstellung des Schwedischen Institutes wird das wie folgt formuliert:

„Das übergreifende Ziel der schwedischen Gleichstellungspolitik ist die Möglichkeit von Frauen und Männern, sich im Rahmen ihrer Fähigkeiten zu entwickeln und an allen Bereichen des öffentlichen Lebens teilzuhaben.“

Für die Umsetzung gibt es eine politische Instanz: das Ministerium für Integration und Chancengleichheit, das in verschiedene Abteilungen für Gleichstellungsfragen unterteilt ist, die Regierung berät, Gleichstellungstrainings macht und auch in den Provinzialregierungen vertreten ist. Es gibt die eben erwähnte jährliche Berichtspflicht der Regierung. Auf Grundlage deren Statistiken und Auswertungen die Richtlinien für die Regierungshandlungen im kommenden Jahr entstehen. Der Gleichstellungsausschuss kontrolliert die Umsetzung der Gleichstellungsgesetze bei Arbeitgeber und bestraft Verstöße. Er wird seit 1980 durch den sogenannten Gleichstellungsombudsmann, eine unabhängige staatliche Behörde, die die Einhaltung der bestehenden Gesetze überprüft und Arbeitnehmer gesetzlich vertritt, aktiviert. Die Ombudsmänner sind eine Besonderheit schwedischer Politik, es gibt sie für verschiedene Bereiche und sie ermöglichen die Kontrolle einer Verwaltung, die relativ unabhängig von der Politik steht.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation für die Themenwahl und den methodischen Ansatz, die Gleichstellungspolitik in Schweden und Deutschland unter Einbeziehung des EU-Konzepts Gender Mainstreaming zu vergleichen.

1 Gendermainstreaming: Dieses Kapitel definiert Gender Mainstreaming als Verfahren zur Verwirklichung von Geschlechtergerechtigkeit, beleuchtet seine Wurzeln in der Entwicklungspolitik und diskutiert kritische Einwände hinsichtlich ökonomischer Interessen und traditioneller Rollenbilder.

2 Ländervergleich: Der Hauptteil analysiert die unterschiedliche Umsetzung der Gleichstellungspolitik in Schweden und Deutschland, wobei soziale, politische und wirtschaftliche Faktoren sowie die Auswirkungen auf das Erwerbsleben und Familienmodelle detailliert gegenübergestellt werden.

3 Ausklang: Das Schlusskapitel resümiert, dass eine erfolgreiche Installation von Gender Mainstreaming stark von den bestehenden nationalen Wertesystemen abhängt und eine stärkere Einbeziehung beider Geschlechter erfordert.

Schlüsselwörter

Gleichstellung, Gender Mainstreaming, Schweden, Deutschland, Wohlfahrtsstaat, Geschlechtergerechtigkeit, Arbeitsmarkt, Familienpolitik, Gleichstellungsombudsmann, Sozialpolitik, Erwerbstätigkeit, Genderforschung, Teilhabe, Politikvergleich, Wertesystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Konzept des Gender Mainstreaming – also die Berücksichtigung der Geschlechterperspektive in allen gesellschaftlichen und politischen Prozessen – in zwei verschiedenen europäischen Wohlfahrtsstaaten, Schweden und Deutschland, umgesetzt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit beleuchtet die gesetzlichen Grundlagen, die institutionellen Umsetzungsinstanzen, die Rolle von Familienpolitik, die Arbeitsmarktintegration sowie den Einfluss kultureller Wertvorstellungen auf die Gleichstellungspolitik.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der nationalen Umsetzung der EU-Vorgaben zum Gender Mainstreaming aufzuzeigen und zu erklären, warum diese Prozesse in verschiedenen Ländern unterschiedlich erfolgreich verlaufen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet einen komparativen Ländervergleich, der auf einer Auswertung von Literatur, Statistiken und politischen Rahmenbedingungen basiert, um Unterschiede in den jeweiligen Politikprozessen und Sozialsystemen herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Gender Mainstreaming, eine Darstellung der EU-Vorgaben sowie eine detaillierte Analyse und einen tabellarischen Vergleich der schwedischen und deutschen Gleichstellungspolitik hinsichtlich Gesetzen, Abgabesystemen und Ergebnissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Gleichstellung, Gender Mainstreaming, wohlfahrtsstaatliche Strukturen, Arbeitsmarktbeteiligung, Familienmodelle und die kulturelle Prägung durch traditionelle bzw. sozialdemokratische Wertesysteme.

Warum wird Schweden oft als Vorzeigemodell bezeichnet?

Schweden gilt als Vorbild, da das Prinzip der Gleichstellung dort tief in den politischen und gesellschaftlichen Strukturen verwurzelt ist, das System einheitlicher agiert und die Erwerbstätigkeit von Frauen bei gleichzeitig starkem Einbezug von Vätern in die Elternzeit deutlich höher ist als in Deutschland.

Wie unterscheidet sich die deutsche Situation von der schwedischen?

In Deutschland zeigt sich laut Arbeit eine eher konservative, familienorientierte Struktur, in der Gleichstellung oft nur fragmentarisch umgesetzt wird und das Modell des männlichen Familienernährers trotz politischer Zielvorgaben weiterhin eine hohe Stabilität aufweist.

Welche Rolle spielt die Familie in der deutschen Gleichstellungspolitik?

Die Familie wird im deutschen System als Kernpunkt betrachtet, wobei die traditionelle Orientierung darauf laut Autorin häufig zu einer widersprüchlichen Politik führt, die einer konsequenten Geschlechtergleichstellung im Erwerbsleben entgegenstehen kann.

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Résumé des informations

Titre
Gleichstellung der Geschlechter auf Grundlage des Gender Mainstreaming
Sous-titre
Am Beispiel der Umsetzung in Schweden und Deutschland
Université
University of Applied Sciences Jena
Note
1,3
Auteur
Elisabeth Baar (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
19
N° de catalogue
V135775
ISBN (ebook)
9783640460236
Langue
allemand
mots-clé
Gleichstellung Geschlechter Grundlage Gender Mainstreaming Beispiel Umsetzung Schweden Deutschland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Elisabeth Baar (Auteur), 2009, Gleichstellung der Geschlechter auf Grundlage des Gender Mainstreaming, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135775
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Extrait de  19  pages
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