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Sozialmedizin - Fragen und Antworten

2. Fragenblock

Titel: Sozialmedizin - Fragen und Antworten

Ausarbeitung , 2021 , 9 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medizin - Sozialmedizin, Arbeits- und Berufsmedizin
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Ausarbeitung werden 10 Fragen zum Thema Sozialmedizin gestellt, welche anhand von Literatur beantwortet werden. Es geht unter anderem um Themen wie: Was sind die Aufgaben von SozialarbeiterInnen, ÄrztInnen, Pflegepersonal, Physio- und Ergo-TherapeutInnen, LogopädInnen?; Was sind die Hygieneanforderungen für Krankenhaus oder Rehaklinik?; Welche Kostenträger gibt es für Krankenhaus / Rehaklinik / Tagesstätte / ambulante Pflege / Einzelfallhilfe für psychisch Kranke / rechtliche Betreuung?; Welche Einteilungen auf dem Behindertenausweis gibt es?; Welche Aufgaben erfüllen der Sozialpsychiatrische Dienst und der Berliner Krisendienst in der Stadt Berlin?; Fürsorgepflicht und Datenschutz?; Rechtlicher Betreuung, wann und warum geschieht dies?; Psychische Erkrankungen medikamentenpflichtig und psychotherapiepflichtig?; Chronische Schizophrenie; Palliative Care

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Zweiter 10er Frageblock - Sozialmedizin

Frage 1: Sie arbeiten in einer Rehaklinik in multiprofessioneller Teamarbeit. Welche Berufsgruppen sind für folgende Aufgaben zuständig?

Frage 2: Sie arbeiten als SozialarbeiterIn an Ihrem ersten Arbeitstag in einem Krankenhaus oder einer Rehaklinik. Bezüglich der Hygieneanforderungen wenden Sie sich unverzüglich an wen, was ist dabei zu beachten?

Frage 3: Welche Versicherungen bzw. „staatlichen Stellen“ finanzieren Leistungen für Betroffene mit körperlichen und/oder psychischen Erkrankungen in den nachfolgenden Einrichtungen?

Frage 4: Welche Einteilungen auf dem Behindertenausweis gibt es (kurze Erläuterung dazu)?

Frage 5: Welche Aufgaben erfüllen der Sozialpsychiatrische Dienst und der Berliner Krisendienst in der Stadt Berlin und worin unterscheiden Sie sich?

Frage 6: Sie arbeiten in einer WG-Betreuung für chronisch psychisch Kranke. Was müssen Sie nun veranlassen – auch unter dem Aspekt der Fürsorgeverpflichtung und wie sieht es hier mit dem Datenschutz aus?

Frage 7: Menschen mit psychischen Erkrankungen werden in einigen Fällen unter „rechtlicher Betreuung“ durch Gerichte gestellt. Wann, warum und wie geschieht dies?

Frage 8: Warum sind manche psychischen Erkrankungen vornehmlich medikamentenpflichtig und andere psychische Erkrankungen eher psychotherapiepflichtig?

Frage 9: Ein Ihnen in der Sozialarbeit bekannter Klient ist chronisch schizophren erkrankt. Sie sind als SozialarbeiterIn beim Sozialpsychiatrischen Dienst beschäftigt. Was ist nun zu tun?

Frage 10: Definieren Sie „Palliative Care“ und was sind hierbei die Aufgaben für die Soziale Arbeit?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient der praxisorientierten Auseinandersetzung mit zentralen sozialmedizinischen und rechtlichen Fragestellungen im Kontext der Sozialen Arbeit, insbesondere bei der Begleitung von Menschen mit psychischen oder körperlichen Erkrankungen.

  • Multiprofessionelle Zusammenarbeit in der Rehabilitation
  • Hygienevorschriften und Infektionsschutz in medizinischen Einrichtungen
  • Finanzierungsmodelle im deutschen Gesundheits- und Sozialwesen
  • Grundlagen des Betreuungsrechts und des Behindertenausweises
  • Aufgaben und Abgrenzung von Krisendiensten und psychiatrischen Diensten
  • Ethische und rechtliche Herausforderungen bei Schweigepflicht und Fürsorge

Auszug aus dem Buch

Frage 1: Sie arbeiten in einer Rehaklinik in multiprofessioneller Teamarbeit. Folgende Berufsgruppen sind vertreten: SozialarbeiterInnen, ÄrztInnen, Pflegepersonal, Physio- und Ergo-TherapeutInnen, LogopädInnen. Ihr Klient ist ein chronisch schizophrener Patient mit einem ‚frischen‘ Schlaganfall, der nicht mehr schlucken – somit auch nicht seine Medikamente einnehmen kann. Er hat einen Führerschein. Welche Berufsgruppen sind für folgende Aufgaben zuständig?

Der/ die SozialarbeiterIn begleitet den Patient nach seinem Schlaganfall. Er/ Sie hat die Aufgabe beratende Gespräche zu führen und eventuell die Vermittlung zu anderen ÄrztInnen und Einrichtungen zu organisieren. Auch die Angehörigen werden einbezogen und beraten und unterstützt. ÄrztInnen machen überhaupt erstmal die Diagnose und sind dann für die Medikamentenvergabe und Behandlung zuständig. Da der Patient nicht schlucken kann, auf Grund seines Schlaganfalls, muss an diesem Punkt eine Lösung gefunden werden (eventuell Versorgung über flüssige Medikamente/ Tropf). Der/ die Arzt/ Ärztin wird dies festlegen. Das Pflegepersonal ist für die allgemeine Pflege des Patienten zuständig. Körperpflege, Hilfe beim Ankleiden und so weiter. PhysiotherapeutInnen sorgen für Beweglichkeit des Körpers. Bei einem Schlaganfall fallen eventuell bestimmte Körperfunktionen aus. Wie ja im Beispiel erwähnt kann der Patient nicht mehr schlucken. Tätigkeitsbereiche von LogopädInnen sind neben Sprache und Sprachtherapie, auch Schlucktherapie, er/ sie kann also dem Patienten dabei helfen seine Fähigkeit des Schluckens zu trainieren und wieder herzustellen. ErgotherapeutInnen helfen alltagsübliche Handlungsfähigkeiten, wie Autofahren, welche durch Krankheiten verloren gegangen sind, wieder zu erlangen. Das Ziel ist es dem Klient in Zukunft wieder eine gewisse Selbstständigkeit zu ermöglichen. (Vgl. Weinert 2022)

Zusammenfassung der Kapitel

Zweiter 10er Frageblock - Sozialmedizin: Dieses Kapitel behandelt zehn praxisrelevante Fragen der Sozialmedizin, die von der interdisziplinären Teamarbeit in Rehakliniken über Finanzierungsstrukturen bis hin zu speziellen Aufgaben wie der Palliativ-Care und rechtlichen Fragestellungen (Betreuungsrecht, PsychKG) reichen.

Schlüsselwörter

Sozialmedizin, Soziale Arbeit, Rehabilitation, Multiprofessionalität, Infektionsschutz, Kostenträger, Behindertenausweis, Sozialpsychiatrischer Dienst, Berliner Krisendienst, Fürsorgeverpflichtung, Datenschutz, Betreuungsrecht, Palliative Care, Medikation, Psychotherapie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich grundlegenden Fragen der sozialmedizinischen Praxis, um Sozialarbeitenden Sicherheit im Umgang mit medizinischen, rechtlichen und ethischen Fragestellungen im Berufsalltag zu geben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der interdisziplinären Zusammenarbeit, der Finanzierung von Hilfsangeboten, rechtlichen Rahmenbedingungen der Psychiatrie (PsychKG) und der beruflichen Ethik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Vermittlung von praxisnahem Wissen, um komplexe Situationen in der Sozialarbeit – etwa beim Umgang mit erkrankten Klienten oder in Krisensituationen – fachgerecht und rechtskonform beurteilen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Recherche aktueller Gesetze, SGB-Regelungen und fachlicher Definitionen, die in konkrete Fallbeispiele aus der Praxis transformiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zehn gezielte Fragen, die Themen wie Hygiene, Behindertenrecht, Kostenträgerschaft und die Abgrenzung von Beratungsdiensten detailliert analysieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Soziale Arbeit, Sozialmedizin, Kostenträger, Psychiatrie, Betreuungsrecht und interdisziplinäre Teamarbeit sind hierbei zentral.

Wie unterscheidet sich der Sozialpsychiatrische Dienst vom Berliner Krisendienst?

Während der Sozialpsychiatrische Dienst primär im Bereich Beratung, Vor- und Nachsorge zu regulären Bürozeiten tätig ist, bietet der Berliner Krisendienst eine rund-um-die-Uhr Erreichbarkeit für akute seelische Notlagen.

Wie ist die rechtliche Situation bei der Fürsorgeverpflichtung und Schweigepflicht für Sozialarbeiter?

Sozialarbeiter sind zu Verschwiegenheit verpflichtet, müssen sich jedoch bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung im Rahmen der Fürsorgeverpflichtung aktiv verhalten, um schwerwiegende Konsequenzen abzuwenden.

Welche Rolle spielt die Finanzierung bei unterschiedlichen sozialen Hilfsangeboten?

Die Finanzierung ist abhängig vom Hilfebedarf und dem Leistungsumfang, wobei je nach Setting (Klinik, Pflege, Teilhabe) unterschiedliche Kostenträger wie Kranken-, Rentenversicherungen oder Sozialhilfeträger in der Pflicht stehen.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sozialmedizin - Fragen und Antworten
Untertitel
2. Fragenblock
Hochschule
Evangelische Hochschule Berlin
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
9
Katalognummer
V1358400
ISBN (PDF)
9783346875594
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialmedizin
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Sozialmedizin - Fragen und Antworten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1358400
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Leseprobe aus  9  Seiten
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