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De-facto-Staat. State- und Nationbuilding am Fallbeispiel Berg-Karabach

Titel: De-facto-Staat. State- und Nationbuilding am Fallbeispiel Berg-Karabach

Bachelorarbeit , 2021 , 43 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Katarina Resch (Autor:in)

Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit mehr als drei Jahrzehnten kämpfen Berg-Karabach und Aserbaidschan erbittert um die Berg-Karabach-Region. Das innenpolitische Problem begann bereits in der Sowjetunion und im Zuge des Zerfalls des Einparteienstaats entwickelte sich dieser Konflikt massiv zu einer ethnisch-territorialen Auseinandersetzung.

Berg-Karabach, welches hierbei als ein nicht anerkannter Staat oder auch de-facto-Staat angesehen werden kann, verfolgt das grundlegende Ziel, sich von Aserbaidschan zu lösen, wobei Aserbaidschan die Region als eigenes Staatsterritorium betrachtet.

Generell verkörpern de-facto-Staaten staatsähnliche Gebilde mit beschränkter Völkerrechtsfähigkeit. Die Sezessions- beziehungsweise Separationsbewegungen, die sich daraus ergeben, stellen die internationale Stabilität und Ordnung, und damit die Staatengemeinschaft, vor ein Handlungsdilemma.

Damit sind die Chancen auf eine Unabhängigkeit für die de-facto-Staaten und somit auch für Berg-Karabach schwindend gering. Häufig werden diese von der Staatengemeinschaft als Herrschaftsverbände und Räume begrenzter Staatlichkeit angesehen, die eine Destabilisierungspolitik betreiben und damit die internationale Stabilitätsordnung gefährden.

Ziel ist es darzulegen und herauszuarbeiten, ob der de-facto-Staat Berg-Karabach State- und Nationbuilding Strukturen vorweisen kann oder nicht. Zudem wird die Frage beantwortet, ob Berg-Karabach mit diesen Strukturen im internationalen Weltgeschehen fortbestehen könnte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Vorgehensweise

2. Forschungsstand

3. Ansätze des State- und Nationbuilding
3.1 Strukturkriterien des Statebuilding
3.2 Strukturkriterien des Nationbuilding
3.3 De-facto-Staaten im post-sowjetischem Raum

4. Ursachen und Gründe des Berg-Karabach-Krieges 1992-1994 und die daraus resultierenden Kriegsfolgen

5. Analyse der Strukturkriterien für Berg-Karabach
5.1 Statebuilding in Berg-Karabach
5.2 Nationbuilding in Berg-Karabach

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein De-facto-Staat?

Ein De-facto-Staat ist ein Gebilde, das alle Merkmale eines Staates (Staatsvolk, Staatsgebiet, Staatsgewalt) aufweist, aber international nicht oder kaum anerkannt ist.

Worum geht es im Berg-Karabach-Konflikt?

Es handelt sich um einen ethnisch-territorialen Konflikt zwischen Armeniern in Berg-Karabach und Aserbaidschan, der bereits während des Zerfalls der Sowjetunion eskalierte.

Was versteht man unter Statebuilding in Berg-Karabach?

Statebuilding bezeichnet den Aufbau staatlicher Institutionen, Verwaltungsstrukturen und Sicherheitsapparate innerhalb des Territoriums.

Was ist der Unterschied zwischen Statebuilding und Nationbuilding?

Statebuilding fokussiert auf die institutionelle Infrastruktur, während Nationbuilding auf die Schaffung einer gemeinsamen Identität und eines Zusammenhörigkeitsgefühls abzielt.

Warum gefährden De-facto-Staaten die internationale Stabilität?

Da sie die territoriale Integrität anerkannter Staaten infrage stellen, führen sie oft zu langwierigen Konflikten und stellen die Staatengemeinschaft vor völkerrechtliche Dilemmata.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten  - nach oben

Details

Titel
De-facto-Staat. State- und Nationbuilding am Fallbeispiel Berg-Karabach
Hochschule
Universität Trier
Note
1,7
Autor
Katarina Resch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
43
Katalognummer
V1358492
ISBN (PDF)
9783346874658
ISBN (Buch)
9783346874665
Sprache
Deutsch
Schlagworte
De-facto-Staaten Berg-Karabach State- und Nationbuilding Drei-Elemente-Lehre Selbstbestimmungsrecht der Völker vs. territoriale Integrität Postsowjetsicher Raum frozen conflict
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katarina Resch (Autor:in), 2021, De-facto-Staat. State- und Nationbuilding am Fallbeispiel Berg-Karabach, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1358492
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  43  Seiten
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