Der erste Teil der Einsendeaufgabe beschäftigt sich mit digitalen Geschäftsprozessen. Dabei werden auch die Wertschöpfungsketten nach Porter und die Skalierbarkeit von digitalen Prozessen beleuchtet.
Im zweiten Teil werden digitale fachlich-technische Kompetenzen, die digitale Businesskompetenz sowie die digitale Fitness untersucht.
Der dritte Teil beschäftigt sich mit digitalen Prozessen in der Wertschöpfungskette und möglichen Hürden von digitalen Prozessen in Unternehmen.
Inhaltsverzeichnis
1 Textteil zu Aufgabe A
1.1 Digitale Geschäftsprozesse
1.2 Wertschöpfungsketten nach Porter
1.3 Skalierbarkeit von digitalen Prozessen
2 Textteil zu Aufgabe B
2.1 Digitale fachlich-technische Kompetenzen
2.2 Digitale Businesskompetenz
2.3 Digitale Fitness
3 Textteil zu Aufgabe C
3.1 Digitale Prozesse in der Wertschöpfungskette
3.2 Mögliche Hürden von digitalen Prozessen in Unternehmen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die grundlegenden Konzepte digitaler Geschäftsprozesse, identifiziert die notwendigen Kompetenzprofile für Mitarbeiter in einer transformierten Arbeitswelt und veranschaulicht die praktische Implementierung anhand eines fiktiven Start-up-Unternehmens.
- Definition und Charakteristika digitaler Geschäftsprozesse
- Analyse der Wertschöpfungskette nach Michael E. Porter
- Anforderungen an digitale Fach-, Business- und Fitness-Kompetenzen
- Strategische Einbindung von ERP-Systemen zur Prozessoptimierung
- Identifikation organisationaler Hürden und Erfolgsfaktoren bei der Digitalisierung
Auszug aus dem Buch
1.1 Digitale Geschäftsprozesse
„Die DIN EN ISO 9000:2015 definiert den Begriff „Prozess“ als einen Satz zusammenhängender oder sich gegenseitig beeinflussender Tätigkeiten, welche Eingaben zum Erzielen eines vorgesehenen Ergebnisses verwendet.“ (bitkom, 2016, S.5) Außerdem ist ein Prozess dadurch charakterisiert, dass er immer einen Input und einen Output erzeugt.
Innerhalb eines Unternehmens werden Geschäftsprozesse definiert als „die zusammenhängenden Folgen von Tätigkeiten, die in Unternehmen zur Erreichung der Unternehmens- bzw. Organisationsziele erledigt werden.“ (Staud, 2006, S. 4) Dabei besteht der betriebliche Leistungsumfang aus einer Vielzahl von einzelnen Prozessen, die dann durch ihre wechselseitigen Wirkungen aufeinander einen wirtschaftlichen Gesamtprozess erzeugen. (bitkom, 2016, S. 6)
Im Weiteren wurde der Begriff „Geschäftsprozess“ von anderen Autoren und Institutionen wie folgt definiert:
• "Wir definieren einen Unternehmensprozess als Bündel von Aktivitäten, für das ein oder mehrere unterschiedliche Inputs benötigt werden und das für den Kunden ein Ergebnis von Wert erzeugt." (Hammer, Champy & Künzel, 1994, S. 52)
• "Ein Prozess stellt eine logisch-zeitliche Struktur zwischen Aktivitäten dar. Ein Prozess wird durch ein oder mehrere Startereignisse ausgelöst, verbraucht Input und liefert ein oder mehrere Ergebnisse (Output). …" (European Association of Business Process Management EABPM, 2014, S. 519)
• "Ein Geschäftsprozess besteht aus der funktionsüberschreitenden Folge wertschöpfender Aktivitäten, die vom Kunden erwartete Leistungen erzeugen und die aus der Geschäftsstrategie und Geschäftszielen abgeleiteten Prozessziele erfüllen." (Schmelzer & Sesselmann, 2013, S.52)
Zusammenfassung der Kapitel
1 Textteil zu Aufgabe A: Definition und theoretische Einordnung von Geschäftsprozessen sowie Erläuterung der Wertschöpfungskette nach Porter und der Skalierbarkeit digitaler Geschäftsmodelle.
2 Textteil zu Aufgabe B: Untersuchung der notwendigen digitalen Kompetenzen von Mitarbeitern, unterteilt in fachlich-technische Fähigkeiten, Businesskompetenz und digitale Fitness.
3 Textteil zu Aufgabe C: Praktische Anwendung der Theorie am Beispiel der SmartMeal AG unter Darstellung der ERP-System-Integration und möglicher Hürden bei der Prozessdigitalisierung.
Schlüsselwörter
Digitalisierung, Geschäftsprozesse, Wertschöpfungskette, Porter, ERP-System, digitale Kompetenzen, Skalierbarkeit, Industrie 4.0, Prozessorganisation, SmartMeal, Transformation, Automatisierung, Wettbewerbsvorteil, Change-Management, IT-Systeme.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Transformation von Unternehmen, insbesondere mit der Optimierung von Geschäftsprozessen und der notwendigen Weiterentwicklung von Mitarbeiterkompetenzen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Definition digitaler Prozesse, die strategische Analyse von Wertschöpfungsketten sowie die Anforderungen an das Personalmanagement im digitalen Zeitalter.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch digitale Prozesse Wertschöpfung steigern, Wettbewerbsvorteile erzielen und welche Anforderungen dabei an die Organisation und das Humankapital gestellt werden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Modelle und überträgt diese in einem Praxistransfer auf das fiktive Unternehmen SmartMeal AG.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Prozessen und Kompetenzen sowie eine konkrete Fallstudie zur Implementierung eines ERP-Systems mit dessen Chancen und Risiken.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Digitalisierung, Wertschöpfungskette, ERP-Integration, digitale Kompetenz und prozessorientierte Organisation beschreiben.
Warum ist das gewählte Unternehmensbeispiel SmartMeal AG relevant?
Das Start-up dient als praxisorientiertes Anschauungsobjekt, um die Vorteile digitaler Echtzeitprozesse in der Lebensmittelbranche sowie die Notwendigkeit von Smart Sourcing und Logistikoptimierung zu verdeutlichen.
Was sind die größten Hürden bei der Digitalisierung laut dieser Arbeit?
Die Arbeit identifiziert insbesondere den hohen Koordinationsbedarf, die Notwendigkeit einer klaren Prozessdefinition, die Widerstände in alten Hierarchien und die Anforderung an ständige Weiterbildung als zentrale Herausforderungen.
Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die tägliche Arbeit des Personals?
Sie erfordert neue, interdisziplinäre Kompetenzen, eine höhere Eigenverantwortung, den sicheren Umgang mit IT-Tools und eine ausgeprägte Agilität, um auf dynamische Marktveränderungen reagieren zu können.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2022, Digitale Geschäftsprozesse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1358870