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Der Gott JHWH. Die Entwicklung von einem Wettergott hin zu einem monotheistischen Gottesbildes im Kontext des alten Orients

Título: Der Gott JHWH. Die Entwicklung von einem Wettergott hin zu einem monotheistischen Gottesbildes im Kontext des alten Orients

Trabajo , 2022 , 20 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Master of Arts Alexander Grüder (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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In dieser Arbeit wird die Herkunft des Glaubens an den Gott JHWH im Kontext des alten Orients untersucht. Es wird untersucht, ob JHWH eine lokal entstandene Gottheit in Palästina ist oder ob sie möglicherweise von Einwanderern "importiert" und angepasst wurde. Es gibt verschiedene wissenschaftliche Thesen zur Entstehung des JHWH-Glaubens Israels, die sich auf biblische und archäologische Quellen stützen. Der erste Teil der Arbeit betrachtet wichtige archäologische Befunde, während der zweite Teil diese Befunde mit biblischen Aussagen vergleicht. Im dritten Teil wird untersucht, ob die Entwicklung des Gottes Israels von Wettergottheiten, insbesondere dem "Baal-Hadad-Typus", beeinflusst wurde. Schließlich wird im Zusammenhang mit der Wettergott-These ein Blick auf die Entwicklung hin zum monotheistischen Gott geworfen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Archäologische Befunde

1.1 Baal-Zyklus

1.2 Ebla

1.3 Ältester Beleg für JHWH – Soleb und Amara West

1.4 Mescha-Stele

2. Biblische Befunde zur Herkunft JHWH´s

2.1 Offenbarung im brennenden Dornbusch

2.2 JWHW ein Edomitischer Gott

2.3 El-Schaddai

3. JWHW ein Wettergott des Baal-Typus?

3.1 Kongruenzen zwischen JHWH und Wettergott des Baal-Hadad-Typus

3.2 Norden oder Süden? – Die Streitfrage

3.3 JHWH – Ein Wettergott wird zum Nationalgott

Fazit

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die Arbeit untersucht die religionsgeschichtliche Herkunft des Gottes JHWH und analysiert, wie sich dessen Charakter von einem Wettergott hin zu einem monotheistischen Gottesbild im altorientalischen Kontext entwickelt hat.

  • Archäologische Nachweise für den Namen JHWH in der Spätbronzezeit.
  • Biblische Überlieferungen und deren Verhältnis zu historischen Befunden.
  • Vergleichende Analyse von JHWH zu Wettergottheiten des Baal-Hadad-Typus.
  • Die Transformation zum Nationalgott durch Solarisierung und machtpolitische Prozesse.

Auszug aus dem Buch

1. Archäologische Befunde

Ein wichtiger archäologischer Fund sind die spätbronzezeitlichen Texte auf Tonscherben aus Ugarit/Ras-Sˇamra in den Jahren 1931/1932, welche nicht nur für die biblische Forschung eine unfassbare Bedeutung hatten, sondern für die Archäologie insgesamt. Zum ersten Mal wurde eine westsemitische Sprache in Keilschrift entziffert, welche zudem wichtige Belege über Riten, Mythen und Epen liefert. Außerdem werden Götternamen wie El, Baal und Aschera, die im AT erwähnt werden, mit diesen Texten belegt.

Es gibt hierbei Autoren, darunter Johannes C. de Moor, die die These vertreten, dass in den zerbrochenen Tonscherben des sogenannten Baal-Zyklus der Name JHWH in Bruchstücken „jw“ herauszulesen sei. Damit stehe „jw“ für JHWH den Gott der Apriu-Streiter. Die Annahme, dass auf diesen Tonscherben mit der Signatur KTU 1.1 IV 14 der Name JHWH, wenn auch nur bruchstückhaft zu finden sei, ist jedoch sehr umstritten, da nur noch Fragmente vorhanden sind und die These somit zu spekulativ sei. Diese Annahme vertreten sowohl Bob Becking als auch Szabolcs-Ferencz Kató.

Somit kann davon ausgegangen werden, dass der Baal-Zyklus keinen direkten Hinweis auf JHWH gibt. Allerdings kann der Fund indirekt einen Hinweis auf die Theologie geben, die die spätere JHWH-Verehrung beeinflusst hat; sie zeigt die religionsgeschichtliche Entwicklung. Denn der Baal-Zyklus hat das Hauptmotiv des Königtums der Götter; alle anderen Motive sind dabei untergeordnet. Dabei ist jedoch zu beachten, „[…] daß es nicht allein um das Königtum Baals und nicht um die Entstehung, sondern um die permanente Wirkung des Königtums der Götter geht.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Archäologische Befunde: Dieses Kapitel prüft archäologische Quellen wie den Baal-Zyklus, Funde in Ebla, Inschriften aus Soleb und Amara West sowie die Mescha-Stele auf Hinweise zum Gottesnamen JHWH.

2. Biblische Befunde zur Herkunft JHWH´s: Hier werden zentrale biblische Texte wie die Offenbarung am brennenden Dornbusch, edomitische Ursprungstheorien und die Bedeutung des Titels El-Schaddai kritisch betrachtet.

3. JWHW ein Wettergott des Baal-Typus?: Das Kapitel untersucht Gemeinsamkeiten zwischen JHWH und Wettergottheiten, diskutiert die Herkunftsdebatte zwischen Nord- und Südtheorie und analysiert die Entwicklung zum Nationalgott.

Schlüsselwörter

JHWH, Wettergott, Baal-Zyklus, Altes Testament, Religionsgeschichte, Monotheismus, Archäologie, Soleb, Mescha-Stele, Edom, Solarisierung, Nationalgott, Kanaana, Exegese, Historisch-kritische Methode.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Herkunft und die religionsgeschichtliche Entwicklung der Gottesfigur JHWH im Kontext des Alten Orients.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Arbeit umfasst archäologische Belege aus der Spätbronzezeit, biblische Traditionsgeschichten und den religionsgeschichtlichen Vergleich mit zeitgenössischen Wettergottheiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Klärung, ob und wie die Entwicklung vom Wettergott hin zu einem monotheistischen Gottesbild durch das kulturelle Umfeld des alten Palästinas beeinflusst wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die historisch-kritische Exegese sowie eine vergleichende Analyse von archäologischen Funden (Epigraphik) und biblischen Textzeugnissen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil erörtert archäologische Funde, biblische Texte zur Herkunft JHWHs und untersucht kritisch die Hypothese einer Verbindung zum Baal-Hadad-Göttertyp.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie JHWH, Wettergott, archäologische Befunde, Monotheismus und religionsgeschichtliche Transformation geprägt.

Welchen Stellenwert nimmt die "Südtheorie" in den Untersuchungen ein?

Die Südtheorie verortet den Ursprung JHWHs in Edom bzw. Seir, was durch biblische Theophanietexte und archäologische Zeugnisse bei Soleb und Amara West gestützt wird.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Mescha-Stele für die Forschung?

Die Mescha-Stele wird als wichtiger Beleg für die politische Größe Moabs und als einer der frühesten Belege für die Verbindung zwischen JHWH und dem Nordstaat Israel hervorgehoben.

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Detalles

Título
Der Gott JHWH. Die Entwicklung von einem Wettergott hin zu einem monotheistischen Gottesbildes im Kontext des alten Orients
Universidad
University of Münster  (Seminar für Exegese des Alten Testaments)
Calificación
2,0
Autor
Master of Arts Alexander Grüder (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
20
No. de catálogo
V1359195
ISBN (PDF)
9783346876959
ISBN (Libro)
9783346876966
Idioma
Alemán
Etiqueta
Alter Orient Altes Testament JHWH Gott Wettergott Archäologie Israel Monotheismus Polytheismus Gottesbild
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Master of Arts Alexander Grüder (Autor), 2022, Der Gott JHWH. Die Entwicklung von einem Wettergott hin zu einem monotheistischen Gottesbildes im Kontext des alten Orients, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1359195
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