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Die Augustiner-Eremiten in der Stadt Würzburg

Von der Gründung 1262 bis zum Bauernkrieg 1525

Titre: Die Augustiner-Eremiten in der Stadt Würzburg

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 25 Pages , Note: 2

Autor:in: Fabian Rühle (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Diese Hausarbeit behandelt, ausgehend vom Hauptseminar „Luthers Orden. Die Augustiner-Eremiten zwischen späten Mittelalter und Reformation“ von Herrn Prof. Dr. Bünz, das Leben der Augustiner-Eremiten in der Stadt Würzburg. Als Zeitraum für die Betrachtung dieser Thematik bietet sich der Abschnitt von der Gründung des Konvents 1262 bis zum Ausbruch des Bauernkrieges in Würzburg 1525 an, da mit diesem Einschnitt die Reformation und die sie begleitenden Ubruhen das Leben im Konvent stark einschränkten und ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Kloster seinen Lauf nahm.
In dieser Arbeit soll das Leben und Wirken der Augustiner-Eremiten in der Stadt Würzburg, sowie die Beziehungen zwischen dem Kloster und der Stadtbevölkerung dargestellt werden. Es ist zu fragen, welche Stellung die Augustiner in der Seelsorge in Konkurrenz zur Stadtpfarrei einnahmen, woher die Gelder und übrigen Mittel zum Aufbau des Klosters stammten und in welchen Punkten es vielleicht Unstimmigkeiten mit der Verwaltung oder mit den Bürgern der Stadt gegeben haben mag.
Die Quellenlage für solch eine Untersuchung beschränkt sich weitestgehend, wie für das Mittelalter typisch, auf Urkunden. Die wichtigste Quellensammlung für diese Hausarbeit bildet daher, die bereits oben erwähnten, „Urkunden und Regesten zur Geschichte der Augustinerklöster in Würzburg und Münnerstadt“ die von Adolar Zumkeller erarbeitet wurde. Darin versammelt sind u. a. alle Urkunden über die Konvente in Würzburg und Münnerstadt, die sich im Augustiner-Archiv in Würzburg befinden.
Die Darstellung beginnt mit der Gründung und dem Aufbau des Klosters in Würzburg, um eine Grundlage für das darauf folgende zu bilden. Diese Frühzeit des Klosters in Würzburg lohnt sich besonders zu untersuchen, da hier deutlich wird, unter welchen Bedingungen die Brüder in Würzburg Fuß fassen konnten und wie der Stadtklerus und die Bürger gegenüber dem Konvent eingestellt waren und sich dieses Verhältnis im Laufe der Zeit entwickelte.
Für die Zeit nach der Gründung und dem Aufbau des Klosters, dem 14. und 15. Jahrhundert, stehen dann die seelsorgerische Tätigkeit der Augustiner-Eremiten im Mittelpunkt der Untersuchung. Dies umfasst auch die Einrichtung von Bruderschaften im Kloster, das Verhältnis zum Stadtklerus und kleinere Streitigkeiten bzw. Berührungspunkte mit der Würzburger Bürgerschaft.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Die Gründung und der Bau des Augustiner-Eremiten Klosters in Würzburg

I.1 Gründungsgeschichte, compositio und die Gunst der Würzburger Bischöfe

I.1 Der Bau des Klosters

II. Seelsorgerische Tätigkeiten

II.1. Vermächtnisse zu Gunsten des Klosters

II.2. Beisetzungen in der Klosterkirche

II.3. Das Verhältnis zum Stadtklerus im 14. und 15. Jahrhundert

II.4. Die Gründung von Bruderschaften

III. Beziehungen zwischen den Bürgern und dem Rat der Stadt Würzburg und den Augustiner-Eremiten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Leben und Wirken der Augustiner-Eremiten in Würzburg im Zeitraum von der Klostergründung im Jahr 1262 bis zum Ausbruch des Bauernkrieges 1525. Dabei wird insbesondere die Interaktion zwischen dem Konvent, dem Stadtklerus und der städtischen Bevölkerung beleuchtet, um die soziale Einbettung und die seelsorgerische Rolle des Ordens in der Stadt zu analysieren.

  • Gründungsgeschichte und bauliche Entwicklung des Würzburger Konvents.
  • Konkurrenzverhältnisse zur städtischen Pfarrei und rechtliche Auseinandersetzungen um Beichtrechte.
  • Die Rolle von Stiftungen, Vermächtnissen und Bestattungen als Ausdruck der Verbundenheit.
  • Die Etablierung und Bedeutung von Bruderschaften in der Klosterkirche.
  • Beziehungen zum Stadtrat und die Konflikte um städtische Infrastruktur wie Wehrtürme.

Auszug aus dem Buch

I.1 Gründungsgeschichte, compositio und die Gunst der Würzburger Bischöfe

Die Geschichte des Augustiner-Eremiten Klosters in Würzburg beginnt mit einer Urkunde vom 23. Dezember 1262, in der Iringus von Hohenberg, Bischof von Würzburg, dem Provinzial der Augustiner-Eremiten, Bruder Guido Salanus de Stagia, erlaubt in der Stadt oder Diözese Würzburg Oratorium und Kloster zu errichten. Diese Erlaubnis vom Bischof war jedoch keine Selbstverständlichkeit, sondern beruhte auf einem Versprechen, dass der Bischof dem Protektor des Augustiner-Eremiten Ordens (conservator fratrum heremitarum totius ordinis beati Augustini) Kardinal Richard Annibaldi von Sankt Angeli gegeben hatte, weil dieser einen Streit zwischen Iringus und dem Bischof Heinrich von Speyer geschlichtet hatte.

Iringus kam seinem Versprechen jedoch nicht sofort nach, so dass Bruder Guido, als er im Dezember 1262 nach Würzburg kam, ein Schreiben des Kardinals mitbrachte, in dem dieser den Bischof an sein Versprechen erinnerte und um die Erlaubnis zur Gründung eines Klosters bat. Dieser Vorgang geht aus dem Text der Gründungsurkunde hervor, in der Bischof Iringus schreibt: „Cum nobis existentibus in Romana curia pro ecclesie nostre negotiis venerabilis pater dominus Richardus, sancti Angeli dyaconus cardinalis, ordinem vestrum in pluribus commendatum nobis commiserit promovendum et cum de novo super eodem nobis suas direxerit litteras continents, ut de loco ordini vesteo in civitate vel dyocesi congruo providere curemus.”

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert den zeitlichen Rahmen der Untersuchung und reflektiert die Forschungslage sowie die Quellenbasis der Arbeit.

I. Die Gründung und der Bau des Augustiner-Eremiten Klosters in Würzburg: Dieses Kapitel behandelt die Entstehung des Konvents, die rechtlichen Voraussetzungen durch die "compositio" und die schrittweise bauliche Erweiterung der Anlage.

II. Seelsorgerische Tätigkeiten: Hier wird der Fokus auf die soziale Integration des Ordens durch Stiftungen, Beisetzungen, das Verhältnis zum Stadtklerus und die Gründung von Bruderschaften gelegt.

III. Beziehungen zwischen den Bürgern und dem Rat der Stadt Würzburg und den Augustiner-Eremiten: Das Kapitel analysiert die punktuellen Konflikte mit dem Stadtrat, wie etwa beim Abriss eines Wehrturms, und die allgemeine bürgerliche Akzeptanz des Klosters.

Schlüsselwörter

Augustiner-Eremiten, Würzburg, Mittelalter, Seelsorge, Klosterbau, Stiftungen, Bruderschaften, Stadtklerus, Bettelorden, Compositio, Reformation, Bauernkrieg, Urkunden, Stadtbevölkerung, Klösterliche Observanz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte des Augustiner-Eremiten-Klosters in Würzburg von seiner Gründung im Jahr 1262 bis zum Jahr 1525.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Im Fokus stehen die Gründungsgeschichte, das Wirken in der Seelsorge, die Beziehungen zur Stadtbevölkerung und dem Rat sowie die Konkurrenz zum bestehenden Stadtklerus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Einfluss des Konvents in Würzburg aufzuzeigen und zu analysieren, wie sich das Verhältnis zwischen den Mönchen, dem Klerus und den Bürgern im Laufe der Zeit entwickelte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer historischen Quellenanalyse, insbesondere der Auswertung von Urkunden und Regesten aus der genannten Epoche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Baugeschichte, die seelsorgerische Tätigkeit durch Stiftungen und Bruderschaften sowie die politische Interaktion mit dem städtischen Rat.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Augustiner-Eremiten, Seelsorge, Mendikantenklöster und spätmittelalterliches Würzburg charakterisiert.

Welche Rolle spielte die "compositio" für den Orden?

Die "compositio" war ein rechtlicher Vertrag, der den Augustiner-Eremiten anfangs strenge Auflagen machte, um die Privilegien des ansässigen Stadtklerus zu schützen.

Wie war das Verhältnis zwischen dem Konvent und dem Stadtrat?

Obwohl es zu Konflikten kam, etwa um einen Wehrturm, entwickelte sich das Verhältnis nach der Klärung dieser Streitigkeiten zu einer weitgehend guten und kooperativen Beziehung.

Warum waren Bruderschaften für das Kloster bedeutend?

Bruderschaften waren ein Ausdruck der Frömmigkeit, förderten den öffentlichen Gottesdienst und leisteten regelmäßige finanzielle Beiträge zum Unterhalt des Konvents.

Was zeigt die hohe Zahl an Stiftungen von auswärtigen Laien?

Dies belegt, dass die seelsorgerische Arbeit der Würzburger Augustiner eine überregionale Ausstrahlung besaß und auch außerhalb der Stadtmauern hohes Ansehen genoss.

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Résumé des informations

Titre
Die Augustiner-Eremiten in der Stadt Würzburg
Sous-titre
Von der Gründung 1262 bis zum Bauernkrieg 1525
Université
University of Leipzig  (Historisches Seminar)
Cours
Luthers Orden. Die Augustiner-Eremiten zwischen späten Mittelalter und Reformation
Note
2
Auteur
Fabian Rühle (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
25
N° de catalogue
V135931
ISBN (ebook)
9783640439577
ISBN (Livre)
9783640439560
Langue
allemand
mots-clé
Augustiner-Eremiten Würzburg Bettelorden Ordensgeschichte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Fabian Rühle (Auteur), 2008, Die Augustiner-Eremiten in der Stadt Würzburg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135931
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Extrait de  25  pages
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