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Die Pressepolitik der Sowjetischen Besatzungszone im Vergleich mit der westalliierten Pressepolitik

Titre: Die Pressepolitik der Sowjetischen Besatzungszone im Vergleich mit der westalliierten Pressepolitik

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 21 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Martin Weißenborn (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - Après-guerre, La Guerre froide
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Résumé Extrait Résumé des informations

Beim Wiederaufbau des deutschen Pressewesens spielten die Besatzungsmächte eine zentrale, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle. Dabei fällt auf, dass sich in der DDR und in der Bundesrepublik Deutschland sehr unterschiedliche Presselandschaften entwickelten. In diesem Zusammenhang kann das Pressewesen in der DDR durch die Schlagworte Zensur, Zentralismus und Lenkung, das der Bundesrepublik Deutschland durch Pluralismus, Meinungsfreiheit und Intersubjektivität gekennzeichnet werden. Im Rahmen der vorliegenden Hausarbeit soll nun untersucht werden, ob die unterschiedliche Entwicklung des Pressewesens in den beiden deutschen Staaten schon durch die Besatzungsmächte angelegt war, oder ob sie durch die späteren Entwicklungen in den deutschen Staaten geprägt wurde. Dabei soll auf folgende Untersuchungskategorien zurückgegriffen werden:

1. Existenz und Aufgabe der Heeresgruppenblätter.
2. Erstausgabe und Aufgabe der Zonenzeitungen.
3. Datum der Etablierung und Konzepte von Lizenzzeitungen sowie die Genehmigung von Parteizeitungen als Zeichen für Pluralismus und Meinungsfreiheit.
4. Existenz und Abschaffung der Zensur.
5. Entnazifizierung des Pressesektors.
6. Beendigung der Phase der Lizenzpresse.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Alliierte Planungen vor Kriegsende

3 Konkrete Maßnahmen in den einzelnen Besatzungszonen

3.1 Die amerikanische Besatzungszone

3.2 Die britische Besatzungszone

3.3 Die französische Besatzungszone

3.4 Die sowjetische Besatzungszone

4 Ergebnisse

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit untersucht die Entwicklung des deutschen Pressewesens in den verschiedenen Besatzungszonen nach 1945. Dabei wird analysiert, inwieweit die unterschiedliche Ausgestaltung der Presselandschaften in der späteren DDR und der Bundesrepublik durch die jeweilige Besatzungspolitik vorgeprägt war oder sich erst aus späteren Entwicklungen ergab.

  • Vergleich der Pressepolitik aller vier Besatzungszonen
  • Analyse von Heeresgruppen- und Zonenzeitungen
  • Untersuchung der Lizenzierungsverfahren und Parteizeitungen
  • Bewertung von Zensurpraktiken und Medienkontrolle
  • Vergleich der Entnazifizierungsmaßnahmen im Pressebereich

Auszug aus dem Buch

3 Konkrete Maßnahmen in den einzelnen Besatzungszonen

In Ergänzung des Gesetzes Nr. 191 erließ die amerikanische Militärregierung die Direktive JCS 1067. Diese besagte, dass Deutschland nicht zum Zwecke seiner Befreiung besetzt worden sei, sondern als ein besiegter Feindstaat. Entsprechendes Ziel sei die Durchsetzung alliierter Absichten. Um die einzelnen Dienststellen auf diese Situation vorzubereiten, bedurfte es detaillierter Anweisungen. Gemeinsam mit den Briten veröffentlichten die Amerikaner daher das Handbuch für die Kontrolle der deutschen Informationsdienste. Dieses Handbuch bezog sich auf das Gesetz Nr. 191, welches folgende drei Phasen vorsah: 1. Das Verbot aller deutscher Medien. 2. Die Verbreitung alliierter Medien. 3. Der Übergang von alliierten Medien zu lizenzierten deutschen Medien unter alliierter Kontrolle.

Die Intension dieser Phasen bestand darin, zunächst erst einmal alle deutschen Blätter vom Markt verschwinden zu lassen, um die Deutschen von nationalsozialistischer Propaganda zu 'reinigen'. Zeitgleich sollte mit der Auswahl geeigneter Redakteure und Verleger begonnen werden. Ziel dieser Lizenzpolitik war neben der Erziehung zur Demokratie auch eine bewusste Förderung des Föderalismus, indem zuerst lokale und regionale Presseorgane geschaffen wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der unterschiedlichen Presselandschaften in den deutschen Staaten und Darstellung der Untersuchungskategorien.

2 Alliierte Planungen vor Kriegsende: Darstellung des gesetzlichen Rahmens für das Pressewesen nach der Kapitulation und der unterschiedlichen Zielsetzungen der Besatzungsmächte.

3 Konkrete Maßnahmen in den einzelnen Besatzungszonen: Detaillierte Analyse der Pressepolitik, Lizenzierungsverfahren, Zensur und Entnazifizierung in der amerikanischen, britischen, französischen und sowjetischen Besatzungszone.

4 Ergebnisse: Synthese der Untersuchungsergebnisse, die zeigt, dass sich die Pressepolitik nicht in ein bloßes Ost-West-Schema einordnen lässt, sondern eine jeweils eigene Ausgestaltung durch die Besatzungsmächte erfahren hat.

Schlüsselwörter

Pressepolitik, Besatzungszonen, Alliierte, Lizenzzeitungen, Zensur, Nachkriegszeit, Entnazifizierung, Medienkontrolle, SBZ, Bundesrepublik, Pressegeschichte, Presseoffiziere, Heeresgruppenblätter, Demokratisierung, Zeitungslandschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Pressepolitik der vier Besatzungsmächte in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und vergleicht deren Maßnahmen beim Wiederaufbau des Pressewesens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Lizenzierung von Zeitungen, die verschiedenen Formen der Zensur sowie die Entnazifizierung von Journalisten und Verlegern in den jeweiligen Zonen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist herauszufinden, ob die grundlegend unterschiedlichen Entwicklungen der Presselandschaften in der späteren DDR und der Bundesrepublik bereits durch die Maßnahmen der Besatzungsmächte angelegt waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine vergleichende Analyse der Pressepolitik anhand spezifischer Untersuchungskategorien wie Lizenzvergabe, Zensurpraxis und Entnazifizierung in den vier Besatzungszonen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der alliierten Vorplanungen sowie eine detaillierte Analyse der konkreten Maßnahmen der US-amerikanischen, britischen, französischen und sowjetischen Besatzungsmächte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Pressepolitik, Lizenzzeitungen, alliierte Besatzung, Zensur, Entnazifizierung, Medienkontrolle und die historische Entwicklung in den vier Besatzungszonen.

Wie unterschieden sich die Alliierten bei der Entnazifizierung der Presse?

Während die Amerikaner sehr strenge und teilweise absurde Auswahlkriterien anwandten, agierten die Briten pragmatischer und die Franzosen eher oberflächlich, wobei in der sowjetischen Zone die Säuberung stärker der politischen Umgestaltung diente.

Welche Rolle spielte die Sowjetische Besatzungszone im Vergleich?

Die sowjetische Zone zeichnete sich durch eine frühzeitige und umfassende Vorbereitung aus, wobei das Ziel der Medienkontrolle durch eine stringente politische Lenkung verfolgt wurde, was sich in einer langfristigen sozialen Umstrukturierung niederschlug.

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Résumé des informations

Titre
Die Pressepolitik der Sowjetischen Besatzungszone im Vergleich mit der westalliierten Pressepolitik
Université
http://www.uni-jena.de/  (Historisches Institut)
Cours
Seminar: Aufklärung oder Volkserziehung? Medienpolitik und Öffentlichkeit im 19. und 20. Jahrhundert
Note
1,7
Auteur
Martin Weißenborn (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
21
N° de catalogue
V135981
ISBN (ebook)
9783640440092
ISBN (Livre)
9783640440146
Langue
allemand
mots-clé
Pressepolitik Sowjetischen Besatzungszone Vergleich Pressepolitik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martin Weißenborn (Auteur), 2009, Die Pressepolitik der Sowjetischen Besatzungszone im Vergleich mit der westalliierten Pressepolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135981
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Extrait de  21  pages
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