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Hausbesuche als Methode in der Sozialen Arbeit

Titel: Hausbesuche als Methode in der Sozialen Arbeit

Hausarbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Evamaria Rixen (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf den nachfolgenden Seiten dieser Hausarbeit wird das Thema Hausbesuche als Methode in der Sozialen Arbeit behandelt. Einleitend dazu wird von der Autorin ein Einstieg in die Problemstellung gewährleistet. Die damit einhergehende Relevanz wird ebenfalls benannt. Weitergehend wird die Fragestellung dieser Arbeit und die daraus resultierenden Folgefragen dargestellt. Um die Einleitung abzurunden, erfolgt ein Blick auf die Zielsetzung der Arbeit und die dafür genutzte Vorgehensweise.

Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, durch Literaturrecherche und Gegenüberstellung von Erkenntnissen der Literatur im Hauptteil ein besseres Verständnis für die Methodik zu erhalten. Weitergehend soll dieser Prozess zur Beantwortung der Forschungs- sowie der Folgefragen führen. Diese wird im Fazit des Schlussteiles in Kapitel 3 zu finden sein. Nach Möglichkeit wird von der Autorin im Anschluss ebenfalls ein Ausblick für die Methode innerhalb der Profession gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. HAUSBESUCHE

2.1 GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG VON HAUSBESUCHEN

2.2 ANLÄSSE UND RECHTLICHE GRUNDLAGEN DER METHODIK

2.3 DILEMMATA UND AMBIVALENZEN

2.4 KONZEPTE VON HAUSBESUCHEN

2.5 VORSCHLAG FÜR DIE ENTWICKLUNG VON HAUSBESUCHSKONZEPTEN

3. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Methode des Hausbesuchs in der Sozialen Arbeit, um die damit verbundenen fachlichen Herausforderungen zu identifizieren und den Grad der Standardisierung in der praktischen Anwendung zu analysieren. Ziel ist es, durch eine Literaturrecherche und Gegenüberstellung von Erkenntnissen ein besseres Verständnis für das Instrument zu generieren, um Ansätze für eine fundiertere Konzeptentwicklung aufzuzeigen.

  • Historische Herleitung des Hausbesuchs von den "Friendly Visitors" bis zur heutigen Zeit
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Anlassbezogenheit als Interventionsinstrument
  • Spannungsfelder wie Hilfe versus Kontrolle sowie Nähe versus Distanz
  • Notwendigkeit und Mangel an einheitlichen, institutionsübergreifenden Standards
  • Strukturierungsvorschläge für die Planungs-, Durchführungs- und Nachbereitungsphasen

Auszug aus dem Buch

2.3 Dilemmata und Ambivalenzen

Die genannten Anlässe für einen Hausbesuch sind so vielfältig, wie die individuell konkreten Umstände während des Hausbesuches. Allerdings lässt sich auch bei Hausbesuchen immer wieder die „Dilemmastruktur Sozialer Arbeit“ erkennen, die Paradoxien und ein Ungleichgewicht während der Anwendung der Methode erschafft (vgl. Hansen, 2010, S 166). Eine Besonderheit dieses Setting ist der damit verbundene Rollenwechsel: Die Fachkraft wird zum Gast und das Klientel zu Gastgebern. Die damit verbundenen Herausforderungen und Ambivalenzen werden in diesem Kapitel aufgezeigt. (Urban-Stahl et al., 2017).

Eine sorgfältige Untersuchung des Problems zeigt jedoch deutlich, dass Hausbesuche sowohl für Fachleute als auch für KlientInnen Herausforderungen und Unsicherheiten abbilden und daraus ebenfalls eine Verletzung der Privatsphäre der KlientInnen miteinhergeht (ebd.). Auf emotionaler und rechtlicher Ebene. Das eigene Zuhause ist ein Zufluchtsort und bedeutet für die meisten Menschen ein Gefühl der Sicherheit. Wer sich dort aufhält, entscheiden in der Regel die Bewohner (vgl. Simmons-Kaiser, 1969).

Artikel 13 des Grundgesetzes untermauert diese Annahme.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung steckt das Thema Hausbesuche ab, begründet die Relevanz der Forschungsfrage nach Standardisierungen und Herausforderungen und erläutert die methodische Vorgehensweise.

2. HAUSBESUCHE: Dieses Hauptkapitel beleuchtet die historische Entwicklung, die rechtlichen Grundlagen und die vielfältigen Anlässe des Hausbesuchs, bevor es die typischen Dilemmata, den Mangel an einheitlichen Konzepten und konkrete strukturierende Vorschläge zur Verbesserung der Praxis diskutiert.

3. FAZIT: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, betont die Diskrepanz zwischen der Praxissituation und den fehlenden Standards und fordert zukünftige Forschung sowie eine systematisierte Konzeptentwicklung in der Profession.

Schlüsselwörter

Hausbesuche, Soziale Arbeit, Hilfe und Kontrolle, Kinderschutz, Standardisierung, Privatsphäre, Rollenwechsel, Methodenentwicklung, Konzeptbildung, professionelle Distanz, Praxisreflexion, Fachkraft-Klienten-Beziehung, Beratung, Interventionsinstrument, Sozialraumorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Hausbesuch als professionelle Methode der Sozialen Arbeit, hinterfragt dessen aktuellen Stellenwert sowie die damit verbundenen Herausforderungen für Fachkräfte und Adressaten.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Hausbesuche, die rechtlichen Grundlagen, die inhärenten Konflikte wie "Hilfe versus Kontrolle" und das Fehlen von einheitlichen, verbindlichen Konzepten für die Praxis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fokussiert auf die Forschungsfrage: "Welche Herausforderungen bringen Hausbesuche mit sich und wie standartisiert gestaltet sich die Methode in der Praxis?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche, eine Gegenüberstellung existierender Erkenntnisse und die Analyse bestehender Studien, um ein besseres Verständnis für die Methodik zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einbettung, die rechtliche Erörterung der Anlässe, die kritische Auseinandersetzung mit Dilemmata wie der Verletzung der Privatsphäre sowie die Erarbeitung von Konzeptvorschlägen für die drei Phasen eines Hausbesuchs.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Charakterisierende Begriffe sind unter anderem Hausbesuche, Standardisierung, Rolle der Fachkraft, Dilemma zwischen Hilfe und Kontrolle sowie die konzeptionelle Notwendigkeit in der Sozialen Arbeit.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Jugendämter bezüglich Hausbesuchen?

Die Autorin stellt fest, dass Jugendämter zwar vereinzelt intern Dienstvorschriften für die Vor- und Nachbereitung von Hausbesuchen besitzen, jedoch auch hier keine flächendeckenden, institutionsübergreifenden Standards existieren, die flexibel auf Einzelfälle anwendbar wären.

Warum ist der Rollenwechsel beim Hausbesuch problematisch?

Da die Fachkraft in die Wohnung der Klienten eindringt, wandelt sich die Rollenkonstellation: Die Fachkraft wird zum Gast, was die Gefahr birgt, professionelle Distanz zu verlieren und Spannungen zwischen dem Kontrollauftrag und dem Anspruch auf eine vertrauensvolle Beziehungsarbeit zu erzeugen.

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Details

Titel
Hausbesuche als Methode in der Sozialen Arbeit
Hochschule
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf
Note
1,6
Autor
Evamaria Rixen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1360693
ISBN (PDF)
9783346882783
ISBN (Buch)
9783346882790
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Methoden in der Sozialen Arbeit Hausbesuche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Evamaria Rixen (Autor:in), 2021, Hausbesuche als Methode in der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1360693
Blick ins Buch
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