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Zur Aufklärung des Zusammenhangs von körperlicher Bewegung und Lernen

aus einer sportpädagogischen Perspektive

Titre: Zur Aufklärung des Zusammenhangs von körperlicher Bewegung und Lernen

Epreuve d'examen , 2008 , 94 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Alexander Bösenberg (Auteur)

Didactique - Sport, Pédagogie du sport
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die junge Generation wächst heute in einer hochtechnisierten Umwelt auf, die einen erheblichen Einfluss auf ihre körperliche und geistige Entwicklung hat.
In der Freizeitgestaltung hat die Beschäftigung mit elektronischen Medien dabei einen immer größeren Anteil bei Kindern und Jugendlichen eingenommen (vgl. LAMPERT et al. 2007) und lässt die Zeit für Bewegung zunehmend schrumpfen. Zudem haben sich die Lebensumstände der Kinder und Jugendlichen auf ein Minimum an Bewegung reduziert, wodurch ihnen die Möglichkeit versagt bleibt, sich aktiv handelnd mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen und sich diese selbständig zu erschließen. Bewegungsreiche Aktivitäten im Freien, wie spielen und toben, die bis ins Jugendalter einen hohen Aufforderungscharakter besitzen, wurden von bewegungsarmen Aktivitäten abgelöst (Vgl. BÖS 2003). Bewegungsmangel kennzeichnet so zunehmend den Alltag vieler Kinder und Jugendlicher.
Die Auswirkungen dieses Bewegungsmangels sind ernüchternd: Die Kinder und Jugendlichen in Deutschland werden immer übergewichtiger, so das Fazit einer bundesweiten Studie mit 18.000 untersuchten Kindern und Jugendlichen.
Auch der Sportunterricht an Schulen und eine Vielzahl an außerschulischen Sportangeboten reichen scheinbar nicht mehr aus, den Bewegungsmangel im Kindes- und Jugendalter insgesamt ausreichend zu kompensieren.
Wenn sich Bewegungsmangel auf kognitive, soziale und emotionale Entwicklungen negativ auswirkt, dann kann auch davon ausgegangen werden, dass Bewegung einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hat. Die Intention der Untersuchung beruht auf der These, dass „der Zusammenhang zwischen Motorik und Kognition, Einflüsse von Wahrnehmung und Bewegung auf das Lernen, auf die Lern- und Leistungsfähigkeit von Kindern unbestritten“ (DORDEL / BREITHECKER 2003, S. 145) ist.
Welche empirischen Studien können zur Aufklärung des Zusammenhangs von Bewegung und Lernen im Kindes- und Jugendalter einen Beitrag leisten?
Die vorliegende Arbeit kann dazu grundsätzlich an der Schnittstelle von Schulpädagogik und Sportpädagogik eingeordnet werden. Aus der Perspektive der Sportpädagogik, weil deren Gegenstand Bewegung, Körperlichkeit, Spiel und Sport in einem pädagogischen Kontext verankert ist. Und aus Sicht der Schulpädagogik, da Bewegung und Körperlichkeit als anthropologische Tatsache zu den Lern- und Sozialisationsbedingungen von Kindern und Jugendlichen im Erziehungs- und (Lebensraum)Unterrichtsfeld Schule dazu gehören.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Beschreibung der Forschungsmethodik und Untersuchungsdurchführung

2.1 Das Untersuchungsdesign

2.2 Die Auswahl geeigneter empirischer Studien

2.3 Methoden der Untersuchungsdurchführung

3 Theoretischer Begriffsrahmen: Der Zusammenhang von Bewegung und Lernen

3.1 Bewegung - Möglichkeiten einer Begriffsbestimmung

3.1.1 Bewegung als Gegenstand der Sportpädagogik

3.1.2 Zusammenfassung und Begriffsbestimmung von Bewegung

3.2 Lernen - Möglichkeiten einer Begriffsbestimmung

3.2.1 Lernen als Gegenstand der Sportpädagogik

3.2.2 Zusammenfassung und Begriffsbestimmung von Lernen

3.3 Der Zusammenhang von Bewegung und Lernen

4 Darstellung und Interpretation der Forschungsergebnisse

4.1 Einleitung in die Untersuchung der empirischen Studien

4.2 Die Kategorisierung der empirischen Studien

4.2.1 Charakterisierung der Kategorien

4.2.2 Exemplarische Beispiele der empirischen Studien für die einzelnen Kategorien

4.2.2.1 Exemplarische Studie für Kategorie I - Physiologische Voraussetzungen

4.2.2.2 Exemplarische Studie für Kategorie II - Lernvorbereitung

4.2.2.3 Exemplarische Studie für Kategorie III - Lernergebnisse

4.2.2.4 Exemplarische Studie für Kategorie IV - Persönlichkeit

4.3 Tabellarische Übersicht aller untersuchten empirischen Studien

4.4 Auswertung und Interpretation der Untersuchung

5. Pädagogische Konsequenzen der Untersuchung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung und Lernprozessen im Kindes- und Jugendalter aus einer sportpädagogischen Perspektive, um zu klären, welche empirischen Studien einen Beitrag zur Aufklärung dieser Wechselwirkung leisten können.

  • Bewegungsmangel und seine Auswirkungen auf die kognitive Entwicklung
  • Theoretische Grundlagen von Bewegung und Lernen im pädagogischen Kontext
  • Systematische Kategorisierung und Analyse relevanter empirischer Studien
  • Ableitung sportpädagogischer Konsequenzen für den schulischen Alltag
  • Förderung der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung durch körperliche Aktivität

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Bewegung als Gegenstand der Sportpädagogik

Im physikalischen Sinne ist Bewegung eine Lage- bzw. Ortsveränderung eines Objektes im Vergleich zu seiner Umgebung. Dazu gehören auch die Komponenten Zeit, Raum und Energie um Bewegungen zu beschreiben. Bezogen auf sich entwickelnde Kinder und Jugendliche kann festgestellt werden: „Bewegung lehrt den Umgang mit Zeit, die Bewältigung von Raum und den rechten Einsatz von Energie“ (DIETRICH 2005, S. 36).

Aus sportpädagogischer Perspektive greift diese Beschreibung allerdings zu kurz, denn Bewegung hat immer ihren Sinn, ihre Beweggründe und ihre Bedeutung und ist damit intentional. Ausgehend von dieser wissenschaftstheoretischen Position wird die menschliche Bewegung aus einer „anthropologischen, phänomenologischen sowie ganzheitlichen Perspektive“ (RÖTHIG/ PROHL et al. 2003, S. 83) gedeutet. Nach Tamboer ist „Bewegung eine fachspezifische Kategorie, über die unterschiedliche Auffassungen existieren“ (TAMBOER 1979, S. 60). Um für die sport-pädagogische Perspektive dieser Untersuchung ein relevantes Begriffsverständnis des Bewegungsbegriffs zu erschließen, ist ein Überblick über die unterschiedlichen Auffassungen von Bewegung unerlässlich. Es lassen sich vier wesentliche Auffassungen von Bewegung verifizieren:

• Bewegung als existentielle Grundlage des Mensch-Seins

Alle Bewegungen werden durch den menschlichen Körper gesteuert, beeinflusst und vollzogen. Der Körper konstituiert somit unsere Existenz und ist die Basis unseres Lebens. Für die sportpädagogische Herangehensweise ist Bewegung jedoch besonders aus einer anthropologischen Perspektive heraus noch mehr:

Der Körper ermöglicht durch Bewegung, dass wir uns räumlich und zeitlich orientieren können und „integriert uns in jenes System von Situationen, Gegebenheiten, Bedingungen und Zusammenhängen, das Welt heißt“ (GRUPE 1982, S. 46).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Darstellung der Problematik von Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen sowie die Formulierung der Forschungsfrage.

2 Beschreibung der Forschungsmethodik und Untersuchungsdurchführung: Erläuterung des gewählten Forschungsdesigns der Dokumentenanalyse und der Kriterien für die Auswahl empirischer Studien.

3 Theoretischer Begriffsrahmen: Der Zusammenhang von Bewegung und Lernen: Fundierte Analyse und Begriffsbestimmung von Bewegung und Lernen sowie theoretische Einbettung in den ganzheitlichen Lernprozess.

4 Darstellung und Interpretation der Forschungsergebnisse: Kategorisierung und detaillierte Analyse der ausgewählten Studien in vier Kategorien zur Darstellung ihrer Auswirkungen auf Lernprozesse.

5. Pädagogische Konsequenzen der Untersuchung: Reflexion über die Bedeutung der Untersuchungsergebnisse für die Schulpraxis und zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Sportpädagogik, Bewegung, Lernen, Kognitive Entwicklung, Bewegte Schule, Körperliche Aktivität, Lernvoraussetzungen, Neurodidaktik, Persönlichkeitsentwicklung, Dokumentenanalyse, Lernleistungen, Schulerfolg, Ganzheitliche Erziehung, Gesundheitsförderung, Psychomotorik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet den Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung und Lernprozessen bei Kindern und Jugendlichen aus sportpädagogischer Sicht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der physiologischen Bedeutung von Bewegung, den Lernvoraussetzungen, dem Einfluss auf Lernergebnisse und der Persönlichkeitsentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, empirische Belege für den Zusammenhang zwischen Bewegung und Lernen zu sichten, zu strukturieren und pädagogische Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die Methode der Dokumentenanalyse, um bestehende empirische Studien systematisch zu sichten, zu kategorisieren und zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den theoretischen Begriffsrahmen und stellt Forschungsergebnisse in vier Kategorien vor, die von physiologischen Voraussetzungen bis hin zur Persönlichkeitsbildung reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sportpädagogik, Bewegte Schule, ganzheitliches Lernen, kognitive Entwicklung und Bewegungsneurowissenschaft.

Wie unterscheidet sich "Lernen mit Bewegung" von "Lernen durch Bewegung"?

Lernen mit Bewegung dient eher der Herstellung lernbegünstigender Verhältnisse (z. B. durch Pausen), während Lernen durch Bewegung das Erschließen von Lerninhalten durch handelndes Tun beschreibt.

Warum ist das Konzept der "Bewegten Schule" für die Autorin wichtig?

Das Konzept dient als praktisches Modell, um den Schulalltag als Lern- und Bewegungsraum ganzheitlich zu gestalten und somit den negativen Folgen von Bewegungsmangel entgegenzuwirken.

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Résumé des informations

Titre
Zur Aufklärung des Zusammenhangs von körperlicher Bewegung und Lernen
Sous-titre
aus einer sportpädagogischen Perspektive
Université
http://www.uni-jena.de/
Note
1,0
Auteur
Alexander Bösenberg (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
94
N° de catalogue
V136083
ISBN (ebook)
9783640435395
ISBN (Livre)
9783640435081
Langue
allemand
mots-clé
Aufklärung Zusammenhangs Bewegung Lernen Perspektive
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexander Bösenberg (Auteur), 2008, Zur Aufklärung des Zusammenhangs von körperlicher Bewegung und Lernen , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136083
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Extrait de  94  pages
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