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Bewertung des Humankapitals. Konzepte, Potenziale und Grenzen

Title: Bewertung des Humankapitals. Konzepte, Potenziale und Grenzen

Research Paper (undergraduate) , 2021 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Ziel dieser Hausarbeit ist es, Möglichkeiten der Bewertung des Humankapitals sowie die Wichtigkeit des Humankapitals für den Unternehmenserfolg aufzuzeigen und die damit verbundene Notwendigkeit eines gut funktionierenden Human Capital Managements herauszustellen. Hierbei werden ausgewählte Konzepte beleuchtet und kritisch analysiert und deren Grenzen aufgezeigt. Die Arbeit schließt mit einem Fazit, in welchem Schlussfolgerungen für die zukünftige Entwicklung des Human Capital Managements und der Humankapitalbewertung gegeben werden.

In der heutigen Wissens- und Informationsgesellschaft gewinnen immaterielle Vermögenswerte, wie das Humankapital, zunehmend an Bedeutung. Es bestimmt damit die Wettbewerbsfähigkeit und auch den Erfolg einer Organisation. Besonders angesichts des zunehmenden Wettbewerbs durch Globalisierung, steigendem Kostendruck und des demografischen Wandels sehen sich vor allem Personalverantwortliche gefordert, die Ressourcen des Humankapitals nicht nur zu erhalten, sondern gezielt mit diesen Veränderungen umzugehen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche und theoretische Grundlagen

2.1 Humankapital

2.2 Human Capital Management

3 Methoden zur Messung und Bewertung von Humankapital

3.1 Marktwertorientierte Ansätze

3.2 Accounting-orientierte Ansätze

3.3 „Saarbrücker Formel“ als Bewertungsverfahren

4 Humankapital-Reporting

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Humankapital als immateriellen Vermögenswert für den Unternehmenserfolg und analysiert verschiedene wissenschaftliche Methoden zu dessen Messung und Bewertung.

  • Grundlagen des Humankapital-Begriffs und des Human Capital Managements
  • Vergleich verschiedener Bewertungsansätze (marktwert- vs. accounting-orientiert)
  • Detaillierte Analyse der "Saarbrücker Formel"
  • Diskussion von Herausforderungen in der Quantifizierung "weicher" Leistungsfaktoren
  • Bedeutung des Humankapital-Reportings für moderne Organisationen

Auszug aus dem Buch

3.3 „Saarbrücker Formel“ als Bewertungsverfahren

Die von Scholz, Stein und Bechtel im Jahr 2005 entwickelte „Saarbrücker Formel“ verfolgt das Ziel „den Wert des Humankapitals im Sinne einer Bestandsaufnahme“ zu beziffern. Sie stellt eine Zusammenführung aus verschiedenen Ansätzen zur Humankapitalbewertung dar.

Die Formel (siehe Abbildung 2) setzt sich dabei aus vier multiplikativen und additiv verknüpften Komponenten zusammen.

Die Komponenten der „Saarbrücker Formel“ sind:

1. Wertbasis: Zuerst erfolgt eine Einteilung aller Mitarbeitenden in sinnvolle Beschäftigungsgruppen gemäß ihrem Tätigkeitsfeld. Scholz, Stein und Bechtel unterteilen hier in Gruppen aufgrund des Kriteriums „höchster erreichter Schulabschluss“ (bspw. Hauptschulabschluss, Mittlere Reife, Abitur, Lehre, Bachelor, Master oder Promotion). Eine Einteilung kann jedoch auch durch derzeit ausgeübte Position erfolgen. Jede Gruppe setzt sich ferner aus der Anzahl Vollzeitstellen (FTEi) zusammen und wird mit dem jeweiligen branchenbezogenen Gehalt (li) multipliziert.

2. Wertverlust: Die Komponente „Wertverlust“ bildet die natürliche Wissenserosion des Personals ab. Die Wertbasis wird mit der durchschnittlichen Wissensrelevanzzeit (wi), die im Verhältnis zur durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit steht, multipliziert. Wissensrelevanzzeit ist die Zeitdauer, in der das Wissen der Mitarbeiter zu 100 % wertschöpfungsrelevant ist. Über die Zeit verliert das Wissen an Relevanz und wird daher über die Dauer der Betriebszugehörigkeit (bi) abgeschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende strategische Relevanz von Humankapital in der Wissensgesellschaft und definiert das Ziel der Arbeit, Bewertungskonzepte kritisch zu hinterfragen.

2 Begriffliche und theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Definition von Humankapital sowie das Konzept des Human Capital Managements als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie.

3 Methoden zur Messung und Bewertung von Humankapital: Hier werden unterschiedliche Verfahren zur Quantifizierung des Humanvermögens vorgestellt, darunter marktwert- und accounting-orientierte Modelle sowie die Saarbrücker Formel.

4 Humankapital-Reporting: Dieser Abschnitt analysiert die Notwendigkeit und methodische Umsetzung einer systematischen Berichterstattung über immaterielle Personalfaktoren im Unternehmen.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein ganzheitliches Human Capital Management entscheidend für den nachhaltigen Unternehmenserfolg ist und zeigt Grenzen der aktuellen Bewertungsverfahren auf.

Schlüsselwörter

Humankapital, Human Capital Management, Unternehmenswert, immaterielle Vermögenswerte, Saarbücker Formel, Personalcontrolling, Wissensgesellschaft, Humankapital-Bewertung, Unternehmensstrategie, Wertschöpfung, Mitarbeiter-Engagement, Bilanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, den Wert von Mitarbeitern als Humankapital messbar zu machen und in den unternehmerischen Kontext zu integrieren.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben den theoretischen Begriffsdefinitionen stehen die Methoden der Humankapitalbewertung, die Messbarkeit von Leistungspotenzialen und das Reporting dieser Bestandsgrößen im Mittelpunkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, verschiedene Ansätze zur Humankapitalbewertung aufzuzeigen, deren Nutzen für den Unternehmenserfolg zu begründen und ihre Grenzen kritisch zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt primär zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende Konzepte zur Humankapitalbewertung zusammenführt, strukturiert darstellt und hinsichtlich ihrer Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, eine detaillierte technische Analyse verschiedener Messverfahren wie der Saarbrücker Formel sowie die Darstellung des Humankapital-Reportings.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Zu den prägenden Begriffen zählen Humankapital, Human Capital Management, immaterielle Vermögenswerte, Wertschöpfungsbeitrag und diverse quantitative Bewertungsmethoden.

Was genau ist die „Saarbrücker Formel“?

Es ist ein von Scholz, Stein und Bechtel entwickeltes Verfahren, das den Wert des Humankapitals durch die Verknüpfung von Wertbasis, Wertverlust, Wertkompensation und Wertveränderung rechnerisch zu bestimmen versucht.

Warum wird Humankapital als „schwer greifbar“ bezeichnet?

Da Humankapital auf individuellen menschlichen Faktoren wie Wissen, Talent und Motivation basiert, lässt es sich mathematisch deutlich schwerer erfassen als physische Vermögenswerte und widerspricht klassischen bilanziellen Grundsätzen.

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Details

Title
Bewertung des Humankapitals. Konzepte, Potenziale und Grenzen
College
University of Kassel  (Wirtschaftswissenschaften)
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
17
Catalog Number
V1360995
ISBN (eBook)
9783346882479
ISBN (Book)
9783346882486
Language
German
Tags
Human Capital Management Humankapital Potenziale Grenzen Konzepte Messung Bewertung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Bewertung des Humankapitals. Konzepte, Potenziale und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1360995
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